Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
Vorweg - selbst wenn das so waere, legitimiert das nicht ihre "Entsorgung in Anatolien".
Was der Gauland und seine AfD quatscht interessiert mich soviel wie Fußpilz an einer Leiche, absolut garnicht.
Vorweg - selbst wenn das so waere, legitimiert das nicht ihre "Entsorgung in Anatolien".
Die Menschen in Deutschland sind halt ein kulturloser Haufen von Barbaren, keine Esskultur, keine Musikkultur, keine Kultur in Kunst, Literatur, Bausubstanz, oder Volklore.
Sowas findet man nur in Ländern wie Frankreich, oder England, Indien, oder China und da wo Frau Ozoguz herkommt und jetzt ein wildgewordener Irrer die Kultur von 1566 wieder herstellen möchte.
"Deutschland hingegen hat jeglichen Anspruch auf eigene Kultur(identität) spätestens 1933 abgegben / verloren."![]()




Und was haben Dichter und Bauten, also das kulturelle Erbe, mit täglicher Interaktion zu tun. Also dem was unser Verhalten ausmacht und relevant für "Deutschsein" sein sollte? Hier hat sie nämlich schon Recht, weil das quasi nur die Sprache ist die uns ein- oder ausgrenzen.
Nö, das hat sie nicht. Zumindest nicht direkt.
Sie hat gesagt dass, abseits der Sprache keine spezifische Kultur vorhanden ist, sondern sich das auf Regionen und Einwanderung beschränkt.
Und das kann man schon so stehen lassen.
Wo ist denn die große, deutsche "Leitkultur"? Die Bayern und - sorry - "Preißn" streiten sich seit Jahrzehnten darüber, wer hierzulande das bessere Bier braut, im Norden verabscheuen sie die Weißwurst und im Süden das friesisch-herbe Pilsner.
Von den Sachsen weiß man es nicht so genau, weil man die akustisch einfach nicht versteht.
Also was verbindet dann sie alle bitte kulturell? Die Deutschlandfahne am Auto, die immerwieder mal während einer Fußball-WM/EM rausgeholt wird?
Genausogut könnte man auch sagen, warum bei der AfD Leute wie Björn Höcke nicht entsorgt werden.![]()
Vorweg - selbst wenn das so waere, legitimiert das nicht ihre "Entsorgung in Anatolien".
Bauwerke, Literatur und Musik, soweit aus frueheren Jahrhunderten stammend, sind sicher auch Kultur, aber eben auch Geschichte und Tradition. Die Grenzen sind da ziemlich fliessend und ueber die Relevanz fuer das Zusammenleben im Jahr 2017 liesse sich auch prima streiten -
um so mehr, als Frau Oezoguz ja mitnichten vorgeschlagen hat, den Koelner Dom abzureissen oder Schillers Glocke auf den Index zu setzen.
Die sogenannte "verlorene Kulter" ist doch ein Ergebnis von unkontrollierter Einwanderung und Integration, und das seit 50 Jahren
Solche "No-go-Areas" fallen doch nicht vom Himmel ...![]()

