Die Bundestagswahl 2017

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Die Menschen in Deutschland sind halt ein kulturloser Haufen von Barbaren, keine Esskultur, keine Musikkultur, keine Kultur in Kunst, Literatur, Bausubstanz, oder Volklore. ;)
Sowas findet man nur in Ländern wie Frankreich, oder England, Indien, oder China und da wo Frau Ozoguz herkommt und jetzt ein wildgewordener Irrer die Kultur von 1566 wieder herstellen möchte. :fresse:

"Deutschland hingegen hat jeglichen Anspruch auf eigene Kultur(identität) spätestens 1933 abgegben / verloren." :ugly:

Das sehe ich nicht so :)

Nach 1945 haben wir uns doch langsam wieder in die Weltspitze hochgearbeitet,
nachdem unsere ehemaligen Kriegsgegner uns verziehen bzw. entschädigt worden sind :daumen:

Die sogenannte "verlorene Kulter" ist doch ein Ergebnis von unkontrollierter Einwanderung und Integration,
und das seit 50 Jahren :daumen2:

Solche "No-go-Areas" fallen doch nicht vom Himmel ...

... und wenn jeder Flüchtling hier seine Fressbude aufmacht, kommen wir auch nicht weiter :D
 
Und was haben Dichter und Bauten, also das kulturelle Erbe, mit täglicher Interaktion zu tun. Also dem was unser Verhalten ausmacht und relevant für "Deutschsein" sein sollte? Hier hat sie nämlich schon Recht, weil das quasi nur die Sprache ist die uns ein- oder ausgrenzen.

Wenn man so argumentiert, könnte man jedem Volk die Kultur (mit Ausnahme der jeweiligen Sprache) absprechen. Warum hat sie das nicht getan? Warum hat sie explizit erwähnt, dass es keine deutsche Kultur gibt?

Nö, das hat sie nicht. Zumindest nicht direkt.

Doch, genau das hat sie getan.

Sie hat gesagt dass, abseits der Sprache keine spezifische Kultur vorhanden ist, sondern sich das auf Regionen und Einwanderung beschränkt.
Und das kann man schon so stehen lassen.

Siehe den Absatz zuvor, das könnte man dann für jedes Volk behaupten.

Wo ist denn die große, deutsche "Leitkultur"? Die Bayern und - sorry - "Preißn" streiten sich seit Jahrzehnten darüber, wer hierzulande das bessere Bier braut, im Norden verabscheuen sie die Weißwurst und im Süden das friesisch-herbe Pilsner.
Von den Sachsen weiß man es nicht so genau, weil man die akustisch einfach nicht versteht.
Also was verbindet dann sie alle bitte kulturell? Die Deutschlandfahne am Auto, die immerwieder mal während einer Fußball-WM/EM rausgeholt wird?

Wer keine deutsche Kultur erkennen kann, sollte sich dringend fragen, was er während seiner Schulzeit so gemacht hat.

Genausogut könnte man auch sagen, warum bei der AfD Leute wie Björn Höcke nicht entsorgt werden.:schief:

Sie haben ihn damals schon den Parteiaustritt nahegelegt:

Parteiaustritt nahegelegt: AfD-Vorstand will Hocke loswerden - n-tv.de

Aber man wird Parteimitglieder nicht so ohne weiteres los, dass musste auch schon die SPD feststellen:

Kinderpornografie-Affare: SPD-Spitze scheitert mit Edathy-Rauswurf | ZEIT ONLINE

Vorweg - selbst wenn das so waere, legitimiert das nicht ihre "Entsorgung in Anatolien".

Doch, genau das legitimiert es. Wenn die Frau hier keine Kultur erkennen kann, kann sie doch uns kulturlosen Haufen verlassen.

Außerdem:

Johannes Kahrs auf Twitter: "@ewyler @paprikakoa @sc_ontour lach, wir wollen ja alle die merkel entsorgen und besser regieren"

Wo war da die Empörung? Aber Hauptsache bei der AfD wieder "er hat Jehova gesagt" spielen.

