[Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Am 22. September findet die 18. Bundestagswahl statt - geht Ihr wählen?

  • Nein, ich gehe sicher nicht wählen, weil ich mit der bestehenden Lage zufrieden bin.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe voraussichtlich nicht wählen, da meine favorisierte Partei wohl an der 5%-Hürde schei

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe nicht wählen, da ich noch nicht wahlberechtigt bin und würde auch nicht wählen gehen,

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    154
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Dazwischen gibts ja auch noch einige andere Wahlen (Europa- und Landtagswahlen), außerdem endet die Politik ja nicht mit der Wahl, sondern sie fängt erst richtig an (denn die Inhalte einer Partei sollten doch die Wahlergebnisse beeinflussen, nicht Personenkult und Märchen). Es gibt viel zu tun die nächsten Jahre, die Arbeit wird nicht weniger werden.;)
 
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Klar - der Kampf um Freiheit und informationelle Selbstbestimmung fängt jetzt erst richtig an.
Auch wenn es anscheinend keine Sau interessiert, wenn man nach dem Wahlergebnis geht.

Ich weine der FDP als Partei ja keine Träne nach - aber einigen Einzelpersonen schon.
Schnarri auf jeden Fall - aber nicht nur.
 
Wo es mit der AFD hingeht wird man sehen.
Vor einigen Jahren dachte man auch das die Piraten was werden. Aber bevor sie mal richtig da waren, sind sie auch schon fast wieder weg.
Und das (leider) zurecht.
Mit der AFD wird man sich jetzt beschäftigen müssen.

In spätestens 4 Jahren ist wieder Bundestagswahl.

Wer die medien nicht auf seiner Seite hat, der hat schon verloren. Das zeigt die Geschichte und die Gegenwart sehr schön auf. Ich persönlich bin sehr enttäuscht über das Wahlergebnis insgesamt. Das oberflächiger und inhaltsloser Wohlfühlwahlkampf solch ein großen Anklang findet gibt mir zu denken.

MfG
 
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Bestätigt aber (leider) alle Befürchtungen... bin von schlechtestenfalls 4,2% für die AfD ausgegangen und tendentiell ~6%, aber es stehen ja noch einige Millionen Wählerstimmen aus (mit Berlin-Brandenburg tendentiell "gewogenere" Wahlbezirke als Bayern, NRW und Nidersachsen ;)). Dass 41,7% der Wahlberechtigten die Alternativlosigkeit wählen, spricht Bände.:( Aber ich lebe hier ja auch aufm Kaff, wo fast jeder CDU wählt und bei Nachfrage keiner weiß, warum eigtl. :ugly: BTW: In der ARD behaupten die Statistiken, dass die AFD bislang bei allen Bevölkerungsschichten bei 5% und teils deutlich drüber liegt und bislang nur dank der Generation 60+ nicht im BT sitzt, ausgerechnet diese hat verstärkt die CDU gewählt.:heul:
 
