[Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Am 22. September findet die 18. Bundestagswahl statt - geht Ihr wählen?

  • Nein, ich gehe sicher nicht wählen, weil ich mit der bestehenden Lage zufrieden bin.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe voraussichtlich nicht wählen, da meine favorisierte Partei wohl an der 5%-Hürde schei

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe nicht wählen, da ich noch nicht wahlberechtigt bin und würde auch nicht wählen gehen,

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    154
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Status
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Sie wollen eine eigene Währung einführen und haben trotzdem keine Punkte für die Behandlung der Wirtschaft nach der neuen Währung. Eine eigene starke Währung würde einen gesteigerten Binnenmarkt erfordern, denn ander Länder mit starken Währungen zeigen wie sehr man daran krankt, wenn die eigene Wirtschaft nicht dafür ausgelegt ist. Ich finde auch die momentanen Pläne für die Schuldnerländer nicht gut, aber die Pläne der AfD helfen dort auch nicht weiter.

Der deutsche Binnenmarkt ist doch deswegen so schlecht weil immer mehr Leute von ihrem Lohn nicht mehr leben können.
Wenn der Staat Unternehmen subventioniert indem er die Löhne aufstockt dann funktioniert ein Binnenmarkt auch nicht.
Erst das muss geändert werden.

Ihr Punkte in der Alterssicherung sind z.B. sehr gut. Die Punkte in der Bildung auch, wobei sie statt der Standards auch gleich hätten schreiben sollen, dass die Bildung in die Hand des Bundes fallen soll, denn anders ist es nicht zu bewältigen.
Wie gesagt sie haben einige gute Punkte, aber es werden bei allen Opositionsparteien die Punkte hervorgehoben, die sie für das Volk unwählbar machen sollen, dort ist die AfD nicht allein.

Die Bildungspolitik ist hier im Land eine einzige Katastrophe und zurück zu den alten Dingen die die Probleme mit ausgelöst haben ist nicht die Lösung.
Und deren Meinung zur Alterssicherung kenne ich nicht.

Aus den Augen aus dem Sinn. Die AfD hat nun 4 Jahre Zeit ihre Schwächen zu eliminieren und in 4 Jahren weniger ANgreifbar zu sein. Die Währungsreform ist einfach nicht diskutabel tut mir leid.

Und hier wird es denen genauso gehen wie allen Protestpartein.
Sobald es kaum noch Proteste gibt oder die Bürger nicht verstehen was die Protesparteien eigentlich wollen werden sie schnell in der Versenkung verschwinden.

USA hat starke Wirtschaftsprobleme und ohne ihren Neokolonialismus würden sie wohl schon längst Zahlungsunfäig sein.
Großbritanien hat seit der Einführung des Euros das Pfund immer weiter abgewertet.
Japan hat einen extrem begrenzten Binnenmarkt und krankt nicht umsonst an einem zu starken Yen. Sie haben auch schon mehrmals den Yen künstlich abgewertet um ihre Exporte wieder anzukurbeln.
Und ja die Schweiz hat ja so eine florierende Wirtschaft. Sie arbeitet mit ihren geringen Steuern und einem relativ guten Binnenmarkt, aber der Export ist quasi tot.
Und ja Deutschland geht es tragischer Weise durch den Euro besser. Aber das lagt nicht nur am Euro sondern auch an der modernen Sklavenarbeit (oh tut mir leide ich meinte Teilzeitarbeit) durch die Agenda 2010, wozu die AfD z.B. überhaupt keine Punkte aufgezählt hatte.

Die USA sind faktisch Bankrott nur haben die es nach dem 2. Weltkrieg so hingekriegt dass der Dollar als Weltleitnote anerkannt wird und solange es also Länder wie China gibt die den USA immer weiter Staatsanleihen abkaufen gehen die USA nicht den Bach runter.
Aber auch China kann nicht ewig US Staatsanleihen aufkaufen. Irgendwann bricht das System zusammen.

