Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Mc Drive ist auch offen... ;) :D
Wobei ich mir lieber erstmal mein selbstgemachtes Gyros reinschraube. Dafür gibt es im Moment alles ohne Einschränkungen. Nur beim Fleischer muss man draußen warten. Frisch selbstgemacht ist immer besser als vom Griechen, wo der manchmal echt hart lange dreht, bevor wieder geschnitten wird. :kotz:

Wir haben hier ein kg Vitamin C stehen.^^Kein Scherz.
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Man nimmt Backpulver zum strecken, das weiß doch jeder seit Lord of the Weed! :ugly:
 
New York verzeichnet 731 Todesfälle binnen 24 Stunden

17:31 Uhr
Die Zahl der Menschen, die im US-Bundesstaat New York an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, ist auf 5489 gestiegen. Binnen 24 Stunden kamen 731 Todesfälle hinzu. Das sei der stärkste Anstieg, den New York seit Beginn der Pandemie zu verzeichnen gehabt habe, sagte Gouverneur Andrew Cuomo.
Weltweit verzeichnet kein Land mehr Corona-Infektionen als die USA. Innerhalb des Landes ist vor allem New York betroffen.

Schwer kranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen


16:25 Uhr
Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen auch in Deutschland künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte genehmigt.
Der Wirkstoff wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.


Richter: Verbot von Gottesdiensten gerechtfertigt

16:52 Uhr
Das Berliner Verwaltungsgericht hält das Verbot von Gottesdiensten an Ostern wegen der Corona-Krise für rechtmäßig. Die Richter wiesen den Eilantrag des religiösen Instituts St. Philipp Neri und eines Gläubigen zurück. Die Regelung in der Berliner Corona-Verordnung bedeute zwar einen Eingriff in die Religionsfreiheit. Dieser sei jedoch gerechtfertigt durch "den Schutz von Leben und Gesundheit sowohl der Gottesdienstteilnehmer als auch der übrigen Bevölkerung".
Der Kasseler Verwaltungsgerichtshof wies einen Eilantrag gegen das Gottesdienstverbot in Hessen ebenfalls ab. Dort hatte ein Mitglied der römisch-katholischen Kirche geklagt.


Corona-Pandemie: Testen fuer die Rueckkehr zur Normalitaet | tagesschau.de
Seit Anfang dieser Woche sind Forscherteams in München unterwegs. Sie bitten Freiwillige, ihnen eine Blutprobe abnehmen zu dürfen. Das Blut soll dann auf Antikörper gegen das Coronavirus untersucht werden. Diese fangen an, sich etwa ein bis zwei Wochen nach der Infektion zu bilden. Insgesamt 3000 zufällig ausgewählte Haushalte wollen die Wissenschaftler des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität in München in die Untersuchung einbeziehen. Sie wollen vor allem herausfinden, wie viele Menschen möglicherweise bereits mit dem Virus infiziert worden sind, ohne es zu bemerken.

Dunkelziffer kaum schätzbar

Es geht also darum, die Dunkelziffer abschätzen zu können: Sind tatsächlich schon doppelt so viele Menschen mit dem Virus in Kontakt gekommen, als offiziell registriert? Oder sind es zehn-oder gar 20-mal so viele? "Das sind die Antworten, die wir brauchen", sagte Michael Ryan von der Weltgesundheitsorganisation auf einer Pressekonferenz vor einigen Tagen. Denn dies zu wissen, würde enorm helfen, um einschätzen zu können, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist - und welche Maßnahmen zur Eindämmung möglicherweise gelockert werden können.
"Eine repräsentative und randomisierte Testung der Bevölkerung" sei dringend notwendig, teilte auch die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, in einer Stellungnahme mit. Solche Tests seien "Voraussetzung für eine realistische Abschätzung der epidemiologischen Situation" - also um beispielsweise abschätzen zu können, wie viele der Infizierten schwer erkranken oder gar intensivmedizinisch behandelt werden müssen. "Die Daten bilden auch die Grundlage für verlässliche Berechnungen der Wirkung verschiedener Maßnahmen", so die Leopoldina.

