Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Ich würde ja behaupten, wenn der Staat verlangt das ich beim Einkaufen eine Maske trage, soll er dem Haushalt auch welche zur Verfügung stellen (ähnlich wie beim gelben Sack).
Bin mal gespannt wann ich vom Staat welche angeliefert bekomme.

Wie man es macht, macht man es falsch:

https://www.mdr.de/sachsen/corona-virus-sachsen-ticker-dienstag-einundzwanzigster-april-100.html schrieb:
Anzeige wegen Maskenverteilung in Dresden
Norbert Engemaier von den Dresdner Linken hat wegen der kostenfreien Maskenverteilung am Montag gegen Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert Anzeige erstattet. Es sei unverantwortlich, dafür einen Menschenauflauf und Anreiseverkehr zu verursachen, teilte Engemaier mit. Mit seiner Anzeige soll nun geprüft werden, ob die Herbeiführung einer dichten Warteschlange rund um das Rathaus, über den Pirnaischen Platz und entlang der Wilsdruffer Straße und die damit einhergehende Erhöhung der Infektionsgefahr strafbar sei.


Es müsste nicht mal vom Staat verteilt werden. Es würde schon reichen, wenn man beim Einkaufen von Lidl usw. eine Maske bekommt, wenn man keine hat.
Im Zug mache ich mir nachher erst mal keine Sorgen, da ja eh nicht mehr kontrolliert wird.
Wenn man verantwortungsvoll die Abstände einhält, sollte das auch reichen.
 
Bahnfahren ist nicht Grundversorgung.
Das spielt ja keine Rolle, wichtig ist zu erkennen, dass Bedürfnisse unterschiedlich zu priorisieren sind. Und das Infrastruktur zum Grundbedürfnis gehört und Grundbedürfnisse nicht der Regelung des Marktes überlassen werden dürfen. Punkt

Der völlig freie Markt negiert das und will alle Bereiche des Lebens rein ökonomisch regeln. Wenn man Anhänger und Verteidiger des freien Marktes ist, lehnt man Themen wie Grundversorgung oder vergesellschaftete Infrastruktur ab. Warum z.B. gibt es hohe Agrarsubventionen? Damit niemals jemand hungern muss. Dem Markt ist egal, ob Menschen verhungern.

Was genau man und und in welchem Umafang, z.B. kostenloses Bahnfahren, dazu zählt oder nicht, ist erst einmal egal, solange man das Prinzip akzeptiert. Viele vergessen, dass auch vergesellschaftete Systeme durchaus wandelbar sind und sich anpassen können. Man muss das nur vorsehen und erlauben. Was bringen z.B. private Kliniken, wenn das Prinzip der Gebührenabrechnung alles andere als freier Markt ist.

Und genau um das Beispiel geht es ja in diesem Thema auch. Darf das Gesundheitswesen komplett über einen freien Markt geregelt werden? Wie das aussieht, erleben wir in den USA. Teuer und ineffizient. Für die oberen 1% mit allem ökonomischen Mitteln grandios, da leistet man sich drei Dr. House um sich herum und wird gut versorgt, für 99% der Menschen bietet es weniger als unser System, viel weniger, Und dann schauen wir nach England, und sehen, wie man staatliche Systeme nicht umsetzt.

Und es geht genau um Dein Beispiel mit Bahnfahren. Wir müssen jetzt "nur" definieren", welche Umfänge das gesetzliche Krankenversicherungssystem abdeckt. Und genau da beginnt die Intransparenz. Warum z.B. darf man nicht auswählen und aus einem großen vorgegebenem Umfang die Bereiche nehmen, die man abgedeckt haben will? In unserem System ist sehr viel enthalten, bei dem mach sich streiten kann, ob es bezahlt werden muss und ebenso, gerade im Bereich Vorsorge, fehlt sehr viel. Das liegt aber nicht am System, das ist eine Frage der Umsetzung.

