Die Bundestagswahl 2017

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Was man mal wirklich einführen könnte, wäre das Ampelsystem für Lebensmittel.

Dann könnte man die Produkte, die hohe Gelb- oder Rotwerte haben, besteuern. Das hätte neben den Einnahmen auch einen gesamtgesellscahftlichen Nutzen.

Fettleibigkeit: Wir werden immer dicker – und die Politik schaut zu - WELT
Ubergewicht: Deutsche sind dicker als der EU-Durchschnitt - SPIEGEL ONLINE

Ich bzweifle das Ampeln und Steuern alleine das Problem beheben.

Gesunde Lebensmittel sind gut rund 1/3 (33%) teurer als oft ungesunde billige Lebensmittel (z.B. Weißbrot im Vergleich zu Roggenbrot).
Will man das die Menschen sich gesunder ernähren dann muss man ebenfalls / außerdem dafür sorgen das die Menschen sich gesundes Essen auch leisten können:

Realistisch betrachtet ist zwar der Hartz-IV-Satz zu niedrig, um sich ausschließlich außer Haus zu verpflegen. Tatsache ist aber auch, dass Weißbrot noch weniger kostet als Vollkornbrot und Konserven in vielen Fällen günstiger sind als das frische Gemüse. Im Durchschnitt ist vollwertiges Essen - selbst wenn keine Bioprodukte gekauft werden - um ein Drittel teurer als "billiges". Das haben Wissenschaftler aus Bremen bereits in den 90er Jahren in einer Marktuntersuchung errechnet. Aktuellere und genauere Daten gibt es nicht.

Macht Armut Dick? gesunde Ernahrung fur wenig Geld - Soziale Aspekte des Essens - billig - ungesund - Kinderarmut - Gesundheit - zu geringes Einkommen - UGB-Gesundheitsberatung
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wen ich so sehe wieviel Bier und billig vodka /whisky kostet..finde ich die steuer wenig.

Glaub in Türkei kostet ein Kasten Efes über 30 euro?
habe ich mal gehört :D

Ich verstehe nicht ganz was du daran schlecht findest.
Andere finden wahrscheinlich Benzin/Diesel zu billig und wuerden gerne das Zeugs hoeher versteuern.
Wieder andere meinen das Zigaretten zu billig sind.
Wie waers mit Elektronikartikel?
Oder sonstigen Luxuskram? Vielleicht sind ja die Steuern auf der 3er Reihe von BMW zu niedrig oder die der CLS-Modelle von Mercedes?
 
Was man mal wirklich einführen könnte, wäre das Ampelsystem für Lebensmittel.

Dann könnte man die Produkte, die hohe Gelb- oder Rotwerte haben, besteuern. Das hätte neben den Einnahmen auch einen gesamtgesellscahftlichen Nutzen.

Fettleibigkeit: Wir werden immer dicker – und die Politik schaut zu - WELT
Ubergewicht: Deutsche sind dicker als der EU-Durchschnitt - SPIEGEL ONLINE

Weil die Leute nicht in der Lage sind, Kalorienangaben zu lesen? Ich habe nie verstanden, was das soll mit der Ampel, da die Skalierung fehlt. Bestimmte Lebensmittel haben viel Kalorien, werden aber nur in geringen Mengen zu sich genommen. Sind die dann alle Rot? Das ist doch Bullshit.

Meinetwegen soll man die Angabe der Nährwerte verpflichtend und größer machen. Aber die Ampel ist völliger Blödsinn.

Eine Besteuerung nach Nährwerten führt auch nur zur einer weiteren Verreligionisierung der Ernährung. Das ist heute schon schlimm genug. Ein wenig Eigenverantwortung darf man den Menschen schon noch lassen.

Dass die Deutschen zu dick sind, liegt m.E. viel mehr an mangelnder Bewegung. Und generell wird m.E. viel zu viel Fleisch konsumiert, was auch zu gesundheitlichen Problemen führt. Wenn man sich auf 1-3 Fleichmahlzeiten in der Woche beschränken würde, wäre das nicht nur besser für die Gesundheit, auch diese extreme Fleischzucht mit all ihren hässlichen Auswüchsen wäre dann in dieser Form nicht mehr nötig.

Also: Ich bin für Steuer auf Fleisch :) (nicht ganz ernst gemeint, aber wenn schon denn schon!)
 
Ich verstehe nicht ganz was du daran schlecht findest.
Andere finden wahrscheinlich Benzin/Diesel zu billig und wuerden gerne das Zeugs hoeher versteuern.
Wieder andere meinen das Zigaretten zu billig sind.
Wie waers mit Elektronikartikel?
Oder sonstigen Luxuskram? Vielleicht sind ja die Steuern auf der 3er Reihe von BMW zu niedrig oder die der CLS-Modelle von Mercedes?

Viel Alkohol Genuss macht auch krank.. wie Tabak und belastet unsere Gesundheitsystem

Deswegen meinte ich:D
---------
Da Stimme ich grestorn zu..
muss den jeden Tag und jede Mahlzeit Fleisch sein ?

