Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Ich denke schon, dass es ein Unterschied ist, ob du ein einzelner Konsument bist, der sich ja nur von den Angeboten auf dem Markt leiten lassen kann und dann seine individuell abgewogenen Kaufentscheidungen trifft, oder ob du ein aktiver Akteur und Anbieter auf dem Markt bist, der sich an der bestehenden Situation und der Panik anderer Menschen bereichert. Krisengewinnlern gehören die Hammelbeine langgezogen. Ob wir da vom Multimilliarden-Konzern reden oder von der kleinen gierigen Pottsau bei Ebay Kleinanzeigen.

Meiner Meinung nach macht man es sich damit zu einfach. Sicher, wenn ich Produkte kaufe, die ich wirklich zum Leben brauche, kann man sagen, dass man keine Wahl hat. Man muss sich aber nur mal in der eigenen Wohnung umsehen und fragen: Wieviele der Sachen die ich habe brauche ich zum leben?

Der erste Schritt wäre daher, bevor man etwas kaufen will, sich zu fragen: Brauche ich das wirklich und wenn ja, kann ich das auch gebraucht kaufen?

Geht auch um Stationäre und Ambulante Pflege die ende in der Lieferkette sind und leer auskommen und dann Wucherpreise bezahlen müssen, habe ich paar Seite schon darüber geschrieben.

Und die sind halt unser Größte schwachstelle, dort stirbt dann nicht einer..sondern mind 1 dutzend

https://extreme.pcgameshardware.de/...navirus-jetzt-gehts-los-308.html#post10255426


Wenn ich die Heizung aufdrehe verbrauche ich Ressourcen, um die seit Jahrzenten Kriegen geführt werden und Millionen Leben gekostet haben.
Wenn ich ein Kleidungsstück kaufe, muss ich davon aussgehen, dass dieses in Fabriken produziert wird, die jederzeit einstürzen können und dadurch hunderte von Menschen das Leben kosten, wie es schon mehrfach geschehen ist.
Wenn ich ein elektronisches Gerät kaufe, muss ich davon ausgehen, dass dies in einem chinesischen Straflager produziert wurde, das mit deutschen KZs des 20. Jahrhunderts mehr gemeinsam hat, als das was wir unter einem Gefangenenlager verstehen.
Wenn ich Waren mit Palmöl kaufe, z.B. Waschmittel, weiß ich, dass dafür Regenwald abgeholzt wird und die dortigen Bewohner vertrieben und ermordet wurden.
 
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Der erste Schritt wäre daher, bevor man etwas kaufen will, sich zu fragen: Brauche ich das wirklich
Das ist auch ganz ohne Krise/Pandemie etwas was man tun sollte. :schief:

Kaufregel Nummer 1: Immer fragen "brauche ich das wirklich?"
Kaufregel Nummer 2: Wenn du dir nicht 2 davon leisten kannst, kannst du es dir nicht leisten.

Das ist natürlich nicht immer uneingeschränkt überall anwendbar oder sinnvoll aber nach persönlicher Erfahrung bei mindestens 95% aller Kaufentscheidungen schon - und es ist verblüffend wie wirkungsvoll solche einfachen Dinge am Jahrenende in der persönlichen Bilanz so sind. ;)

Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass Leute die so denken in Zeiten der krise etwas mehr an Rücklagen haben als der Durchschnitt da draußen.
 
Klar spielt das eigene Konsumverhalten auch eine Rolle, aber es war doch schon immer so, dass sich Wenige auf Kosten anderer bereichert haben.
Und wer Notlagen anderer ausnutzt um damit Geld zu verdienen ist auch nicht besser als ein Top-Manager/Milliardär welcher nur auf Gewinnmaximierungen achtet.
 
Klar spielt das eigene Konsumverhalten auch eine Rolle, aber es war doch schon immer so, dass sich wenige auf Kosten anderer bereichert haben.
Und wer Notlagen anderer ausnutzt um damit Geld zu verdienen ist auch nicht besser als ein Top-Manager/Milliardär welcher nur auf Gewinnmaximierungen achtet.

Ob ich jetzt tausend Euro spare, weil sich jemand für mich totarbeitet um Ware billigst produzieren zu können oder ich einem Menschen in Not tausend Euro abknöpfe, weil der keine andere Wahl hat und die Ware braucht, ist für mich gefühlt ein und dasselbe.