Wo sind z.B. jährliche Mitgliederbefragungen, in denen man ankzeugen kann, was einem wichtig ist. Und dann wir umgesetzt. Und wenn z.B. 80% der Bevölkerung sagen, dasss Zahnersatz Luxus ist oder Massage wichtige Vorsorge, dann kann man das berücksichtigen. Man kann z.B. auch fragen, ob die Menschen bereit sind, für bessere Versorgung mehr zu bezahlen oder ob sie lieber weniger Umfänge abgesichert haben möchten. Das kann ganz demokratisch klären.

https://imgs.xkcd.com/comics/garbage_math_2x.png
biggrin1.gif
Bull x Shit = Bullshit
Bull + Shit = Bullshit

=> Bull = Shit

. Die Mehrheit will das aber einfach nicht.
Was die Mehrheit will, weiß man, wenn man die Mehrheit fragt. Die Mehrheit will z.B. das kommunistische System der gesetzlichen Krankenkassen. Jedem steht es frei, sich auch privat zu versichern. Muss mal halt ein paar Dichge im Leben anders machen. Menschen lieben ja auch das kommunistische Prinzip des Angestellt seins, anstatt sich ganz marktwirtschaftlich selbstständig zu machen. Was die Mehrheit will, definierst nicht Du.

Der freie Markt achafft es nciht eknmal, die Versorgung mit Klopapier sicher zu stellen. In Folge entstehen uns allen ertreme Folgekosten, weil die Klärwerke und Abwasserkanäle verstopfen. Wie effizient ist dagegen in bestimmten Situationen wie jetzt der schiere Kommunismus, wen man defniert Pro Einkauf nur eine Packung Klopapier. Da muss Dir als Änhängert des ungeregelten marktes doch dire Galle hoch kommen. Anstatt einfach die Preise zu verdreifachen. Sollen doch die Armen sehen, wie sie klar kommen, gelle
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es müsste nicht mal vom Staat verteilt werden. Es würde schon reichen, wenn man beim Einkaufen von Lidl usw. eine Maske bekommt, wenn man keine hat.
Im Zug mache ich mir nachher erst mal keine Sorgen, da ja eh nicht mehr kontrolliert wird.
Wenn man verantwortungsvoll die Abstände einhält, sollte das auch reichen.
Bezieht sich die Maskenverordnung überhaupt auf Lebensmittel-Läden?
Denn hier war es ja schon die ganze Zeit über keine Pflicht.
Womöglich sind damit ja eher "Shopping-Läden" und Bus+Bahn gemeint.
 
Ich verstehe das so, dass das für alle gilt. Kann natürlich sein, das da wieder jeder was anderes macht, obwohl vor einer Woche festgelegt wurde, es soll einheitliche Regelungen geben.

https://www.mdr.de/sachsen/corona-mundschutzpflicht-umsetzung-100.html schrieb:
Ganz anders sieht es bei den größeren Supermarktketten im Freistaat aus. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich die meisten Supermärkte Sicherheitspersonal zugelegt. Wer hier ab heute versucht, ohne Mundschutz einen Laden zu betreten, wird vom Security-Personal freundlich, aber bestimmt daran gehindert.
Wie laeuft die Umsetzung der Mundschutzpflicht im Alltag? | MDR.DE

Wobei ich halt bei Einführung der ersten Verordnung selbst knapp zwei Wochen Stundenlang vor einem großen Supermarkt stand und da hatten wir gar keine Masken.
 
Wie gut großflächige Verstaatlichung klappt haben wir in einer groß angelegten Simulation namens "DDR" bereits gesehen, nachdem das Modell "großer starker Führer" schon gescheitert war.
Beides gleichzeitig gibts übrigens auch noch, siehe Nordkorea. Da gehts den Leuten auch ganz besonders gut.

Keine Diktatur nennen.
Einfach mal schauen, was wurde in Deutschland bisher verstaatlicht?
Ich kann mich immer nur an Privatisierungen erinnern. Obs nun Häuser waren oder die Bahn oder die Energieversorung.
Wo ist das denn jetzt besser als vorher?

Bahnfahren ist nicht Grundversorgung.

Öffentlicher Nahverkehr aber.
 
Wer Vernunft hat, wird feststellen, dass das einfach nicht geht. Wenn man meint, dass die, die das Geld erwirtschaften, das auch weiterhin tun, wenn man ihnen alles wegnimmt, dann hat man ein schlimmes Defizit in wirtschaftlichem denken.
Ein Unternehmer oder Arbeiter (beide denken übrigens wirtschaftlich) wird nicht mehr arbeiten, wenn man ihm mehr wegnimmt. Er wird weniger arbeiten. Die gesamte Wirtschaftsleistung sinkt dann rapide.
Daneben kommt in der Planwirtschaft noch haufenweise Verwaltung in Form von Bullshit-Jobs dazu.