Hoffnung auf 100.000 Freiwillige

Kanzleramtsminister Helge Braun kündigte vergangene Woche an, möglichst bald "eine große Serie von Menschen, die glauben, sie hätten nie etwas mit Corona zu tun gehabt", auf freiwilliger Basis zu testen. Eine Studie, bei der 100.000 Menschen untersucht werden sollen, wird derzeit vorbereitet.
In mehreren Orten in Deutschland und in einer Reihe von weiteren Ländern haben Forscher bereits kleinere Studien gestartet. Die WHO hat ein Studienprotokoll aufgesetzt, an dem sich die Wissenschaftler orientieren können. "Das Schöne ist, wenn die meisten Forscher auf der Welt dieses Protokoll benutzen, gibt es am Ende eine Vergleichbarkeit zwischen den Ländern", sagt Professor Hendrick Streeck von der Universitätsklinik Bonn.

Verschiedene Erhebungen zusammenführen

Man könne am Ende die Daten auch in eine große Studie zusammenziehen, so Streeck. Er und sein Team führen aktuell ebenfalls eine Untersuchung zum Vorkommen des Virus durch - und zwar rund um den ersten großen Ausbruchsherd in Deutschland, im Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Die Bonner Wissenschaftler wollen dort insgesamt mindestens 300 Haushalte aufsuchen. Sie testen dann die Menschen mit verschiedenen Verfahren, ob sie sich möglichweise gerade angesteckt haben oder eine Infektion eventuell schon hinter sich haben. "Wir wissen natürlich sehr gut, wer auf der Intensivstation ist und wer im Krankenhaus ist oder wer vielleicht an Covid-19 verstorben ist", sagt Streeck. "Was wir nicht wissen: Wie viele im Moment rumlaufen und das Gefühl haben, sie haben eine Allergie, aber in echt haben sie vielleicht eine Covid-19-Erkrankung."

Interessant ist aus seiner Sicht auch der Vergleich zwischen Heinsberg, wo auf die Zahl der Einwohner berechnet bereits recht viele Infektionen aufgetreten sind, und beispielsweise München. "Je mehr solche Studien wir haben, desto besser", sagt Streeck.

Blutspenden ebenfalls ausgewertet

Zusätzlich zu solchen repräsentativen Testungen in Hunderten oder Tausenden Haushalten untersuchen Wissenschaftler in einigen Ländern bereits vorhandenes Blut - nämlich von Blutspendern. In Kopenhagen fanden Wissenschaftler in 27 von 1000 Blutproben Antikörper - ein möglicher Hinweis darauf, dass vielleicht schon mehr Menschen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden sind, als sich in der Statistik wiederfinden. In einer anderen Region Dänemarks waren allerdings alle 244 Proben negativ.

Grundsätzlich besteht laut Streeck das Problem bei solchen Untersuchungen, dass Blutspender nicht repräsentativ sind für die gesamte Bevölkerung. Dies seien ja nur "junge und fitte" Menschen. Er selbst hofft darauf, schon bald erste Resultate seiner Untersuchung vorlegen zu können. Wann dies der Fall sein werde, könne er aber derzeit nicht genau sagen.

Regelmäßige Wiederholungen geplant

In München rechnen die Forscher damit, in sechs bis acht Wochen erste Ergebnisse zu haben. In der ersten Testrunde erwarten die Mediziner nicht, viele Menschen mit Antikörpern zu finden. Die Tests sollen aber im Laufe des kommenden Jahres regelmäßig wiederholt werden. "Das Besondere in München ist, dass wir dieselben Menschen immer und immer wieder besuchen werden", sagt Professor Michael Hölscher, der die Studie leitet. So lasse sich sehr genau der fortschreitende Verlauf der sogenannten Durchseuchung verfolgen.
Hölscher warnte allerdings davor, bei einem Nachweis von Antikörpern auch von einer Immunität auszugehen. Er sei kein Beweis, dass der Betroffene nun nicht mehr an Covid-19 erkranken könne. "Der Antikörpernachweis bedeutet: Der Mensch hat eine Immunreaktion auf den Erreger gehabt. Wir wissen aber noch nicht, ob er damit sicher gegen eine Neuinfektion geschützt ist."


Der Ablauf der Studie in München ist hier beschreiben: Coronavirus-Studie in Muenchen: Wenn's an der Haustuer klingelt | tagesschau.de
U.a. erfolgt die Blutabnahme immer in Begleitung durch die Polizei.
 
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Da hast du ja schon die (Fleisch-)Reste von den Frikadellen oben drauf gelegt, aber wann kommen die Frikadellen? :ugly:

Edit: Ok, evtl. liegen die auch unten drunter. ^^
 
Drosten ist davon überzeugt das es keine hohe Dunkelziffer gibt und geht NICHT von hoher Durchseuchung, sondern eher von keiner bis sehr kleiner aus.