Sogar in den pflegeheime erlebe ich das

Fleisch zum Frühstück
Zum Mittag und Abendbrot


Und diese Leute werden noch kränker

Was hart ist...die bewegen ja nicht viel und bekommen auch noch Kaffe und Kuchen.

Weil die Gesellschaft und die Angehörigen erwarten ..das die alles vorgesetzt bekommen.


Dann noch die geschmackverstärker und glutamat.... oh Mann..


Naja fehlt leider Geld für richtige Ernährung,
Die heimplätze sind so schon teuer
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man schon Luxus besteuern will, dann wären von juristischen Personen (ergo Firmen) zugelassene KFZ ein sinnvolles Objekt.

Und persönliche Einkommen aus Kapitalerträgen müssen wieder genauso besteuert werden, wie jede andere Einkommensform. Bei gleichzeitig umfassender Überwachung, um Steuerhinterziehung zu verhindern.

Neue Steuern würde ich bleiben lassen, denn die treffen fast immer auch den Mittelstand und die Menschen, die ohnehin jeden Euro umdrehen müssen.
 
Weil die Leute nicht in der Lage sind, Kalorienangaben zu lesen? Ich habe nie verstanden, was das soll mit der Ampel, da die Skalierung fehlt. Bestimmte Lebensmittel haben viel Kalorien, werden aber nur in geringen Mengen zu sich genommen. Sind die dann alle Rot? Das ist doch Bullshit.

Meinetwegen soll man die Angabe der Nährwerte verpflichtend und größer machen. Aber die Ampel ist völliger Blödsinn.

Eine Besteuerung nach Nährwerten führt auch nur zur einer weiteren Verreligionisierung der Ernährung. Das ist heute schon schlimm genug. Ein wenig Eigenverantwortung darf man den Menschen schon noch lassen.

Dass die Deutschen zu dick sind, liegt m.E. viel mehr an mangelnder Bewegung. Und generell wird m.E. viel zu viel Fleisch konsumiert, was auch zu gesundheitlichen Problemen führt. Wenn man sich auf 1-3 Fleichmahlzeiten in der Woche beschränken würde, wäre das nicht nur besser für die Gesundheit, auch diese extreme Fleischzucht mit all ihren hässlichen Auswüchsen wäre dann in dieser Form nicht mehr nötig.

Also: Ich bin für Steuer auf Fleisch :) (nicht ganz ernst gemeint, aber wenn schon denn schon!)

Meiner Meinung ist mittlerweile einfach völlig das Gefühl für den Wert von Fleisch abhanden gekommen. Fleisch war früher mal was besonderes was nicht jeden Tag auf den Tisch kommt, heutzutage sieht das ganz anders aus.
Ich esse ja auch gerne mal ein schönes Steak, aber jeden Tag brauche ich nun wirklich kein Fleisch und mir kann auch niemand erzählen dass er das wirklich jeden Tag braucht. Man kann sich auch ohne Fleisch problemlos ernähren.
 
Weil die Leute nicht in der Lage sind, Kalorienangaben zu lesen? Ich habe nie verstanden, was das soll mit der Ampel, da die Skalierung fehlt. Bestimmte Lebensmittel haben viel Kalorien, werden aber nur in geringen Mengen zu sich genommen. Sind die dann alle Rot? Das ist doch Bullshit.

Meinetwegen soll man die Angabe der Nährwerte verpflichtend und größer machen. Aber die Ampel ist völliger Blödsinn.

Eine Besteuerung nach Nährwerten führt auch nur zur einer weiteren Verreligionisierung der Ernährung. Das ist heute schon schlimm genug. Ein wenig Eigenverantwortung darf man den Menschen schon noch lassen.

Dass die Deutschen zu dick sind, liegt m.E. viel mehr an mangelnder Bewegung. Und generell wird m.E. viel zu viel Fleisch konsumiert, was auch zu gesundheitlichen Problemen führt. Wenn man sich auf 1-3 Fleichmahlzeiten in der Woche beschränken würde, wäre das nicht nur besser für die Gesundheit, auch diese extreme Fleischzucht mit all ihren hässlichen Auswüchsen wäre dann in dieser Form nicht mehr nötig.

Also: Ich bin für Steuer auf Fleisch :) (nicht ganz ernst gemeint, aber wenn schon denn schon!)

Dann können wir auch die Tabaksteuer wieder abschaffen. Warum sollte man auf extrem ungesunde Sachen keine Steuern erheben?

Wer es will, kann es sich immer noch holen, es kostet halt mehr.

PS: Für eine Fleischsteuer wäre ich sofort zu haben. Alleine damit die Leute den Wert von Fleisch wieder kennenlernen.
 
Was ist extrem ungesund? Schokolade? Normal nicht, es sei denn, man nimmt sie in Massen zu sich. Wo ziehst Du die Grenze?

Alkohol und Tabak schädigt den Körper ausschließlich und erzeugen eine heftige körperliche und psychische Abhängigkeit. Das ist schon eine andere Hausnummer.
 