Wo hast du das her, aus einem glorreichen 1980er Propagandabuch mit dem Titel: "Warum der neoliberale Kapitalismus siegen und der teuflische Sozialismus verlieren wird!" von Margaret Thatcher? :rollen:

Natürlich braucht es auch in einer Planwirtschaft Anreize das der Einzelne Leistung zeigt, diese Erkentnis wurde selbst in der DDR in den 1960er im Rahmen von "NÖSPL" durchaus erkannt, was aber auch viele Zementköpfe als Gegner auf den Plan rief.
Abgesehen davon ist die Verallgemeinerung "gleicher Lohn" auch nichts was ein grundsätzlich zwingendes Konzept von Planwirtschaft, oder Sozialismus ist, sondern etwas das als "Vorstufe" zur Einführung des leninschen Kommunismus gesehen werden muss, wo ja jede Arbeit für die Gesellschaft gleich wertvoll sein soll und entsprechend muss ein Professor auch nicht mehr verdienen als ein Bauer oder Fabrikarbeiter.

Genauso wenig wie jedem einen unsinnigen Job zuzuweisen das man keine Arbeitslosen hat, das war etwas das aus der Feder der DDR-Führung entsprungen ist, weil man beweisen wollte wieviel besser der "Sozialismus" Marke DDR gegenüber dem System BRD ist, wo es für jeden der arbeiten kann auch Arbeit gibt.

Aber auch das hat nichts mit dem grundsätzlichen Konzept von Planwirtschaft, oder Sozialismus zu tun, sondern war eine rein idiologische Individualentscheidung.

Vernunft wurde noch nie in übermäßiger Regulierung abgebildet.

Genauso wenig wie Vernunft durch fehlende Regulierung abgebildet wird!
Vernunft ist soviel Regulierung wie nötig, damit der Markt durch Schlupflöcher keinen Tumor bildet, so wie in zuletzt in der Bankenkrise 2008.
Aber das lernt man ja nicht, nach 2008 wurden ja fast alle Regulierungsversuche vom Markt torpediert, man wollte halt nichts lernen was einen in der Möglichkeit Gesellschaftsschädigender Egoistengeschäfte einschränkt.


So funktioniert ein Markt. Es ist eben KEINE Planwirtschaft.

Der Markt ist provokant ausgedrückt auch nur ein Haufen von Planwirtschaft!
Jedes Unternehmen betreibt Planwirtschaft, nur halt nicht in Abschnitten von 5 Kalenderjahren, sondern 1 Geschäftsjahr, auch da ist in der Regel alles durch die Firmenleitung geplant und beruht die Planung auf erhobenen Analysen und den Ergebnissen des letzten Jahres.
Der Unterschied ist lediglich das es nicht zentral parteigesteuert ist, wie es in der DDR gehandhabt wurde, sondern auf anderen Ebenen (Unternehmensebene & Lobbyebene, um den Plan auch möglichst 1 zu 1 durch zu bekommen).
Keine Wirtschaft kann ohne Planung funktionieren, egal auf welcher Ebene diese letztlich stattfindet.

Wenn dir die beschissene wirtschaftliche Lage im Sozialismus mit der Sicherheit und Stabilität, dass es beschissen bleibt so gefällt, dann gerne. Die Mehrheit will das aber einfach nicht.

Jaja, DDR gleich Sozialismus, immer wieder witzig wie die neoliberalen Nebelkerzen bei manchen Menschen scheinbar zu cronischer Verwirrung führen. :P

Die DDR war ein autoritäres Regime, das sich zu seiner eigenen Legitimaion auf die Fahnen geschrieben hat den Kommunismus einführen zu wollen und als das nicht klappte seine Existenz mit sozialistischen Idealen rechtfertigen wollte, das heißt aber absolut nicht das die DDR deshalb ein gutes Beispiel für das Konzept des Sozialismus wäre, auch wenn man im Westen (allen vorran den USA) gerne aus rein propagandistischen Gründen verallgemeinernd den Sozialismus mit den Ostblockstaaten gleichgesetzt hat, um den Kapitalismus als überlegenes System zu wirtschaften aufzuwerten.

