Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Das sind also grob 0,15%.
Es sterben ständig Leute, nur wird da nicht per Ausnahmezustand rund um die Uhr drüber informiert.
Das ist doch kein Wunder das die Leute völlig kirre werden.

Also läuft die BRD ständig Gefahr dass die Intensivmedizin überlastet wird? Nein? Ok, also nicht wirklich vergleichbar.

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Vor allem ist es ähnlich ansteckend, einer mit Alkoholismus hustet einen an und schon ist man Alkoholiker.

Die "Ansteckung" findet in solchen Fällen durch Peer Pressure, familiäre Vorbilder und durch die allgemeine Akzeptanz statt.

Soweit ist das aber auch bei tatsächlichen Infektionskrankheiten nicht weg:

"Influenza? Kennt man doch schon lange, kommt doch jedes Jahr, kann man ja behandeln, gibt ja sogar eine Impfung dagegen, die ich zwar nicht brauche, weil ich so rasend gesund bin oder Impfungen sogar für Teufelszeug halte. Zum Arzt gehe ich sowieso nicht wegen ein bißchen Grippe, das haben schon mein Vater und mein Großvater nicht gemacht und meine Kollegen machen das auch nicht - schließlich wollen wir alle vor unserem Chef nicht als weichliche Luschen dastehen, die zuerst gehen dürfen, wenn mal wieder die Bilanz nicht stimmt. Da gehe ich lieber noch mal Einen heben, das desinfiziert auch." :D

"HIV? Ach, davor hatten doch zuletzt meine Eltern Angst. Meine Freunde vögeln alle ohne Gummi, das fühlt sich einfach besser an und außerdem kennt man sich ja. Und selbst wenn, ist doch inzwischen gut behandelbar, womöglich demnächst heilbar und den Spaß ist mir allemal wert."

"Händewaschen? Was ist das? Kann man das essen?"

etc. p.p.

COVID-19 wäre das Beste, was zum Aufrütteln passieren könnte - wenn denn alle Leute in der Lage wären, die dabei erforderlichen Eindämmungsmaßnahmen einzuhalten und idealerweise auch auf andere, mehr oder weniger ähnliche Sachverhalte zu übertragen.
 
Gegenfrage: Glaubst Du, dass eine nennenswerte Zahl der im letzten Jahr 3.059 Verkehrstoten sich mit dem Vorsatz zu sterben hinters Lenkrad gesetzt hat?
Als ich mit den Fahren begonnen habe, lag die Anzahl der Verkehrstoten allein in Westdeutschland bei über 20,000 im Jahr. Hat das irgendwen interessiert oder sein Verhalten danach ausgerichtet. Ich habe alleine vier Freunde verloren, einen durch einen Fahrradunfall, drei als Mitfahrer in Autos, die umgebretzelt wurden. Das war alles nicht schön, man kann aber lernen mit solchen Gefahren zu leben und sie in großen Maße durch eigenes Verhalten kompensieren. Auch in einer Coronakrise ist es vor allem das eigene Verhalten. In den eigenen vier Wänden ist das Ansteckungsrisiko recht gering. Das muss man sich aber leisten können und es ist kein Konzept für alle. Ärztinnen und Pfleger sind dem Risiko voll ausgesetzt.

1. mehr Rueck- und Vorsicht in vielen anderen Bereichen angebracht waere und
2. zu sterben letztlich zum Lebensrisiko gehoert.
Da sind wir uns völlig einig.

Irgendwann wird es einen Impfstoff geben - und ich ahne, dass wir dann eher frueher als spaeter einfach wie davor weiterwurschteln werden.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gar nichts wird sich ändern, leider. Vielleicht ein bisschen. Kosten für Vorsorge werden besser akzeptierert werden, Impfgegener werden vielleicht stellenweise ihr Verhalten überdenken, wenn sie ohne Impfung gegen das Virus z.B. keine Zahnärzttermin mehr bekommen. etc.

Am Wirtschaftssystem und der Globalisierung wird sich genau wie nach der Finanzkrise 2008 wenig ändern
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Impfgegener werden vielleicht stellenweise ihr Verhalten überdenken, wenn sie ohne Impfung gegen das Virus z.B. keine Zahnärzttermin mehr bekommen. etc.

Sehr unwahrscheinlich.

Es gibt nämlich noch keine Impfung. Wenn es eine gäbe, muss die erst mal jahrelang getestet werden, das die sicher ist. Dann müssen die Kassen das übernehmen.
Dann muss erwiesen sein, dass die Impfung (langfristig!) ohne Risiko ist und wirkt.

Eine Impfpflicht wird es dafür nicht geben können.
 
Sehr unwahrscheinlich.

Es gibt nämlich noch keine Impfung. Wenn es eine gäbe, muss die erst mal jahrelang getestet werden, das die sicher ist. Dann müssen die Kassen das übernehmen.
Eine Impfpflicht wird es dafür nicht geben können.
12-18 Monate, und das ist der schnellstmögliche Zeitrahmen.
Dann muss man noch die Verfügbarkeit gewährleisten...jo, man kann schon auf den Impfstoff hoffen, aber bis man diesen selbst bekommt wird noch einige Zeit vergehen.