Bauwerke, Literatur und Musik, soweit aus frueheren Jahrhunderten stammend, sind sicher auch Kultur, aber eben auch Geschichte und Tradition. Die Grenzen sind da ziemlich fliessend und ueber die Relevanz fuer das Zusammenleben im Jahr 2017 liesse sich auch prima streiten -

Siehe den ersten Absatz. Wenn wir nur die Sprache als Maßstab nehmen, hat kein Volk eine erkennbare Kultur.

um so mehr, als Frau Oezoguz ja mitnichten vorgeschlagen hat, den Koelner Dom abzureissen oder Schillers Glocke auf den Index zu setzen.

Man macht es ja auch nicht mit der Holzhammermethode, sondern schleichend.

Die sogenannte "verlorene Kulter" ist doch ein Ergebnis von unkontrollierter Einwanderung und Integration, und das seit 50 Jahren :daumen2:

Solche "No-go-Areas" fallen doch nicht vom Himmel ...:D

Lustigerweise sollen wir dort die kulturellen Eigenarten immer akzeptieren. Ein Schelm, wer da Böses denkt :D
 
Doch, genau das legitimiert es. Wenn die Frau hier keine Kultur erkennen kann, kann sie doch uns kulturlosen Haufen verlassen.

"Entsorgen in Anatolien" ist eine Wortwahl die einfach gar nicht geht. In keinster Weise, egal wie berechtigt eine Kritik ist. das ist jenseits von jeder Diskussion.
 
Wenn mich nicht alles täuscht, ist Aydan Özoguz eine deutsche Staatsbürgerin.
Wie also will der Gauland denn einen deutschen Staatsbürger "entsorgen"?
Die Erbse sollte sich mal lieber an die eigene Nase fassen und weniger Müll labern. Ist ja furchtbar.
 
Bei den Özoguz liegt das in der Familie. Ihre beiden Brüder (Gürhan Özoguz und Yavuz Özoguz) sind bekennende Islamisten und werden durch den Verfassungsschutz beobachtet. Sie betreiben u.a. das islamistische Internetportal Muslim-Markt.

Ich habe echt keine Ahnung, wie diese Frau ausgerechnet Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration werden konnte. Sie repräsentiert eigentlich alles, was nicht sein darf und eine (wenn schon angestrebte) offene Gesellschaft gefährdet.

"Entsorgen in Anatolien" ist eine Wortwahl die einfach gar nicht geht. In keinster Weise, egal wie berechtigt eine Kritik ist. das ist jenseits von jeder Diskussion.
Wie in diesem Thread schon gesagt wurde: "Entsorgt in Brüssel" geht ja auch.
Etwas mehr Medien- und Sprachkompetenz wäre schon wünschenswert. Darauf anzuspringen, macht euch nur zum linken Gegenstück des "Wutbürgers". Ich nenne sie liebevoll "Empörungsbürger".
 
Zuletzt bearbeitet:
Potz-Blitz. Wer hätte gedacht, dass innerhalb einer Familie (politisch) vollkommen gegensätzliche Ansichten herrschen können? Eine echte Weltsensation, die es zuvor noch nie gegeben hat. :schief:
Özoğuz hat zwei Brüder, Yavuz und Gürhan Özoguz, die das islamistische Internetportal Muslim-Markt betreiben.[SUP][10][/SUP] Özoğuz und ihr Ehemann wurden in einem Interview im Jahr 2005 nach den Tätigkeiten ihrer Brüder befragt. In der taz erklärte Özoğuz, dass deren Ansichten in ihrer Familie die Ausnahme seien. Ihr Mann verwies in diesem Zusammenhang auf andere Verwandte, ihre Cousins, die Zwillinge Gökhan und Hakan Özoğuz, die Mitglieder der türkischen Ska-Punk-Band Athena sind.[SUP][11][/SUP]
https://de.wikipedia.org/wiki/Aydan_Özoğuz#Kontroversen


Siehe den Absatz zuvor, das könnte man dann für jedes Volk behaupten.
Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann vergleich mal ihre Worte und Taten mit ihrem angeblichen Weltbild.
Glaubst Du tatsächlich, dass sie die Möglichkeit der Einflussnahme für ein öffentliches Outing opfern würde?
Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, hm?

