Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Es wurden NIE lebensnotwendige Operationen verschoben, das ist eine hetzerische Lüge und deine eigene Propaganda!

„Es gibt beispielsweise Patienten, deren Herzkranzgefäße hochgradig eingeengt sind. Die haben durchaus ein höheres Risiko zu versterben, wenn nicht zeitnah operiert wird.“ Bundesweit seien etwa 60 Prozent der Herzoperationen verschoben worden. „Auch solche mit einer dringlichen Indikation, die innerhalb von 30 Tagen gemacht werden sollten“, sagt Zeiher.

Doch. Hetzerische Lüge soll das also sein?

Man muss sich das mal vorstellen. Man benötigt dringend eine Herzoperation, allerdings müssen Intensiv Betten freigehalten werden, die später dann nicht mal zur schlimmsten Coronawelle zu 1/5 belegt waren und das nur kurze Zeit.

Die Corona Panikmacher bekommen nun ihre Medizin und ignorieren natürlich das Leid der Bevölkerung, was sie den angeblichen Corona Leugnern immer so sehr vorwerfen.:lol:

Die genauen Folgeschäden lassen sich noch nicht beziffern, doch es gibt Hinweise, dass sie nicht unerheblich sein dürften. Man habe in den letzten Wochen vermehrt Komplikationen beobachtet, die typischerweise nach einem unbehandelten Herzinfarkt auftreten, sagt Zeiher. „So etwas hatten wir in den letzten 20 Jahren nur sehr selten.“
 
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Hier wird herum gelogen das sich die Balken biegen und die eigenen Links werden nicht mal gelesen!

Ja, ich merke es und ehrlich gesagt dieses Cherrypicking ist ein bisschen anstregend.

Für akute, sofort behandlungsbedürftige Krebserkrankungen gab und gibt es jedoch laut Trümper und der Rückmeldung vieler seiner Kollegen keinerlei Einschränkungen in der Versorgung. Die indirekten Schäden durch die Corona-Pandemie wird man aus onkologischer Sicht in naher Zukunft sehr genau beziffern können. Denn in Deutschland werden alle Krebsdiagnosen und auch die Zahl der Todesfälle in Registern festgehalten. So wie auch Zeiher ermutigt Trümper alle Patienten, notwendige Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen trotz der Corona-Pandemie wahrzunehmen.

Insgesamt fällt Trümpers Urteil positiv aus. „Bei allen Unsicherheiten und Interpretationsspielräumen bin ich davon überzeugt, dass die getroffenen Maßnahmen richtig und notwendig waren.

Und folgende Passagen :

„Es gibt beispielsweise Patienten, deren Herzkranzgefäße hochgradig eingeengt sind. Die haben durchaus ein höheres Risiko zu versterben, wenn nicht zeitnah operiert wird.“ Bundesweit seien etwa 60 Prozent der Herzoperationen verschoben worden. „Auch solche mit einer dringlichen Indikation, die innerhalb von 30 Tagen gemacht werden sollten“, sagt Zeiher. Der Kardiologe ist Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Die genauen Folgeschäden lassen sich noch nicht beziffern, doch es gibt Hinweise, dass sie nicht unerheblich sein dürften. Man habe in den letzten Wochen vermehrt Komplikationen beobachtet, die typischerweise nach einem unbehandelten Herzinfarkt auftreten, sagt Zeiher. „So etwas hatten wir in den letzten 20 Jahren nur sehr selten.“

Auch die Behandlung von Krebserkrankungen war in der Krise eine Herausforderung, so berichtet Professor Lorenz Trümper. Trümper ist Vorsitzender der Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie, er leitet die Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen. Betroffen seien vor allem die frühzeitige Diagnostik und die Nachsorge bereits behandelter Patienten gewesen. „Besonders die niedergelassenen Kollegen berichten von einem starken Rückgang der Vorsorgeuntersuchungen, weil Patienten teilweise verunsichert sind und die strengen Hygieneauflagen den regulären Ablauf erschweren.“ Das könne im Endeffekt dazu führen, dass beispielsweise Darmkrebs bei einigen Patienten erst später erkannt werde und sich dadurch die Prognose für den Krankheitsverlauf verschlechtere.


hast du weggelassen weil ?

