Fleisch zum Frühstück
Zum Mittag und Abendbrot
Nicht wie oft man es isst, sondern die Menge macht das Problem.
Aber ich bezweifle ja das auch in Altenpflegeheimen sieben mal die Woche zu je drei Mahlzeiten Fleisch gereicht wird.
Ich sehe das Problem auch ehr in der Erziehung der Menschen. Ist ja schließlich nicht solange so das wir zuviel Fleisch konsumieren.
Das ist das Ergebnis des Mangels der letzten Kriegsjahre und Nachkriegsjahre, wo es kaum was zu kaufen gab.
Mit dem "Wirtschaftswunder" nahm dann der Fleischkonsum deutlich zu und stellte sich in den Köpfen diese Einstellung ein das Fleisch auf dem Tisch ein Ausdruck davon ist das es einem "wieder" gut geht.
In der DDR, ohne das die Leute da gehungert hätten, kann ich mich zum Beispiel auch nich daran erinnern das soviel Fleisch wie im Westen konsumiert wurde.
Dort wurde die fleischreiche Lebensweise auch teilweise erst mit der Wende übernommen.
Ich selbst versuche bis heute eine möglichst ausgewogene Ernährung beizubehalten, wie ich sie schon aus meinem Elternhaus kenne, was heißt in der Woche möglichst wenig Fleisch, Freitag Fischtag, Sonntag ein gutes Stück Fleisch, zum Frühstück kein Fleisch (Marmelade, Käse, Ei), zum Abendbrot 1-2 Scheiben Wurst auf die Stulle.
Klappt nicht immer, meist aber berufsbedingt, wo man dann mal in der Mittagspause schnell was holt, oder weil man mal ausgeht und dann abends mal was isst, aber wen man darauf achtet klappt es ganz gut und ich vermisse bei einer guten Mahlzeit mit Kartoffeln, Quark und Leinöl auch nicht das Stück Fleisch.
Wie gesagt, um das zu ändern sehe ich die Lösung nicht in mehr und höheren Steuern für Fleisch, sondern daran die Leute wieder von Kindesbeinen an (Kindergarten, Schule, ect.) dafür zu sensibiliseren das eine Ernährung auch ohne viel Fleisch auskommen kann und das es auch Gerichte gibt die ohne Fleisch und viel Zucker (welcher meiner Ansicht nach noch ein weit größeres Problem als das Fleisch ist) schmecken.