Und auch Ska-Punk ist alles andere als ein Ausschlusskriterium. Linke und isl. Terror haben sich schon immer sehr nahe gestanden. Nicht erst seit der RAF (siehe: „Landshut“ 1977) und auch nicht nur beim Thema Palästina.
Linke verweigern Diskussion uber Islam und Gewalt
Links der Mitte tickt man eben anders.
 
"Entsorgen in Anatolien" ist eine Wortwahl die einfach gar nicht geht. In keinster Weise, egal wie berechtigt eine Kritik ist. das ist jenseits von jeder Diskussion.

Natürlich geht das.

Johannes Kahrs auf Twitter: "@ewyler @paprikakoa @sc_ontour lach, wir wollen ja alle die merkel entsorgen und besser regieren"

Nichts verwerfliches. Man sagt damit aus, dass man jemanden loswerden will.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist Aydan Özoguz eine deutsche Staatsbürgerin.
Wie also will der Gauland denn einen deutschen Staatsbürger "entsorgen"?
Die Erbse sollte sich mal lieber an die eigene Nase fassen und weniger Müll labern. Ist ja furchtbar.

Sofern sie eine zweite Staatsbürgerschaft hat, einfach die Frau wegen Volksverhetzung verurteilen, Staatsbürgerschaft aberkennen und dann ausweisen.

Und man sollte die Gesetze dahingehend ändern, dass Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht von Geburt an haben, diese auch unter gewissen Umständen wieder verlieren können.

Potz-Blitz. Wer hätte gedacht, dass innerhalb einer Familie (politisch) vollkommen gegensätzliche Ansichten herrschen können? Eine echte Weltsensation, die es zuvor noch nie gegeben hat. :schief:

Aydan Ozoğuz – Wikipedia

Wenn man dann weiterliest, relativiert sich das dann schon:

Anfang November 2016 sprach sie sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aus
Im November 2016 geriet sie in die Kritik, als sie im Zuge des Verbotes der Gruppierung „Die wahre Religion“, welche hinter der Koranverteilungskampagne in Deutschland stand, die Sicherheitsbehörden dazu aufforderte, mit „Augenmaß“ zu handeln, damit es nicht hieße, man würde willkürlich in Moscheen eindringen

Im Februar 2017 stellte Özoguz ein von 38 Experten unter ihrem Vorsitz im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entwickeltes „Leitbild zur Einwanderung“ vor. In dem Leitbild wird das kommunale Wahlrecht für Immigranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft gefordert. Peter Beuth (CDU), Hans-Peter Uhl (CSU) und Frauke Petry (AfD) kritisierten insbesondere diesen Teil des Papiers, wobei Uhl den Vorschlag als verfassungswidrig bezeichnete.

Diese Frau hat mehr als einmal bewiesen, dass sie für ihr Amt ungeeignet ist. Wenn wir (die Deutschen) darüberhinaus auch noch keine Kultur haben, dann soll sie konsquent sein, und Deutschland verlassen. Kinderehen und Islam kann sie gerne woanders haben.

Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.

Kannst ja anderen Völkern sagen, sie alle hätten keine spezifische Kultur. Dass Frau Özoguz als Passdeutsche eine Deutschenfeindlichkeit an den Tag legt, kann ich ja irgendwo noch verstehen, aber diesen linken Selbsthass werde ich nie verstehen.

Ein Ernst Thälmann wäre heute wohl "Nazi" und "Rassist":

"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.

