Sonderlob am Donnerstag für diese hervorragende Raffulierung, by the way:
Andererseits ist es schon bedrückend, dass man das 2024 bei Spielen explizit für Erwachsene hervorheben kann. Ach, was. Eigentlich ja:
muss!
Spiele nämlich gerade den dritten Witcher (endlich) durch. Aber was da teilweise abgeht, ist schlimmer als auf Arbeit. Die ganze Questführung bosst dich härter rum als jeder Chef: "Jetzt gehst du genau hierhin und tust exakt das. Danach läufst du da rüber und machst genau, was ich dir sage. Anschließend habe ich noch eine ganze Latte andere Aufträ.. äh, Quests für dich. Ach, und übrigens: Wenn du meinen Anweisungen nicht exakt folgst, gehts nicht weiter für dich. Dann hast du keine Zukunft. Ist das klar?! Eins nach dem anderen. UND JETZT LOS, DU WURST!"
Menschen argumentieren gerne damit, dass sie heute schlicht keine Zeit mehr hätten, um sich mit einer Spielwelt zu beschäftigen. Und einfach die Story genießen wollten. Aber Alter, echt nich': Alles, was dazwischen passiert, ist ja selbst wie'n zweiter Job. Und die "Rätsel" in God Of War würden selbst die Urzeitkrebse aus dem YPS-Heft lösen. Fucking Nintendo traut seiner Kundschaft jedenfalls heute mehr zu als FSK-18-Games ausm Westen. Gib den Läden noch mal zwanzig Jahre -- und die da drüben brauchen gar keine Spionage, um hier alles zu übernehmen.