Die Bundestagswahl 2017

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Er spricht sie sich selbst bloß zu, weil er es kann.

Nein, wir alle sind ja der Staat und erkennen dessen Grundordnung an: Wir geben dem Staat das Recht auf sein Gewaltmonopol, weil wir so alle die Kontrolle darüber haben, dass die Exekutive das Gemeinwohl verteidigt. (theoretisch)

"Außerhalb des Systems gedacht" sind wir eine Gruppe Höhlenmenschen, die ein Mitglied gewählt hat, welcher als einziger Gewalt anwenden darf um die Ordnung zu erhalten. Alle anderen verzichten darauf Gewalt anzuwenden. Hält sich ein Mitglied nicht an diese Abmachung, greift derjenige mit dem Gewaltmonopol ein und stellt die Ordnung durch Gewaltanwendung wieder her.
 
Wir geben dem Staat das Recht auf sein Gewaltmonopol(...)

Wobei Gewaltmonopol nicht dasselbe ist wie ein Monopol auf willkuerlich ausgeuebte Gewalt. Die Grenzen sind da mitunter sowohl bei der tatsaechlichen Anwendung von Gewalt als auch dem, was teilweise gefordert wird, aber freundlich formuliert fliessend.
 
Aber ich vergleiche doch auch nichts, beides ist gleich beknackt, keine Ahnung was es da überhaupt zu diskutieren gibt :ka:
Du hast behauptet, man würde hier im Forum rechte Gewalt auch relativieren. Und das sehe ich absolut nicht so. Hier wird - so weit ich das sehen kann - nur linke Gewalt relativiert.

Ich bin mit Dir ja einer Meinung, dass man Gewalt anprangern können muss, egal von welcher Seite sie kommt. Und zwar ungeschönt und ohne sie wegen ihrer Motivation oder den Umständen zu entschuldigen. Aber der Gegenwind, den man hier im Forum bekommt, ist schon erheblich. Linke Gewalt ist einfach weniger böse als rechte, wenn es nach einigen Foren- und Moderationsmitgliedern geht.
 
Stimmt. Ungerechtfertigte und exzessive Gewalt ist in jedem Fall zu verurteilen, keine Frage.
Ab hier bist Du für mich einfach kein Gesprächspartner mehr. Es gibt keine "gerechtfertigte Gewalt". Das Gewaltmonopol geht einzig und allein vom Staat aus. Auch ist "nicht exzessive Gewalt" (Also nur so ein kleiner Messerstich? Ist OK? Nur eine Stahlkugel an die Schläfe eines anderen? Dann ist aber Schluss, der Angriff aber noch vertretbar?" Völlig absurd.) verabscheuungswürdig.
Wem die Fähigkeit zur Argumentation fehlt, der hat Pech gehabt und kein Recht, die Fäuste auszupacken.

Wenn Dir das Auftreten der Polizei nicht gefällt, setz Dich hin, lerne, treib Sport, werde Polizeipräsident, löse die Konflikte mit einem Schwarzen Block oder auch einer Gruppe Hooligans nach Deinen Vorstellungen.
Ab 68 hat doch ein guter Teil den Marsch durch die Institutionen begonnen, wodurch sie heute den Diskurs bestimmen.
Mach es ihnen nach.

Marsch durch die Institutionen schrieb:
Es geht also beim Marsch durch die Institutionen eher um eine Zerstörung der Institutionen von innen (Anti-Institutionalismus) als um eine Machtergreifung einer „Linken“.