Doch, genau das legitimiert es. Wenn die Frau hier keine Kultur erkennen kann, kann sie doch uns kulturlosen Haufen verlassen.
Wie in diesem Thread schon gesagt wurde: "Entsorgt in Brüssel" geht ja auch."Entsorgen in Anatolien" ist eine Wortwahl die einfach gar nicht geht. In keinster Weise, egal wie berechtigt eine Kritik ist. das ist jenseits von jeder Diskussion.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aydan_Özoğuz#KontroversenÖzoğuz hat zwei Brüder, Yavuz und Gürhan Özoguz, die das islamistische Internetportal Muslim-Markt betreiben.[SUP][10][/SUP] Özoğuz und ihr Ehemann wurden in einem Interview im Jahr 2005 nach den Tätigkeiten ihrer Brüder befragt. In der taz erklärte Özoğuz, dass deren Ansichten in ihrer Familie die Ausnahme seien. Ihr Mann verwies in diesem Zusammenhang auf andere Verwandte, ihre Cousins, die Zwillinge Gökhan und Hakan Özoğuz, die Mitglieder der türkischen Ska-Punk-Band Athena sind.[SUP][11][/SUP]
Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.Siehe den Absatz zuvor, das könnte man dann für jedes Volk behaupten.
"Entsorgen in Anatolien" ist eine Wortwahl die einfach gar nicht geht. In keinster Weise, egal wie berechtigt eine Kritik ist. das ist jenseits von jeder Diskussion.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist Aydan Özoguz eine deutsche Staatsbürgerin.
Wie also will der Gauland denn einen deutschen Staatsbürger "entsorgen"?
Die Erbse sollte sich mal lieber an die eigene Nase fassen und weniger Müll labern. Ist ja furchtbar.
Potz-Blitz. Wer hätte gedacht, dass innerhalb einer Familie (politisch) vollkommen gegensätzliche Ansichten herrschen können? Eine echte Weltsensation, die es zuvor noch nie gegeben hat.
Aydan Ozoğuz – Wikipedia
Anfang November 2016 sprach sie sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aus
Im November 2016 geriet sie in die Kritik, als sie im Zuge des Verbotes der Gruppierung „Die wahre Religion“, welche hinter der Koranverteilungskampagne in Deutschland stand, die Sicherheitsbehörden dazu aufforderte, mit „Augenmaß“ zu handeln, damit es nicht hieße, man würde willkürlich in Moscheen eindringen
Im Februar 2017 stellte Özoguz ein von 38 Experten unter ihrem Vorsitz im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entwickeltes „Leitbild zur Einwanderung“ vor. In dem Leitbild wird das kommunale Wahlrecht für Immigranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft gefordert. Peter Beuth (CDU), Hans-Peter Uhl (CSU) und Frauke Petry (AfD) kritisierten insbesondere diesen Teil des Papiers, wobei Uhl den Vorschlag als verfassungswidrig bezeichnete.
Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.
Ja, das kann und muss man. Denn es gibt nunmal nicht soetwas essentialistisches wie "die <beliebiges Land einsetzen> Kultur". Denn das entspricht einem Kulturverständnis des 18./19. Jahrhunderts, weil Kultur nunmal kein monolithisches Gebilde ist.

*seufz*Wenn man so argumentiert, könnte man jedem Volk die Kultur (mit Ausnahme der jeweiligen Sprache) absprechen. Warum hat sie das nicht getan? Warum hat sie explizit erwähnt, dass es keine deutsche Kultur gibt?
Wenn sie den Deutschen also jedwede Kultur abgesprochen hätte, dann hätte sie genausogut sagen können, es gäbe in Deutschland keine Kultur.Deutschland ist vielfältig und das ist manchen zu kompliziert. Im Wechsel der Jahreszeiten wird deshalb eine Leitkultur eingefordert, die für Ordnung und Orientierung sorgen soll. Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar. Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt.

Mit anderen Ländern wäre ich besonders vorsichtig.Siehe den Absatz zuvor, das könnte man dann für jedes Volk behaupten.
Was vereint denn die Deutschen überregional auf rein kultureller Ebene, abgesehen von der Sprache?Wer keine deutsche Kultur erkennen kann, sollte sich dringend fragen, was er während seiner Schulzeit so gemacht hat.

) 

Es gibt ja Leute, die zählen Fußball zur einheitlichen, "deutschen Kultur". Was ist aber mit denen, die kein Fußball gucken?
Fußball wird aber halt auch woanders gespielt und geguckt, allen voran England, wo dieser Sport erst erfunden wurde.
Fußball und Sport ist generell ein doofes Beispiel.
In Japan ist Wintersport z.B. in den nördlicheren Gebieten, aus klimatischen Gründen, wesentlich beliebter als im Süden. Ist in Deutschland aber auch so (wenn auch geografisch eher umgekehrt).
Dann gibt's Leute, die zählen Bier einheitlichen, deutschen Kulturgeschichte, allen voran eben wegen dem Reinheitsgebot.
Daran halten sich aber nicht mal die Bayern (sprich; Weizen)
Sowas behaupten aber mMn nach nur Leute, die keine Ahnung von Bier haben und behaupten, es gäbe nur das bayerische (Weizen) und das Nicht-Bayerische (Pils).
Übrigens finde ich das Reinheitsgebot als nette Analogie zur deutschen Kulturdebatte: Was gehört in die Deutsche Kultur? Weißkraut, Bier, Schlager, Beckenbauer und Berliner Mauer? Kein Döner, Özil, Pizza und Allah?
Oder anders, wo hört Tradition auf und fängt Kultur an und umgekehrt?![]()