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Tja, diese Wahl hat die Psychologie der Massen bestätigt, die Lüge der unbequemen Wahrheit vorzuziehen.:(
Man hat ja vorhin bei Jauch gesehen, wie die Polemikerkeule wieder die AfD eingeordnet hat.:nene: Wie kann man eine Partei nur so pervertiert darstellen, wie kann man nur so missverstehen - außer, man will missverstehen.:( Zwiespältiger Abend bislang - Abstrafung der selbstaufgelösten FDP (:daumen:), überwältigende Mehrheit für CDU (:wall:), erwartbare Ergebnisse für SPD, Grüne und Linke (;)) und (bislang) knappes Scheitern der AfD an der 5%-Hürde (:heul:). ~18% der Stimmen fallen weg, die CDU ist nah an der Alleinherrschaft - wieso, kann kaum einer erklären. Mit Inhalten oder überzeugender Politik hat die CDU sicherlich nicht die Mehrheit der Wahlberechtigten überzeugen können. Die nächsten Jahre werden zweifelsohne hart, und zwar für uns alle, auch diejenigen, die ihr Kreuz bei der CDU/CSU gemacht haben.:( Die Hyperinflation der nächsten Jahre wird eine Freude.:ugly:
Die AfD ist momentan mit dem etwas dürftigen Wahlprogramm (4 Seiten, 37 Punkte wovon 8 ein ähnlich schlechtes Vorgehen bei EU Schuldnerländern verlangen) leider keine wirkliche Alternative.
Ihr Wunsch auf eine Rückkehr der eigenen Währung würde Deutschland momentan wohl ähnlich viel kosten wie diese Misslungene Sparorgie, welche die Schuldnerländer endlos killen wird.
In 4 Jahren kann man mal sehen ob sie sich weiterentwickeln, oder zur Stammtischpartei werden. Was man von Parteien mit zu sehr spezialisierten Wahlprogrammen zu erwarten hat konnte man bei den Piraten sehen.
Sei doch froh wenn die AfD jetzt noch nicht im Bundestag sitzt, da kann sie sich noch weiterentwickeln.
 
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Als Student der Politik (u. a.) kann ich dem nur vehement widersprechen, aber mir fehlt gerade die Lust, es genauer auszuführen. Wer die Partei nur auf sein Wahlprogramm reduziert (das mehr herzugeben weiß als alle anderen zusammen, denn ich habe sie allesamt analysiert) und nicht weiß, wofür die einzelnen Personen stehen (denn sie decken sämtliche erforderlichen Bereiche mit Fachpersonal und nicht mit Schaumschlägern und Marionetten ab), der hat sich mit der Partei offensichtlich nur wenig auseinandergesetzt. Aber immerhin besser als die Leute hier auf dem Dorf, die sicher waren, die AfD sei eine Partei von Nazis und Europahassern (Gratulation an die gleichgeschaltete Presse, sie hats geschafft :hail:).

Wer die AfD mit den Piraten vergleicht, der hat nicht verstanden, wofür die Partei steht. Dass sie allein von ihrer Struktur eine ganz andere Partei ist und ganz besonders in ihren Zielen, das sollte doch auffallen.;)

Und man kann natürlich nicht froh sein, dass die AfD nicht um Bundestag sitzt, denn der - mit Verlaub - begrenzte politische Durchblick der Bürger verkennt alles, was nicht im BT sitzt (Kunststück, angesichts der Bemühungen seitens des Staatsfernsehens und der "Presse" bekommen sie auch von den anderen Parteien kaum was mit, wenn dann Verunglimpfungen und Propaganda wie zu besten Zeiten). Ein Grund, warum die 5%-Hürde nach wie vor existiert. Und bitte nicht mit der Geschichtskeule kommen, das studiere ich zufällig auch.:ugly:
 
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Wo es mit der AFD hingeht wird man sehen.
Vor einigen Jahren dachte man auch das die Piraten was werden. Aber bevor sie mal richtig da waren, sind sie auch schon fast wieder weg.
Und das (leider) zurecht.
Mit der AFD wird man sich jetzt beschäftigen müssen.

In spätestens 4 Jahren ist wieder Bundestagswahl.

Der Unterschied ist, dass die Piraten eine Gruppe Spinner ist, dir nur das Netz als Thema haben.

Hätten sich die Medien auf ihre Aufgabe konzentriert, die 4te Macht im Staat zu sein, und ausgeglichen und fair über alles zu berichten, hätte mehr Leute gesehen, das die Afd außer dem Euro, noch mehr sinnvole Themen hat.

Aber indem man sie als "Euro-Hasser" und "Ewiggestrige" tituliert, schafft man natürlich ein die Basis für die SPD und CDU.

In den öffentlich-rechtlich sitzen CDU/SPD Mitglieder, das erkennt man in den Nachrichten immer wieder. Europa wurde heute auf ALLEN Sender wieder mal als alternativlos bezeichnet, und alle haben es begrüßt, dass die "undemokratische" Afd nicht dabei ist.

