Nicht zu vergessen ca. 20.000 Tote jaehrlich. Deinen Ansatz aufgreifend muessten Krankanhaeuser konsequenterweise verboten werden.
WTF? Willst du jetzt Menschenleben gegeneinander aufrechnen? Und was für ein Vorschlag? Ich habe nur gesagt, dass multiresistente Keime der Anlass für Gegenmaßnahmen sind, die auch umgesetzt und nicht einfach aufgehoben werden, sondern im Gegenteil der intensive Gebrauch von Antibiotika als eines der größten Probleme unserer Zeit betrachtet wird. Kein Wunder, wenn trotzdem weiterhin
1700 Menschen daran sterben. So, und jetzt die Preisfrage für dich:
Wieso genau ist das ein Argument dafür, bei
6000 Corona-Toten im vergangenen Monat die Anti-Corona-Maßnahmen zu reduzieren? Deiner "Logik" nach müsste man dann ja sämtliche Reserveantibiotika für die Landwirtschaft in beliebiger Menge freigeben. Könnte die Produktion garantiert um ein paar Prozent steigern und bei den einhergehenden Todesfällen wäre eine Steigerung um Faktor 4 oder 5 ja vollkommen okay, oder?
Hast du eigentlich schon mal durchgerechnet, welcher Gewinn für die Volkswirtschaft resultieren würde, wenn wir einfach direkt jeden Monat 4000 Rentner hinrichten? Stellst du da auch regelmäßig die Frage auf, warum die eigentlich deine Rechte einschränken und auf deine Kosten leben können?
Verdient haben sie es, wenn man sich den Zustand des Planeten angucken, den sie hinterlassen, jedenfalls deutlich weniger als manch Corona-Risikoperson.
Nicht zu vergessen mehr als 3.000 Tote im letzten Jahr. Deinen Ansatz aufgreifend muesste der Strassenverkehr konsequenterweise verboten werden.
Du musst dich da irgendwo verschrieben haben: Es geht um Risikofaktoren, die zuletzt für 6000 Tote im Monat gesorgt haben, obwohl ganz Deutschland sich Mühe gegeben hat, aus der akuten Risikozone draußen zu bleiben. Vermutlich wolltest du also nicht etwas für 3000 Tote auf Straßen, sondern über 30000 Verkehrstote auf Bürgersteigen erzählen.
Leider hast du die Quelle dafür vergessen, was deinen Beitrag zu noch mehr Zeitverschwendung macht, als er es eh schon ist.
Infizierte. Wenn wir nun schon anfangen, Menschen, die moeglicherweise nicht einmal wissen, dass sie infiziert sind, pauschal als "Deppen" zu verunglimpfen, koennen wir ihnen im naechsten Schritt auch gleich Armbinden verpassen.
Ich bezeichne Menschen, die durch ihr Verhalten mein Leben gefährden, wie ich will. Und "Depp" ist da noch die freundliche Alternative in der Annahme, dass diese Leute einfach zu blöd sind, Abstand von anderen (einschließlich mir) zu halten, um die Sicherheit dieser anderen nicht zu gefährden. Die alternative Hypothese wäre, dass es kriminelle Arschlöcher sind, die absichtlich andere Gefärden. Macht für die Politik aber keinen Unterschied, da Kontrollen von Abständen nicht durchgeführt werden, besteht der pimäre Schutz gegen solche Subjekte (von denen einem bei jedem Einkauf rund ein halbes Dutzend begegnet zuzüglich im Schnitt 10 weitere pro Stunde Aufenthalt in der städtischen Öffentlichkeit) darin, dass möglichst keine Möglichkeiten freigegeben werden, bei denen diese sich anstecken könnten. Dann sind es zwar immer noch Deppen, aber welche, die mir egal sein könnten. Solange es potentiell Infizierte sind, sind sie dagegen ein hohes Risiko dessen Ausbreitung in der Öffentlichkeit einem Drittel der Bevölkerung wahlweise das Recht auf körperliche Unversehrheit nimmt oder das Recht, ihre Wohnung zu verlassen.