Auch Alkohol und Tabak schaden dem Körper nicht ausschließlich. Auch hier gilt, die Dosis macht das Gift.

Ach, nicht? Da bin ich klar anderer Meinung. Klar kann man den Genuss auch positiv sehen, aber objektiv kann man wunderbar ohne das Zeugs leben. Es trägt auch in keinster Weise zur Deckung irgendeines lebenswichtigen Bedürfnisses bei.

Theoretisch kann man von Schokolade, als Gegenbeispiel, aber den Großteil seinen täglichen Energiebedarf decken ohne negative Nebeneffekte (wenn man die richtige Menge zu sich nimmt und andere elementare Stoffe ergänzt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Fleisch zum Frühstück
Zum Mittag und Abendbrot

Nicht wie oft man es isst, sondern die Menge macht das Problem.
Aber ich bezweifle ja das auch in Altenpflegeheimen sieben mal die Woche zu je drei Mahlzeiten Fleisch gereicht wird.

Ich sehe das Problem auch ehr in der Erziehung der Menschen. Ist ja schließlich nicht solange so das wir zuviel Fleisch konsumieren.
Das ist das Ergebnis des Mangels der letzten Kriegsjahre und Nachkriegsjahre, wo es kaum was zu kaufen gab.
Mit dem "Wirtschaftswunder" nahm dann der Fleischkonsum deutlich zu und stellte sich in den Köpfen diese Einstellung ein das Fleisch auf dem Tisch ein Ausdruck davon ist das es einem "wieder" gut geht.

In der DDR, ohne das die Leute da gehungert hätten, kann ich mich zum Beispiel auch nich daran erinnern das soviel Fleisch wie im Westen konsumiert wurde.
Dort wurde die fleischreiche Lebensweise auch teilweise erst mit der Wende übernommen.

Ich selbst versuche bis heute eine möglichst ausgewogene Ernährung beizubehalten, wie ich sie schon aus meinem Elternhaus kenne, was heißt in der Woche möglichst wenig Fleisch, Freitag Fischtag, Sonntag ein gutes Stück Fleisch, zum Frühstück kein Fleisch (Marmelade, Käse, Ei), zum Abendbrot 1-2 Scheiben Wurst auf die Stulle.
Klappt nicht immer, meist aber berufsbedingt, wo man dann mal in der Mittagspause schnell was holt, oder weil man mal ausgeht und dann abends mal was isst, aber wen man darauf achtet klappt es ganz gut und ich vermisse bei einer guten Mahlzeit mit Kartoffeln, Quark und Leinöl auch nicht das Stück Fleisch.

Wie gesagt, um das zu ändern sehe ich die Lösung nicht in mehr und höheren Steuern für Fleisch, sondern daran die Leute wieder von Kindesbeinen an (Kindergarten, Schule, ect.) dafür zu sensibiliseren das eine Ernährung auch ohne viel Fleisch auskommen kann und das es auch Gerichte gibt die ohne Fleisch und viel Zucker (welcher meiner Ansicht nach noch ein weit größeres Problem als das Fleisch ist) schmecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich an den ganzen Steuern stört, ist das sie nicht Zweckgebunden sind.
KfZ-Steuer: Straßen sehen aus wie Minenfelder (überspitzt dargestellt)
Ökosteuer bei Treibstoff: keine Investitionen in Forschung für alternativen Individualverkehr
Alkohol/Tabaksteuer: Krankenkassen trotzdem anscheinend immer nahe an der Zahlungsunfähigkeit.
usw.

Ein Staat kann recht kreativ sein bei der Geldgenerierung. Die Ausgabenseite und Verteilung ist mMn ein großes Problem und auch irgendwie ein Tabuthema.
Ich würde mir auch hier eine Vereinfachung des Steuersystems wünschen mit dem Stopfen der ganzen Schlupflöcher. Ein Durchschnittssteuerzahler kommt
doch gar nicht in den Genuss, irgendwelche Schlupflöcher zu nutzen. Ergo ist das ganze System wieder mal fuer den Geldadel.

Ich verlange auch nicht das Sehrgutverdiener und reiche Menschen in Deutschland übermäßig besteuert/erleichtert werden. Einfach nur das alle gleich und fair behandelt werden.
Ich kann mir sogar gut vorstellen, das die Steuerlast ohne der Nutzung von Schlupflöchern zu hoch ist. Würde mich auch ziehmlich ankotzen.
 
Nicht wie oft man es isst, sondern die Menge macht das Problem.
Aber ich bezweifle ja das auch in Altenpflegeheimen sieben mal die Woche zu je drei Mahlzeiten Fleisch gereicht wird.
Ich arbeite in der Altenpflege...

klar können die sich selbst aussuchen
Aber manchen Sind es net in der lage und da geht man nach Bewohner Biografie oder was die Angehörigen wollen

Mittag essen sucht man sich
1 von 2 oder 3 Menü aus, je nach altenheim.


Und die meisten essen zur jede Mahlzeit Fleisch..
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück