Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Ich frag mich schon die ganze Zeit, was soll denn bis Mitte oder Ende April passieren? Also bis zu dem Zeitpunkt, wo die meisten Menschen denken dass der Alltag wieder ganz normal sein, und man sämtliche Einschränkungen aufgehoben haben wird.

Ich würde tippen, dass die Schulen wieder öffnen. Die Unternehmen weiter machen und man wird den älteren Menschen sagen, dass sie lieber zu Hause bleiben sollten.
 
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Dann wird es aber mit "flatten the curve" sowie Containment (Eindämmung) ganz bestimmt nichts werden.

Wird auch nichts, aber man nimmt wohl weitere Tote in Kauf, um die Wirtschaft wieder anzuschieben.
Das Problem wird meiner Meinung nach aber die Versorgung im Krankenhaus sein. Morgen gibt es nicht plötzlich Tausende neue Atemgeräte.
Wer also wirklich versorgt werden muss, wird hoffen müssen, dass ein Atemgerät frei ist.
Vermutlich hoffen alle auf wärmere Temperaturen. Soll ja nächste Woche losgehen.
 
Ich frag mich schon die ganze Zeit, was soll denn bis Mitte oder Ende April passieren? Also bis zu dem Zeitpunkt, wo die meisten Menschen denken dass der Alltag wieder ganz normal sein, und man sämtliche Einschränkungen aufgehoben haben wird.

Den Leuten ist in der breiten Masse nicht klar von welchen Ausmaßen und Zeiten wir hier reden. Die erste Welle wird locker bis Juli/August reichen und ihren Höhepunkt vielleicht Mai/Juni erreichen. Was wir aktuell sehen ist wenn nicht noch ein mittleres Wunder passiert Pillepalle.

Das problem ist aber du kannst die Wirtschaft nicht 6 Monate dichtmachen.

Eigentlich ists ziemlich egal ob wir jetzt 4 Wochen früher oder später aufmachen - man hat die Wahl zwischen einer massiv steigenden Infektionsrate oder einer massiv fallenden Wirtschaftsleistung. Beides wird Menschenleben kosten. Es wird schmerzhaft werden, egal wie sies anstellen.

Wenns wirklich so kommt dass am 20 April oder was die Schulen/Einrichtungen wieder aufgemacht werden wirds wieder einen massiven Anstieg der Infizierten und Toten geben (anders gibts den auch aber mit Öffnungen wirds steiler). :ka:
 
Wird auch nichts, aber man nimmt wohl weitere Tote in Kauf, um die Wirtschaft wieder anzuschieben.
Das Problem wird meiner Meinung nach aber die Versorgung im Krankenhaus sein. Morgen gibt es nicht plötzlich Tausende neue Atemgeräte.
Wer also wirklich versorgt werden muss, wird hoffen müssen, dass ein Atemgerät frei ist.
Vermutlich hoffen alle auf wärmere Temperaturen. Soll ja nächste Woche losgehen.

Zumal das Personal auch nicht multiresistent ist und unter normalen Umständen schon Personalmangel herrscht...
 
Wieso holt man dann die schwer kranken aus dem Ausland?

Zu einen aus aus Menschlichkeit. Wer mit dem Konzept nichts anfangen kann, der begreift vielleicht den zweiten Aspekt:

Jene Nationen, aus denen wir jetzt ein paar Kranke übernehmen, sind schon viel weiter im Infektionsverlauf und es ist gut möglich, dass sie über den Gipfel der Kurve sind, wenn es bei uns richtig los geht. Und dann können sie ohne massiven Gesichtsverlust *uns* Hilfe nicht verweigern.
Und selbst wenn wir diese nicht brauchen sollten, haben wir mit der symbolischen Aufnahme von ein paar Kranken Sympathie gewonnen und eine gewisse politische Verbindlichkeit erzeugt.
 