Japan ist ebenfalls pleite.
Die haben - bezogen auf ihre Wirtschaftsleistung -- die höchsten Schulden. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Japan darunter kollabiert und es zu globalen Problemen kommt.
Riesiger Schuldenberg - Japan steht vor dem Finanz-Kollaps - Finanznachrichten auf Finanzen100 - Finanzen100

Ich meinte damit natürlich nicht, dass du die Parteien inhaltlich vergleichst, sondern ein vergleichbarer Absturz der AfD wie bei den Piraten nicht zu erwarten ist. Da muss ich mir ankreiden, mich nicht deutlicher ausgedrückt zu haben.;) Mit diesem AfD vs. Piraten-Vergleich habe ich auch nicht primär dich gemeint, sondern die Meinung mancher Leute, dass die AfD wie die Piraten eine Einthemenpartei und Protestpartei sei (beidemale zu Unrecht, auch wenn die AfD doch insgesamt deutlich breiter und kompetenter aufgestellt ist).
Sollte das zu negativ allein in deine Richtung rübergekommen sein, dann tuts mir leid, das war nicht meine Absicht.:(

Ich erwarte genauso wie bei den Piraten den Absturz auch bei der AfD denn eine Partei muss mehr bieten als nur ein Thema und zu dem Thema haben sie eigentlich auch gar keine Lösung parat.

Zur vermeintlichen Alternativlosigkeit der aktuellen Währung sage ich mal nichts... Der Euro muss weg, zumindest in der jetzigen Form und er wird momentan nur gerettet, weil massiv Inflation und Umverteilung von Geldern betrieben wird. Klar, eine Währungsreform wird eine Ende mit Schrecken.

Der Euro muss nicht weg. Nur müssen die Staaten die sich den Euro als Währung nicht leisten können in der Lage sein den Euro abstoßen zu können.
Ich habe kein Problem wenn Griechenland, Portugal, Spanien und wer noch aus dem Euro aussteigt und wieder ihre nationale Währung einführen. Gleichzeitig gibt es für die Länder ein Schuldenschnitt und sie können wieder von vorne anfangen -- z.B. indem sie dann ihre neue alte Währung im Vergleich zum Euro abwerten.
Denn gerade weil Länder wie Griechenland ihre Währung nicht mehr abwerten können sind sie nicht mehr wirtschaftsfähig.
Bleibt das so wie es jetzt ist wird es immer so sein dass die starken Staaten die armen Staaten stützen müssen.
Man nennt das "Länderfinanzausgleich". Also genau das was Deutschland innerhalb der Bundesländer macht müsste dann alle europäische Staaten innerhalb des Euro Währungsraums machen.

Nein, fachlich müssen sie das nicht. Sie müssen es bloß der Masse verständlicher darbieten. Dass sie eine Trennung des Euro in eine Nord- und Südwährung (inkl. Frankreich, je nach Situation) präferieren hat man die letzten Wochen öfters mitbekommen, wenn man mal ihre Reden mitverfolgt hat. Viele verstehen es nicht, dass eine geordnete Rückehr zu nationalen oder enger gesteckten Währungsunionen eben nicht antieuropäisch ist sondern die sinnvollste Lösung für die Situation. Eine Währungsreform darf kein Tabu sein, denn ein Tabu wie dieses dient lediglich nur dazu, den status quo ohne Argumente und ernsthafte Rechtfertigungen erhalten zu können.

Die Fehler die damals bei der Euro Einführung gemacht wurden haben heute alle eingeholt.
Entweder den Euro abschaffen, Eurobonds einführen oder Länderfinanzausgleich. Was anderes geht nicht.

Was sind ihre anderen Ideen, die problematisch sein sollen? Eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild (gegen eine Ausnutzung des Sozialstaats und reine Sozialflüchtlinge)? Die Rückkehr/Beibehaltung zum/des deigliedrigen Schulsystem(s)? Die Wiedereinführung von Staatsexamina (bei Lehramt) und Diplomstudiengängen? Was genau stört dich an diesen oder anderen Standpunkten? Kann man ja alles diskutieren.;)

Das alte Schulsystem ist der Grund wieso die Bildung in Deutschland in den Keller geht.
Wir brauchen ein völlig neues Schulsystem das Bundesländer übergreifend einheitlich ist.
 