Das ist auch ganz ohne Krise/Pandemie etwas was man tun sollte.
rollen.gif

In einer Gesellschaft zu leben, in der man so auf Konsum gedrillt wurde, ist das leider eine ziemliche Herausforderung.

Wahrscheinlich werden Menschen sich erst dann vernünftig verhalten wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
 
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Ich gehe davon aus das derzeitig die Zahlen um ca das doppelte höher sind in Deutschland. Wir wissen nicht wer infiziert wurde ohne Symptome und ohne Test.

Von 57.000 bekannt gewordenen fällen gehe ich von ca 100.000 und mehr fällen aus die keiner beachtet.

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Es wird schon seit Wochen darüber geredet eine repräsentative Gruppe durchzutesten um eine Idee über die Dunkelziffer zu bekommen. Bis jetzt hat sich aber noch kein Land getraut dafür ~1000 Verdachtsfälle weniger zu testen.
 
Ich sehe die Dunkelziffer etwa so: Wenn wir davon ausgehen, dass Corona eine Größenordnung von 0,5% Sterblichkeitsrate hat kann man grobe Rückschlüsse auf die Infiziertenzahlen ziehen.
482 Tote in Deutschland momentan --> rechnerisch 96400 Infizierte. Gemeldet 60659 momentan --> "Dunkelzifferfaktor" von etwa 1,6. Wir testen ja vergleichsweise wie die irren.

Jetzt schaut man auf die USA die viel weniger testen: 2348 Tote, macht rechnerisch 469600 Infizierte, gemeldet 135627 --> Dunkelzifferfaktor von etwa 3,5.

Italien käme so auf Faktor 22!
 
Wenn wir davon ausgehen, dass Corona eine Größenordnung von 0,5% Sterblichkeitsrate
Mutige Annahme. Ich sehe eher 5%. Aber beide Zahlen sind Kaffeesatz und von unglaublich vielen Faktoren abhängig.

Als ich jemandem erzählt habe, dass die Neuseeländischen Ureinwohner aufgrund des Virus auf ihren traditionellen Nasengruß verzichten, hat man mir auch unterstellt ich hätte diese Information aus dem Postillon..
Was will man machen, Es gibt einfach Menschen, die andere kulturelle Gepflogenheiten nicht kennen. Such dir einen anderen Freundeskreis, dann passieren solche unnötigen Missverständnise nicht.

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Dann rechne doch einfach mal eine Woche weiter ...

Dann sind es es bei erhöhter Verdopplungszeit im *Verhältnis *noch* weniger Menschen, die eine Intensivbehandlung benötigen.
Oder weniger Menschen, die deswegen draufgehen, weil sie diese Behandlung nicht erhalten können.

Kurz, exponentielles Wachstum ist einerseits gnadenlos. Andererseits ist der Gewinn um so größer, je früher sich auch der kleinste Rückgang erreichen lässt.
 
Diesen Lichtblick unseres grünen Realo Kanzlerkandidaten hatte ich gar nicht mitbekommen. Ich stelle mal den erstbesten hoffentlich genehmen Link ein.

YouTube
 
Kurz, exponentielles Wachstum ist einerseits gnadenlos. Andererseits ist der Gewinn um so größer, je früher sich auch der kleinste Rückgang erreichen lässt.

Wir können ungefähr 300.000 Infizierte gleichzeitig versorgen, unter ebsten Annahmen. Das sind dann 5% Intensivfälle, also 18.000 und sie brauchen die Beamtmungsgeräte lange. Bis zu vier Wochen, je nach Alter. Die leichten Fälle werden bei uns nach ca. zwei Wochen und zwei negativen Tests wieder aus der Quarantäne entlassen, die Kranken liegen dann noch am Beamtungsgerät. Jetzt sind die Infizierten aber nie gleich verteilt im Lande und mit etwas Sicherheit auch für andere Krankheiten sind wir dann bei über den Daumen geschätzt 200.000 Infizierter gleichzeitig. Wir haben jetzt aktuell 7000 Infizierte pro Tag, seit drei Tagen konstant, was immer das heißt, ob die Maßnahmen wirken, oder es Probleme des Nichtmessens am Wochende sind. Mit durchschnittlich vier Woichen Krankheitsphase über alle Infizierten sind genau diese 7000 Neuinfektionen dann die 200.000, die wir haben dürfen.