YouTube

Ab ~ 23:00 min
 
Das sieht Kekule etwas anders.
Kekule #19: Hohe Dunkelziffer von Corona-Infizierten waere das Beste | MDR.DE
Coronavirus: Virologe schaetzt Dunkelziffer niedrig - das waere hoechst besorgniserregend | Welt
Doch Professor Kekulé nannte nun eine weitaus niedrigere Dunkelziffer, die er für möglich hält. „Ich fürchte, dass die Daten aus Südkorea relativ zuverlässig sind. Südkorea* ist Weltmeister im Testen. (...) Und dort ist es so, dass man von der Größenordnung von 1:3 ausgeht“, sagte Kekulé* nun in seinem Podcast. Eine Dunkelziffer von zwei unentdeckten Infizierten auf einen positiv Getesteten. „Über diese Zahl kann man relativ gut die Sterblichkeit ableiten.“ Kekulé befürchtet, dass wir auch eine ähnliche Quote in Deutschland haben. „Das heißt dann, dass die Sterblichkeit irgendwo bei 0,2 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt liegt. Eins zu 500 so in der Größenordnung.“ Es wäre eine besorgniserregend hohe Quote. Hochgerechnet auf beispielsweise zehn Millionen Infizierte würde das 20.000 Todesopfer bedeuten.
 
Das würde natürlich bedeuten, dass sich das Ziel "Durchseuchung" noch länger hinzieht.
Da kann man wirklich nur hoffen das bald ein wirksames Medikament gefunden wird.
Noch besser wäre natürlich ein Impfstoff, aber den gibt es ja leider so schnell dann nicht.
 
Als medizinischer Laie schätze ich im Moment das Plasma mit Antikörpern von bereits infizierten Genesenen, das in Deutschland federführend von der MHH Hannover jetzt in den klinischen Test geht und auch produziert wird, als am vielversprechensten für eine kurzfristige Lösung für die Schwerkranken, Risikopatienten und des medizinischen Personals, ein. Wenn das funktioniert wie in Südkorea und davon geht der leitende Professor laut Podcast mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aus, wäre uns schon sehr stark geholfen. Damit hätte man das Geschehen mit weiteren Vorsichtsmaßnahmen zumindestens im Griff, wenn wir das öffentliche Leben teilweise wieder anfahren.

Edit:

In Frankreich explodiert gerade alles, anscheinenden testen sie mehr und finden sehr viel, sehr besorgniserregend.
Coronavirus Update (Live): 1,410,438 Cases and 81,015 Deaths from COVID-19 Virus Pandemic - Worldometer
 
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Zensur ist eine staatliche Zensur. Wann versteht ihr das endlich.

Ich glaube, hier ist es an dir zu verstehen: Es würde nicht den Terminus "staatliche Zensur" geben, wenn "Zensur" bereits das gleiche sagen würde. ;) Und gerade jetzt (aber bei weitem nicht nur jetzt) machen Youtube, Facebook & Co >>>50% der "Öffentlichkeit" aus, in der noch größerer Meinungsaustausch stattfindet. Damit erlangt der Einsatz des Hausrechts durch Unternehmen durchaus die gleiche Bedeutung wie staatliche Zensur. Ich persönlich halte ihn wegen der viel subtileren Mittel sogar für weitaus gefährlicher. Im Osten wusste wenigstens (fast) jeder, dass bestimmte Informationen nur vertraut unter der Hand zu haben sind. Auf Youtube bemerken viele nicht, wenn ihnen bestimmte Informationen gar nicht begegnen.


Ja, das Internet wird zu reinstren Verblödungsmaschinerie und es ist in der Tat demokratiezerstörend. Wir sollten wie bei Lebensmitteln ein Zertifikat einführen, z.B. "wissenschaftlioch getestet" und dann bekommen Betreiber oder einzelne Seiten dieses Gütesiegel für stimige Informationen. Kann man auch gerne eine Ampel nehmen mit grün, gelb, rot. Und dann können Kinder sehen, was sie da lesen. Wäre besser als löschen.