Das ist doch keine Politik, wenn man sich nicht mit seinem Gegner politisch auseinadnersetzt, und vor vornherei ihn undemokratisch nennt.
 
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Die AfD ist momentan mit dem etwas dürftigen Wahlprogramm (4 Seiten, 37 Punkte wovon 8 ein ähnlich schlechtes Vorgehen bei EU Schuldnerländern verlangen) leider keine wirkliche Alternative.
Ihr Wunsch auf eine Rückkehr der eigenen Währung würde Deutschland momentan wohl ähnlich viel kosten wie diese Misslungene Sparorgie, welche die Schuldnerländer endlos killen wird.
In 4 Jahren kann man mal sehen ob sie sich weiterentwickeln, oder zur Stammtischpartei werden. Was man von Parteien mit zu sehr spezialisierten Wahlprogrammen zu erwarten hat konnte man bei den Piraten sehen.
Sei doch froh wenn die AfD jetzt noch nicht im Bundestag sitzt, da kann sie sich noch weiterentwickeln.

Warum soll eine eigene Währung nicht funktionieren?

Guck dir die USA, Großbritianien, Japan oder die Schweiz an.

Alles (mehr oder weniger) stabile Währungen auf dem Weltmarkt.

Das was die DM übrigens auch mal war. Die Leute tuen ja soll, als ob der Wohlstand erst mit dem Euro kam und wir unter der DM Dritt-Welt-Zustände gehabt haben.
 
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Man darf nie vergessen, dass die DM der Preis für die Einheit war, weil Thatcher und Mitterand ein zu starkes vereintes Deutschland fürchteten und die BRD an die Kette legen wollte. Mittlerweile haben wir Verpflichtungen im Umfang mehrerer hundert Mrd. übernommen. Dass Schäuble seit zwei Wochen vom nächsten griechischen Schuldenschnitt weiß, wird man die nächsten Tage und Wochen mitbekommen. Aber die Wahl ist eben gelaufen, die Leute haben den Stillstand gewählt. Die in Stein gegossene Politik des Bidermeier findet offensichtlich regen Anklang. Aber so funktioniert Politik - wer die dicksten und angenehmsten Lügen erzählt, bekommt die meisten Stimmen.:( Dass die AfD keine Anti- sondern eine Pro-Europa-Partei ist, haben die der Demagogie verfallenen Wählerschichten offensichtlich nicht begriffen, aber es wurde ja allerorten so berichtet.:daumen2:
 
Der Unterschied ist, dass die Piraten eine Gruppe Spinner ist, dir nur das Netz als Thema haben.

Hätten sich die Medien auf ihre Aufgabe konzentriert, die 4te Macht im Staat zu sein, und ausgeglichen und fair über alles zu berichten, hätte mehr Leute gesehen, das die Afd außer dem Euro, noch mehr sinnvole Themen hat.


Der Unterschied ist, dass die AfD,eine Gruppe Spinner ist, die nur den Euroausstieg als Thema haben.

Hätten sich die Medien auf ihre Aufgabe konzentriert, die 4te Macht im Staat zu sein, und ausgeglichen und fair über alles zu berichten, hätte mehr Leute gesehen, das die Piraten außer dem Netz, noch mehr sinnvole Themen haben.


Programm Piraten: 164 Seiten
Programm Afd: 4 Seiten
 
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Für Eure Teilnahme wäre ich sehr dankbar.:daumen: Ich hoffe, ich habe alle Eventualitäten berücksichtigt.:D

Eine Fehlt: Nicht wahlberechtigt, weil man Nicht Deutscher und nicht in Deutschland wohnt ;). Naja, wir sind nächsten Monat dran hier in Luxemburg mit den (Neu-)Wahlen. Und hier ist das mit dem wählen gehen ja auch ein bisschen anders, schließlich haben wir Wahlpflicht hier

Warum soll eine eigene Währung nicht funktionieren?