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Ironischerweise ist das Schulsystem dort, wo es am wenigsten Experimenten ausgesetzt hat, mit Abstand am besten. Bayrische Schüler sind auch international im oberen Bereich. Bundesländer mit linken Einheitsschulen können das nicht von sich behaupten. Sicherlich wäre es vorteilhaft, wenn nicht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochen würde. Bring du dann aber mal den Bayern bei, dass sie freiwillig Befugnisse abtreten sollen, in deren Konsequenz nur eine Verschlechterung erfolgen kann. Umgekehrt würde sich Wowereit auch kein seiner Meinung nach veraltetes System aufzwingen lassen wollen.
 
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@Threshold: Woher nimmst du deine Kenntnisse bzgl. des Schulsystems? Bis du Student, Lehrer, Dozent etc.? Denn das dreigliedrige Schulsystem an sich ist kein Problem, oder willst du mir ernsthaft erzählen, dass eine Gesamtschule von 1.-10. Klasse für alle besser wäre? Inwiefern? Glaubst du, eine größere Heterogenität der Lerngruppe sei förderlich? Hast du persönliche Erfahrungen dazu? Unterrichtest du an einer Gesamtschule?
 
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@Threshold: Woher nimmst du deine Kenntnisse bzgl. des Schulsystems? Bis du Student, Lehrer, Dozent etc.?

Ich bin Ausbilder und habe daher einen sehr großen Einblick ins Schulsystem und das Ausbildungssystem allgemein und daher weiß ich auch wovon ich rede.

Früher als die Schüler noch nach Lehrplan unterrichtet wurde war es gut. Das dreigliederige Schulsystem hatte seine Nachteile aber es klappte.
Heute wird aber nur noch nach Pisa unterrichtet. Hauptsache dort gut abschneiden und alles andere ist dann unwichtig und das ist das Problem was wir derzeit haben.
Das hat sich mit der Einführung der Gesamtschulen nicht geändert. Das Lehrsystem an sich ist das Problem und daher bin ich eben der Meinung dass wir unser Schulsystem komplett verändern müssen.
Wir müssen hin zu dem was der Schüler später in der Welt des Erwachsen seins auch gebrauchen kann und weg mit den Sachen die nur für die Quote da sind.

Denn das dreigliedirge Schulsystem an sich ist kein Problem, oder willst du mir ernsthaft erzählen, dass eine Gesamtschule von 1-10. Klasse für alle besser wäre? Inwiefern? Glaubst du, eine größere Heterogenität der Lerngruppe sei förderlich? Hast du persönliche Erfahrungen dazu? Unterrichtest du an einer Gesamtschule?

Ich bin der Meinung dass das jetzige System nicht die Probleme in der Bildung beseitigen kann.
Ich weiß ja nicht in wie weit du dich mit dem Schulsystem auskennst aber ich habe wie oben geschrieben einen sehr guten Einblick und daher weiß ich auch wo die Grundprobleme sind.
Wichtig ist vor allem dass wir gute Schulen haben und dass die Kinder dort auch lernen können. Dazu gehört ein guter Lehrplan ebenso dazu wie gut ausgebildetet Lehrer denn hier hapert es besonders denn die Lehrer lernen an den Unis immer noch den gleichen pädagogischen Mist wie vor 30 Jahren und das ist nicht mehr zeitgemäß -- ich weiß das ja von mir als ich den pädagogischen Mist lernen musste.
 
Ist diese Diskussion lustig.

Ich hatte es in Erwägung die AfD zu wählen, hatte dann vor ein paar Monaten deren Programm gelesen (ja es gibt Menschen die so etwas tun) und den Gedanken danach wieder begraben.

