Die Bundestagswahl 2017

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Two-Face, das System wird nicht kollabieren.
Solange zumindest die Zinsen beglichen werden können und Irgendwer massig daran verdient, wird gar nix kollabieren.

Wuerde man dem Verstand folgen, waeren die Amis schon lange komplett pleite und haetten ein schlechteres Kreditrating als die Griechen.


Sollte es tatsaechlich mal soweit kommen, das die Systeme kollabieren, wird eh einen groesseren Krieg geben.

Die ganzen groesseren Kriege waren doch fuer Einige immer ein schoener Schuldenschnitt.
 
Ich wäre mir da nicht so sicher :D

Man schaue mal auf die Staatsverschuldung Bund der Steuerzahler - Home :ugly:

Ohne die Flutung des Marktes mit Billiggeld, wäre auch der Schäuble schon weg vom Fenster

Die schwarze Null war ja sein Traum, passt schon, aber wielange noch,

wenn unsere Infrastruktur zerbröselt

In den nächsten 10-15 Jahren werden wir wohl eine Menge investieren müssen
 
Ganz stimmt das so nicht. Es werden ständig Anleihen fällig, d.h. sie müssen komplett zurückbezahlt werden. Wenn man gar keine oder vom Betrag her geringere neue Anleihen ausgibt, dann wird damit automatisch getilgt. Und genau das passiert gerade, wenn auch in bescheidenem Umfang.

Nur steigen die Schulden immer weiter.
Unter Merkel sind sie so stark gestiegen wie unter keinem Kanzler davor.
Und der Kohl hat schon ordentlich miese gemacht.
Uns da soll noch einer sagen, dass die Union mit Geld umgehen kann. Guter Witz. :D
Das einzige, was die Union kann, ist Schwarzgeld zu sichern. ;)

Two-Face, das System wird nicht kollabieren.
Solange zumindest die Zinsen beglichen werden können und Irgendwer massig daran verdient, wird gar nix kollabieren.

Schau dir die Japaner an.
Da kann sich der Staat von der Zentralbank Geld für Null Zinsen leihen.
Spielt also keine Rolle, wie hoch die Schulden sind, wenn es keiner wieder haben will und du keine zinsen dafür zahlen musst.
Japan ist seit den 90ern pleite und keinen interessiert es.
 
Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat es klar formuliert. Er befürchtet, dass mit einem Einzug der AfD in den Bundestag "zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs im deutschen Reichstag wieder echte Nazis sitzen".
Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht warnt, die AfD brächte "Halbnazis oder sogar richtige Nazis" mit. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sieht die AfD als schärfsten Konkurrenten im Kampf um Platz drei.
Auch er warnt jetzt eindringlich davor, die Rechtspopulisten zu wählen: "Es fängt mit der Verrohung der Sprache an und schließlich kommt Gewalt."

https://web.de/magazine/politik/wah...ne-waehler-mobilisieren-birgt-risiko-32535866


Selbst so kurz vor der Wahl fählt den etablierten Parteien außer der immer die gleiche Leier nichts ein. Ist ja nicht so das die Sorge nicht begründet wäre, aber statt endlich mal die sozialen Sorgen und Lösungen für dringende Probleme im Land zu liefern fällt ihnen nichts besseres ein als vor der AfD zu warnen und trotzdem so weiter zu machen wie eh und je...
Es fällt ihnen nichts ein wie sie die AfD wirklich bekämpfen können, mit Veränderung, mit den Dingen die die Menschen betreffen, nein man meint mit holen Phrasen und Unbeweglichkeit die die es betrifft zu einer anderen Wahl bewegen zu können.

Man muss es sehen wie es ist, am erstarken der AfD und das sie vermutlich als drittstärkste Partei am 24.09 in den Bundestag einziehen wird sind die etablierten Parteien absolut mitschuldig!