Guck dir die USA, Großbritianien, Japan oder die Schweiz an.

Alles (mehr oder weniger) stabile Währungen auf dem Weltmarkt.

Das was die DM übrigens auch mal war. Die Leute tuen ja soll, als ob der Wohlstand erst mit dem Euro kam und wir unter der DM Dritt-Welt-Zustände gehabt haben.

Die USA und Japan sind aber auch bedeutend größere Märkte. Zudem stöhnt Japan andauernd wegen seines starken Yens, welcher seine Exportwirtschaft stark behindert und Jahren zu einer Stagnation führt. Großbrittanniens Pfund hingegen ist regelrecht abgestürzt, von 1,65€ ist das Pfund mittlerweile weit entfernt, er steht sogar nur mehr knapp über dem Euro.

Der Schweizer Franken ist das beste Beispiel, warum die eigene Währung eine schlechte Idee ist: Er ist wegen des Reichtums des Landes als so wertstabil angesehen worden dass dessen Wert durch die Decke ging und drohte, die ganze Schweizer Wirtschaft zu ersticken. Seither ist der Schweizer Franken fest an den Euro gebunden. Würde Deutschland aus dem Euro aussteigen, würde aufgrund der Deutschen reputation nicht nur sofort das gleiche passieren, sondern höchstwarscheinlich auch noch um einiges schneller. Eine solch starke Währung ist aber absolutes Gift für eine Exportwirtschaft. Einzige lösung wäre dann das gleiche wie die Schweizer Lösung. Resultat: Deutschland hätte dann den Euro, nur unter einem anderen Namen und keinen Einfluss mehr auf seine Entwicklung.
 
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Der Unterschied ist, dass die Piraten eine Gruppe Spinner ist, dir nur das Netz als Thema haben.
Genau dieses Thema scheinen sie ja aufgegeben zu haben. Das einzige was man neben dem ganzen gezanke noch gehört hat waren ultrarote Themen.
"Netzpolitik" gab es so nicht mehr.

Die Medien schlachten sowieso nur jedes Thema aus. Wahrheit und Kollateralschäden spielen höchstens eine Nebenrolle.
 
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Eine Fehlt: Nicht wahlberechtigt, weil man Nicht Deutscher und nicht in Deutschland wohnt ;). Naja, wir sind nächsten Monat dran hier in Luxemburg mit den (Neu-)Wahlen. Und hier ist das mit dem wählen gehen ja auch ein bisschen anders, schließlich haben wir Wahlpflicht hier



Die USA und Japan sind aber auch bedeutend größere Märkte. Zudem stöhnt Japan andauernd wegen seines starken Yens, welcher seine Exportwirtschaft stark behindert und Jahren zu einer Stagnation führt. Großbrittanniens Pfund hingegen ist regelrecht abgestürzt, von 1,65€ ist das Pfund mittlerweile weit entfernt, er steht sogar nur mehr knapp über dem Euro.

Der Schweizer Franken ist das beste Beispiel, warum die eigene Währung eine schlechte Idee ist: Er ist wegen des Reichtums des Landes als so wertstabil angesehen worden dass dessen Wert durch die Decke ging und drohte, die ganze Schweizer Wirtschaft zu ersticken. Seither ist der Schweizer Franken fest an den Euro gebunden. Würde Deutschland aus dem Euro aussteigen, würde aufgrund der Deutschen reputation nicht nur sofort das gleiche passieren, sondern höchstwarscheinlich auch noch um einiges schneller. Eine solch starke Währung ist aber absolutes Gift für eine Exportwirtschaft. Einzige lösung wäre dann das gleiche wie die Schweizer Lösung. Resultat: Deutschland hätte dann den Euro, nur unter einem anderen Namen und keinen Einfluss mehr auf seine Entwicklung.