Ja man muss den Euro oder den Eurozahlungsraum anpassen.
Aus einer starren Währungsunion folgt zwangsläufig das ich ein ausgleichendes Element einbauen muss, am einfachsten wäre eine Transferunion, dann muss der Wettbewerb bei den Steuersätzen aufhören.
Alternativ kann man den Euro als Transidwährung behalten, sprich jeder führt eigene Währungen ein und wechselt für den Handel über ein Verrechnungskonto sein Geld in Euro, so das der ganze innereuropäische Handel in Euro statt findet, aber die lokalen Währungen gegen diesen auf und abwerten können. Eine Rolle die der Dollar in vielen Devisengeschäften eingenommen hat, bzw. noch einnimmt.

Die Europäische Idee ist aber vielen Leuten dort vorbei wo es um Transferleistungen geht.
 
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@Threshold: So ein Käse, ganz ehrlich.:daumen2: Du degradierst die Bildung zur Halbbildung und zum reinen Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft. Die Bildung ist kein alleiniger Selbstzweck, sie darf aber auch nicht rein utilitaristisch sein im Sinne einer vorgreifenden Bildung allein für den Beruf. Wir haben doch immer mehr seit PISA eben diese Abkehr von traditionellen Inhalten und Fächerschwerpunkten hin zu dieser berufsorientierten, heruntegebrochenen Bildung (da die Wirtschaft danach verlangt).

Ich bin zufällig im Begriff, in ca. einem Jahr meine Staatsexamina abzulegen und in Zukunft Gymnasiallehrer zu sein.;) Du hast keinen Einblick in das Schulsystem, sondern du betrachtest von außen die Probleme der Schüler, ohne einen wirklichen Einblick in die Ursachen zu haben.
Mit dem Geschwafel von "gleicher Mist wie vor 30 Jahren" disqualifizierst du dich mMn selbst, denn fast nichts wurde die letzten Jahre so umgekrempelt wie die Lehrerbildung. Ich muss es wissen, ich bin schließlich am Ende meines Studiums (in Bayern) angelangt. Wenn du offensichtlich nur "pädagogischen Mist" lernen musstest, der dir falsch und veraltet vorkam, hast du entweder am falschen Ort deine pädagogische Qualifikation erworben, warst in den falschen Veranstaltungen oder hast dich evtl. einfach nicht genug mit den Themen befasst. Wer in etwa auf dem Stand ist, die Lehrerbildung labere nur über Rousseau, Adorno, Klafki und dergleichen, der hat keine Ahnung vom aktuellen Stand, wirklich keine. :daumen2:
 
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AW: [Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Ironischerweise ist das Schulsystem dort, wo es am wenigsten Experimenten ausgesetzt hat, mit Abstand am besten. Bayrische Schüler sind auch international im oberen Bereich. Bundesländer mit linken Einheitsschulen können das nicht von sich behaupten.
Das hat nichts mit Einheitsschulen zu tun, sondern mit der Tatsache das entsprechende Bundesländer, wie Berlin beispielsweise, wesentlich mehr Schüler mit Immigrationshintergrund in ihren Schulen haben als Bayern, woraus sich auch das schlechtere Abschneiden ableiten lässt. In Bayern würden solche Schüler Untergehen im dreigliedrigen Schulsystem und ihr Dasein in den Hauptschulen fristen, schön getrennt von der Mittel und Oberschicht mit maximal wenig Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg.

MfG
 
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@Threshold: So ein Käse, ganz ehrlich.:daumen2: Du degradierst die Bildung zur Halbbildung und zum reinen Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft. Die Bildung ist kein alleiniger Selbstzweck, sie darf aber auch nicht rein utilitaristisch sein im Sinne einer vorgreifenden Bildung allein für den Beruf. Wir haben doch immer mehr seit PISA eben diese Abkehr von traditionellen Inhalten und Fächerschwerpunkten hin zu dieser berufsorientierten, heruntegebrochenen Bildung (da die Wirtschaft danach verlangt).

Du scheinst nicht gelesen zu haben was ich geschrieben hatte.
Ich halte die aktuelle Bildungspolitik für falsch denn sie ist nur darauf ausgelegt bei Pisa und Quoten gut abzuschneiden aber sie reicht nicht aus um den Schüler auf das Leben an sich vorzubereiten denn dazu gehört mehr als nur Mathematik, Physik oder Deutsch.
Man muss den Schülern soziale Umgangsformen näher vermitteln. Man muss den Schülern vermitteln können dass es im Leben nicht nur das Hier und Jetzt gibt sondern noch mehr darüber hinaus.