Seit den 1990er Jahren bezeichnet die Begrifflichkeit Marsch durch die Institutionen die Annahme, dass diese von Dutschke skizzierte Form der Machtergreifung tatsächlich erfolgt sei. Jürgen Busche (2003) argumentiert, dass der „lange Marsch durch die Institutionen“ der 68er-Bewegung (eine Mischung aus Studentenbewegung, außerparlamentarischer Opposition und den verschiedenen politischen und sozialen Bewegungen der 1970er Jahre, vgl. Neue Soziale Bewegungen) im Zentrum der Macht endete und 68er heute die Schaltstellen des Staates, der Wirtschaft und der Universitäten besetzen und dadurch eine gesamtgesellschaftliche Diskurshoheit errangen.
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Naja der Herr Zitelmann scheint schon eine... konservative Person zu sein.
Was soll daran falsch sein? Bis 2015 wurdest Du fast durchgehend konservativ regiert (Ja, auch die SPD trat zuvor deutlich konservativer auf; sie besitzt sogar einen rechten Flügel [hat scheinbar jeder seit 2 Jahren vergessen]).
Ich verlinke an solchen Stellen immer wieder gerne auf das Wahlprogramm der CDU/CSU von 2002/2006 (Leistung und Sicherheit Zeit für Taten). Nach heutigem Diskussionsniveau wurde Merkel damals als Führerin der NSDAP-light gewählt.
Das Konservative (die Bewahrer des Funktionierenden, der Welt wie man sie kennt und in der man aufgewachsen ist) ist der diametrale Lebensentwurf zum Linken (Neues um jeden Preis, völlig egal, ob das Momentane funktioniert; Stillstand ist keine Option). Beide muss es geben. Denn nur so ist gewährleistet, dass die eine Seite die Schnapsideen der anderen zügelt oder die andere Seite den Fortschritt nicht völlig ausbremst, sich durch den Interessenausgleich eine Mitte formieren kann, die die beiden Seiten zu einer Realpolitik zwingt.

Als Merkel im September ihren Fehler (und das war es, es hätte x-fach bessere und andere Möglichkeiten der Notversorgung gegeben, die zumal wesentlich günstiger gewesen wären [zum Beispiel ein Protektorat in Syrien unter UN-Mandat und die Aufstockung der Hilfen an das UNHCR {nur zur Erinnerung: Merkel hatte diese zuvor drastisch gekürzt}]) beging und den Deutschen Staat völkerrechtlich (Drei-Elemente-Lehre) durch ihre Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, für obsolet erklärte, stand sie nicht etwa offen dazu, wie es jemand mit Charakter getan hätte (bis dato nicht).
Hätte sie gesagt "Okay, war jetzt irgendwie nicht so toll, aber wir werden das nun vernünftig ordnen und uns nicht einfach überrennen lassen. Wir richten Sammellager ein und überprüfen die Menschen erst mal. Wäre ja Wahnsinn, das nicht zu tun und alle einfach mitten unter uns zu setzen. Die kommen immerhin aus den Brennpunkten der Welt.", wäre ich wohl noch dabei gewesen.
Hat sie aber nicht. Stattdessen hat sie sich weggeduckt und die Gesellschaft plötzlich in "Gute" (die ihren Fehler mittragen) und Böse (die sich gefragt haben, wie so ein Versagen möglich sein kann, was die Zukunft bringen wird, wenn wir ungeprüft Menschen in dieser Masse aus einer völlig anderen und archaischen Kultur einwandern lassen).
Sie war fein raus und die Bevölkerung beharkt sich seither untereinander.

Für mich ist diese Frau eine einzige Katastrophe. Was sie diesem Land, unserer Gesellschaft, schon alles angetan hat, geht auf keine Kuhaut (undurchdachte Energiewende aus purem Aktionismus und die völlig verhunzte Brennelementesteuer, Griechenland"rettung", Eurokrise, wir sind völlig in der EU/Welt isoliert, Macron hat sich zwar nach dem Wahlsieg ablichten lassen, arbeitet aber bereits an einer protektionistischen EU zum Wohle Frankreichs; also direkt gegen Merkel, die Flüchtlings- bzw. nunmehr Migrationskrise und deren Kosten (Schäuble [dieser findige Fuchs] hat es geschafft, den Menschen einzureden, dass die Sache ja "nur 20 Mrd. € pro Jahr kosten wird; ja, den Bund. Die Länder zahlen noch mal dasselbe drauf.), die steigende Kriminalität, die Abgasaffäre, der Außenhandelsüberschuss, der explodierende Target2-Saldo, ...

