Stimmt, wie kann denn jemand ernsthaft Deutschland so wie es ist bewahren wollen und keine Multi Kulti wollen.
Eben. Seit 1944 Ausländer nach Deutschland strömen geht es steil bergab!
Natürlich nicht, aber warum fordert niemand Sanktionen in die andere Richtung?
"niemand" ist übertrieben, dass es sehr wenige sind dürfte daran liegen, dass ausgehend von der jetzigen Situation eine verringerte Zusammenarbeit mit den USA schon ein großer Schritt wäre. Die fordern einige, in Bezug auf die Bundestagswahl eigentlich alle ab den Grünen nach links.
Deine Mühe in allen Ehren, aber Du glaubst doch nicht im ernst, dass AfD Wähler in der Lage sind, ein Programm zu verstehen, selbst wenn man es ihnen Punkt für Punkt erklärt. Hätten sie das Wahlprogramm der PoGo Partei gelesen, hätten viele vermutlich mehr Übereinstimmungen gefunden.
Die Pogoisten waren aber mal wieder zu faul zum antreten und davon abgesehen glaubt ein (potentieller) AFD-Wähler doch aus Prinzip das Gegenteil von dem, was Linke sagen
Ob es zu massiven Mehrausgaben kannst du gar nicht beurteilen,
Ich kann nicht beurteilen ob "wir geben viel Geld für X aus" dazu führt, dass viel Geld ausgegeben wird?
Wenn du mich als Vollidioten bezeichnen willst, dann mach es wenigstens ehrlich und offen
Aber ich nehme zur Kenntniss, dass auch deine gesamten restlichen Ausführungen nicht auf Argumente eingehen, sondern ausschließlich die Vorwürfe "Voreingenommenheit" bzw. "subjektiv" ohne falsizifzierbare Korrekturen enthalten, du also nur zum spamen hier bis und nicht über Fakten diskutieren möchtest.
Ende
der Diskussion des Monologs.
Wir wählen sowieso in 5-6 Monaten erneut. Jamaika braucht politischen Selbstmord von einem der Partner und das wird nie passieren.
Merkel hat einen Großteil der vorherigen Standpunkte der Union umgedreht, die Grünen haben unter Schröder alles mögliche mitgetragen, um drei Projekte durchzudrücken und die FDP hat sowieso nur ein einziges Thema, dass ihr am Herzen liegt und macht sonst alles mit. Und alle drei kleben an der Macht, wenn sie sie mal haben und müssten z.T. deutliche Stimmenverluste befürchten. => Ich sehe die Chancen recht gut, dass das wird. Spannend bleibt nur wie lange es dauert, bis man sich mit den Grünen einigt.
Und Seehofer stellt mal wieder die Union in Frage:
Ich würde mir ja mal wünschen das die CSU ihren Worten da auch Taten folgen lässt. Wäre schon mal interessant wie erfolgreich die CSU noch Bundespolitik machen kann, so ohne CDU, die ihnen außerhalb Bayerns zu den nötigen Stimmen verhilft, um im Bund große Töne spucken zu können.
Noch spannender wird die Frage, wie die CDU dann Bundespolitik macht. Die CDU selbst hat nämlich nur knapp 27% geholt, ohne die CSU würde es nichtmal für Schwarz-Rot reichen ("große" Koalition nenne ich das mal nicht), für Jamaika erst recht nicht. Schwarz-Rot-Grün? Deutschland-Koalition?
Leider beeinflusst die CSU die Bundespolitik, dafür das sie im Grunde nur ein regionaler Wurmfortsatz ist, viel zu sehr und das leider alles andere als positiv im Sinne des ganzen Landes.
Von der CSU wird Bundespolitik soweit möglich doch seit jeher nur dazu missbraucht um die Wahlergebnisse in Bayern positiv im Sinne der CSU zu beeinflussen, nicht weil man Deutschland als Ganzes wirklich vorranbringen möchte.