Den wo sind Konzepte dafür das Millionen Menschen in prikären Arbeitsverhältnissen (Niedriglohn & Zeitarbeit) stecken?
Wo die Lösung dafür das Millionen von Altersarmut bedroht sind?
Das Wohnraum für die Menschen, genauso wie Strom, immer teurer wird?
Wo der Willen dazu endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zu schaffen?
Oder sich um die seit Jahren stetig steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen zu kümmern?
Wo bleibt endlich der politische Willen das Bildungswesen zu reformieren, oder endlich mal der Wirtschaft beim Netzausbau in den Arsch zu treten?
Wo ist die Politik wenn die Wirtschaft / Autoindustrie wie im Fall des Dieselskandals Millionen Autofahrer verarscht und im Regen stehen lässt, aber über Jahre unzählige Milliarden an Gewinn einfahren konnten und jetzt mit lumpigen unnützen Softwareupdates durch kommen?
Wann passiert endlich zwingend nötiges im Bereich der Pflege?
...
Man könnte noch in sovielen Punkten so weiter machen, die Liste ist so lang, scheint fast nicht endlich zu sein.

An allen Ecken und Enden bewegt sich kaum etwas bis nichts und kommt außer heißer Luft und den ewig gleichen Bandschaften zur Wirtschaft nicht viel verwertbares für die Mehrheit der Bürger.
Viele mögen das noch nicht wahrhaben wollen, scheint es noch egal zu sein, lassen sich noch blenden von gut klingenden politischen Phrasen und charismatisch smarten Personen, sie wählen nach wie vor die gleichen "Kasperköpfe" und zementieren den aktuellen Zustand eine weitere Weile, aber einige derer die sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich abgehängt werden die treibt man damit bereits in die Arme der AfD, einer Partei die im Grunde fast schon als Sinbild, ja als Satire, auf den momentanen Zunstand unserer Demokratie verstanden werden kann, wäre es nicht so traurig und bedenklich man möchte fast drauf los lachen.

Wir hatten so eine ähnliche Entwicklung schon einmal Ende der 1920, Anfang der 1930er Jahre, als die Armut immer erdrückender wurde, als es immer weniger soziale Gerechtigkeit für immer mehr Menschen in Deutschland gab. Schon damals hat man dadurch das man denen die man abhängte, denen es immer weniger gut ging, in die Arme einer rechten Partei getrieben, wo das sein Ende fand wissen wir wohl alle.

Aber scheinbar hat man bis heute nicht wirklich daraus gelernt, das es nicht hole Phrasen sind die Menschen davon abhalten der Demokratie den Rücken zu kehren, sondern konkrete Taten.
Aber wieder kommt außer Phrasen immer weniger soziale Gerechtigkeit wirklich bei den Menschen an.

Früher oder später wird sich das auf irgend eine Art rächen und dann braucht man sich nicht zu beschweren das man nichts hätte dagegen tun können, man hätte es gekonnt.
Aber lieber ist man faul und träge geblieben, gelähmt vom Kuchen des Wohlstands desen Krümmel die abfallen immer kleiner wurden und leere Phrasen schwingend durch die Unbeweglichkeit der Fettleibigkeit die dieser Wohlstand einem gebracht hat und geblendet dafür wer sich bewegen hätte müssen, weil man schon garnicht mehr über den eigenen Tellerrand hinausschauen konnte.

Nein, mit den immer gleichen Mahnungen und Aufrufen gegen die AfD wird man nichts erreichen, nichts besser machen. Nein, man bestärkt damit nur jene die sie wählen werden, weil es ihnen zeigt das sie wenig bis nichts mehr von den alten Parteien zu erwarten haben, da erscheint jeder Rattenfänger plötzlich als bessere Wahl...leider, aber zurecht!
Wir ernten in der Demokratie was wir sähen und kümmern wir uns nicht jedes Jahr von der Saat bis zur Ernte, so ernten wir halt das Unkraut unserer Untätigkeit.

Unkraut entfernt man nicht durch Worte, sondern durch Taten, harte Arbeit, aber die will man schon lange nicht mehr wirklich machen, zu anstrengend, zu unbequem, und so wuchtert das Unkraut in unserer Demokratie, bis es uns im schlimmsten Fall eines Tages über den Kopf wachsen wird...
 
