Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Wenn dir die beschissene wirtschaftliche Lage im Sozialismus mit der Sicherheit und Stabilität, dass es beschissen bleibt so gefällt, dann gerne.

Die wirtschaftliche Lage im Kapitalismus ist allerdings auch nicht gerade rosig. Wenn man sich ganz nüchtern die Gesamtzahl aller Teilnehmer anschaut, leben die Meisten davon in Verhältnissen, unter denen die beschissene Lage der DDR - um mal beim Beispiel zu bleiben - wie das Paradies wirkt.

Kurz, um vom Kapitalismus überzeugt zu sein, muss man zu einer von zwei Gruppen gehören:
Diejenigen, die (wie wir) zu den Profiteuren gehören, oder zu denjenigen, die fest davon überzeugt sind, in absehbarer Zeit zu den Profiteuren zu gehören.
Also entweder zu den Armleuchtern oder zu den Idioten. :D

*duckt sich und rennt*
 
Die wirtschaftliche Lage im Kapitalismus ist allerdings auch nicht gerade rosig. Wenn man sich ganz nüchtern die Gesamtzahl aller Teilnehmer anschaut, leben die Meisten davon in Verhältnissen, unter denen die beschissene Lage der DDR - um mal beim Beispiel zu bleiben - wie das Paradies wirkt.

Kurz, um vom Kapitalismus überzeugt zu sein, muss man zu einer von zwei Gruppen gehören:
Diejenigen, die (wie wir) zu den Profiteuren gehören, oder zu denjenigen, die fest davon überzeugt sind, in absehbarer Zeit zu den Profiteuren zu gehören.
Also entweder zu den Armleuchtern oder zu den Idioten. :D

*duckt sich und rennt*

Schau dir doch den Gesamtwohlstand in den sozialistischen/kommunistischen Ländern an und vergleiche den mit dem, was es in den kapitalistischen gibt.
In der DDR ging es allen schlecht, hier geht es nur einem Bruchteil schlecht.
 
In wie fern ging es da allen schlecht?

Das kann ernsthaft nur jemand fragen, der absolut keine Ahnung von den Zuständen hat die damals dort herrschten.
Nur ein kurzer Absatz da es hier eigentlich OT ist:
Geschichte schrieb:
Die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen zwangen vielen Menschen einen weitgehend genormten Lebensverlauf auf. Sie heirateten früh, um eine Wohnung zu erhalten, arbeiteten Vollzeit, um einen bescheidenen Wohlstand aufbauen zu können, bekamen früh Kinder, um Kredite zu erhalten, engagierten sich mehr oder weniger aktiv in Parteien und Massenorganisationen, um nicht aufzufallen, und genossen das Leben jenseits des Offiziellen in der Familie und mit Freunden.
Die meisten passten ihr Leben an die von der SED vorgegebenen Verhältnisse an, denn ein Verlassen der DDR in Richtung Westen war nicht mehr ohne großes Risiko möglich. Doch nicht wenige kamen mit dem Gesellschaftssystem nicht zurecht, verweigerten sich oder zogen sich in ihr Privatleben zurück. Die DDR verzeichnete einen hohen Alkoholkonsum und hohe Suizid- und Gefangenenraten, psychische Erkrankungen waren weitverbreitet, Absentismus an der Tagesordnung.

Du willst nicht mit 20 heiraten aber trotzdem nen Kredit erhalten? Du willst nicht in einer (/der) Partei sein? Du willst dein Leben so leben wie du willst? Kaufen was du willst wenn du das Geld dazu hast oder deinen Beruf frei wählen? Ging dort alles nicht. Resultat flächendeckende Sucht und Suizide. Aber klar, ging den Leuten ja nicht schlecht. :-_-:
 
Schau dir doch den Gesamtwohlstand in den sozialistischen/kommunistischen Ländern an und vergleiche den mit dem, was es in den kapitalistischen gibt.
In der DDR ging es allen schlecht, hier geht es nur einem Bruchteil schlecht.

"Stimmt", Bruchteil ca. 20-25 Mio. Menschen, wenn man als Grundstein nimmt was unsere Gesellschaft als mittleres Einkommen und somit als Minimum für ein existenzwürdiges Leben mit angemessener Altersvorsorge definiert, das sind also nur zwischen 1/4 und 1/3 der Menschen in Deutschland die vom großen "Wohlstand" in diesen Land zu nicht unerheblichen Teilen abgehängt sind und im wesentlichen auch nicht so wesentlich mehr an persönlichen materielen Besitz haben als der übliche DDR-Bürger (die Smartphones sind doch sowieso nur beim Provider geleast), oder halt ein "Bruchteil", wie du es nennst.

