Kaaruzo
Volt-Modder(in)
Der Antrieb für alle Änderungen kommt fast immer von außen. Ab und zu auch von der Opposition oder anderen Quellen, die entsprechenden Druck auf die Regierenden ausüben. Am Ende des Tages ist es aber die Regierung, die darauf reagiert (oder eben auch nicht) und es umsetzen muss.
Das ist auch absolut richtig. Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass man nicht in der Regierung sitzen muss, um politische Themenfelder zu besetzen und für politische Änderungen zu sorgen.
Für diesen speziellen Fall: Wenn die SPD den Mindestlohn nicht in den Koalitionsvertrag geschrieben hätte und das dann auch durchgesetzt hätte, dann wäre es auch nicht passiert. Linke hin oder her.
Das ist erstmal richtig. Nur stellt sich die Frage, ob die SPD das überhaupt in ihr Programm (und dann in den Koalitionsvertrag) geschrieben hätte, wenn die Linkspartei mit diesem Thema nicht lange massiv geworben hätte. Zumal die SPD bis heute in diesem Punkt unglaubwürdig ist, wenn sie behauptet, sie wollte schon immer den Mindestlohn, nur die CDU/CSU hätte es blockiert. Wer hat denn nochmal von 1998-2005 regiert, ohne das die CDU/CSU in der Regierung saß?
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