Ansonsten könntest du genauso sagen das die BRD ein sozialistischer Staat ist, weil es hier grundsätze einer sozialen Marktwirtschaft gibt, welche sich genauso Konzepten bedient die aus dem Sozialismus stammen.
Von daher, sieh es ein, du lebst schon lange, wie die Menschen der DDR im "Sozialismus", nur halt Sozialismus Marke BRD.

Nur vor lauter antisozialistischer Haltung ist dir das noch nicht aufgefallen. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Schal oder ein Halstuch wirkt nur marginal,

richtige Sicherheit bringen nur medizinische Schutzmasken oder Gasmasken.

Meiner Meinung nach,
hat man das alles zu früh gelockert,
ohne einen wirklichen Plan. :ugly:

In 2-3 Wochen werden die Neuinfektionen vermutlich wieder sehr stark ansteigen,
dann wieder alles abwürgen,
dürfte wirklich schwer werden.
 
Ein Schal oder ein Halstuch wirkt nur marginal,

richtige Sicherheit bringen nur medizinische Schutzmasken oder Gasmasken.

Meiner Meinung nach,
hat man das alles zu früh gelockert,
ohne einen wirklichen Plan. :ugly:

In 2-3 Wochen werden die Neuinfektionen vermutlich wieder sehr stark ansteigen,
dann wieder alles abwürgen,
dürfte wirklich schwer werden.

Vor allem laufen dann die Schulen in 2 Wochen wieder.
Mal gespannt wie beschissen das laufen wird.
Die Maßnahmen sind praktisch nicht umsetzbar und nicht wirklich mit dem Unterricht kompatibel.
 
Vor allem laufen dann die Schulen in 2 Wochen wieder.
Mal gespannt wie beschissen das laufen wird.
Die Maßnahmen sind praktisch nicht umsetzbar und nicht wirklich mit dem Unterricht kompatibel.

Ja, das stelle ich mir auch schwierig vor,
von den Kitas ganz zu schweigen. :ugly:

Die einzige Rettung wird wohl ein Impfstoff,
oder ein wirksames Medikament sein,
Beides ist in näherer Zukunft wohl nicht verfügbar,

also muss die Regierung jetzt mal knallhart sagen,

dass die ganze Sache wohl bis Mitte/Ende 2021 dauern wird. :ugly:
 
Ja, das stelle ich mir auch schwierig vor,
von den Kitas ganz zu schweigen. :ugly:

Die einzige Rettung wird wohl ein Impfstoff,
oder ein wirksames Medikament sein,
Beides ist in näherer Zukunft wohl nicht verfügbar,

also muss die Regierung jetzt mal knallhart sagen,

dass die ganze Sache wohl bis Mitte/Ende 2021 dauern wird. :ugly:

Das wird die Regierung aber ganz und gar nicht machen. Das würde die Bevölkerung verunsichern, würde Thomas de Maizière dazu sagen.
2021 ist Bundestagswahl, mal gespannt wie die ausgeht.
 
In richtigen Krisenzeiten wird sowas verschoben :D

Ja, am besten mit Notparlament a la Schäuble.
Sofern man aber dann nur Briefwahl geht und man die Aufzählung nicht beobachten kann werden ich diese Wahl boykottieren, also nicht daran Teilnehmen, denn dann ist da Tür und Tor offen für Beschiss.
 
Bezieht sich die Maskenverordnung überhaupt auf Lebensmittel-Läden?
Denn hier war es ja schon die ganze Zeit über keine Pflicht.
Womöglich sind damit ja eher "Shopping-Läden" und Bus+Bahn gemeint.
Ja - zumindest in Sachsen gilt für Lebensmittel-Läden seit gestern Maskenpflicht und in dem Rewe wo ich einkaufen war, würde man ohne einen Nasen- und Mundschutz gar nicht mehr in den Laden kommen (auch alle Mitarbeiter hatten Masken auf), gilt ebenso für den Nahverkehr und auch fürs shoppen.
 
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