Wieder eine blanke Lüge, du hast in deinen Posts immer vom Peak im März gesprochen, der war nach allen Statistiken in der KW 14, wo die meisten Corona Fälle in einer Woche festgestellt wurden. In der KW 14 gab es 408000 Tests und keine 100000, das hast du permanent mit deinen Posts suggeriert

Liegt daran dass a) auch ich offensichtlich nicht unfehlbar bin und einem deswegen Flüchtigkeitsfehler unterlaufen b) es für meine Kernaussage einfach immer noch keine Rolle spielt das in den letzten beiden Märzwochen mehr getestet wurde.

Meine Kernaussage ist immer noch wenn wir KW 12-25 betrachten wo man zwischen 300 und 450k Tests pro Woche hatte und die Positivenrate in KW26 schliesslich unter 1% fiel und man in KW33 mit 900k das Doppelte an Tests hat, allerdings weder die Positivenrate merklich ansteigt noch sich an der Anzahl der Intensivpatiente was ändert dann frage ich mich warum die 2k Neuinfizierten dieser Woche eine Sensation sein sollen. Ich bin mir sicher bei 1,2 -1,5 Millionen Tests pro Woche würden wir auch wieder die 3k Infizierten knacken aber im Gesamtbild ist es in Relation gesehen trotzdem kein Anstieg der Zahlen sondern ein deutliches beständiges Fallen seit KW15.
 
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Die USA haben auch diverse Maßnahmen ergriffen. Gut die werden gerade alle abgeschafft. Aber auch dort wurde mehr gemacht als nix.

Man sollte auch nicht vergessen, dass zu "gemach" auch Maßnahmen zählen, die nicht von der Regierung vorgeschrieben wurden. Trump hat da tatsächlich beinahe alles falsch gemacht, aber nicht alle Amerikaner sind so blöd wie Trump und insgesamt haben sehr viele ihre Lebensweise sehr stark verändert. Insgesamt gab es genug (unkorrdinierte, entsprechend nutzenarme) Einschränkungen in den USA, dass die Wirtschaft um 1/3 eingebrochen ist.
Klingt nach einem echt guten Vorbild.


Das Problem ist nicht die Planung oder das Hygiene Konzept . die sind meistens sehr gut. Aber die Gäste sind das Problem, die halten sich nicht an die Regelungen.

Weil was willst du Veranstalter tun wenn es Verstöße gibt? Konzert abbrechen und alle nach Hause schicken? Strafen kannst du nicht verteilen, wenn gäbe es nur die möglich ein Hausverbot auszusprechen und ich bezweifel das jemand der auf die Regeln scheißt Diskussionslos und Hygienekonzept konform die Location verlässt.

Und es geht auch nicht darum nur 50 Leute zu überwachen , sondere mehrere Tausend Menschen gleichzeitig.Das wäre sehr Personalintensiv --> dem Veranstalter wahrscheinlich zu teuer.

Also ich weiß nich, wie das bei Leuten ist, die allgemein intensiver Veranstaltungen besuchen. Aber meinetwegen könnte ein Veranstalter gerne die Preise verdanderthalb- bis vervierfachen, je nach Preisklasse. Bei einem Stones-Konzert wären 150% das Limit, aber in einem kleinen Kino würde ich auch 400% des Normalpreises auf den Tisch legen, WENN Schutzmaßnahmen konsequent durchgesetzt werden. Selbst meine Supermarktausgaben sind im Zuge eines Corona-bedingten Wechsels des Stammladens bereits um 15-20% gestiegen (bei schlechterer Auswahl). Aber so, wie Veranstalter, Restaurant-Betreiber, etc. den Corona-Schutz aktuell behandeln, zahle ich bis auf weiteres 0% dessen, was ich vor Corona ausgegeben habe. Ob ich da eine Ausnahme bin? Ob es sich trotzdem rechnet? Müssen die Veranstalter beurteilen. Aber wenn ich mir angucke, wie die darum betteln, dass ihnen der Staat mein Geld fürs Nichtstun gibt, dann scheint das Konzept "Preise wie immer und die Infektion gratis on top" nicht aufzugehen.