Ist hoffnungslos. Erstmal wird schon bei Lebensmitteln und vor allem Kosmetika reihenweise Schindluder mit "getestet" getrieben (steht ja nie dran, worauf oder mit welchem Ergbenis und oft nicht mal von wem) und dann kannst du nicht-deutsche Anbieter nicht dazu verpflichten, Tests mit negativem Ausgang zu bezahlen und dann auch noch das Schandmal plakativ herumzutragen. Es bringt aber nichts, nur eine handvoll gute Inhalte auszuzeichnen. Die meisten werden schon mehr als einmal gehört haben, dass ÖR besser als Springer ist, aber konsumieren trotzdem nach anderen Regeln oder glauben es, wenn ihnen RT sagt, dass beide nur lügen. Und RT würde das auch über derartige Zertifakte sagen.


Wobei ich da eher auf das "in Umlauf/Verkehr bringen" zielen würde.
Denn "verbreiten" liegt auch beim Teilen schon vor.

Nö, man muss an beides ran. Sonst hat man den gleichen Effekt wie mit den rechtsextremen Märchen über einige Politiker vor allem der Linken und der Grünen, die seit Jahren nur noch "geteilt" werden. Wer wider besseren Wissens Lügen verbreitet ist nicht besser als jemand, der Lügen erfindet.

Allerdings ist es verdammt schwer, "wieder besseren Wissens" nachzuweisen ohne diesen entscheidenen Unterscheid verschmelzen "Lüge" und "Unwissen" und aus eigentlich dringend benötigter Fake-News-Bereinigung wird weitaus schlimmere Meinungskontrolle. Sonderregeln für Corona-Märchen stehen definitiv auf einer Stufe mit Orbans Machtergreifung oder der von Spahn gewünschten Bewegungsüberwachung: Diktatoren-Werkzeugkasten, Fach oben rechts.


Aktuell sieht es nicht nach Exit aus.
In Berlin wird die Messe als Krankenhaus umgebaut.
Neue Corona-Klinik in der Messe Berlin wird naechste Woche gebaut | rbb24

Eventuell fällt dann im September auch die IFA aus.

Für letzteres würde ich eine Wahrscheinlichkeit von >50% ansetzen. Selbst wenn es bis dahin in Deutschland erlaubt werden würde, eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu machen: Ich denke nicht, dass bis Juli diverse US- und Fernostkonzerne ihr kommen zusagen und genausowenig werden sämtliche Grenzbeschränkungen aufgehoben werden. Eine IFA von Deutschland für Deutschland macht aber keinen Sinn.

Fällt mir auf: Sollte eigentlich nicht längst im Tempelhoferleerstand ein Lazarett stehen? Da wurde schon vor 3 Wochen über Aufbauarbeiten berichtet, wenn ich nicht irre. Ist das schon voll oder wurde die Aktion abgeblasen?


Da sind die Bundesländer in gewisser Weise im Vorteil, wo es einen hohen Anteil an Kleingärten und Datschen gibt. (Der Rote Baron hatte vor kurzem die Thüringer auch dazu aufgerufen in eben diese zu gehen, sofern vorhanden.)

Selbst in den Bundesländern, wo es viele davon gibt, ist der Anteil/Versorgungsgrad der Bevölkerung ziemlich klein. (Und ist es überhaupt erlaubt, diese zu betreten? Ist definitiv nicht der eigene Wohnsitz, kein dringender Bedarf und keine Bewegung an der frischen Luft. Gartenarbeit wurde sogar schon ausdrücklich als unerwünscht genannt, das ist neben dem Massenandrang einer der Gründe für die Baumarktschließungen. Niemand braucht dieser Tage abgesäbelte Finger, verhobene Wirbelsäulen und Hitzschläge. Von kaum zu kontrollierenden Spartenfesten ganz zu schweigen.)


Gutes Argument, Aber als letzte Neuinfektionsrate sehe ich 3,300
Aber ja, da war ich vielleicht zu euphorisch ob der Zahlen. Einen Tag
warten mag helfen. Danke

Anhang anzeigen 1085003
ArcGIS Dashboards

Solche Zahlen sollte man immer im Wochenmittel betrachten, auch wenn sich der Optimismus deswegen noch zügeln muss. Wir haben ja nicht einmal ein vergleichbar systematisches Meldesystem für Genesene und aufgrund der Altersstruktur der ersten ein-zwei Infektionsgenerationen in Deutschland würde ich allgemein noch länger warten: Die ganzen fitten Ski-Fälle sterben nicht nur unterdurchschnittlich selten, sondern sie genesen auch überdurchschnittlich schnell. Das heißt diejenigen, die sich jetzt und in den letzten Wochen anstecken, werden länger in den Statistiken und Krankenhäusern bleiben und es käme selbst bei Ansteckung=Genesung zu einem weiteren Anstieg der Infiziertenzahlen. Ebenfalls nicht auszuschließen sind Mitnahmeeffekte: Mit steigenden Testkapazitäten werden auch Tests bei unkritischen Fällen nachgeholt. Es werden also "heute" Genese in die Statistiken eingetragen, die da eigentlich schon seit 1-2 Wochen stehen sollten.