Ein Schwätzer und Nationalist oder kurz: Ein zweiter Lafontaine.Ein Ernst Thälmann wäre heute wohl "Nazi" und "Rassist":
Ja ne, ist klar. Jede Person die nicht stramm deutsch-national ist, gehört zur 5. Kolonne.Glaubst Du tatsächlich, dass sie die Möglichkeit der Einflussnahme für ein öffentliches Outing opfern würde?
Und du ziehst dir täglich den in Warsteiner getränkten Aluhut auf?Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, hm?
Linke sind keine homogene Gruppe und die Kritik am Antisemitismus von Teilen der Linken begann schon bei Adorno und wurde nochmals schärfer (+ zusätzlich noch die Kritik am Geklüngel mit Islamisten und den Regimes von Saddam, Assad und Co.) mit dem entstehen der Antideutschen Anfang der 90er Jahre.Linke und isl. Terror haben sich schon immer sehr nahe gestanden. Nicht erst seit der RAF (siehe: „Landshut“ 1977) und auch nicht nur beim Thema Palästina.
Bei den Özoguz liegt das in der Familie. Ihre beiden Brüder (Gürhan Özoguz und Yavuz Özoguz) sind bekennende Islamisten und werden durch den Verfassungsschutz beobachtet. Sie betreiben u.a. das islamistische Internetportal Muslim-Markt.
Viel wichtiger als die Frage "Was ist typisch deutsch?"
Wie gesagt: Gesamtkontext ihres Handelns und Redens erfassen. Die Dame hat es ja nicht nur bei diesem einen Spruch belassen. Wer Thesen jenseits des linken Rands vertritt und dem Land in wie auch immer gearteter Weise Schaden zufügt (bzw. gerne zufügen möchte), ist zumindest nicht tauglich, die Integration zu fördern, schon gar nicht im Staatsdienst zu verweilen.Ja ne, ist klar. Jede Person die nicht stramm deutsch-national ist, gehört zur 5. Kolonne.
Immer erschreckend, wenn die Maske der Tugendhaften und Moralischen fällt und die ersten Beleidigungen und Verunglimpfungen fliegen.Und du ziehst dir täglich den in Warsteiner getränkten Aluhut auf?
Linke sind keine homogene Gruppe und die Kritik am Antisemitismus von Teilen der Linken begann schon bei Adorno und wurde nochmals schärfer (+ zusätzlich noch die Kritik am Geklüngel mit Islamisten und den Regimes von Saddam, Assad und Co.) mit dem entstehen der Antideutschen Anfang der 90er Jahre.
Ich habe gerade versucht, das Wort nirgendwo bei mir zu finden. Ist aber nirgendwo (höhö) zu finden.Ach so. Weil ihre Brüder eine Auffassung haben, muss sie das zwangsläufig auch haben und darf deswegen nirgends arbeiten?
In einer Leistungsgesellschaft, die sich an der Globalisierung orientiert (wie sie die deutsche definitv ist), sind Fleiß und Pünktlichkeit sogar wichtiger denn je. Jeder "Spinner" der sich hier so nicht verhält, bekommt keinen angesehenen Beruf und scheitert i.d.R. auch bei den weniger angesehenen.Wollen wir wirklich so Dinge wie Fleiß, Pünktlichkeit und Penibilität opfern bloß weil irgendwelche Spinner derzeit meinen es sei "uncool" sich so zu verhalten?

Also von sowas hab' ich noch nie was gehört oder gelesen.Ist es wirklich sinnvoll eine Diskussion mit einer Kindesmutter über die Süßigkeiten ihres Sohnes zu führen, bloß weil manche der Meinung sind die tierischen Inhaltsstoffe in den Gummitierchen seien nichts für "Gläubige"?


Wo wird denn das von dir genannte gewollt oder sogar noch vorgeschrieben?Muss ich mir unter der Woche die Ramadan Feier bis spät in die Nacht anhören nur damit niemand von mir behaupten kann weil ich sage "jetzt ist Ruhe" das ich ein "Nazi" bin?
Hier wird mitlerweile vorgeschrieben was (noch) eine Minderheit will, nicht was die Mehrheit will.