Du meinst das selbe RKI das ständig die "Spielregeln" ändert und mittlerweile nichtmal mehr genau erklären kann/will wie die aktuellen Spielregeln überhaupt aussehen ? Denn nur um es uns nochmal in Erinnerung zu rufen :

von :
Verdopplungszeit 10 Tage
zu
Verdopplungszeit 14 Tage
zu
Reproduktionsfaktor unter 1
zu
50 Fälle / 100.000
zu
1000 Infektionen, dass entspricht 8 Fälle pro 100.000.
zu
Zur generellen Aufhebung wollte Gesundheitsminister Spahn sich zuletzt auf gar keine konkrete überprüfbare Zahl einlassen: „Es gibt nicht diese eine Zahl. Es gibt den Steigerungsfaktor, um wie viel dynamischer wird das Infektionsgeschehen. Es gibt die absolute Zahl der Infektionen. Mit um die 1.000 Neuinfektionen pro Tag kann das Gesundheitswesen umgehen.“

Seitwann ist Spahn Wissenschaftler des RKI? Als ich das letzte mal geguckt habe, war der Leuteverarscher aus der gleichen Gruppe wie Scheuer, Laschet, etc.. Und es ist die Politik, die Grenzen für Entscheidungen willkürlich definiert. Die Wissenschaftler des RKI beobachten nur die Entwicklung und geben Empfehlungen, aber sie haben keine Enscheidungsgewalt.
Fun Fact an der Stelle: Selbst Großbritannien und Schweden definieren Risikogebiete über 20 Neuinfektionen/100k, nur Deutschlands "Gesundheits"minister akzeptiert zugunsten von Unternehmern das 2,5 fache.


Ok, das macht schon Sinn. Ist der Virus zu tödlich hat er nicht viel von seinen Wirten. Auf lange Sicht ist es evolutionsmäßig für das Virus besser nicht zu schädlich zu sein.

Jein. Es stört natürlich, wenn der Wirt schon nach zwei Stunden tot umkippt, aber es gibt auch eine Reihe von komplexeren Erregern mit mehrphasigen Entwicklungszyklus (also keine Viren), für die der Tod des ersten Wirts wichtiger Bestandteil für die Übertragung auf den Endwirt (der den Erstwirt frisst) ist. Das sind evolutionär stabile Muster. Für Viren zählt vor allem die Infektionszeit - sie müssen möglichst lange verbreitet werden. Aber dieser Zeitraum ist sowieso begrenzt, da irgendwann das Immunsystem doch mal in Schwung kommt. Ob das Virus den Infektionsträger verliert, weil dieser stirbt, oder weil er den Virus besiegt, ist für die Verbreitung des Virus unerheblich* und Covid19 ist da eher schon auf der "unnötig lasch"-Seite. Zumindest habe ich den Eindruck, dass Infizierte mit schwererem Krankheitsverlauf häufiger die Grundlage für Massenausbrüche sind (den Virus also sehr wirkungsvoll weitergeben), während die viel zahlreicheren symptomfreien/-armen Infizierte (glücklicherweise) vergleichsweise wenig Folgefälle auslösen (den Virus also nur eingeschränkt weitergeben). Gäbe es keine medizinischen Gegenmaßnahmen, die offensichtlich Infizierte in geschützte Räume befördern und so für den Virus als Verbreiter wertlos machen, wären Covid19-Varianten die vor allem schwere Fälle auslösen also verbreitungsstärker, als Covi19-Varianten mit symtomarmer Infektion.