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Und das Krankenhaus Personal noch mehr belastet

Bisher gibt es nur in wenigen deutschen Brennpunkt-Krankenhäusern eine Überlastung. Da kommen aber nicht die ausländischen Patienten hin.

Und, so böse es auch klingt: Bis bei uns bundesweit die Fäkalien am Vaporiseren sind, sind diese Intensivpatienten entweder bereits als geheilt entlassen oder verstorben, also eben keine Belastung. Ganz im Gegenteil, bis dahin hat das Personal eines derzeit nicht überlasteten Krankenhauses viel über die Behandlung Betroffener gelernt, was es dann bei den "urdeutschen" Patienten anwenden kann, die dir so am Herzen liegen.
 
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hört dochmal auf neues zu posten, während ich tippe!

Es geht um den ausgeatmenten Rauch, an den Partikeln hafteten die Virus.

Verstehe. In dem Fall wären Raucher aber nicht besonders gefährdet, sondern besonders gefährlich. Ganz gewaltiger Unterschied.

Ich such den Artikel nochmal. aber ich lese gerade so viel, ich weiß nicht mehr, wo das war. Es ging zuerst um die 40 RNA Variante, und in dem Artikel war ein Link zu anderen Ergebnisse des Instituts. Keine Ahnung, ob die seriös sind.

Absichtlich mangelnde Seriösität will ich aktuell niemanden vorwerfen, aber man sich darüber im klaren sein, dass alle bereits jetzt vorliegenden Ergebnisse nur sehr selektive Einzelbetrachtungen sind, weil so schnell niemand ein ganzes System analysiert und es an experimentellen Möglichkeiten quasi komplett mangelt. Für die Verbreitungsuntersuchungen heißt das ganz besonders: Man muss sorgfältig lesen, ob Spuren eines Virus nachgewiesen wurden oder infektiöse Viren. Ersteres kann ich schnell ermitteln, in dem ich Oberflächenproben genetisch analysiere. So erfahre ich viel über potentielle Verbreitungswege und kann einige komplett ausschließen. Aber ich kann nicht sagen, ob die vorgefundenen Virusreste noch gefährlich waren. Gerade bei Stäuben an der freien Luft ist das aber die wichtigste Frage, denn eigentlich sollte das Virus in Sonnenlicht nicht lange überleben und es muss auch erstmal intakt auf Partikel kommen. Raucher sind da tatsächlich Kandidaten und man sollte sich von ihren Ausscheidungen fern halten, aber z.B. Verkehrsstaub? Dessen Entstehung ist mit hohen Temperaturen verbunden, die Viren zuverlässig vernichten sollten. Danach rieselt er zum überwältigenden Teil zu Boden. Wenn jemand draufniest, werden die Partikel in aller Regel gebunden und sind kein Feinstaub mehr. Sie müssen also erst aufgewirbelt, dann eingeatmet werden, dabei mit Viren in Kontakt kommen, zusammen mit diesen wieder ausgeatmet werden und dann enteder direkt wieder eingeatmet werden (wenn das möglich ist, ist man aber vermutlich in einer Situation, in der direkte Tröpfcheninfektion gut möglich und viel gefährlicher ist) oder aber erneut zu Boden sinken, erneut aufgewirbelt und erneut eingeatmet werden und dabei die Viren wieder abgeben. Und das nach aktuellem Kenntnisstand an einem sonnigen Tag in weniger als 30 Minuten.

Also eine verdammt lange Kette von "wenns" auf dem Weg zu einer Infektion, zu der ein Nachweis von Virus-RNA gar nichts sagen kann.


Danke, für neue Patienten ist es egal, behandelt wird man nicht mehr.

Man wird woanders behandelt, das ist kein Problem. Du musst unterscheiden zwischen einer Klinik, die wegen den Corona-Belastungen schließt (böse) und einer Klinik die schließt, weil sie zum Corona-Infektionsort geworden ist (peinlich, sehr sehr peinlich). In diesem Fall ist die Ursache für das Problem keine andere als auf einem Kreuzfahrtschiff oder in einem alten Heim und die Lösung die altbekannte, aber das hat alles nicht mit den Einlieferungen in Kliniken zu tun.


