Die Bundestagswahl 2017

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Man merkt Du wohnst in Dresden....die AFD hat sich bereits in den Landtagen , in denen Sie bedauerlicherweise vertreten sind , bereits wie die NPD benommen. An sachlicher Parlamentsarbeit haben diese braunen Hohlköpfe überhaupt kein Interesse.Das beste Beispiel dafür gabs hier NRW.Provozieren mit rassistischem Bullshit und dann ab ans kalte Büffet.Soviel dazu " lass die doch erst mal machen ".

Ich, als Dresdner, habe noch niemals eine links-oder rechtsextreme Partei gewählt,

ist ja jetzt auch schon meine 8. Bundestagswahl, woran ich teilnehme.

Das Ergebnis gefällt mir auch nicht, ist aber nun mal Fakt, das kann man nun nicht ignorieren.

Welche Optionen bleiben denn?

Eine Jamaika-Koalition wird doch wieder die Befindlichkeiten im Osten unterdrücken,
dadurch wird in 4 Jahren die AfD noch stärker sein

Also lasst sie doch erstmal machen, die SPD wird auch wiederkommen,
dann ist der Spuk vorbei
 
Sieh an - heute steht im Spiegel "Kaum Ausländeranteil in AfD-Hochburgen"

Das zeigt, dass die AfD-Wähler nichts gegen Ausländer haben (wieso auch?), sondern einfach mit der bisherigen Regierung des Landes und z.B. den ständigen Grundgesetzbrüchen unzufrieden sind, eine völlig legitime Haltung.

Derzeit machen es die großen Parteien nur noch schlimmer, da man wieder mal um den heißen Brei herumredet und nicht die Probleme angeht.
Und die Medien pushen die AfD weiter und weiter, die haben scheinbar garkeine anderen Themen mehr.

Heute ging es schon los: "FDP will nicht neben AfD sitzen" was ein behinderter Kindergarten. Und dafür bekommen die Abgeordneten noch 10.000€+ im Monat.

Bedingt durch die zu erwartenden Streitereien in der neuen Jamaika-Regierung wird die AfD in 4 Jahren noch stärker werden, da bin ich mir sicher.
 
Sieh an - heute steht im Spiegel "Kaum Ausländeranteil in AfD-Hochburgen"

Das zeigt, dass die AfD-Wähler nichts gegen Ausländer haben (wieso auch?), sondern einfach mit der bisherigen Regierung des Landes und z.B. den ständigen Grundgesetzbrüchen unzufrieden sind, eine völlig legitime Haltung.

Derzeit machen es die großen Parteien nur noch schlimmer, da man wieder mal um den heißen Brei herumredet und nicht die Probleme angeht.
Und die Medien pushen die AfD weiter und weiter, die haben scheinbar garkeine anderen Themen mehr.

Heute ging es schon los: "FDP will nicht neben AfD sitzen" was ein behinderter Kindergarten. Und dafür bekommen die Abgeordneten noch 10.000€+ im Monat.

Bedingt durch die zu erwartenden Streitereien in der neuen Jamaika-Regierung wird die AfD in 4 Jahren noch stärker werden, da bin ich mir sicher.
Natürlich haben sie nichts gegen Ausländer, haha, guter Witz.

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Was zeigt das?
Das zeigt nur, dass dort die Afd groß ist, wo wenig Ausländer leben.
Denn wenn du mit den Ausländern zusammenlebst, merkst du, dass das ganz normale Typen sind wie du und ich und hast nichts gegen sie.

Nö, auch in Bayern und BW haben sie ja richtig zugelegt, zwar nicht so dolle, aber immerhin :ugly:

Ein "reines" Ostproblem ist es also nicht :D
 
Ist ja auch kein Ostproblem.
In Bayern leben nur mal relativ viele sehr konservative Leute, die eine recht einfache Ideologie haben. ;)
Die haben bisher immer CSU gewählt und sind damit gut gefahren.
Seit die Union aber immer mehr linke Themen aufgreift und sich gar noch für die Umwelt interessiert, ist bei einigen die Hutschnur hochgegangen.
Oder die Lederhose herunter gerutscht -- keine Ahnung. :D
Jedenfalls sind die jetzt zur Afd gelaufen. Hat ja sein Grund, wieso die CSU in Bayern nur noch 38% gekriegt hat.
Daher wird Seehofer sich mächtig ins Zeug legen um nächstes Jahr die Schäfchen wieder in die Partei zu integrieren, damit er am Ende nicht noch eine Koalition mit der SPD machen muss.

Obwohl CSU mit der SPD in einer Koalition in Bayern? :lol:
 
Sehr krude Ansichten hast du da.