So?
Na welches Land hat den noch so eine spezifische Kultur wie z.B. Indien mit seinem relativ einzigartigen Kastensystem, den sehr einzigartigen Gottheiten (Polytheismus), dem Glauben an Wiedergeburt gekoppelt an sein Karma, der Verehrung von Kühen, Gurus die wie Stars angebetet werden eine recht einzigartigen architektonischen Bauweise, eine sehr eigenwillige Musik und Form des Films (Bollywood), usw. ?
Also wen man das nicht als speziell indische Kultur bezeichnen kann dann musst du mir ja jetzt zig Beispiele / Länder nennen können wo man noch genau das alles so in vergleichbarer Form findet. ;)
 
Wenn man so argumentiert, könnte man jedem Volk die Kultur (mit Ausnahme der jeweiligen Sprache) absprechen. Warum hat sie das nicht getan? Warum hat sie explizit erwähnt, dass es keine deutsche Kultur gibt?
*seufz*
Gesellschaftsvertrag statt Leitkultur - Leitkultur verkommt zum Klischee des Deutschseins

Deutschland ist vielfältig und das ist manchen zu kompliziert. Im Wechsel der Jahreszeiten wird deshalb eine Leitkultur eingefordert, die für Ordnung und Orientierung sorgen soll. Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar. Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt.
Wenn sie den Deutschen also jedwede Kultur abgesprochen hätte, dann hätte sie genausogut sagen können, es gäbe in Deutschland keine Kultur.
Tat sie aber nicht.
Ebenso hat sie auch nicht geschrieben, dass sie hier keine Kultur erkennen kann.
Sie hat geschrieben, dass zur deutschen Geschichte eben u.a. regionale Kulturen beigetragen haben. Und die gibt es in jedem Bundesland.
"Überregional" gibt es eben die Sprache. Nur das abseits von dem genannten keine hier überregionale Kultur hier vorhanden ist. Für mich ist das also schon ein gehöriger Unterschied.;)
Siehe den Absatz zuvor, das könnte man dann für jedes Volk behaupten.
Mit anderen Ländern wäre ich besonders vorsichtig.
Die Kultur Japans z.B. ist regional deutlich weniger spezifisch, als die deutsche. Ein Kommilitone von mir ist dort kürzlich ein halbes Jahr lang rumgekommen und hatte den Eindruck, dass die dortige Kultur sich regional in Sachen Kulinarischem, Architektur, Literatur und Musik in Teilen fast nicht unterscheidet, was auch stark mit der zeitweisen Isolierung des Lands zu tun hatte.
Die kulturelle Geschichte dort wurde hauptsächlich über die Epochen geprägt, nicht jedoch regional.
Wer keine deutsche Kultur erkennen kann, sollte sich dringend fragen, was er während seiner Schulzeit so gemacht hat.
Was vereint denn die Deutschen überregional auf rein kultureller Ebene, abgesehen von der Sprache?
Religion? Vielleicht. Gilt aber nicht für Atheisten.
Sport? Ich kenne Leute, die hassen Fußball;-)
Kunst wäre der am ehesten zutreffende Ansatz, nur definiert sich das in Deutschland stark über Literatur und da wären wir wieder bei der Sprache.
Sogar die deutsche Architektur wurde stark regional geprägt. Die Semperoper kannst du z.B. vom Stil her nicht mit dem in etwa gleichalten Reichstag vergleichen. In Bayern gibt es kein Gebäude, dass dieser Oper stilistisch wirklich ähnelt.
Man sollte zudem auch dringend unterscheiden, zwischen Kultur und Tradition.
 
Richtig es ging der Frau nicht um historische Dinge, sondern um das was uns als Deutsche ausmacht und erkennen lässt. Und das ist wohl ganz unstrittig zu allerhöchsten Teilen erstmal die Sprache als verbindendes und identitätsstiftendes Element. Dann kommen vielleicht Attribute wie: penibel, staatshörig, Regel-verliebt etc. Wobei da auch schon wieder die Frage ist ob das wirklich gemeinsam geteilte Werte sind, die jetzt typisch deutsch sind und wie genau sich das im alltäglichen Verhalten zeigt.

