Rolk
Kokü-Junkie (m/w)
Da Kauf ich mir lieber Orangen, ist einfacher.![]()
Wir haben hier ein kg Vitamin C stehen.^^Kein Scherz.

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Man nimmt Backpulver zum strecken, das weiß doch jeder seit Lord of the Weed!Wir haben hier ein kg Vitamin C stehen.^^Kein Scherz.![]()

Seit Anfang dieser Woche sind Forscherteams in München unterwegs. Sie bitten Freiwillige, ihnen eine Blutprobe abnehmen zu dürfen. Das Blut soll dann auf Antikörper gegen das Coronavirus untersucht werden. Diese fangen an, sich etwa ein bis zwei Wochen nach der Infektion zu bilden. Insgesamt 3000 zufällig ausgewählte Haushalte wollen die Wissenschaftler des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität in München in die Untersuchung einbeziehen. Sie wollen vor allem herausfinden, wie viele Menschen möglicherweise bereits mit dem Virus infiziert worden sind, ohne es zu bemerken.
Dunkelziffer kaum schätzbar
Es geht also darum, die Dunkelziffer abschätzen zu können: Sind tatsächlich schon doppelt so viele Menschen mit dem Virus in Kontakt gekommen, als offiziell registriert? Oder sind es zehn-oder gar 20-mal so viele? "Das sind die Antworten, die wir brauchen", sagte Michael Ryan von der Weltgesundheitsorganisation auf einer Pressekonferenz vor einigen Tagen. Denn dies zu wissen, würde enorm helfen, um einschätzen zu können, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist - und welche Maßnahmen zur Eindämmung möglicherweise gelockert werden können.
"Eine repräsentative und randomisierte Testung der Bevölkerung" sei dringend notwendig, teilte auch die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, in einer Stellungnahme mit. Solche Tests seien "Voraussetzung für eine realistische Abschätzung der epidemiologischen Situation" - also um beispielsweise abschätzen zu können, wie viele der Infizierten schwer erkranken oder gar intensivmedizinisch behandelt werden müssen. "Die Daten bilden auch die Grundlage für verlässliche Berechnungen der Wirkung verschiedener Maßnahmen", so die Leopoldina.
Hoffnung auf 100.000 Freiwillige
Kanzleramtsminister Helge Braun kündigte vergangene Woche an, möglichst bald "eine große Serie von Menschen, die glauben, sie hätten nie etwas mit Corona zu tun gehabt", auf freiwilliger Basis zu testen. Eine Studie, bei der 100.000 Menschen untersucht werden sollen, wird derzeit vorbereitet.
In mehreren Orten in Deutschland und in einer Reihe von weiteren Ländern haben Forscher bereits kleinere Studien gestartet. Die WHO hat ein Studienprotokoll aufgesetzt, an dem sich die Wissenschaftler orientieren können. "Das Schöne ist, wenn die meisten Forscher auf der Welt dieses Protokoll benutzen, gibt es am Ende eine Vergleichbarkeit zwischen den Ländern", sagt Professor Hendrick Streeck von der Universitätsklinik Bonn.
Verschiedene Erhebungen zusammenführen
Man könne am Ende die Daten auch in eine große Studie zusammenziehen, so Streeck. Er und sein Team führen aktuell ebenfalls eine Untersuchung zum Vorkommen des Virus durch - und zwar rund um den ersten großen Ausbruchsherd in Deutschland, im Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.
Die Bonner Wissenschaftler wollen dort insgesamt mindestens 300 Haushalte aufsuchen. Sie testen dann die Menschen mit verschiedenen Verfahren, ob sie sich möglichweise gerade angesteckt haben oder eine Infektion eventuell schon hinter sich haben. "Wir wissen natürlich sehr gut, wer auf der Intensivstation ist und wer im Krankenhaus ist oder wer vielleicht an Covid-19 verstorben ist", sagt Streeck. "Was wir nicht wissen: Wie viele im Moment rumlaufen und das Gefühl haben, sie haben eine Allergie, aber in echt haben sie vielleicht eine Covid-19-Erkrankung."