Wie will man Maßnahmen beurteilen, ohne Infektionswege zu kennen.
Es mögen hilflose Versuche sein, wenn man aber erst einmal erlebt hat,
wie sich Menschen ohne Kontakt zu anderen infizierten, sucht man nach
Lösungen.

Genauso, wie man alles andere neue, noch nicht ausgeforschte beurteilt: Durch Abgleich mit bestehendem Wissen und Logik. Um auch Viren zuverlässig abzutöten versprüht man in geschlossenen Räumen normalerweise 35%ige Peroxid. Die 1-3% nicht manchen Oberflächenreinigern sind afaik bestenfalls bakteriozid, dienen oft sogar nur dazu das vergammeln des Zeugs zu verhindern. Draußen müsste man vermutlich noch höhere Konzentrationen nehmen, um die Wirkstoffkonzentration zu sichern. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass niemand 50%iges Peroxid einfach so mit dem Wasserwerfer in der Gegend verteilt (jedenfalls nicht wenn er das Überleben von Menschen wahrscheinlicher machen will), umgegekehrt kann man recht gut abschätzen, dass viel niedrigere Konzentrationen nicht zuverlässig Viren abtöten. Das gilt auch für die meisten anderen Desinfektionsmittel: Wenn man sie so hoch konzentriert, dass irgendwo hinsprühen gegen Viren reicht, dann kann man sie nicht mehr einfach ohne Warnung auf der Straße versprühen, ohne dass man schwere Lungenschäden bei jedem riskiert, der eine Wolke einatmet. Während die händischen Maßnahmen z.B. in China also durchaus Wirkung gehabt haben könnten, zweifel ich das bei den spanischen Wasserwerfern sehr an. (Was die sonst bringen sollen, kann ich nur spekulieren. Für Leute-von-der-Straße fernhalten und Aktionismus-demonstrieren wurden die Teile konstruiert und das sind gerade aktuelle Themen. Gegen Feinstaub helfen sie auch.)


Das Problem ist aber hausgemacht.
Würde es die ganzen Strukturen in China nicht geben, wo man Fledermäuse und Co. öffentlich verkauft, ohne jede Art der Hygiene, würde es die ganzen Probleme nicht geben.
Wann begreifen die Chinesen das endlich mal?

Gechlorte Fledermäuse mit strengen Hygienevorschriften würden die Sache auch nicht besser machen. Wie schon mit zahlreichen anderen Beispielen hier klargestellt wurde: Viren können von allen Arten auf den Menschen überspringen. Mit umso mehr Arten interagiert wird, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit. Wenn du also das nächste mal Straußen- statt Schweinesteak bestellst machst du genau das Gleiche wie die Fledermaussuppenliebhaber. Zwar stimmt es, dass !alle! asiatischen Küchen eine deutlich größere Bandbreite von Tieren auf dem Speiseplan haben, aber umgekehrt haben wir in Europa z.B. sehr bunte Haustiermischungen.



Telepolis-Panikmache hatten wir hier schon. Und wie dargelegt: Im Originalpaper wird nur eine einzige Quelle angegeben, die sich mit der Infektionsfähigkeit solcher Partikelreiter beschäftigt hat und da sah es ziemlich mau aus: Halbwärtszeit von 20 Minuten an sonnigen Tagen in den unteren Athmosphärenschichten, also quasi eine 0-Chance, dass etwas, dass aus großer Höhe herabrieselt, noch gefährlich ist.
Coronavirus: Jetzt gehts los


Verbreitet hat sich das Virus dann Primär in Bars, Diskotheken und dem einen oder anderen Gasthaus,
nicht aber auf Skipisten

Hah! Sag ich doch!


Und warum sollte ich waren erst ewig festhalten und dann doch nicht kaufen?