NICHTS hat diese Frau gebacken bekommen. Dass es uns momentan so gut geht (und man erwartet quasi täglich das Ende unserer Sonderkonjunktur), liegt nicht an dieser Regierung. Es geht uns TROTZ dieser Regierung so gut.
Diese Frau hat die gesellschaftliche Mitte aufgelöst, um sich selbst über Wasser zu halten. Was seit jeher als Pol und Gegenpol agiert, wurde durch sie zu Pol und "Drecksnazis!!einself!".
Das kann ich ihr (und vor allem ihrer völlig rückgratlosen CDU) nicht vergeben.

Das ist meine Sicht der Dinge. Die muss nicht jeder teilen. Früher wurde über solche Themen bei einem Bier im Biergarten diskutiert, man lachte, man wurde auch mal lauter, aber man ging als Freunde auseinander.
Heute traut man sich kaum, die Themen öffentlich anzuschneiden, denn wenn der Falsche zuhört, brennt vielleicht das Auto in der Einfahrt.
 
Ich bin mit Dir ja einer Meinung, dass man Gewalt anprangern können muss, egal von welcher Seite sie kommt. Und zwar ungeschönt und ohne sie wegen ihrer Motivation oder den Umständen zu entschuldigen. Aber der Gegenwind, den man hier im Forum bekommt, ist schon erheblich. Linke Gewalt ist einfach weniger böse als rechte, wenn es nach einigen Foren- und Moderationsmitgliedern geht.

Nein hier sagt keiner die eine Gewalt ist besser als die andere auch wenn du das immer und überall hineininterpretierst aber nicht jede Gewalt ist gleich und entsprechend gehört diese auch anders behandelt/betrachtet Mord und Totschlag ist auch nicht das selbe nur weil Gewalt angewendet wird und das Ergebnis gleich ist.
Das Gewalt außerhalb von Notwehr zu verurteilen ist dagegen sagt hier keiner was egal gegen was die Gewalt gerichtet ist..

Ist auch das letzte was ich dazu schreibe immerhin ist das Thema Bundestagswahl und nicht "mimimi Gewalt hier und da".
 
Na, ich lese die Threads über Hamburg und auch diesen hier, in dem auch das Verbot von Linksunten diskutiert wird, aber ganz ganz anders. Soll ich ein paar Beispiele raussuchen oder kannst Du das selber machen?
 
Es gibt keine "gerechtfertigte Gewalt".

Doch, Notwehr durch Zivilpersonen oder unmittelbarer Zwang durch Vollstreckungsbeamte. Gaebe es keine gerechtfertigte Gewalt, haette auch niemand ein Monopol auf sie.

Das Gewaltmonopol geht einzig und allein vom Staat aus.

Und von dessen Vertretern erwarte ich, dass er Gewalt als ultima ratio und in einer verstaendlichen, notfalls erklaerbaren Dosis einsetzt. Gewaltmonopol ist eben gerade kein Freibrief fuer willkuerliche und exzessive Gewalt. Ich finde es einfach nur gruselig, wie ungeduldig sich manch einer eine rechtsprechende und -brechende Knueppelpolizei a la DDR herbeisehnt - "wer da hingeht, muss eben damit rechnen, auffe Fresse zu kriegen"-, um im gleichen Satz vor ebensolchen Verhaeltnissen zu warnen.
 
Schon besorgniserregend was für Gestalten scheinbar lange unbemerkt / unbeheligt Polizeiuniform tragen können:

Die Verdächtigen sollen eine Todesliste mit Namen aus dem linken politischen Spektrum zusammengestellt und sich Munition beschafft haben.

...

Die beiden Männer waren in Internet-Chats aufgefallen. Sie sollen als Folge der Flüchtlingspolitik eine Zunahme von Anschlägen bis hin zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung befürchtet haben.

"Für diesen Fall beabsichtigten sie, Vorsorge zu treffen", berichtet die Bundesanwaltschaft zum Stand der Ermittlungen. Dazu hätten sie sich mit Lebensmitteln und mit Munition eingedeckt - für legal beschaffte Waffen. Weiter heißt es: "Darüber hinaus sollen die Beschuldigten den von ihnen befürchteten Krisenfall als Chance gesehen haben, Vertreter des politisch linken Spektrums festzusetzen und mit ihren Waffen zu töten."