Ich bin zufällig im Begriff, in ca. einem Jahr meine Staatsexamina abzulegen und in Zukunft Gymnasiallehrer zu sein.;) Du hast keinen Einblick in das Schulsystem, sondern du betrachtest von außen die Probleme der Schüler, ohne einen wirklichen Einblick in die Ursachen zu haben.

Mein Beileid dafür. ;)
Ich habe natrürlich einen sehr guten Einblick in die Bildungsmisere aber wenn du nur deine meinung als die einzig richtige ansiehst und nicht in der Lage bist mal näher hinzublicken dann tun mir deine zukünftigen Schüler echt leid.

Mit dem Geschwafel von "gleicher Mist wie vor 30 Jahren" disqualifizierst du dich mMn selbst, denn fast nichts wurde die letzten Jahre so umgekrempelt wie die Lehrerbildung. Ich muss es wissen, ich bin schließlich am Ende meines Studiums (in Bayern) angelangt. Wenn du offensichtlich nur "pädagogischen Mist" lernen musstest, der dir falsch und veraltet vorkam, hast du entweder am falschen Ort deine pädagogische Qualifikation erworben, warst in den falschen Veranstaltungen oder hast dich evtl. einfach nicht genug mit den Themen befasst. Wer in etwa auf dem Stand ist, die Lehrerbildung labere nur über Rousseau, Adorno, Klafki und dergleichen, der hat keine Ahnung vom aktuellen stand, wirklich keine. :daumen2:

Auch hier liegst du falsch.
Was hast du denn gelernt was wirklich sinnvoll ist für den Job als Lehrer?
Lass mich raten -- nichts. :schief:
Die Gesellschaft entwickelt sich viel schneller als es die Lehrpläne an Schulen oder Unis können. Die Realität ist immer weiter weg von dem was dort gelehrt wird und das muss sich wieder ändern.
Dass du hier jetzt mit Daumen runter ankommst disqualifiziert dich übrigens deutlich. Von einem angehenden Lehrer erwarte ich mehr Argumentation und nicht sofort ein Losgeheule nur weil ein anderer deine Meinung nicht teilt.

Außerdem solltest du dich nicht zu sehr in ein Thema versteifen. Wenn dir die Bildungspolitik im Besonderen ein Dorn im Auge ist solltest du einen extra Thread aufmachen.
 
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Genau, denn unser Schulsystem ist ja auch gar nicht durchlässig, es gibt ja auch nicht etliche Möglichkeiten, den Weg durch die drei Glieder zu gehen. Ganz abgesehen von den ganzen Wirtschaftsschulen, Werksrealschulen, WGs und TGs etc. :schief:
 
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Unser Schulsystem ich rede vom 2 gliedrigen ist unter der Hinsicht falsch das es
a. falsche Erwartungen der Eltern nicht erfüllt (die Schule ist kein Erziehungsheim.)
b. manche Gymnasiasten keinen Plan vom Leben haben.
c. es eine zu frühe Aufteilung gibt. ( ich bin nicht gegen Aufteilung, aber manche Gymnasiasten benehmen sich wie Hauptschüler und umgekehrt)
 
Ich bin auch ein Verfechter einer stärker differenzierten Schulstruktur und generell dafür das Anforderungsniveau bei allen Schulformen anzuziehen. Einen allgemeinverbindlichen Lehrplan an allen Schulen Bundesweit einzuführen, auch an Privatschulen und Walldorfschulen, einheitlicher Ethikunterricht, kein Religionsunterricht mehr, vor allem keinen nach Konfessionen getrennten, Bundeszentralabitur ...

Was mir überhaupt nicht in den Kopf geht, wie die Anzahl der Abiturienten dermaßen explodieren konnte in den letzten 15 Jahren, das muss mit einer Verschlechterung des Anforderungsniveaus einhergegangen sein, ich zweifle ernsthaft das die Kinder heute soviel intelligenter sind.
 