Spam von meinem HTC U12+ mit Tapatalk

Wer sagt was von "nicht kaufen"? Wenn du Sachen aus dem Regel nimmst und während des weiteren Einkaufs in der Hand bis zur Kasse trägst ist die Gefahr einfach viel größer, dass der Kassierer was infektiöses übers Band ziehen muss, als wenn du die gleiche Ware im Wagen dahin schiebst und nur zweimal kurz berührst. Und umgekehrt entsteht durch die Mitnahme eines Wages derzeit kein Nachteil. Eine Wagenlänge Luft zwischen den Leuten ist ja gewünscht.


Genau so ist es bei uns im Ort (ca 4000 Einwohner) auch. Im Edeka, ganz selten sehe ich mal einen der Handschuhe trägt (abgesehen von den Kassierern), und einen Mundschutz hab ich noch nie gesehen.
Die Wagen welche jetzt Pflicht sind, werde imo nicht geputzt/desinfiziert. Da heißt es Einkaufen, nicht ins Gesicht fassen, und zuhause die Hände waschen. Wird schon schief gehen.^^

Tip: Große Einkaufstasche mitnehmen und Quer über den Griff legen. Ich berühre während meiner Einkäufe grundsätzlich keine derartigen Flächen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in der letzten Stunde jemand anderes in der Hand hatte (auch z.B. Griffe an Kühltheken/-schränken lassen sich mit etwas Geschick mit dem Ellenbogen bedienen. Notfalls nimmt man halt Ärmel oder ein anderes Objekt zur Hilfe) und selbst die Berührungen mit hoffentlich schon länger nicht mehr angefassten Dingen (also der Ware selbst) konzentriere ich auf eine Hand, während die andere nur Einkaufszettel und oben genannten, meinen Beutel berührt.


Das hat man schon von Anfang an gesagt und das ist bis heute und auch in Zukunft völlig richtig.

Und genau da behaupten die Hetzer von Springer mit "Plötzlich ändert..." mal wieder das Gegenteil, um eine öffentliche Institution als weniger fähig als die eigenen Schmierfinken darzustellen.
Nur darum gehts - zum eigentlichen Thema sollte ja jeder, den es interessiert, seit Wochen hinreichend informiert sein. Das es nach 1,5 Monaten wieder hochkommt liegt nur daran, dass wir in 1-2 Wochen genug Masken zur Verfügung haben könnten, um tatsächlich auf diesem Wege die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, aber neue Erkenntnisse hat da niemand. Nur kann sich jemand die Welt-Schlagzeile "Nichts neues, aber wir erklären mal, was wir vorher wegen mangelndem Blut&Spermagehalt nicht erzählt haben" vorstellen.


Den Leuten ist in der breiten Masse nicht klar von welchen Ausmaßen und Zeiten wir hier reden. Die erste Welle wird locker bis Juli/August reichen und ihren Höhepunkt vielleicht Mai/Juni erreichen. Was wir aktuell sehen ist wenn nicht noch ein mittleres Wunder passiert Pillepalle.

Das ist etwas hochgesteckt. Das wären über zwei Monate von Beginn der großflächigen Epidemie/Ergreifen erster Maßnahmen bis zum Höhepunkt und noch einmal so viel bis zum Ende. In China war es ungefähr die Hälfte und selbst in Italien macht sich jetzt, 3 Wochen nach dem Durchgegriffen wurde, schon ein merkliche Abflachen bemerkbar. Es bleibt abzuwarten, ob der Deutsche Weg mit rein privatem Shutdown und weiter laufenden Betrieben deutlich schlechter wirkt, aber aber ich würde den Höhepunkt schon Anfang Mai erwarten und teilweise Entwarnung ab Ende Juni. Das ist immer noch deutlich mehr als die breite Masse und die Politiker realisiert zu haben scheinen, aber schon etwas kürzer als in deinem Szenario. Die größere Frage ist: Wie geht man nach der ersten Welle mit der Situation um? Wir werden auf absehbare Zeit keine flächige Immunität erreichen und auch regelmäßige Kompletttests der Bevölkerung sind nicht praktikabel.