Aber Hauptsache diese 25 bis 30% können sich jetzt 365 Tage im Jahr Bananen im Supermarkt anschauen und den TUI Reisekatalog welzen, wo sie theoretisch 1x im Jahr in den Urlaub fahren könnten, so sie das Geld dafür hätten. :ugly:
 
Kein Luxusleben = schlechtes Leben?
Das bestimmt nicht - aber kein selbstbestimmtes Leben = schlechtes Leben.

Wie schlimm das für manche ist auch nur minimal eingeschränkt zu sein sieht man ja (um die Kurve zum Thema zu kriegen) grade in Coronazeiten. Schon nur 4 Wochen die Wohnung nicht zu verlassen ist für manche Menschen ein Stress den sie nie gekannt haben.
 
Kein Luxusleben = schlechtes Leben?

Ja, es ist schlechter, wenn man weniger Luxus hat. Was Luxus ist, kann jeder selbst definieren.
Für den einen ist es Gesundheit, für den andern ein teures Auto.
Man braucht zum Leben keinen Fernseher und keinen Computer. Trotzdem wollen wir solche Geräte.
Sowas nennt sich Luxus.
 
Ja, es ist schlechter, wenn man weniger Luxus hat. Was Luxus ist, kann jeder selbst definieren.
Für den einen ist es Gesundheit, für den andern ein teures Auto.

Wer Gesundheit als Luxus definiert hat einen schweren Schaden.
Gesundheit ist ein Grundgut, weil die Grundvorraussetzung für jegliche weitere Lebensqualität, ein teures Auto hingegen definitiv reiner Luxus.

Man braucht zum Leben keinen Fernseher und keinen Computer. Trotzdem wollen wir solche Geräte.
Sowas nennt sich Luxus.

Na viel Spaß heute ohne PC als gesellschaftliche Teilhbabe auskommen zu wollen. Schon zu meinen Schulzeiten und die sind inzwischen schon einige Jahre her waren diejenigen in Informatikunterricht der Schule drastisch im Nachteil die Zuhause keinen eigenen PC hatten und heute bist du auch in vielen Dingen des Alltags stark im Nachteil, wenn du Sachen nicht über ein Internetfähiges Gerät erledigen kannst (und wenn es nur für die Bewerbung auf einen Beruf ist), weil analoge Möglichkeiten immer mehr zurückgebaut werden.

Sorry, aber ein Internetfähiges Gerät ist heute schon ein Grundbedürfnis, aber kein Luxus mehr!
Luxus ist da nur ob es das 1000 Euro Samsung Smartphone oder der 2000 Euro Alienware PC sein muss, oder ein 200 Euro Smartphone und ein 400 Euro noName PC nicht auch ihren Zweck erfüllen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also macht die Möglichkeit zum Konsum von Luxusgütern die Lebensqualität in einem gegebenen wirtschaftlichen System aus?

Je nachdem wie man Luxus definiert ja oder nein.
Wenn Luxus ist sich ne 50K-Rolex oder ne Yacht zu kaufen oder ne Villa oder irgendn 750PS-Schlitten sicher nicht.

Wenn aber Luxus ist, wann immer man gerade Lust dazu hat das Lebensmittel seiner Wahl noch am gleichen Tag kaufen und genießen zu können als Beispiel, dann ggf. schon.
Viele Dinge die eigentlich "Luxus" sind werden hierzulande da es seit Jahrzehnten möglich ist als "normal" empfunden. Sind sie aber nicht. Sie sind erarbeitet und teilweise erkämpft. Das wird nur zu schnell vergessen da der Mensch immer erst dann bemerkt was er an etwas hatte, wenn ers nicht mehr hat.

Siehe Corona. Die Freiheit wann mit wem wohin zu gehen wo man will. Selbstverständlich, oder?
Jetzt auf einmal nicht mehr und die Augen werden groß.
 
Ob natürlich oder Laborunfall die Chinesen hätten uns einiges erspart, wenn sie es nicht erst verschleiert hätten.
 
Schau dir doch den Gesamtwohlstand in den sozialistischen/kommunistischen Ländern an und vergleiche den mit dem, was es in den kapitalistischen gibt.
In der DDR ging es allen schlecht, hier geht es nur einem Bruchteil schlecht.