Interessant ist aus seiner Sicht auch der Vergleich zwischen Heinsberg, wo auf die Zahl der Einwohner berechnet bereits recht viele Infektionen aufgetreten sind, und beispielsweise München. "Je mehr solche Studien wir haben, desto besser", sagt Streeck.
Blutspenden ebenfalls ausgewertet
Zusätzlich zu solchen repräsentativen Testungen in Hunderten oder Tausenden Haushalten untersuchen Wissenschaftler in einigen Ländern bereits vorhandenes Blut - nämlich von Blutspendern. In Kopenhagen fanden Wissenschaftler in 27 von 1000 Blutproben Antikörper - ein möglicher Hinweis darauf, dass vielleicht schon mehr Menschen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden sind, als sich in der Statistik wiederfinden. In einer anderen Region Dänemarks waren allerdings alle 244 Proben negativ.
Grundsätzlich besteht laut Streeck das Problem bei solchen Untersuchungen, dass Blutspender nicht repräsentativ sind für die gesamte Bevölkerung. Dies seien ja nur "junge und fitte" Menschen. Er selbst hofft darauf, schon bald erste Resultate seiner Untersuchung vorlegen zu können. Wann dies der Fall sein werde, könne er aber derzeit nicht genau sagen.
Regelmäßige Wiederholungen geplant
In München rechnen die Forscher damit, in sechs bis acht Wochen erste Ergebnisse zu haben. In der ersten Testrunde erwarten die Mediziner nicht, viele Menschen mit Antikörpern zu finden. Die Tests sollen aber im Laufe des kommenden Jahres regelmäßig wiederholt werden. "Das Besondere in München ist, dass wir dieselben Menschen immer und immer wieder besuchen werden", sagt Professor Michael Hölscher, der die Studie leitet. So lasse sich sehr genau der fortschreitende Verlauf der sogenannten Durchseuchung verfolgen.
Hölscher warnte allerdings davor, bei einem Nachweis von Antikörpern auch von einer Immunität auszugehen. Er sei kein Beweis, dass der Betroffene nun nicht mehr an Covid-19 erkranken könne. "Der Antikörpernachweis bedeutet: Der Mensch hat eine Immunreaktion auf den Erreger gehabt. Wir wissen aber noch nicht, ob er damit sicher gegen eine Neuinfektion geschützt ist."
Doch Professor Kekulé nannte nun eine weitaus niedrigere Dunkelziffer, die er für möglich hält. „Ich fürchte, dass die Daten aus Südkorea relativ zuverlässig sind. Südkorea* ist Weltmeister im Testen. (...) Und dort ist es so, dass man von der Größenordnung von 1:3 ausgeht“, sagte Kekulé* nun in seinem Podcast. Eine Dunkelziffer von zwei unentdeckten Infizierten auf einen positiv Getesteten. „Über diese Zahl kann man relativ gut die Sterblichkeit ableiten.“ Kekulé befürchtet, dass wir auch eine ähnliche Quote in Deutschland haben. „Das heißt dann, dass die Sterblichkeit irgendwo bei 0,2 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt liegt. Eins zu 500 so in der Größenordnung.“ Es wäre eine besorgniserregend hohe Quote. Hochgerechnet auf beispielsweise zehn Millionen Infizierte würde das 20.000 Todesopfer bedeuten.
Zensur ist eine staatliche Zensur. Wann versteht ihr das endlich.