*Ausnahme: Wenn der Virus sich so stark verbreitet, dass alle Individuen Wirtsart erkranken, dann ein Virus mit geringer Mortalität natürlich einen kleinen Vorteil. Denn der kann mit viel Glück die gleiche Person ein zweites Mal infizieren, während einer Variante mit hoher Mortalität irgendwann die Wirte ausgehen. Davon, die gesamte Menschheit auszurotten und zusammen mit ihr auszusterben, ist Covid19 aber meilenweit entfernt. Die Todeszahlen liegen ja nicht einmal annähernd in der Nähe der Bevölkerungszuwächse. Zumal selbst ohne Menschen immer noch diverse tierische Wirte bereitstehen, eigentlich ist Homo sapiens nur wegen der schnellen globalen Ausbreitung für das fortbestehen eines Virusses vorteilhaft. Sind erst einmal alle Kontinente infiziert, kann ein Erreger auch in anderen Arten gut und großflächig weiterexistieren.


Es gibt einen Unterschied zwischen "behandeln" und "sofortige Operation notwendig".
Natürlich wird der Krebs operiert, der operiert werden muss aber nicht bei jedem Krebs muss sofort operiert werden.
Hab du mal ein Tumor, dann weißt du, wie das abläuft. Mein Tumor wurde ermittelt und zwischen "festgestellt" und "Operation" lag einige Zeit.

Es gibt genug Tumore, bei denen ist eine sofortige Operation nicht einmal möglich. Solange auch nur der Verdacht auf Mestasenbildung besteht, wird (hoffentlich) kein Arzt anfangen, Hackfleisch aus dem hochgefährlichen Zellhaufen zu machen und wenn er sich fein verzweigt in Organe ausgebreitet hat, steht auch erst einmal eine Chemo an in der Hoffnung, die für R=0 zu entfernende Gewebemenge auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Selbst vergleichsweise leicht zugängliche Tumore wie z.B. bei Brustkrebs werden teilweise (oft?) rein medikamentös behandelt.
 
Jein. Es stört natürlich, wenn der Wirt schon nach zwei Stunden tot umkippt, aber es gibt auch eine Reihe von komplexeren Erregern mit mehrphasigen Entwicklungszyklus (also keine Viren), für die der Tod des ersten Wirts wichtiger Bestandteil für die Übertragung auf den Endwirt (der den Erstwirt frisst) ist. Das sind evolutionär stabile Muster. Für Viren zählt vor allem die Infektionszeit - sie müssen möglichst lange verbreitet werden. Aber dieser Zeitraum ist sowieso begrenzt, da irgendwann das Immunsystem doch mal in Schwung kommt. Ob das Virus den Infektionsträger verliert, weil dieser stirbt, oder weil er den Virus besiegt, ist für die Verbreitung des Virus unerheblich* und Covid19 ist da eher schon auf der "unnötig lasch"-Seite. Zumindest habe ich den Eindruck, dass Infizierte mit schwererem Krankheitsverlauf häufiger die Grundlage für Massenausbrüche sind (den Virus also sehr wirkungsvoll weitergeben), während die viel zahlreicheren symptomfreien/-armen Infizierte (glücklicherweise) vergleichsweise wenig Folgefälle auslösen (den Virus also nur eingeschränkt weitergeben). Gäbe es keine medizinischen Gegenmaßnahmen, die offensichtlich Infizierte in geschützte Räume befördern und so für den Virus als Verbreiter wertlos machen, wären Covid19-Varianten die vor allem schwere Fälle auslösen also verbreitungsstärker, als Covi19-Varianten mit symtomarmer Infektion.

*Ausnahme: Wenn der Virus sich so stark verbreitet, dass alle Individuen Wirtsart erkranken, dann ein Virus mit geringer Mortalität natürlich einen kleinen Vorteil. Denn der kann mit viel Glück die gleiche Person ein zweites Mal infizieren, während einer Variante mit hoher Mortalität irgendwann die Wirte ausgehen. Davon, die gesamte Menschheit auszurotten und zusammen mit ihr auszusterben, ist Covid19 aber meilenweit entfernt. Die Todeszahlen liegen ja nicht einmal annähernd in der Nähe der Bevölkerungszuwächse. Zumal selbst ohne Menschen immer noch diverse tierische Wirte bereitstehen, eigentlich ist Homo sapiens nur wegen der schnellen globalen Ausbreitung für das fortbestehen eines Virusses vorteilhaft. Sind erst einmal alle Kontinente infiziert, kann ein Erreger auch in anderen Arten gut und großflächig weiterexistieren.
Ja, das ist natürlich noch viel komplexer. Aber dieser Virus verbindet wohl Eigenschaften, welche ihn evolutionstechnisch besonders effizient machen.