Ist allgemein ein schwieriges Thema, weil wir vieles einfach nicht bewusst wahrnehmen und hinterfragen. Wir sagen dann halt "so sind sie die Italiener" oder sowas ohne uns dabei bewusst wäre was genau jemand sein soll. Ich denke wirklich, dass ein großer Teil auf Aussehen und Sprache basiert und dann so Dinge wie allgemeines Verhalten kommen. Wobei das schon wieder schwieriger ist, weil es da halt auch große Unterschiede in den einzelnen Generationen gibt. So sind junge Deutsche meistens eben nicht mehr verschlossen, heimatverbunden etc. sondern zumeist eher weltoffen und mobil. Muss man ja im heutigen Arbeitsleben auch sein in vielen Berufen.
 
Es gibt ja Leute, die zählen Fußball zur einheitlichen, "deutschen Kultur". Was ist aber mit denen, die kein Fußball gucken?
Fußball wird aber halt auch woanders gespielt und geguckt, allen voran England, wo dieser Sport erst erfunden wurde.
Fußball und Sport ist generell ein doofes Beispiel.
In Japan ist Wintersport z.B. in den nördlicheren Gebieten, aus klimatischen Gründen, wesentlich beliebter als im Süden. Ist in Deutschland aber auch so (wenn auch geografisch eher umgekehrt).
Dann gibt's Leute, die zählen Bier einheitlichen, deutschen Kulturgeschichte, allen voran eben wegen dem Reinheitsgebot.
Daran halten sich aber nicht mal die Bayern (sprich; Weizen:D)
Sowas behaupten aber mMn nach nur Leute, die keine Ahnung von Bier haben und behaupten, es gäbe nur das bayerische (Weizen) und das Nicht-Bayerische (Pils).

Übrigens finde ich das Reinheitsgebot als nette Analogie zur deutschen Kulturdebatte: Was gehört in die Deutsche Kultur? Weißkraut, Bier, Schlager, Beckenbauer und Berliner Mauer? Kein Döner, Özil, Pizza und Allah?:hmm:

Oder anders, wo hört Tradition auf und fängt Kultur an und umgekehrt?:huh:
 
Es gibt ja Leute, die zählen Fußball zur einheitlichen, "deutschen Kultur". Was ist aber mit denen, die kein Fußball gucken?
Fußball wird aber halt auch woanders gespielt und geguckt, allen voran England, wo dieser Sport erst erfunden wurde.
Fußball und Sport ist generell ein doofes Beispiel.
In Japan ist Wintersport z.B. in den nördlicheren Gebieten, aus klimatischen Gründen, wesentlich beliebter als im Süden. Ist in Deutschland aber auch so (wenn auch geografisch eher umgekehrt).
Dann gibt's Leute, die zählen Bier einheitlichen, deutschen Kulturgeschichte, allen voran eben wegen dem Reinheitsgebot.
Daran halten sich aber nicht mal die Bayern (sprich; Weizen:D)
Sowas behaupten aber mMn nach nur Leute, die keine Ahnung von Bier haben und behaupten, es gäbe nur das bayerische (Weizen) und das Nicht-Bayerische (Pils).

Übrigens finde ich das Reinheitsgebot als nette Analogie zur deutschen Kulturdebatte: Was gehört in die Deutsche Kultur? Weißkraut, Bier, Schlager, Beckenbauer und Berliner Mauer? Kein Döner, Özil, Pizza und Allah?:hmm:

Oder anders, wo hört Tradition auf und fängt Kultur an und umgekehrt?:huh:

Was alle Deutschen verbindet? Das römische Erbe und lange Zeit auch Preußens Dominanz. :P :ugly:
 
Ein Ernst Thälmann wäre heute wohl "Nazi" und "Rassist":
Ein Schwätzer und Nationalist oder kurz: Ein zweiter Lafontaine.
Passend dazu auch: jungle.world - Über den Nationalismus der K-Gruppen

Glaubst Du tatsächlich, dass sie die Möglichkeit der Einflussnahme für ein öffentliches Outing opfern würde?
Ja ne, ist klar. Jede Person die nicht stramm deutsch-national ist, gehört zur 5. Kolonne.

Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, hm?
Und du ziehst dir täglich den in Warsteiner getränkten Aluhut auf?