Und gerade jetzt (aber bei weitem nicht nur jetzt) machen Youtube, Facebook & Co >>>50% der "Öffentlichkeit" aus, in der noch größerer Meinungsaustausch stattfindet. Damit erlangt der Einsatz des Hausrechts durch Unternehmen durchaus die gleiche Bedeutung wie staatliche Zensur. Ich persönlich halte ihn wegen der viel subtileren Mittel sogar für weitaus gefährlicher. Im Osten wusste wenigstens (fast) jeder, dass bestimmte Informationen nur vertraut unter der Hand zu haben sind. Auf Youtube bemerken viele nicht, wenn ihnen bestimmte Informationen gar nicht begegnen.Ja, das Internet wird zu reinstren Verblödungsmaschinerie und es ist in der Tat demokratiezerstörend. Wir sollten wie bei Lebensmitteln ein Zertifikat einführen, z.B. "wissenschaftlioch getestet" und dann bekommen Betreiber oder einzelne Seiten dieses Gütesiegel für stimige Informationen. Kann man auch gerne eine Ampel nehmen mit grün, gelb, rot. Und dann können Kinder sehen, was sie da lesen. Wäre besser als löschen.
Wobei ich da eher auf das "in Umlauf/Verkehr bringen" zielen würde.
Denn "verbreiten" liegt auch beim Teilen schon vor.
Aktuell sieht es nicht nach Exit aus.
In Berlin wird die Messe als Krankenhaus umgebaut.
Neue Corona-Klinik in der Messe Berlin wird naechste Woche gebaut | rbb24
Eventuell fällt dann im September auch die IFA aus.
Da sind die Bundesländer in gewisser Weise im Vorteil, wo es einen hohen Anteil an Kleingärten und Datschen gibt. (Der Rote Baron hatte vor kurzem die Thüringer auch dazu aufgerufen in eben diese zu gehen, sofern vorhanden.)
Gutes Argument, Aber als letzte Neuinfektionsrate sehe ich 3,300
Aber ja, da war ich vielleicht zu euphorisch ob der Zahlen. Einen Tag
warten mag helfen. Danke
Anhang anzeigen 1085003
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Sehr gut:
Hoffnung in Südkorea: Dort haben sich zwei ältere Patienten von ihrer schweren Lungenerkrankung erholt, nachdem sie mit dem Blutplasma geheilter Covid-19-Patienten behandelt worden sind.

Wer will könnte jetzt noch Käse zB Mozzarella drüber geben und angrillen von oben.
. Wer mit etwas längeren Haaren ein Problem hat, sollte sich seine Glatze auch selbst rasieren können...)In Thüringen sind Bau- und Gartenmärkte auch weiterhin offen und Ramelow hatte die Leute sogar dazu aufgerufen, in den Garten zu gehen:Gartenarbeit wurde sogar schon ausdrücklich als unerwünscht genannt, das ist neben dem Massenandrang einer der Gründe für die Baumarktschließungen. Niemand braucht dieser Tage abgesäbelte Finger, verhobene Wirbelsäulen und Hitzschläge. Von kaum zu kontrollierenden Spartenfesten ganz zu schweigen.)
Zugleich betonte der Regierungschef, dass die Menschen weiterhin die Möglichkeit haben sollen, in ihre Gärten zu gehen. "Wir wollen, dass die Menschen raus gehen, dass sie Licht, Luft und die Natur genießen", sagte Ramelow. Auch in Kleingartenanlagen könnten sich die Thüringer weiter aufhalten, weil der Abstand zwischen den Gärten ausreichend sei. Deshalb seien auch Gartenmärkte und Baumärkte weiter geöffnet. Man wolle, dass die Menschen Baumaterial kaufen, um daheim Handwerksaufgaben zu erledigen und im Garten arbeiten.
[...] Die einzelnen Bundesländer sind sehr unterschiedlich mit Kleingärten ausgestattet. Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den westdeutschen und den ostdeutschen Flächenländern: Mehr als der Hälfte aller Kleingärten liegen in den ostdeutschen Ländern – und damit mehr als eine halbe Million –, bei einem Einwohneranteil von nur 15 %. Von den insgesamt 960.000 Kleingärten werden aktuell rund 95 % bewirtschaftet.
Fällt mir auf: Sollte eigentlich nicht längst im Tempelhoferleerstand ein Lazarett stehen? Da wurde schon vor 3 Wochen über Aufbauarbeiten berichtet, wenn ich nicht irre. Ist das schon voll oder wurde die Aktion abgeblasen?
hoffentlich, hier die Veröffentlichung dazu