Die AfD-Wähler kennen das Fremde sicher besser, als die Bahnhofsklatscher. Gibt ja einschlägige Statistiken, Nachrichten, Erfahrungen etc.

Ich arbeite in einer Ostedeutschen AFD Hochburg.
Ca. 20% der AFD-Wähler haben direkt Vorurteile gegenüber den Flüchtlingen. (Angst vor Gewalt, Vergewaltigung etc.)
80% fühlen sich ungerecht von "der Regierung" behandelt, und das hat rein wirtschaftliche Gründe.
Nach der Wende war hier alles platt, wirklich Alles! Arbeitslosenquote fast 40%!
Dann hat man sich hochgearbeitet, Jobs entstanden, Arbeitslosenquote "nur" noch 20% --> aber immer die Befürchtung im Rücken "Wenn ich arbeitslos, ist zuerst mein kleines Erspartes weg und dann gibts Hartz IV......"
Die Löhne liegen hier am unteren Ende der Skala, "für jeden Schaiß muss man bezahlen!" (Kitas, Parkgebühren, Steuern, Bearbeitungsgebühren)
Alle müssen den Gürtel enger schnallen weil kein Geld da ist --> und dann kommen die Flüchtlinge und bekommen das Geld "in den Hintern geblasen!".
Und das ärgert die Leute und das ist der Grunde AFD zu wählen.
Ich kann dir haufenweise Beispiele bringen die die Leute hier auf die Palme bringen.
Ausländerfeindlichkeit ist nicht der primäre Grund, sondern dass "die ALLES bekommen" und "wir nichts".
 
Und wie immer werden die aufgestachelt, die wenig haben gegen die, die nichts haben.
Immer das gleiche und solange solche Ängste geschürt werden, bleiben solche Parteien wie die Afd oben.
 
Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass die AfD zweistellige Ergebnisse in Teilen von Bayern einfährt. Insofern bin ich mit dem Ausgang der Wahl nicht besonders glücklich.

Treshold schrieb:
Daher wird Seehofer sich mächtig ins Zeug legen um nächstes Jahr die Schäfchen wieder in die Partei zu integrieren, damit er am Ende nicht noch eine Koalition mit der SPD machen muss.

Er wird sich nicht nur mächtig ins Zeug legen müssen, sondern müsste auch eine Obergrenze gegen CDU und Grüne durchsetzten um diese AfD-Wähler zurück zu gewinnen. Meine Vermutung ist, dass diese gerne eine Obergrenze gehabt hätten, aber Seehofer nicht mehr vertraut haben nachdem dieser so sehr zu Merkel hält.

Leob12 schrieb:
Deswegen hat die AfD dort die meisten Stimmen wo am wenigsten Fremde leben?
Das könnte sein, kann ich dir aber nicht bestätigen. Ich glaube jedoch das du recht hast. Die AfD-Wähler werden kaum persöhnliche Erfahrungen mit Flüchtlingen haben.
Interesannt ist aber erstens dass Erstwähler und Rentner eher weniger AfD wählen, sondern hauptsächlich 30-60jährige. Und 2. das AfD-Wähler selten Akademiker oder weiblich sind, Sechs Grafiken, die den Erfolg der AfD erklaren - Politik - Suddeutsche.de. Auch lässt sich sagen, dass die FDP- und Grünenwähler kaum zur AfD überlaufen, im Gegensatz zu CDU/CSU-Wählern, welche neben nicht ehemaligen Nichtwählern einen großen Teil der AfD ausmachen.
 
Nach Ostdeutschland braucht man gar nicht zu gehen. Bei uns hier vor Ort kann man die Hälfte der Flüchtlinge ohne schlechtes Gewissen als Schmarotzer bezeichnen und damit meine ich nur diejenigen wo schon deutlich länger als 10 Jahre hier sind und man genau weis was los ist. Das stinkt mir auch das so etwas einfach toleriert wird.
 
Nur um das klar zustellen, das oben geschriebene ist nicht meine Meinung, sondern die der hier lebenden afd-Wähler.

Das weiß ich. Ich hab nur mal konkretisiert, wie das ganze funktioniert. Wie man auf Stimmenfang geht.
Dabei will die AFd den Sozialstaat abschaffen. Wer also wenig verdient oder gar ALG2 Empfänger ist, sollte auf gar keinen Fall die Afd wählen.
Auch Arbeitnehmer sollten das nicht machen, da die Afd das Arbeitslosengeld privatisieren will -- jeder muss dann selbst vorsorgen.
Also das, was man schon mit der Rente gemacht hat, will die Afd auf andere soziale Bereiche ausdehnen. Der Versicherungsindustrie freut es, der Arbeitnehmer wird das teuer bezahlen müssen.
Mir ja sowieso fraglich, wieso man den Verein überhaupt wählen kann. :ka:
 
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