Linke und isl. Terror haben sich schon immer sehr nahe gestanden. Nicht erst seit der RAF (siehe: „Landshut“ 1977) und auch nicht nur beim Thema Palästina.
Linke sind keine homogene Gruppe und die Kritik am Antisemitismus von Teilen der Linken begann schon bei Adorno und wurde nochmals schärfer (+ zusätzlich noch die Kritik am Geklüngel mit Islamisten und den Regimes von Saddam, Assad und Co.) mit dem entstehen der Antideutschen Anfang der 90er Jahre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel wichtiger als die Frage "Was ist typisch deutsch?", sollte die Frage sein: Was ist überhaupt nicht typisch deutsch und inwieweit wollen wir diese Dinge hier zulassen oder uns diesen Dingen unterordnen?
Einfallen würde mir da z.B. so Dinge wie der Muezzinruf, der definitiv weder "zu Deutschland gehört" noch dringend notwendig ist. Oder das generelle Verbot von Schweinefleisch oder generell von Fleisch im Kindergarten aus falsch interpretierter Rücksicht. Wollen wir wirklich so Dinge wie Fleiß, Pünktlichkeit und Penibilität opfern bloß weil irgendwelche Spinner derzeit meinen es sei "uncool" sich so zu verhalten? Ist es wirklich sinnvoll eine Diskussion mit einer Kindesmutter über die Süßigkeiten ihres Sohnes zu führen, bloß weil manche der Meinung sind die tierischen Inhaltsstoffe in den Gummitierchen seien nichts für "Gläubige"? Muss ich mir unter der Woche die Ramadan Feier bis spät in die Nacht anhören nur damit niemand von mir behaupten kann weil ich sage "jetzt ist Ruhe" das ich ein "Nazi" bin? Was ist wichtiger: Die gegenderte Toilette oder das der Unterricht an den Schulen auch bei Regen oder Kälte in trockenen, warmen Räumen mit ausreichend Lehrern stattfinden kann? Das Volk der Dichter und Denker...

Hier wird mitlerweile vorgeschrieben was (noch) eine Minderheit will, nicht was die Mehrheit will.
 
Bei den Özoguz liegt das in der Familie. Ihre beiden Brüder (Gürhan Özoguz und Yavuz Özoguz) sind bekennende Islamisten und werden durch den Verfassungsschutz beobachtet. Sie betreiben u.a. das islamistische Internetportal Muslim-Markt.

Ach so. Weil ihre Brüder eine Auffassung haben, muss sie das zwangsläufig auch haben und darf deswegen nirgends arbeiten?

Viel wichtiger als die Frage "Was ist typisch deutsch?"

Mit einer Bierflasche grölend durch den Park laufen und auf einer Videoleinwand WM gucken.
 
Ja ne, ist klar. Jede Person die nicht stramm deutsch-national ist, gehört zur 5. Kolonne.
Wie gesagt: Gesamtkontext ihres Handelns und Redens erfassen. Die Dame hat es ja nicht nur bei diesem einen Spruch belassen. Wer Thesen jenseits des linken Rands vertritt und dem Land in wie auch immer gearteter Weise Schaden zufügt (bzw. gerne zufügen möchte), ist zumindest nicht tauglich, die Integration zu fördern, schon gar nicht im Staatsdienst zu verweilen.
Related: Was Ozoguz will

Und du ziehst dir täglich den in Warsteiner getränkten Aluhut auf?
Immer erschreckend, wenn die Maske der Tugendhaften und Moralischen fällt und die ersten Beleidigungen und Verunglimpfungen fliegen.
Ist das dieses "When they go low, we go high!"? Vielleicht wartest Du beim nächsten Mal besser ab, bis ein Konservativer tief geht, bevor du ganz tief gehst.
Ich trinke übrigens gar kein Bier (was mich - zugegeben - mancherorts als Kulturbanausen dastehen lässt).