Polizist unter Terrorverdacht: Todesliste mit Namen aus linker Szene

Bei Polizisten mit solchen Ambitionen braucht man sich dann eigentlich auch nicht wundern wen wen bei der Polizei immer wieder welche auffallen die auch bei Demonstrationen völlig über jedes Maß agieren...
 
Tja Idioten gibt es überall dabei soll der Test die doch eigentlich aussortieren schade das immer wieder mal wer durchrutscht.
 
Schon besorgniserregend was für Gestalten scheinbar lange unbemerkt / unbeheligt Polizeiuniform tragen können:

Bei Polizisten mit solchen Ambitionen braucht man sich dann eigentlich auch nicht wundern wen wen bei der Polizei immer wieder welche auffallen die auch bei Demonstrationen völlig über jedes Maß agieren...

Wie ist nochmal die Sprachregelung, wenn "andere" sowas planen? "Geistig verwirrt", "Einzelfall" und "hat auf jedenfall nichts mit (hier Motivation einsetzen) zu tun".

Such dir was aus :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, Notwehr durch Zivilpersonen oder unmittelbarer Zwang durch Vollstreckungsbeamte. Gaebe es keine gerechtfertigte Gewalt, haette auch niemand ein Monopol auf sie.
Es ist wenig sinnvoll, einen Satz zu zitieren, den ich gleich im nächsten präzisiere, Du anscheinend auch gelesen hast und dann dasselbe schreibst wie ich (Vollstreckungsbeamte=Gewaltmonopol geht einzig und allein vom Staat aus).
Die Notwehr ist auch keine "erlaubte Gewalt". Sie ist eine Ausnahmesituation, die einer Einzelfallprüfung unterliegt und im Nachhinein eben auch verboten gewesen sein kann. Unter Notwehr fällt weder Widerstand gegen die Staatsgewalt noch das Einschüchtern und Attackieren von Andersdenkenden. Sie ist ein Akt der Verteidigung von Leib und Leben, der enge Grenzen gesetzt sind.

Und von dessen Vertretern erwarte ich, dass er Gewalt als ultima ratio und in einer verstaendlichen, notfalls erklaerbaren Dosis einsetzt. Gewaltmonopol ist eben gerade kein Freibrief fuer willkuerliche und exzessive Gewalt. Ich finde es einfach nur gruselig, wie ungeduldig sich manch einer eine rechtsprechende und -brechende Knueppelpolizei a la DDR herbeisehnt - "wer da hingeht, muss eben damit rechnen, auffe Fresse zu kriegen"-, um im gleichen Satz vor ebensolchen Verhaeltnissen zu warnen.
Ka, wer zu dir solche Sätze sagt, ich war es gewiss nicht. Unrecht verschafft trotzdem nicht im Umkehrschluss ein Recht für Dich, ebenfalls Unrecht zu begehen. Das läuft im Allgemeinen unter Selbstjustiz. Der Staat hat die Verpflichtung, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Wer mit dem Ziel auftritt, diese zu gefährden, darf sich aber tatsächlich nicht wundern, wenn dann durchgegriffen wird.
Gerade auch zu G20 gab es einige Demos, die ohne Gewalt auskamen und wieder andere, bei denen die Gewalt quasi schon am Thema abzulesen war.
Konnte jeder mit Leichtigkeit abschätzen, welche man hätte besuchen sollen, um nicht zwischen die Fronten zu geraten und tatsächlich politische Themen zu transportieren.
 
Hier mal wieder ne kleine Politiker Entgleisung dieses mal vom rechten Rand in Form von Alexander "Gauleiter" Gauland: AfD: Gauland will Ozoguz "entsorgen" - er gehort nicht in den Bundestag - FOCUS Online

Imo wird auch dringend mal Zeit das solche zurückgebliebenen Opis endlich mal das Zeitliche segnen. Der Typ scheint auch irgendwo in den 1940igern hängen geblieben zu sein, ist ja nicht sein erster Ausfall...
Wenn die AFD ne ernsthaft konservative, wegen mir auch rechts-konservative, Partei sein will, dann muss sie dringend solche "Spitzenpolitiker" entsorgen. Aber vielleicht will man damit ja auch gezielt ein Klientel ansprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber vielleicht will man damit ja auch gezielt ein Klientel ansprechen.
Das wird es wohl sein, anders kann ich mir den Stuss, den die manchmal verzapfen, auch nicht erklären.;)

Ich jedenfalls lasse mir von abgehalfterten Ex-FDP und -Unionspolitikern nicht vorschreiben, was für ein "Kulturverständnis" ich hierzulande haben soll.:lol:
 
Gauland ist die übelste Sorte. Ein ewig gestriger. Wie so viele in der AfD. Ein schrecklicher Verein.
 