In Deutschland geht es tatsächlich nur einem Bruchteil schlecht, aber selbst der Großteil der Deutschen ist nur ein Bruchteil *aller* Bewohner dieses Planeten, die am kapitalistischen System teilnehmen. Mit anderen Worten: Du nimmst die Weltbevölkerung, ziehst die Kommunisten / Sozialisten ab und schaust beim Rest, wie vielen Prozent es davon gut und wie vielen es schlecht geht geht. Und Letztere sind für das "beste System ever" (TM) erschreckend viele.

Versteh' mich nicht falsch, ich halte Kommunismus nicht für die bessere Alternative. Aber ich würde allerdings auch nicht den Fehler machen, das bisher am längsten laufende Pyramidenspiel der Welt als optimal anzusehen.
Und genau das ist Kapitalismus: Ein Pyramidenspiel: Nur die Spitze gewinnt und der Rest spielt mit, weil er hofft, auch an die Spitze zu kommen. Es können aber nie alle oder auch nur die Meisten zur Spitze gehören, dann dann würde die Pyramide umkippen. Sie braucht die breite Basis an Verlierern, um solide zu stehen.

Kommunismus ist allerdings ist ebenso bedenklich, denn da wird versucht, die Pyramide in Quader zu zerlegen und alle Quader gleichmäßig auf einer Ebene auszubreiten; in der Hoffnung, das sie zu einer homogenen, unzerstörbaren Fläche zusammenwachsen. In der Praxis gibt es aber immer Lücken, durch die Unkraut wächst. Und es gibt immer Quader, die bei Wind und Wetter außen liegen und solche, die es innen schön kuschelig haben.

Am langfristig erfolgreichsten sind Systeme, die das beste beider Welten vereinen. Also zusagen eine sehr flache Pyramide, bei der Spitze und Basis nicht dasselbe, aber immer noch dicht genug zusammen sind, und wo man die einzelnen Quader so umstecken kann, dass auf lange Sicht jeder mal an einer schönen oder einer weniger schönen Lage sitzt. Auch bekannt als soziale Marktwirtschaft und Chancengleichheit.

*Marx und Engels machen jetzt im Jenseits entweder den double-facepalm oder leisten frenetischen Applaus ob meiner Ausführungen*
 
Am langfristig erfolgreichsten sind Systeme, die das beste beider Welten vereinen. Also zusagen eine sehr flache Pyramide, bei der Spitze und Basis nicht dasselbe, aber immer noch dicht genug zusammen sind, und wo man die einzelnen Quader so umstecken kann, dass auf lange Sicht jeder mal an einer schönen oder einer weniger schönen Lage sitzt. Auch bekannt als soziale Marktwirtschaft und Chancengleichheit.

Es braucht ein System, in dem keiner mehr ausgebeutet werden kann -- z.B. weil es ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt.
Aber sowas wird auch nach Corona nicht kommen.
 
Wo soll denn das Grundeinkommen herkommen?
Am Ende werden Produkte teurer und/oder Steuern höher und das Grundeinkommen wird durch die höheren Kosten wieder ausgeglichen und gebracht hat es nix.
 
Du verstehst es ja doch.
Es geht nicht darum was gefährlicher ist.
Wir leben seit hunderten Jahren mit der Influenza, es interessiert sich halt keiner mehr dafür.
Wenn wir bei ner Grippewelle das gleiche Prozedere durchziehen würden, würde es da auch weniger Tote geben.
Warum machen wir es denn dann nicht?
Einziger Hinweis damals, immer schön die Hände waschen.
Doch! Es geht darum das diese Pandemie gefährlicher ist.
Wenn man nichts unternehmen würde, hätten wir Ausmaße wie bei der spanischen Grippe.
Zur Erinnerung: dabei sind weltweit ca. 50 Millionen Menschen gestorben.
 
Wo soll denn das Grundeinkommen herkommen?
Das hatte wir im Thread glaub ich schon mal.
Schaffe alle Sozialleistungen und die Rente komplett ab, belasse aber die Beiträge zu diesen Systemen wie gehabt (oder wahlweise die auch alle abschaffen und Lohn- und Mehrwertsteuer entsprechend hoch).
Zack, genaug Geld für Grundeinkommen für alle.

Es ist keine frage ob sowas finanzierbar ist sondern höchstens wie genau mans umsetzt und wie hoch das Grundeinkommen sinnvoll finanzierbar ist (klar kriegt da nicht jeder 1500 Affen netto im Monat^^). Es scheitert daran es zu WOLLEN, nicht es zu KÖNNEN.
 
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