Eine reine nur auf Export ausgerichtet Wirtschaft, ist sowieso schädlich. Das ist doch nicht die Schuld der Währung, das man die Binnenwirtschaft vernachlässigt. Das der Euro nicht funktioniert, hat sich doch gezeigt. Man kann nicht 17 Ländern mit höchst unterschiedlichen wirtschaftlichen Situtationen, eine Währung aufdrücken.
 
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Eine reine nur auf Export ausgerichtet Wirtschaft, ist sowieso schädlich. Das ist doch nicht die Schuld der Währung, das man die Binnenwirtschaft vernachlässigt. Das der Euro nicht funktioniert, hat sich doch gezeigt. Man kann nicht 17 Ländern mit höchst unterschiedlichen wirtschaftlichen Situtationen, eine Währung aufdrücken.

Dabei ist es doch genau das gleiche was in Deutschland passiert ist - zweimal! Zuerst in den Vorstufen und der Gründung Deutschlands, denn die verschieden Bundesländer waren damals wirtschaftlich gesehen keinen deut besser oder weniger Kosmopolit als Europa heute. Dann wieder bei der Wiedervereinigung von West und Ost. Und beide male hat es geklappt.
 
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Bestätigt aber (leider) alle Befürchtungen... bin von schlechtestenfalls 4,2% für die AfD ausgegangen und tendentiell ~6%, aber es stehen ja noch einige Millionen Wählerstimmen aus (mit Berlin-Brandenburg tendentiell "gewogenere" Wahlbezirke als Bayern, NRW und Nidersachsen ;)). Dass 41,7% der Wahlberechtigten die Alternativlosigkeit wählen, spricht Bände.:( Aber ich lebe hier ja auch aufm Kaff, wo fast jeder CDU wählt und bei Nachfrage keiner weiß, warum eigtl. :ugly: BTW: In der ARD behaupten die Statistiken, dass die AFD bislang bei allen Bevölkerungsschichten bei 5% und teils deutlich drüber liegt und bislang nur dank der Generation 60+ nicht im BT sitzt, ausgerechnet diese hat verstärkt die CDU gewählt.:heul:
Jaja, da kann man wirklich nur auf den Generationswechsel hoffen, wenn die 50+ Wähler quasi einmal ausgetauscht wurden. Die CDU profitiert m. M. n. sehr stark von der demographischen Entwicklung, jedenfalls deutlichen stärker als alle anderen Parteien.

Schade finde ich es insbesondere das die Piraten so abgeschnitten haben. Ich führe das auf die miserable Präsenz in den Medien, wenn man denn überhaupt von Präsenz reden kann, zurück.^^ Seid knapp einem halben Jahr sind die Piraten in nahezu keiner öffentlichen Debatte vertreten/ eingeladen worden. Auch in den Medien wurde es tunlichst vermieden diese Partei zu erwähnen und wenn, dann wurde der innerparteiliche Demokratieprozess äußerst negativ nach außen getragen um eine gewisse parlamentarische Unfähigkeit darzustellen. Dazu kamen dann noch die zahlreichen Umfragen und Prognosen, wo die Piraten auch nicht mehr auftauchten, im Gegensatz zu anderen Parteien welche auch unter der 5% Hürde lagen, teils deutlich wie man ja gestern sah. Komischer Weise, nach dem die Wahl beendet war, tauchten die Piraten wieder in den Prognosen auf. Ein Schelm wer böses dabei denkt.^^

Der Unterschied ist, dass die Piraten eine Gruppe Spinner ist, dir nur das Netz als Thema haben.
Sagt jemand der mit "Sicherheit" nicht das Wahlprogramm kennt.^^
Hätten sich die Medien auf ihre Aufgabe konzentriert, die 4te Macht im Staat zu sein, und ausgeglichen und fair über alles zu berichten, hätte mehr Leute gesehen, das die Afd außer dem Euro, noch mehr sinnvole Themen hat.
Als Analogie dazu kannst du das Netzthema der Piraten nehmen. Mit den Medien hast du völlig Recht.
In den öffentlich-rechtlich sitzen CDU/SPD Mitglieder, das erkennt man in den Nachrichten immer wieder. Europa wurde heute auf ALLEN Sender wieder mal als alternativlos bezeichnet, und alle haben es begrüßt, dass die "undemokratische" Afd nicht dabei ist.