Linke sind keine homogene Gruppe und die Kritik am Antisemitismus von Teilen der Linken begann schon bei Adorno und wurde nochmals schärfer (+ zusätzlich noch die Kritik am Geklüngel mit Islamisten und den Regimes von Saddam, Assad und Co.) mit dem entstehen der Antideutschen Anfang der 90er Jahre.

Das weiß ich durchaus und mir drängt sich dabei immer wieder die Frage auf: ist das dann nicht auch per Definition ein "gäriger Haufen"?

Ach so. Weil ihre Brüder eine Auffassung haben, muss sie das zwangsläufig auch haben und darf deswegen nirgends arbeiten?
Ich habe gerade versucht, das Wort nirgendwo bei mir zu finden. Ist aber nirgendwo (höhö) zu finden.
Vielleicht liegt es daran, dass ich es nicht verwendet habe.
 
Wollen wir wirklich so Dinge wie Fleiß, Pünktlichkeit und Penibilität opfern bloß weil irgendwelche Spinner derzeit meinen es sei "uncool" sich so zu verhalten?
In einer Leistungsgesellschaft, die sich an der Globalisierung orientiert (wie sie die deutsche definitv ist), sind Fleiß und Pünktlichkeit sogar wichtiger denn je. Jeder "Spinner" der sich hier so nicht verhält, bekommt keinen angesehenen Beruf und scheitert i.d.R. auch bei den weniger angesehenen.:ugly:
Ist es wirklich sinnvoll eine Diskussion mit einer Kindesmutter über die Süßigkeiten ihres Sohnes zu führen, bloß weil manche der Meinung sind die tierischen Inhaltsstoffe in den Gummitierchen seien nichts für "Gläubige"?
Also von sowas hab' ich noch nie was gehört oder gelesen.:what:
Hört sich stark nach einem konstruiertem Fallbeispiel aus der tiefsten Ecke der AfD-Mottenkiste an.:schief:
Muss ich mir unter der Woche die Ramadan Feier bis spät in die Nacht anhören nur damit niemand von mir behaupten kann weil ich sage "jetzt ist Ruhe" das ich ein "Nazi" bin?

Hier wird mitlerweile vorgeschrieben was (noch) eine Minderheit will, nicht was die Mehrheit will.
Wo wird denn das von dir genannte gewollt oder sogar noch vorgeschrieben?
Warum kriege ich von sowas nichts mit?:ka:
Kommt sowas nur bei mir nicht vor, oder mach ich irgendwas "falsch"?:ugly:
 
@Threshold: Gratulation, du hast den Beitrag nicht gelesen oder nicht kapiert. Beides gehört bei dir offenbar zum guten Ton.

@Two Face:
Wenn du dir über die letzten Jahrzehnte die Anzahl der Abiturabsolventen so ansiehst, wirst du eine deutliche Steigerung dieser feststellen. Unterhält man sich dann genau mit diesen Personen, stelle zumindest ich häufiger fest, das so Dinge wie pünktlich zur Arbeit erscheinen, auch mal länger bleiben oder selbst langweiligste Aufgaben genau und ordentlich zu erledigen eher nicht so hoch im Kurs stehen. Lieber kommen und gehen wann man will. Länger machen? Haha, bezahlt mir ja keiner. Es gibt keine "spannenden Aufgaben" für mich? Dann mache ich die "Idiotenarbeit" erst Recht schlampig. Diesen Leuten ist allerdings eins gemein (und nicht nur unbedingt auf Abiturienten und junge Leute bezogen): Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und Politik gleich null weil langweilig, aber das große Geld verdienen wollen.

Bsp. 1:
Die Diskussion wurde mit einer Arbeitskollegin von mir ernsthaft geführt.

Bsp. 2:
Das zweite von dir genannten Beispiel ist so bei mir im Haus passiert. Da sich diese Personengruppe absolut von niemandem etwas sagen lassen will, fiel relativ zeitnah der Begriff "Nazi". Dies wurde übrigens dann auch konsequent gegenüber der gerufenen Funkwagenbesatzung geäußert.

Man muss nur mal die Augen auf machen und nicht immer alles relativieren oder in die "AfD-Mottenkiste" verorten.
 
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