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Ich stimme Nightslaver zu, aber weise auch darauf hin, dass die SPD zumindest einige der genannten Punkte in ihrem Wahlprogramm anspricht. Ob das auch ansatzweise so umgesetzt werden würde/wird, will ich nicht beurteilen. ;)
 
Der Ansatz der SPD, "soziale Gerechtigkeit" herzustellen ist zum scheitern verurteilt. Die vehemente Aussage von Schulz, es gäbe unter ihm keine Rente ab 70, kombiniert damit, dass er sich um die Rente absolut nicht bemüht, besiegelt die Altersarmut der gesagten Generation u40.
Als jemand, der nicht "sozial" wählt, sehe ich trotzdem die Fragen nach Gesundheits-, Pflege- und Rentenwesen als absolut zentral an und ich bin extrem schockiert darüber, dass dies von keiner Partei als wirkliches Wahlkampfsobjekt instrumentalisiert wurde.
Als SPD sollte man sich für die absolut nichts-aussagende Kampagne schämen und auf 20% hoffen. Aber auch von den anderen Parteien hätte ich mir erhofft, mehr für die jungen Wähler zu bieten. Es ist schön und gut, dass sich jetzige Rentner über ihre Situation beschweren, aber wir jungen Menschen werden einen wesentlich geringeren Rentensatz erhalten und diesen trotzdem voll versteuern müssen (aktiv) und was passiv dazukommt ist noch gar nicht abzusehen. Wir brauchen Parteien, die das thematisieren. Die FDP spricht ja bereits an, dass man mehr für die private Vorsorge tun muss, aber das sollte gerade von den großen Parteien kommen, die am Hebel sitzen.
 
Die FDP spricht ja bereits an, dass man mehr für die private Vorsorge tun muss, aber das sollte gerade von den großen Parteien kommen, die am Hebel sitzen.

Und wie soll jemand der kaum mehr als 1000 Euro netto im Monat verdient mehr private Vorsorge treffen?
Vernünftig privat vorsorgen kann man nur wen man auch ein vernünftiges Einkommen hat, ansonsten ist man im Alter genauso arm wie ohne private Vorsorge.

Darauf hat die FDP genauso wenig Antworten wie die anderen Altparteien.
 
Dann leidet man zwar nicht an Altersarmut, dafür leidet man das gesamte restliche Leben an Armut. Ist doch was schönes so eine Alternative zu haben :fresse:

Nein du bist im Alter arm und hast auch noch bis zur Rente weniger Geld als sowieso schon.

Es gab da vor einer Weile ein Beispiel aus der Riesterrente.
Jemand der ca. 1000 Euro verdient und ca. 40 bis 45 Jahre (ohne arbeitslos zu werden) riestert kommt am Ende inkl. Riester auf eine Rente von maximal knapp rund 650 Euro / mtl.

Also auch nicht mehr als wen er garnicht privat vorgesorgt hätte und gleich Grundsicherung beantragt hätte.
Er wäre also im Alter arm und hätte auch noch 40 bis 45 Jahre weniger Geld weil er ja monatlich in die Riesterente einzahlen müsste.

Egal was du da auch an privater Altersvorsorge ersinnst, das Problem wird immer das gleiche wie bei Riester bleiben.
Wer bei privater Altersvorsorge kein gutes Einkommen besitzt wird am Ende nichts vernünftiges aus einer privaten Altersvorsorge rausbekommen.
Bei Riester spricht man davon das es sich nach momentanen Lebensstandard ab einem Verdienst von 2500 bis 3300 Euro netto halbwegs rentiert und am Ende dann etwa maximal 1200 - 1500 Euro Rente / mtl. rauskommen.
Für viele Menschen im Land schon völlig utopisch.
 
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Und wie soll jemand der kaum mehr als 1000 Euro netto im Monat verdient mehr private Vorsorge treffen?
Vernünftig privat vorsorgen kann man nur wen man auch ein vernünftiges Einkommen hat, ansonsten ist man im Alter genauso arm wie ohne private Vorsorge.

Darauf hat die FDP genauso wenig Antworten wie die anderen Altparteien.

Da sollte man sich fragen, warum man nur 1000 Euro netto im Monat verdient.
 
Angebot und Nachfrage.

...

Richtig.

Ehrlich Kaaruzo, auch wen man anderen Menschen ja eigentlich nichts schlechtes wünschen soll, aber bei dir wünsche ich mir schon manchmal das du im Alter von dem was du forderst und vertrittst mit voller Härte getroffen wirst und in irgend einem unterbesetzten Altersheim mit Sozialsicherung endest. :P

Weil im Gegensatz zu vielen Menschen die es trotz einem Leben voller unterschiedlicher Entbehrungen und Arbeit, sowie privater Absicherung, nicht verdient haben hättest du es schon auf Grund deiner penetrant ignoranten Polemik verdient.
 
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