Wir können uns zur Zeit rein gar keine exponentielle Ausbreitung mehr erlauben, wir müssen jetzt den Ausbreitungsexponenten auf unter 1 bekommen.
 
Ob ich jetzt tausend Euro spare, weil sich jemand für mich totarbeitet um Ware billigst produzieren zu können oder ich einem Menschen in Not tausend Euro abknöpfe, weil der keine andere Wahl hat und die Ware braucht, ist für mich gefühlt ein und dasselbe.
[...]

Sind wir jetzt wieder bei "gefühlten Wahrheiten"? :D

Du kannst das ja aus deinem moralischen Bauchgefühl heraus finden wie du willst, letztlich zählt nur die materielle Wirkmächtigkeit. Sprich: wer hat wie viel Einfluss? Und da ist der einzelne Konsument, dem man nun nicht die Verantwortung für das Handeln anderer aufbürden kann ("Vorbildfunktion" blablabla...) nunmal am deutlich kürzeren Hebel als der Anbieter, der aus Profitgründen überhaupt erst dieses Angebot schafft.
 
Erkläre mir mal, wieso ich 29€ für ein Jahresabo bezahlen soll, wo eine Erbse der Werteunion und Afd Fan irgendeinen Unsinn labert?
Lass doch jedem seine eigenen Informationsquellen. Wer meint, irgendwelchen Dahergelaufenen auf Youtube ohne Referenzen zuzuhören, soll das machen. Man kann auch seine Zeit mit Zeugen Jehovas verschwenden, mit Influenzern oder der Meinung von Schauspielern, man kann aber auch alternativ seriöse Quellen lesen und hören. Wir sind leider nicht im Informationszeitalter, wir sind im Desinformationszeitalter.

29,-€ ist doch billig, um einen Menschen zu unterstützen, der nachplappert, was man gerne hören möchte.
 
Erkläre mir mal, wieso ich 29€ für ein Jahresabo bezahlen soll, wo eine Erbse der Werteunion und Afd Fan irgendeinen Unsinn labert?

Was für ein Abo? Das ist schon hart sich 3 Minuten für ein Youtube Video zu nehmen.

Dann eben extra für dich ein Zitat aus dem manager-Magazin.

Grünen-Chef Habeck schlug in den Heute-Nachrichten des ZDF vor, Hotel- und Restaurantbesitzer sollten die Zeit nutzen, ihre alte Ölheizung durch ökologische Technologien zu ersetzen. Weshalb Unternehmen, die keine Liquidität haben, um ihren laufenden Verpflichtungen nachzukommen, Geld, das sie nicht haben, für eine Investition ausgeben sollen, die sich nicht rechnet, erklärte er nicht.
 
Wir können uns zur Zeit rein gar keine exponentielle Ausbreitung mehr erlauben, wir müssen jetzt den Ausbreitungsexponenten auf unter 1 bekommen.

Der Weg von 4,8 zu <1 führt allerdings über die Zahlen dazwischen und an diesen lässt sich ablesen, ob man sich mit den ergriffenen Maßnahmen auf dem richtigen Weg befindet.

In Deutschland haben wir eine Sterblichkeitsrate von 0,78 Prozent, stagnierend.
In China liegt sie bei 4,02 Prozent, stagnierend.
In Italien bei 10,82 Prozent, steigend.

Nur: Sowohl die Infektionsrate als auch die Sterblichkeitsrate hängen, wie hier schon mehrfach festgestellt wurde, stark von der Zahl der durchgeführten Tests ab; genauer gesagt davon, viele viele Infektionen überhaupt festgestellt werden. Mehr festgestellte Infektionen führen zu einer geringeren (festgestellten) Sterblichkeitsrate, aber logischerweise zu einer höheren (festgestellten) Infektionsrate.

Sprich, dass in Deutschland wie kaum irgendwo getestet wird ist der Grund, warum wir eine so wahnsinnig geringe Sterblichkeitsrate haben.
Dass wir *trotzdem* eine moderate Ausbreitungsrate haben, ist ein gutes Zeichen.
 
@Rotkaeppchen
Könnte es zufällig sein das du diesen von Realitätsverlust gezeichneten Auswuchs Habecks bereits kanntest? Kommt mir stark so vor. ;-)
 
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