Ja dadurch, dass der Mensch so vernetzt und mobil ist, trägt er selber maßgeblich (global) zur Verbreitung bei. Und deswegen ist es auch eine Pandemie und keine Epidemie.
 
Die Zahlen fallen nicht. Die Neuinfektionen haben sich in den letzten Wochen vervierfacht.
In Österreich fast versiebenfacht. Von durchschnittlich 50 pro Tag 300-350 pro Tag.

Etwa ein Drittel entfällt auf Reiserückkehrer, überwiegend von der Adria.
Und die nur halbherzig wieder eingeführte Maskenpflicht ist auch nicht wirklich hilfreich

Gut. Mir is wurscht. Ich habe mich mit einigen dutzend FP1 Masken (ohne Ventil) eingedeckt
und trage die auch in den Geschäften, wo es keine Maskenpflicht gibt.

Was sich übrigens auch geändert hat, ist der Altersschnitt der Infizierten.
Inzwischen liegt die Gruppe der 30-40 jährigen ganz vorne.
 
? Ob es sich trotzdem rechnet? Müssen die Veranstalter beurteilen. Aber wenn ich mir angucke, wie die darum betteln, dass ihnen der Staat mein Geld fürs Nichtstun gibt, dann scheint das Konzept "Preise wie immer und die Infektion gratis on top" nicht aufzugehen.

Ich bin auch der Meinung das sie lieber die Preise erhöhen sollen, zumindest soweit das es auskömmlich für alle ist die in der Branche arbeiten. Aber scheinbar gibt es bei den Veranstaltern nur ganz oder gar nicht.
Wenn man sich s bei Eventim mal umschaut geht schon wieder der normale Ticket verkauf los für die Zeit nach dem ersten 1 November ( Bis dahin ist noch das Verbot für Großveranstaltungen).

Hier mal als Beispiel : Pur Tour 2020 - startet am 27ten November https://www.eventim.de/artist/pur/
Wenn man sich mal durchklickt bei den Saalplänen / Sitzplänen der Veranstaltungsorte , die Hallen sind ausverkauft.. ohne Abstandsregeln bei Sitzplätzen, außerdem werden fleißig Karten für Stehplätze im Innenraum verkauft.

Was erwarten die Veranstalter was im Winter los sein wird? Magisches Ende der Pandemie ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich cool finde das unser Kino wieder auf hat. Mit Einhaltung der Hygenieschutzvorschriften.
Demnächst dann endlich "Tenet" mit einen Freund zusammen gucken.:hail:
Ohne Masken aber mit Sitzabstand.
Die lassen auch nur eine bestimmte Anzahl an Besucher da rein.
 
Was erwarten die Veranstalter was im Winter los sein wird? Magisches Ende der Pandemie ?
Ich unterstelle hier jetzt mal ne böse Absicht:
Die Leute bezahlen schon, die Veranstaltung fällt aus oder es dürfen nur wenige teilnehmen und Geld gibt es keines zurück, da der Veranstalter pleite ist.

Könnte ich mir so vorstellen, dass das bei einigen Anbietern passieren wird.
 
Ich unterstelle hier jetzt mal ne böse Absicht:
Die Leute bezahlen schon, die Veranstaltung fällt aus oder es dürfen nur wenige teilnehmen und Geld gibt es keines zurück, da der Veranstalter pleite ist.

Das ist ziemlich wahrscheinlich so, ja.

