Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
angesichts der Unsicherheiten nach dem Ausbruch des Coronavirus in China weisen das Rektorat und der Studentenrat der Hochschule [] Studierende und Beschäftigte, die sich aktuell in China befinden oder eine Reise dorthin planen, auf die Informationen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes hin (siehe unten). Wir schließen uns den Reisewarnungen an und empfehlen dringend,
geplante Reisen nach China zu verschieben.
Eine Teilreisewarnung besteht derzeit für die Provinz Hubei (Stand: 5. Februar 2020), wo sich das Virus schwerpunktmäßig verbreitet. In dieser Region hat die Hochschule []
keine Kooperationspartner und keine Studierenden.
Die potenzielle Gefährdung in Deutschland schätzt das Robert Koch-Institut aktuell
als gering ein. Wir bitten um einen sachlichen und ruhigen Umgang mit der Situation. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
Coronavirus: Informationen fuer China-Reisende und zur Rueckholung aus Wuhan - Auswaertiges Amt und hier:
Neuer Coronavirus: Aktueller Stand | FAQ | Massnahmen.
Nach einer Inkubationszeit von 1-14 Tagen können folgende Symptome auftreten:
In Deutschland sind seit Ende Januar 2020 erste Fälle bestätigt worden. Bis jetzt gibt es
noch keinen Fall in []! Kein Flughafen der Region wird direkt von betroffenen Regionen angeflogen. Die Gesundheitsämter, als zuständige Behörde für Infektionsschutzmaßnahmen, haben die für ihre Maßnahmen notwendigen Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten. Insoweit sind im Land [] alle bisher notwendigen Maßnahmen ergriffen worden.
Nach Eurer Rückkehr aus China
Falls Ihr kürzlich eine
Reise in eines der
Risikogebiete (
RKI - Neuartiges Coronavirus - Neuartiges Coronavirus 2019-nCoV: Risikogebiet) unternommen habt
und unter den oben aufgeführten
Symptome leidet, vermeidet unnötige Kontakte bzw. bleibt nach Möglichkeit zu Hause. Setzt Euch bitte als „
Verdachtsperson“ mit der
Infektionsklinik [] oder dem Uniklinikum [] in Verbindung. Fallbezogen entscheiden diese dann, ob ihr zur Untersuchung in einem Krankenhaus oder in einer der speziellen Fachkliniken [] vorstellig werden solltet.
Patienten, welche nicht als „Verdachtspersonen“
zu betrachten sind, beispielsweise mit Atemwegsinfekt und Aufenthalt auf einem Flughafen, können je nach Schwere der Erkrankung zum Hausarzt beziehungsweise in eine freigewählte Notfallambulanz zur Abklärung gehen. Dort kann eine reguläre Virusdiagnostik erfolgen. Vorsorgliche Untersuchungen dort sind nicht sinnvoll, da Proben parallel aus den oberen und den tiefen Atemwegen entnommen werden müssten. Dies ist aufwendig und unangenehm.
Falls ihr beabsichtigt, in nächster Zeit in eines der Risikogebiete zu reisen,
beachtet bitte folgende Hinweise des Robert Koch Institutes:
- Das Auswärtige Amt rät derzeit von Reisen in Risikogebiete ab.
- Meidet Kontakt zu lebenden Tieren und rohen Tierprodukten.
- Haltet Abstand von Kranken.
- Wascht euch häufig die Hände mit Wasser und Seife oder verwendet ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel.
- Solltet ihr an eurem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürft ihr nicht reisen, solange ihr krank seid. Sucht in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls ihr auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkrankt, meldet euch beim Bordpersonal.
Wie können ihr euch vor einer Ansteckung schützen?
Um die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, solltet ihr großen Wert auf eine gute
Händehygiene legen. Wahrt die Husten- und Nies-Etikette und haltet Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter). Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.
Weitere Hygienetipps findet ihr in der beigefügten Broschüre.
Hier noch ein paar Links mit weiterführenden Informationen
Nach derzeitigem Kenntnisstand sind weder Beschäftigte noch Studierende in den vergangenen Wochen aus China nach [] zurückgekehrt.