Wenn du mit deienn "Armbinden?" ein paar Punkte Godwins einheimsen wolltest, sei an dieser Stelle erinnert, dass die bekanntesten deutschen Armbindenträger zunächst weniger als 10% der Bevölkerung das Recht auf freie Bewegung entzogen haben.
Sich einzureden, man haette ein Recht auf ein Leben unter einer vom Staat zu betreibenden Kaeseglocke ist, je nachdem, auf welcher Ebene man es betrachtet, wahlweise naiv, falsch oder gefaehrlich.
In den meisten anderen Fällen, in denen jemand mein Leben bedroht, habe ich ein Recht auf Selbstverteidigung. Nur bei z.B. Terroristen, militärischen Angriffen durch andere Staaten und Corona-Infizierern bin ich machtlos und wie extra geschaffene Institutionen für zwei der drei Beispiele zeigen, ist es genau dann Aufgabe des Staates, mein Grundrecht auf köperliche Unversehrtheit zu verteidigen.
Es gab aber keine Hotspots.
Häh?
War die Antwort an wen anders gerichtet oder gibt es eine bessere Erklärung für 0 Bezug zu meinem davor zitierten Post?
Ich meinte da auch keine Strafmaßnahmen, sondern wie geschrieben die Gefahrenabwehr, also die Durchführung von anschließenden Corona-Tests sowie Quarantäne, wenn dort ein Infizierter dabei war.
Ich wüsste nicht, dass es bislang eine rechtliche Grundlage für Zwangstests gäbe.
Zusätzlich werden auch noch die Bildaufnahmen der Demos ausgewertet und da nicht nur die Polizei Beweisaufnahmen gemacht hat, sondern auch viele der Täter so dämlich waren sich bei ihrer Tat zu filmen und das direkt ins Internet zu stellen, sollten da dann auch fast 100% der Leute auf mindestens einem der Bilder zu finden sein.
Polizei wertet Videos von unerlaubter Versammlung in Pirna aus | MDR.DE
Gegen die Leute sollte man tatsächlich ermitteln. Nicht wegen Corona, sondern wegen systematischer Verletzung der Rechte am eigenen Bild.
Zumal hier auch kein Problem mit der Verhältnismäßigkeit besteht.
Bsp: Sonst hat man bei einer normalen Demo von 1000 Teilnehmern vielleicht 20 Straftäter darunter und in der Funkzellenabfrage 200 Anwohner dabei. Die Gesuchten machen also nur 20/1200, also 1,66% aus.
Bei einer illegalen Corona-Demo von 1000 Teilnehmern hat man allerdings 1000 Straftäter, von denen auch noch eine Gefahr ausgeht und damit 1000/1200, was mit 83% die deutlich Mehrheit ist.
WTF? Seit wann ist die Teilnahme an einer nicht genehmigten Versammlung eine Straftat????
Was ein Quatsch. Gerade die Türkei und Russland haben durch ihre starken Anführer die Krise extrem gut gemeistert, wenn man die verfügbaren Resourcen berücksichtigt.
Über-10000-Neuinfektionen-pro-Tag-Russland hat was genau gemeistert?
Und aus der Türkei hört man zwar nichts katastrophales, aber auch nichts von großflächigen Tests. Aber ja, du hast Recht: Nur ein quasi-Diktator konnte an 50% seiner Landesgrenze einfach so einen Krieg starten und an weiteren 30% derart schädigend auftreten, dass seit Einstellung des internationalen Flugverkehrs sowieso niemand mehr rein will (oder raus kommt). Wäre die Türkei demokratisch gewesen, gar weiterhin florierende internationale Handelsbeziehungen unterhalten, hätte es ein weitaus größeres Risiko von Infektionen gegeben.