Außenminister Sigmar Gabriel (
SPD) hat es klar formuliert. Er befürchtet, dass mit
einem Einzug der AfD in den Bundestag "zum ersten Mal nach Ende des
Zweiten Weltkriegs im deutschen Reichstag wieder echte Nazis sitzen".
Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht warnt, die AfD brächte "Halbnazis oder sogar richtige Nazis" mit. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sieht die AfD als schärfsten Konkurrenten im Kampf um Platz drei.
Auch er warnt jetzt eindringlich davor, die Rechtspopulisten zu wählen: "Es fängt mit der Verrohung der Sprache an und schließlich kommt Gewalt."
https://web.de/magazine/politik/wah...ne-waehler-mobilisieren-birgt-risiko-32535866
Selbst so kurz vor der Wahl fählt den etablierten Parteien außer der immer die gleiche Leier nichts ein. Ist ja nicht so das die Sorge nicht begründet wäre, aber statt endlich mal die sozialen Sorgen und Lösungen für dringende Probleme im Land zu liefern fällt ihnen nichts besseres ein als vor der AfD zu warnen und trotzdem so weiter zu machen wie eh und je...
Es fällt ihnen nichts ein wie sie die AfD wirklich bekämpfen können, mit Veränderung, mit den Dingen die die Menschen betreffen, nein man meint mit holen Phrasen und Unbeweglichkeit die die es betrifft zu einer anderen Wahl bewegen zu können.
Man muss es sehen wie es ist, am erstarken der AfD und das sie vermutlich als drittstärkste Partei am 24.09 in den Bundestag einziehen wird sind die etablierten Parteien absolut mitschuldig!
Den wo sind Konzepte dafür das Millionen Menschen in prikären Arbeitsverhältnissen (Niedriglohn & Zeitarbeit) stecken?
Wo die Lösung dafür das Millionen von Altersarmut bedroht sind?
Das Wohnraum für die Menschen, genauso wie Strom, immer teurer wird?
Wo der Willen dazu endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zu schaffen?
Oder sich um die seit Jahren stetig steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen zu kümmern?
Wo bleibt endlich der politische Willen das Bildungswesen zu reformieren, oder endlich mal der Wirtschaft beim Netzausbau in den Arsch zu treten?
Wo ist die Politik wenn die Wirtschaft / Autoindustrie wie im Fall des Dieselskandals Millionen Autofahrer verarscht und im Regen stehen lässt, aber über Jahre unzählige Milliarden an Gewinn einfahren konnten und jetzt mit lumpigen unnützen Softwareupdates durch kommen?
Wann passiert endlich zwingend nötiges im Bereich der Pflege?
...
Man könnte noch in sovielen Punkten so weiter machen, die Liste ist so lang, scheint fast nicht endlich zu sein.
An allen Ecken und Enden bewegt sich kaum etwas bis nichts und kommt außer heißer Luft und den ewig gleichen Bandschaften zur Wirtschaft nicht viel verwertbares für die Mehrheit der Bürger.
Viele mögen das noch nicht wahrhaben wollen, scheint es noch egal zu sein, lassen sich noch blenden von gut klingenden politischen Phrasen und charismatisch smarten Personen, sie wählen nach wie vor die gleichen "Kasperköpfe" und zementieren den aktuellen Zustand eine weitere Weile, aber einige derer die sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich abgehängt werden die treibt man damit bereits in die Arme der AfD, einer Partei die im Grunde fast schon als Sinbild, ja als Satire, auf den momentanen Zunstand unserer Demokratie verstanden werden kann, wäre es nicht so traurig und bedenklich man möchte fast drauf los lachen.
Wir hatten so eine ähnliche Entwicklung schon einmal Ende der 1920, Anfang der 1930er Jahre, als die Armut immer erdrückender wurde, als es immer weniger soziale Gerechtigkeit für immer mehr Menschen in Deutschland gab. Schon damals hat man dadurch das man denen die man abhängte, denen es immer weniger gut ging, in die Arme einer rechten Partei getrieben, wo das sein Ende fand wissen wir wohl alle.
Aber scheinbar hat man bis heute nicht wirklich daraus gelernt, das es nicht hole Phrasen sind die Menschen davon abhalten der Demokratie den Rücken zu kehren, sondern konkrete Taten.
Aber wieder kommt außer Phrasen immer weniger soziale Gerechtigkeit wirklich bei den Menschen an.
Früher oder später wird sich das auf irgend eine Art rächen und dann braucht man sich nicht zu beschweren das man nichts hätte dagegen tun können, man hätte es gekonnt.
Aber lieber ist man faul und träge geblieben, gelähmt vom Kuchen des Wohlstands desen Krümmel die abfallen immer kleiner wurden und leere Phrasen schwingend durch die Unbeweglichkeit der Fettleibigkeit die dieser Wohlstand einem gebracht hat und geblendet dafür wer sich bewegen hätte müssen, weil man schon garnicht mehr über den eigenen Tellerrand hinausschauen konnte.
Nein, mit den immer gleichen Mahnungen und Aufrufen gegen die AfD wird man nichts erreichen, nichts besser machen. Nein, man bestärkt damit nur jene die sie wählen werden, weil es ihnen zeigt das sie wenig bis nichts mehr von den alten Parteien zu erwarten haben, da erscheint jeder Rattenfänger plötzlich als bessere Wahl...leider, aber zurecht!
Wir ernten in der Demokratie was wir sähen und kümmern wir uns nicht jedes Jahr von der Saat bis zur Ernte, so ernten wir halt das Unkraut unserer Untätigkeit.
Unkraut entfernt man nicht durch Worte, sondern durch Taten, harte Arbeit, aber die will man schon lange nicht mehr wirklich machen, zu anstrengend, zu unbequem, und so wuchtert das Unkraut in unserer Demokratie, bis es uns im schlimmsten Fall eines Tages über den Kopf wachsen wird...