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Am Wirtschaftssystem und der Globalisierung wird sich genau wie nach der Finanzkrise 2008 wenig ändern

Da wird sich einiges ändern:
Wirtschaft nach Corona: Danone und Co. fuer gruenen Wiederaufbau | tagesschau.de

Wobei der Titel komisch ist, weil es ist ja nicht wie nach einem Krieg oder Naturkatastrophe irgendwas an Gebäuden kaputt.

Willst du also drauf hinaus das wir die nächsten Monate/Jahre so weiter machen sollen?

Hängt davon ab, wie sich die Neuinfektionen entwickeln.
Wenn sich so wie bei SARS/MERS keine Neuinfektionen ergeben, weil alle infizierten Tot oder Gesund sind, kommt man da auch ohne Impfung raus.

Deshalb sind die Kontaktverbote wichtig. Wenn der Virus keine Möglichkeit hat, sich einen neuen Wirt zu suchen, verschwindet er.
Bei einem virenfreien Land muss dann natürlich durch mehrwöchige Quarantäne von Einreisenden eine Wiedereinschleppung verhindert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Sport größere Abstände einhalten. Beim Fahrradfahren mache ich das schon länge so. Wie immer gilt, mehr Abstand ist besser als weniger Abstand. Alles ist besser als der Kuss, aber das Abstand hilft, sollte jeder verstanden haben und einen sicheren Abstand gibt es nicht.
Covid-19 - Coronavirus-Studie: Beim Joggen reichen zwei Meter Abstand nicht


Leider werden es Traumtänze bleiben. Aber ja, ich träume auch, meine Erwartungen sind aber gering. Das ist übrigens eine gute Strategie, um immer wieder positiv überrascht zu werden. Hängt man die Hoffnungen zu hoch, wird man immer wieder enttäuscht. Darum erwarte ich immer gar nichts und freue mich dann über jede kleine Verbesserung
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beim Sport größere Abstände einhalten. Beim Fahrradfahren mache ich das schon länge so. Wie immer gilt, mehr Abstand ist besser als weniger Abstand. Alles ist besser als der Kuss, aber das Abstand hilft, sollte jeder verstanden haben und einen sicheren Abstand gibt es nicht.
Covid-19 - Coronavirus-Studie: Beim Joggen reichen zwei Meter Abstand nicht



Leider werden es Traumtänze bleiben. Aber ja, ich träume auch, meine Erwartungen sind aber gering. Das ist übrigens eine gute Strategie, um immer wieder positiv überrascht zu werden. Hängt man die Hoffnungen zu hoch, wird man immer wieder enttäuscht. Darum erwarte ich immer gar nichts und freue mich dann über jede kleine Verbesserung
Die Studie ist soweit ich das mitbekommen habe noch nicht peer-reviewed.
Trotzdem gilt natürlich je mehr Abstand desto besser.

Funktioniert bei unseren Baumärkten halt nicht. Plötzlich ist jeder ein Heimwerkerkönig...

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Sehr unwahrscheinlich.

Es gibt nämlich noch keine Impfung. Wenn es eine gäbe, muss die erst mal jahrelang getestet werden, das die sicher ist. Dann müssen die Kassen das übernehmen.
Dann muss erwiesen sein, dass die Impfung (langfristig!) ohne Risiko ist und wirkt.

Eine Impfpflicht wird es dafür nicht geben können.
Da ich mich noch nie gegen Grippe oder etwas dergleichen geimpft habe (bis auf Tetanus vielleicht), bin ich mir unsicher ob ich mich überhaupt gegen Covid impfen lasse.
Zumindest nicht bevor es jahrelange Erfahrungswerte gibt.
 
Grippe hatte ich im November machen lassen. Daher kann ich dann zumindest sagen, wenn mich was erwischt, ist es nicht die Grippe. ;)
 
Da ich mich noch nie gegen Grippe oder etwas dergleichen geimpft habe (bis auf Tetanus vielleicht), bin ich mir unsicher ob ich mich überhaupt gegen Covid impfen lasse.
Zumindest nicht bevor es jahrelange Erfahrungswerte gibt.

Gegen Grippe immunisiert sich der Körper bis zu einem gewissen Maß selbst. Hast du Stamm X überstanden, bist du gegen Stamm X relativ gut geschützt.
Dazu besteht Herdenimmunität, nicht wirklich mit Covid-19 vergleichbar...



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Öffnungen wird es nur kleine geben, wenn überhaupt.

Eher so kleine Läden, dann aber mit Mundschutzpflicht.

Diese Kacke wird uns noch sehr lange begleiten.:ugly:
 
Bloß ist eine Plicht nur möglich, wenn überhaupt vom Ladenbetreiber Masken für die Kunden zur Verfügung gestellt werden können.
 
Bloß ist eine Plicht nur möglich, wenn überhaupt vom Ladenbetreiber Masken für die Kunden zur Verfügung gestellt werden können.

Dann müssen aber erstmal genug davon vorhanden sein.

Das wird leider nicht reichen,

momentan steigt die Anzahl der Neuinfektionen immer noch,

wenn auch langsamer,

aber sie steigt. :ugly:

Unsere Mutti wird bestimmt morgen die Beschränkungen bis zum 03.05. verlängern,
und dann sieht man weiter.
 
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