Sehr gut:

Hoffnung in Südkorea: Dort haben sich zwei ältere Patienten von ihrer schweren Lungenerkrankung erholt, nachdem sie mit dem Blutplasma geheilter Covid-19-Patienten behandelt worden sind.


Weiß einer, wie lange das Immunsystem noch Antikörper für eine nicht mehr vorhandene Bedrohung produziert? Immunität besteht ja darin, dass die Abwehr schnell wieder hochgefahren werden kann und nicht in einer permanenten Aufrechterhaltung gegen sämtliche dem Körper bekannten Krankheiten. Sobald die Produktion von T-Zellen nicht mehr läuft, kann aber nur noch 4-5 Liter Anti-Corona-Plasma pro Genesem gewinnen. Eher weniger, wenn die Zahl der lebenden Genesenen nicht sinken soll :ugly:


Wer will könnte jetzt noch Käse zB Mozzarella drüber geben und angrillen von oben.

Wenn das ganze eh ein Auflauf werden soll, dann würde ich das Hack nicht zu Frikadellen formen, sondern lose anbraten und unter die restlichen Bestandteile mischen. (einschließlich einer gewissen Menge Käse, wenn man eh viel davon mag)
Sonst hat man nachher einmal den Mund voll Fleisch und dann dreimal nur Gemüse.



Damn. Verhältnis 3:1 auch in Südkorea? Das hatten wir doch erst vorgestern unter komplett anderen Bedingungen in Italien. Noch so ein Fall und die Hoffnungen auf >10:1 in Deutschland sollte man sich in die Haare schmieren. (Irrsinn des Tages: Zwei Stunden Radiomoderation darum wie schrecklich es ist, jetzt nicht zum Frisör gehen zu können :wall: :wall:. Wer mit etwas längeren Haaren ein Problem hat, sollte sich seine Glatze auch selbst rasieren können...)
 
Gartenarbeit wurde sogar schon ausdrücklich als unerwünscht genannt, das ist neben dem Massenandrang einer der Gründe für die Baumarktschließungen. Niemand braucht dieser Tage abgesäbelte Finger, verhobene Wirbelsäulen und Hitzschläge. Von kaum zu kontrollierenden Spartenfesten ganz zu schweigen.)
In Thüringen sind Bau- und Gartenmärkte auch weiterhin offen und Ramelow hatte die Leute sogar dazu aufgerufen, in den Garten zu gehen:
Ramelow: Gehen Sie in den Garten! | inSüdthüringen.de
Coronavirus: Ramelow: Kontaktverbot fuer Thueringer von Mittwoch an | MDR.DE
Zugleich betonte der Regierungschef, dass die Menschen weiterhin die Möglichkeit haben sollen, in ihre Gärten zu gehen. "Wir wollen, dass die Menschen raus gehen, dass sie Licht, Luft und die Natur genießen", sagte Ramelow. Auch in Kleingartenanlagen könnten sich die Thüringer weiter aufhalten, weil der Abstand zwischen den Gärten ausreichend sei. Deshalb seien auch Gartenmärkte und Baumärkte weiter geöffnet. Man wolle, dass die Menschen Baumaterial kaufen, um daheim Handwerksaufgaben zu erledigen und im Garten arbeiten.


Passend zu den Kleingärten: BBSR Homepage - Kleingaerten im Wandel – Innovationen fuer verdichtete Raeume - Beitrag 2
[...] Die einzelnen Bundesländer sind sehr unterschiedlich mit Kleingärten ausgestattet. Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den westdeutschen und den ostdeutschen Flächenländern: Mehr als der Hälfte aller Kleingärten liegen in den ostdeutschen Ländern – und damit mehr als eine halbe Million –, bei einem Einwohneranteil von nur 15 %. Von den insgesamt 960.000 Kleingärten werden aktuell rund 95 % bewirtschaftet.
 
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