Korrektur: Bayern beefinlusst die Bundespolitik auch um die Lebensstandards in Bayern positiv im Sinne der CSU zu beeinflussen. Und das in nicht gerade geringem Maße (bestes Beispiel sind immer noch die Autobahnen, aber der Themenbereich Stromversorgung hat ganz schön aufgeholt)
Wartet doch erst mal ab,
es ist doch nicht so, dass jetzt Adolf Hitler 2.0 dritte Kraft wurde, und wir morgen Polen überfallen
Lasst doch die AfD erst mal machen, benehmen sie sich so wie die NPD
im sächsischen Landtag, sind sie in 4 Jahren eh weg vom Fenster
Rechte Positionen zu vertreten, heisst nicht automatisch, Nazi zu sein
Die AFD hat sich in Landtagen schon wie die NPD benommen und die NSDAP hat vom Überschreiten der 10%-Grenze bis zur Machtergreifung nur rund drei Jahre gebraucht.
Ich finde vor allem die Wahlergebnisse der AFD erschreckend. Bei uns zu Hause im Ort haben wir anscheinend fast 40% Nazis, die AFD gewählt haben und damit noch mehr als in den Hochburgen wie Freital und Heidenau.
Dabei gibt es bei uns nicht mal eine Flüchtlingsunterkunft, über die sich die Leute aufregen könnten. Araber hab ich bisher auch noch keine im Ort gesehen, genauso wenig bin ich auf einen Naziaufmarsch getroffen.
Ich kann mir das nicht wirklich erklären.
Passt aber in das seit Jahrzehnten bekannte Muster: Die meisten Nazis findet man da, wo gar kein Kontakt mit anderen Kulturen vorkommt. Und gerade die AFD setzt ja massiv auf latente, unbegründete und unbegründete Ängste vor allem was fremd ist. Dann klappt am besten, wenn das Fremde tatsächlich fremd, also unbekannt ist und man alles mögliche darüber erzählen kann. Wer rechtsorientierte (aber nicht -extreme) in seinem Bekanntenkreis hat, dem wird vermutlich auch schon mal aufgefallen sein, dass die fast alle eine Handvoll Positionen mit Migrationshintergrund kennen (Arbeitskollegen, Gemüsehändler,...) die "okay sind, nicht wie die anderen Kanaken". Einziger Unterschied zwischen diesen "Positivbeispielen" und der Mehrheit der potentiellen AFD-Opfer: Der Rechtsorientierte kennt sie. Er weiß, dass es ganz normale Menschen sind. Über alle anderen der von ihm als Ausländer bezeichneten hat er vor allem selbst schwarzgemalte Vorurteile.
Merkel ist in dieser Rechnung das kleinste Problem. Da wird es mit den Mitessern von der CSU mit Seehofer deutlich schwerer. Die haben ja eigentlich nur 6% und sind damit gerade über die 5% gekommen.
Der größte Konfliktherd wird wohl die Einigung zwischen FDP und Grünen.
Bayern hat nur gut 15% der Wahlberechtigten, die CSU hat aber 19% der Unions-Stimmen geholt. Trotz historisch schlechtem Abschneiden hat Seehofer also immer noch eine höhere Zustimmungsquote als Merkel. Außerdem wurde die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit der CSU vorgeworfen und die CSU wird direkt in den Landtagswahlkampf starten => Seehofer hat jede Menge Gründe einen auf dicke Hose zu machen. Mit der CDU würde er sich trotzdem einig werden, aber eine ganze Menge seiner Ziele sind 100% inkompatibel zu den Grünen. Das könnte genauso stressig werden, wie mit der FDP, denn zumindest unter Schröder haben sich die Grünen Zustimmung an einem Ende mit freier Bahn an anderen Enden bezahlen lassen (Energiewende, Atomausstieg und Ökoreform für Jugoslawien, Afghanistan, Hartz & Co). Es gibt aber keine nenneswerte Gründen-Forderung, die nicht entweder der CSU radikal zuwieder läuft (Einwanderung, Frauenpolitik) oder aber der FDP (Umweltschutz, Klimaschutz). Und in den Bereichen Wirtschaft, Landwirtschaft, Verkehr und Außenpolitik reibt man sich dann noch ein Bisschen mit der CDU. Außer Glasfaser-Ausbau auf Kosten von Leuten, die keine Glasfaser brauchen, hängt erstmal alles in der Luft. Wie oben geschrieben gehe ich davon aus, dass alle drei/vier Parteien zu sehr an der Macht kleben um alles scheitern zu lassen, aber es werden zähe Verhandlungen werden, sehr zähe. Und wahrscheinlich wird am Ende nicht das Beste von jedem einfließen...