Ich bin hobbymäßig (oder manchmal zumindest semiprofessionell) auch im Bereich Veranstaltungen tätig. Es gibt beispielsweise jedes Jahr ein Benefizkonzert (Konzerthalle, 700-800 Zuhörer) einer Gruppierung in der ich mitwirke bzw. ein paar Jahre auch geleitet habe. Das wäre dieses Jahr Ende November gewesen - und wir haben es abgesagt weil selbst unter jetzigen Bedingungen nur maximal 150 Menschen in die Halle dürften (was dazu führt dass wir nichts spenden sondern drauflegen müssten, das reicht nichtmal für die Fixkosten - vom Zusatzaufwand die ganzen Regeln zu kontrollieren/durchzusetzen ganz zu schweigen) und die Zahlen werden sicherlich nicht besser sein im Herbst.

Als Großveranstalter mit Vorverkauf usw. interessiert dich das weniger weil man da wie du beschreibst abkassieren kann und wenn alle Stricke reißen ggf. sogar noch Staatshilfe kassiert. Konnte ja doch keiner ahnen dass die Veranstaltung nicht stattfinden kann heißts dann 2 Wochen vorher. Als kleiner Veranstalter haste aber definitiv die A-Karte weil diese Ausreden da nicht ziehen, keiner der noch bei Verstand ist würde ein deratiges Risiko eingehen wollen/können.
 
Ich bin auch der Meinung das sie lieber die Preise erhöhen sollen, zumindest soweit das es auskömmlich für alle ist die in der Branche arbeiten. Aber scheinbar gibt es bei den Veranstaltern nur ganz oder gar nicht.
Wenn man sich s bei Eventim mal umschaut geht schon wieder der normale Ticket verkauf los für die Zeit nach dem ersten 1 November ( Bis dahin ist noch das Verbot für Großveranstaltungen).

Hier mal als Beispiel : Pur Tour 2020 - startet am 27ten November https://www.eventim.de/artist/pur/
Wenn man sich mal durchklickt bei den Saalplänen / Sitzplänen der Veranstaltungsorte , die Hallen sind ausverkauft.. ohne Abstandsregeln bei Sitzplätzen, außerdem werden fleißig Karten für Stehplätze im Innenraum verkauft.

Was erwarten die Veranstalter was im Winter los sein wird? Magisches Ende der Pandemie ?

Ich glaube dass ist die typisch deutsche Weigerung, Veranderungen zu akzeptieren. "Das haben wir schon immer so gemacht" gilt halt nicht nur für Luftverschmutzung, Spritverbrauch, Frauendiskriminierung, Grundwasserverschmutzung, Ernteausfällen, Atommüll, Bildungslücken und Ausländerfeindlichkeit, sondern auch bei Epidemie-Nicht-Schutzmaßnahmen. Und auch hier wird es dann am Ende der Staat/Steuerzahler richten sollen. Weil man selbst kann ja keine Schuld an der Pleite haben, man selbst ist ja perfekt. :wall:
 
Ich bin mir sicher bei 1,2 -1,5 Millionen Tests pro Woche würden wir auch wieder die 3k Infizierten knacken aber im Gesamtbild ist es in Relation gesehen trotzdem kein Anstieg der Zahlen sondern ein deutliches beständiges Fallen seit KW15.

Da muss ich einhaken. Die Zahlen fallen nicht, sie sind leicht angestiegen, aber in Relation zur Testmenge eben nur leicht, fallen tun sie im Moment nicht.
Schau nach Spanien dort gibt es eine zweite Welle. Dass diese zu uns kommt ist nicht unwahrscheinlich, aber auch nicht zwingend.

Im Moment gibt es jedenfalls keinen Grund Maßnahmen wieder anzuziehen.
Tendenz ist aber steigend, zumindest leicht.

Alles was bei 100 000 pro Woche unter 2% positiven Ergebnissen bleibt, ist noch nahe der Falsch-Positiv Rate, abzüglich der Vortestwahrscheinlichkeit, eher nur 1%.

Das interessante sind momentan die Rhinoviren, die sehr stark in den Sentinels grassieren, obwohl man Masken trägt.

Man kann nicht ewig den Angsthasen spielen, man muss endlich Hygienekonzepte entwerfen, die Veranstaltungen möglich machen.
 