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Du scheinst nicht gelesen zu haben was ich geschrieben hatte.
Ich halte die aktuelle Bildungspolitik für falsch denn sie ist nur darauf ausgelegt bei Pisa und Quoten gut abzuschneiden aber sie reicht nicht aus um den Schüler auf das Leben an sich vorzubereiten denn dazu gehört mehr als nur Mathematik, Physik oder Deutsch.
Man muss den Schülern soziale Umgangsformen näher vermitteln. Man muss den Schülern vermitteln können dass es im Leben nicht nur das Hier und Jetzt gibt sondern noch mehr darüber hinaus.
Doch, das habe ich, es war sehr deutlich zu erkennen (das "wirklich" Wichtige).;)
Das hat die Schule übrigens längst getan. Die Eltern haben es aber nicht mehr hinbekommen, einem Teil der Schülerschaft das beizubringen. Die Schule kann die Fehler nicht komplett ausgleichen, die Erziehungsfähigkeiten der Schule sind begrenzt und kann die positiven wie auch negativen Bedingungen des Umfeldes und der Anlagen nicht entscheidend ausgleichen.


Mein Beileid dafür. ;)
Ich habe natrürlich einen sehr guten Einblick in die Bildungsmisere aber wenn du nur deine meinung als die einzig richtige ansiehst und nicht in der Lage bist mal näher hinzublicken dann tun mir deine zukünftigen Schüler echt leid.
Ich sehe nicht nur meine, sonder die meiner Dozenten, meiner Kommilitonen, meiner (zukünftigen) Lehrerkollegen, der Schüler (denn ich habe schon viel unterrichtet). Aber du kennst dich natürlich aus...:ugly:


Auch hier liegst du falsch.
Was hast du denn gelernt was wirklich sinnvoll ist für den Job als Lehrer?
Lass mich raten -- nichts. :schief:
Die Gesellschaft entwickelt sich viel schneller als es die Lehrpläne an Schulen oder Unis können. Die Realität ist immer weiter weg von dem was dort gelehrt wird und das muss sich wieder ändern.
Dass du hier jetzt mit Daumen runter ankommst disqualifiziert dich übrigens deutlich. Von einem angehenden Lehrer erwarte ich mehr Argumentation und nicht sofort ein Losgeheule nur weil ein anderer deine Meinung nicht teilt.

Außerdem solltest du dich nicht zu sehr in ein Thema versteifen. Wenn dir die Bildungspolitik im Besonderen ein Dorn im Auge ist solltest du einen extra Thread aufmachen.
Ich habe eine Menge gelernt, was du offensichtlich nicht hast. Ich habe zahlreiche didaktische, methodische, pädagogische & psychologische Kenntnisse erwerben und anwenden dürfen, habe mehrere Wochen am Block unterrichten dürfen, ein nächstes Praktikum (ein Semester studienbegleitend) steht jetzt an etc. Ich habe genug gelernt und werde noch viel weiter lernen (und lehren) dürfen. :)
Deine Auszubildenden tun mir wirklich leid, wenn du alles, was du "gelernt" hast, aus diesem Blickwinkel betrachtest und offensichtlich sehr von deiner unreflektierten Sicht eingenommen bist. Meine Diskussionsfähigkeit sehe ich durchaus als recht verlässlich an, oder wirst du Lehrer und hast schon mehrere Wochen unterrichtet?;)
Wie du sagst, es bringt nichts darüber weiterzudiskutieren. Denn du hast offensichtlich keinerlei Einblicke in ein gegenwärtiges Hochschulstudium fürs Lehramt oder in das Schulsystem. Außerdem ist es OffTopic, wie du sagst. Also machen wir Schluss an dieser Stelle und einigen uns, dass wir uns nicht einig sind.:ugly:
 
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Ich bin auch ein Verfechter einer stärker differenzierten Schulstruktur und generell dafür das Anforderungsniveau bei allen Schulformen anzuziehen. Einen allgemeinverbindlichen Lehrplan an allen Schulen Bundesweit einzuführen, auch an Privatschulen und Walldorfschulen, einheitlicher Ethikunterricht, kein Religionsunterricht mehr, vor allem keinen nach Konfessionen getrennten, Bundeszentralabitur ...