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Ich kann da keine Entgleisung erkennen.

In der Sache hat er Recht, maximal die Wortwahl war nicht die beste. Die Frau (immerhin "Integrationsbeauftragte") ist nicht tragbar.

Imo wird auch dringend mal Zeit das solche zurückgebliebenen Opis endlich mal das Zeitliche segnen. Der Typ scheint auch irgendwo in den 1940igern hängen geblieben zu sein, ist ja nicht sein erster Ausfall...

Einem ganzen Volk die Kultur abzusprechen (was Frau Ozoguz getan hat) ist für mein Verständnis deutlich mehr 1940er.

Wenn die AFD ne ernsthaft konservative, wegen mir auch rechts-konservative, Partei sein will, dann muss sie dringend solche "Spitzenpolitiker" entsorgen. Aber vielleicht will man damit ja auch gezielt ein Klientel ansprechen.

Und was ist dann deine Meinung zu besagter Frau? Müsste die SPD diese als Politiker nicht auch entsorgen?
 
Hier mal wieder ne kleine Politiker Entgleisung dieses mal vom rechten Rand in Form von Alexander "Gauleiter" Gauland: AfD: Gauland will Ozoguz "entsorgen" - er gehort nicht in den Bundestag - FOCUS Online

Imo wird auch dringend mal Zeit das solche zurückgebliebenen Opis endlich mal das Zeitliche segnen. Der Typ scheint auch irgendwo in den 1940igern hängen geblieben zu sein, ist ja nicht sein erster Ausfall...
Wenn die AFD ne ernsthaft konservative, wegen mir auch rechts-konservative, Partei sein will, dann muss sie dringend solche "Spitzenpolitiker" entsorgen. Aber vielleicht will man damit ja auch gezielt ein Klientel ansprechen.

Lölchen, der Locus wieder. Bei der WELT kann ich es ja verstehen, der Pferdchen-Verlag ist naturgemäß CDU-nahe und versucht jede Stimme bei ihr zu halten.
Womöglich hat der Focus auch nur wieder blind geklaut (denn denen steht schon lange das Wasser bis zum Hals) und nicht nachgeforscht, wie offen man in der Parteienlandschaft und Medien Politiker sprichwörtlich "entsorgt".

Designierter EU-Kommissar Oettinger - Entsorgt in Brussel - Politik - Suddeutsche.de
Die EU ist quasi eine Deponie für gescheiterte Parteisoldaten, das Wort "entsorgt" x-fach dafür verwendet.

Also bitte. So naiv kann doch keiner sein, auf solche Kampagnen anzuspringen. Ich würde es ja verstehen, wenn er tatsächlich etwas "Böses" gesagt hätte, aber "entsorgt"? Herrschaftszeiten...
Wenn sich Wahlkämpfer dem Inhalt verweigern, greifen die Medien zu jedem Strohalm, um das (Sommer-)Loch zu füllen.
 
Einem ganzen Volk die Kultur abzusprechen (was Frau Ozoguz getan hat) ist für mein Verständnis deutlich mehr 1940er.

Die Menschen in Deutschland sind halt ein kulturloser Haufen von Barbaren, keine Esskultur, keine Musikkultur, keine Kultur in Kunst, Literatur, Bausubstanz, oder Volklore. ;)
Sowas findet man nur in Ländern wie Frankreich, oder England, Indien, oder China und da wo Frau Ozoguz herkommt und jetzt ein wildgewordener Irrer die Kultur von 1566 wieder herstellen möchte. :fresse:

"Deutschland hingegen hat jeglichen Anspruch auf eigene Kultur(identität) spätestens 1933 abgegben / verloren." :ugly:
 
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