Das ist doch keine Politik, wenn man sich nicht mit seinem Gegner politisch auseinadnersetzt, und vor vornherei ihn undemokratisch nennt.
Jep, ein eigentlich nicht hinnehmbarer Zustand. Aber sowas interessiert die Wohlfühlwähler nicht. ;)

Genau dieses Thema scheinen sie ja aufgegeben zu haben. Das einzige was man neben dem ganzen gezanke noch gehört hat waren ultrarote Themen.
"Netzpolitik" gab es so nicht mehr.
Das "Gezanke" ist völlig normal in demokratischen Parteien, wie sonst will man um Themen ringen, wenn nicht im konstruktiven Streit?! Sowas sieht man auch in anderen Parteien. Ein bekanntes Beispiel ist da wohl die FDP. Die Sache ist nur, was die Medien daraus machen und die haben daraus eine Art Unwählbarkeits Image konstruiert.

MfG
 
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Die CDU hatte ihren größten Zuwachs bei unter 30-Jährigen und Selbstständigen, wenn ich die Statistik von gestern nich richtig im Kopf habe, die im ARD gezeigt wurde. Und in Umfragen unter jungen Menschen geht sie auch immer als stärkste Partei hervor, auch wenn sie dort weniger stark ist und Extremisten wie die SED-Linke und die Piraten verhältnismäßig viele Punkte haben. Ich würde sie also keinesfalls als Seniorenpartei hinstellen. Am stärksten nimmt glaube ich die SED-Linke bei den Senioren stimmenmäßg zu.

Ich habe die AfD zwar nicht gewählt, hätte es aber begrüßt, wäre sie in den Bundestag eingezogen. Die Etablierten brauchen ein vernünftiges Korrektiv, das in der Opposition zumindest verbalen Druck machen kann. Da sitzen jetzt wieder nur linke Traumtänzer, die - genauso wie Union und SPD - am völlig überladenem Staatsapparat festhalten und ihn sogar noch ausbauen wollen. Daher wundert es mich auch nicht, dass die FDP nun rausgeflogen ist. Die liberalen Themen liegen auf der Straße und das Einzige, was denen einfällt, ist das rot-rot-grüne Schreckgespenst zu beschwören. Abschaffung kleiner Bundesländer, Abschaffung von Pensionen, Zusammenlegung von Krankenkassen, leistungsorientierte Zuwanderung, weniger staatliche Eingriffe ins Privatleben, kein EU-Beitritt von Pseudodemokratien mehr, Rücknahme religiöser Eingriffe in den Alltag usw. sind Themen, die eine FDP hätte aufgreifen können und wohl auch die AfD im Bundestag aufgegriffen hätte.

Nun kehrt man sie weitere viere Jahre unter den Teppich, um an einem aufgeplusterten Staat festhalten zu können. Offensichtlich hat es sich unserer Politelite besonders bequem darin gemacht.

Die Diffamie gegen die AfD geht unterdessen fleißig weiter. Sascha Lobo, Volksjournalist von eigenem Gnaden, wollte dem Zuschauer gestern Abend doch tatsächlich weismachen, sie sei rechts, weil sie Fotos ihres Parteichefs präsentiert, wo er in die Menge winkt. Angeblich hätte der Facebookmensch der AfD absichtlich das Foto gewählt, weil der Wink an einen Hitlergruß erinnere.
 
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50% der CDU Stimmen kamen aus dem 60+ Lager, ich denke das sagt alles. ^^ Mit den Zuwächsen hast du Recht. Die Größten wurden in dem 40-45 Jahren Bereich erzielt.

MfG
 
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