Was mir überhaupt nicht in den Kopf geht, wie die Anzahl der Abiturienten dermaßen explodieren konnte in den letzten 15 Jahren, das muss mit einer Verschlechterung des Anforderungsniveaus einhergegangen sein, ich zweifle ernsthaft das die Kinder heute soviel intelligenter sind.



Sagen wir mal so dafür brauchst du aber das 13 Jahre Abitur. Und nur noch Ethikunterricht da bin ich dagegen ich finde das System das ich jetzt kenne gut Ethik und Religion. Jeder nimmt das was er mag.
 
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Ich sehe nicht nur meine, sonder die meiner Dozenten, meiner Kommiltonen, meiner (zukünftigen) Lehrerkollegen, der Schüler (denn ich habe schon viel unterrichtet). Aber du kennst dich natürlich aus...:ugly:

Arbeite du mal die nächsten 10 Jahre als Lehrer und dann wirst du meine Meinung durchaus verstehen können und nicht mehr so weit von ihr entfernt sein. ;)
 
Wenn du Integration willst, dann ist Religion das größte spaltende Element, wenn in einem Ethikunterricht sachlich über alle verschiedenen Konfessionen gesprochen wird und Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgearbeitet werden, ebenso die Geschichte aller großen Religionen, sorgt das für wesentlich mehr Verständnis und Integration als wenn man sich weiter über die Religion abgrenzen kann.
 
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@Threshold: Und inwiefern? Dass wir die Niveaus immer weiter herunterbrechen müssen, weil es politisch gewollt ist, dass höhere Bildungsabschlüsse für die Masse verfügbar sind. Keine Sorge, ich kenne auch die "Realität" und weiß, dass das Schulsystem in den letzten Jahren massiv schlechter wurde (zumindest wuden die Schwächen deutlicher und wurden transparenter diskutiert). Das hat aber viel mehr mit anderen Dingen zu tun, als du bislang dargelegt hast.;) Was glaubst du, warum ich Lehrer werden will? Weil ichs besser machen möchte, zumindest so gut, wie es mir irgendwie möglich ist. :)
Jedoch muss man wissen, dass die (letzte) Umkrempelung des Schulsystems schon 2001 begonnen hat und die Früchte bereits geerntet werden. Das sind dann die Schüler, die du in der Ausbildung betreuen darfst. An diesen wurde gewissermaßen ein Experiment am lebenden Objekt durchgeführt, Ausgang ungewiss.:( Die Misere der momentanen Abgänger (in Grenzen, man darf keinesfalls pauschalisieren, gibt gewaltige Unterschiede je nach Schule und Bundesland) ist bereits ein Produkt der überhasteten Neuordnung mit den von dir genannten Zielen.
 
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Der Euro muss nicht weg. Nur müssen die Staaten die sich den Euro als Währung nicht leisten können in der Lage sein den Euro abstoßen zu können.
Ich habe kein Problem wenn Griechenland, Portugal, Spanien und wer noch aus dem Euro aussteigt und wieder ihre nationale Währung einführen. Gleichzeitig gibt es für die Länder ein Schuldenschnitt und sie können wieder von vorne anfangen -- z.B. indem sie dann ihre neue alte Währung im Vergleich zum Euro abwerten.
Denn gerade weil Länder wie Griechenland ihre Währung nicht mehr abwerten können sind sie nicht mehr wirtschaftsfähig.
Bleibt das so wie es jetzt ist wird es immer so sein dass die starken Staaten die armen Staaten stützen müssen.
Man nennt das "Länderfinanzausgleich". Also genau das was Deutschland innerhalb der Bundesländer macht müsste dann alle europäische Staaten innerhalb des Euro Währungsraums machen.