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Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es Johns Hopkins zufolge bislang gut 5,6 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und rund 175.000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht Brasilien mit 3,5 Millionen Infektionen und rund 113.000 Todesfällen. An dritter Stelle kommt Mexiko mit knapp 60.000 Toten, gefolgt von fast 56.000 in Indien.

Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern und in Peru höher als in den USA. In Brasilien und in den USA starben der Johns Hopkins-Uni zufolge jeweils rund 54 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Peru liegt dieser Wert jedoch bei 84, in Großbritannien bei 62, in Italien bei 59 und in Schweden bei 57 - in Deutschland liegt der Wert seit langem unverändert bei 11. Ein Vergleich der Länder wird dadurch erschwert, dass die Teststrategie und die Zahl der durchgeführten Test in einzelnen Ländern teils sehr unterschiedlich ist.

In den USA ist die Pandemie weiterhin auf dem Vormarsch. Zuletzt wurden dort durchschnittlich pro Tag rund 45.000 Neuinfektionen gemeldet.

Einem weithin beachteten Modell zufolge sind in den USA bis Anfang Dezember insgesamt 310.000 Corona-Todesfälle zu befürchten, rund 15.000 mehr als noch vor zwei Wochen angenommen. Das ging am aus einer Aktualisierung des Modells der Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle hervor. Wenn 95 Prozent der Menschen in der Öffentlichkeit stets Masken trügen, könnte die Zahl der Opfer bis 1. Dezember mit rund 240.000 deutlich geringer ausfallen, erklärten die Forscher. Für Brasilien befürchten die Forscher bis Dezember 204.000 Tote.

Die Webseite der John Hopkins-Uni wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer höheren Dunkelziffer aus.
Quelle: [url=https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/johns-hopkins-800000-corona-tote-weltweit-35015798]Johns Hopkins: Bereits mehr als 800.000 Corona-Tote weltweit | GMX[/URL]
 
Was ich cool finde das unser Kino wieder auf hat. Mit Einhaltung der Hygenieschutzvorschriften.
Demnächst dann endlich "Tenet" mit einen Freund zusammen gucken.:hail:
Ohne Masken aber mit Sitzabstand.
Die lassen auch nur eine bestimmte Anzahl an Besucher da rein.

Die Frage ist aber, ob der Kinobetreiber dann noch schwarze Zahlen schreibt?
Das gleiche gilt ja auch für Theateraufführungen.
 
Geringe Einnahmen sind besser als gar keine.

Nur dann, wenns wenigstens für den Deckungsbeitrag reicht. Wenn du durch betreiben deines Unternehmens einen negativen Deckungsbeitrag "erwirtschaftest" ist es finanziell günstiger für dich, zuzusperren.

Grade im Veranstaltungsbereich bist du auf eine Mindestmenge an Kunden angewiesen um zumindest auf Null rauszukommen. Aus meinem Beispiel oben: Die erwähnte Veranstaltung kostet etwa 3000€ (ohne Coronamaßnahmen). Wenn wir 10 pro Karte nehmen müssen also mindestens 300 Leute kommen damit wir auf 0 rauskommen (=Deckungsbeitrag erfüllt sozusagen). Alles was an Leuten mehr kommt kann gespendet werden, was in normalen Jahren entsprechend zwischen 3000 und 5000€ waren, je nach Besucherzahl und wie die Abrechnung am Ende wirklich aussah (ganz genau weiß mans ja im Voraus nicht).

Bedeutet auch: Wenn wir nur 150 oder 200 Leute zulassen dürfen machen wir Verlust. Trotz 2000€ Einnahmen.
 
Wenn es noch Schwarze Zahlen schreibt, dann ok, aber wenn die rot werden ist es sinnvoll, den Laden stillzulegen.

Nur dann, wenns wenigstens für den Deckungsbeitrag reicht. Wenn du durch betreiben deines Unternehmens einen negativen Deckungsbeitrag "erwirtschaftest" ist es finanziell günstiger für dich, zuzusperren.
Ja das ist klar. Wenn die Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen ,hat das keinen Sinn auf Dauer. Irgendwann sind auch die letzten Rücklagen aufgebraucht.
 
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