Nee, weg muss der Euro nicht.
Nur muss eine theoretisch gleichstarke Wettbewerbsfähigkeit herrschen, damit alle Euroländer, den Euro stützen.

Deutschland hat sich seine momentane Wettbewerbsfähigkeit durch die Agenda 2010 erkauft, der Mittelstand schrumpft, die Schere zwischen arm und reich wird immer größer.

Und die wirkliche Eurokrise, liegt nicht darin, dass in den Staaten der EU verschiedene, nicht abgestimmte, Steuer- und Wirtschaftssysteme herrschen,
sondern darin, dass die Finanzmärkte von allen möglichen Regularien befreit worden sind.
 
AW: [Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?

@Threshold: Und inwiefern? Dass wir die Niveaus immer weiter herunterbrechen müssen, weil es politisch gewollt ist, dass höhere Bildungsabschlüsse für die Masse verfügbar sind. Keine Sorge, ich kenne auch die "Realität" und weiß, dass das Schulsystem in den letzten Jahren massiv schlechter wurde (zumindest wuden die Schwächen deutlicher und wurden transparenter diskutiert). Das hat aber viel mehr mit anderen Dingen zu tun, als du bislang dargelegt hast.;) Was glaubst du, warum ich Lehrer werden will? Weil ichs besser machen möchte, zumindest so gut, wie es mir irgendwie möglich ist. :)

Ich finde es ja super dass du Lehrer werden willst.
Nur wollten vor dir schon viele Lehrer werden und das System ändern aber ein Lehrer ändert das System nicht. Er wird Teil des Systems und wird so verbogen dass er entweder sich damit abfindet oder den Lehrer Job an den Nagel hängt denn es gibt heute eine Menge Ex Lehrer. Mehr als noch vor 20 oder 30 Jahren.

Und ich sehe nun mal was an den Schulen raus kommt. Das sehe ich täglich und davon graust es mir eben wenn ich daran denke dass das noch 20 Jahre so weiter geht.
 
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Wenn du Integration willst, dann ist Religion das größte spaltende Element, wenn in einem Ethikunterricht sachlich über alle verschiedenen Konfessionen gesprochen wird und Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgearbeitet werden, ebenso die Geschichte aller großen Religionen, sorgt das für wesentlich mehr Verständnis und Integration als wenn man sich weiter über die Religion abgrenzen kann.

Warum in Religion lernst du alle Religionen kennen und vergleichst mit dem was du kennst.
 
AW: [Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?

@Threshold: Und deswegen bin/werde ich nicht nur Lehrer, sondern auch politisch aktiv, damit sich was ändert.:)
Denn Reformen gibts nunmal leider nur von oben. Wo wir wieder beim Thema wären: Wie bräuchten eine einheitliche Bildungspolitik, die Länder müssten ihre Kultus(hoch)herrlichkeit abgeben. Einheitliche Abschlüsse und Zentralabitur sollten selbstverständlich sein. Und vor allem: Abkehr vom Herunterbrechen der Standards. Wenn mir ein Hauptschullehrer in Fachdidaktik erklären muss, dass er froh ist, wenn seine Schüler einigermaßen fehlerfreie Parataxe hinbekommen und im Schnitt ~30 Fehler pro Seite die Regel sind, blutet mir als Deutschlehrer das Herz.:( Aber im Gymi gehts ja auch schon (seit G8) fleißig ab. Die Ausrichtung auf "realere" Fächer und das Zusammenkürzen der Curricula hat dazu geführt, dass teilweise nur noch ein Rumpfwissen vermittelt wird (z. B. nur eine Stunde für Hitlers Außenpolitik und den gesamten 2. Weltkrieg, super :ugly:) und das Niveau weiter stagniert bis sinkt. In Latein wird nicht umsonst mittlerweile positiv benotet. Also nicht im Vokabeltest wie früher: 1 Fehler Note 2, 2 Fehler Note 3 etc., sondern nach erreichten Punkten. Da sind dann 50% gewusste Vokabeln noch die 4.:ugly: Wohin das führt, sollte klar sein.:(
 
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