Das problem ist aber du kannst die Wirtschaft nicht 6 Monate dichtmachen.

Der Witz ist ja: Würde man die Wirtschaft wirklich dicht machen, wäre Corona in 2-4 Wochen Geschichte. Und nicht nur Corona, sondern auch Influenza und alle anderen "schnellen" Viruserkrankungen. Wenn wirklich ALLE Vorräte bunkern und sich für 2 Inkubationszeiten in ihren vier Wänden einschließen (KEINE Spaziergänge. KEIN Einkaufen. KEINE Lieferdienste, Paketsendungen, Arbeit ohne Kundenkontakt, etc.) dann gibt es danach nur noch definitiv gesunde Haushalte und eine, vom aktuellen Stand ausgehend kleine Zahl von Haushalten, in der deutlich erkennbaren Symptomen, die man isolieren und behandeln kann. (Unerkennte Fälle mit sehr mildem Verlauf/ohne Symptome wären nach vier Wochen genesen und immun.)
Aber niemand hat den Mut, so etwas auch nur ins Gespräch zu bringen und die Menschen haben auch nicht die Vernunft, es durchzuziehen. Deswegen werden Viren mit kurzen Inkubationszeiten weiterhin munter von Wirt zu Wirt springen und jahrelang um den Globus ziehen, obwohl sie in keinem einzelnen Wirt länger als 2-3 Wochen überleben können.

Eigentlich ists ziemlich egal ob wir jetzt 4 Wochen früher oder später aufmachen - man hat die Wahl zwischen einer massiv steigenden Infektionsrate oder einer massiv fallenden Wirtschaftsleistung. Beides wird Menschenleben kosten. Es wird schmerzhaft werden, egal wie sies anstellen.

Man könnte die freie Zeit ja mal nutzen und darüber nachdenken, warum fallende Wirtschaftsleistung eigentlich immer noch Menschenleben kosten muss, anstatt Raubtierliberalismus zu prädigen... :kotz:

Wenns wirklich so kommt dass am 20 April oder was die Schulen/Einrichtungen wieder aufgemacht werden wirds wieder einen massiven Anstieg der Infizierten und Toten geben (anders gibts den auch aber mit Öffnungen wirds steiler). :ka:

Sind wir nicht schon bei 29.? Verlängerngen bis ...5. sind auf alle Fälle Pflicht und werden auch kommen. Am 20. April dürften die ersten Krankenhäuser einknicken.


Zu einen aus aus Menschlichkeit. Wer mit dem Konzept nichts anfangen kann, der begreift vielleicht den zweiten Aspekt:

Jene Nationen, aus denen wir jetzt ein paar Kranke übernehmen, sind schon viel weiter im Infektionsverlauf und es ist gut möglich, dass sie über den Gipfel der Kurve sind, wenn es bei uns richtig los geht. Und dann können sie ohne massiven Gesichtsverlust nicht *uns* Hilfe nicht verweigern.
Und selbst wenn wir diese nicht brauchen sollten, haben wir mit der symbolischen Aufnahme von ein paar Kranken Sympathie gewonnen und eine gewisse politische Verbindlichkeit erzeugt.

Bonuspunkt: Die Krankenhäuser lernen den Umgang mit Corona-Patienten.
 
hört dochmal auf neues zu posten, während ich tippe!
Dann schreib doch einfach schneller, verdammt und zugenäht nochmal!
Fertig, darf ich jetzt Antworten?

Verstehe. In dem Fall wären Raucher aber nicht besonders gefährdet, sondern besonders gefährlich. Ganz gewaltiger Unterschied.
Genau darum geht es doch. Infizierte Raucher scheinen eine merkliche Bedrohung für Mitmenschen zu sein. Es scheint, warten wir die Studien dazu ab.
 
Eigentlich ists ziemlich egal ob wir jetzt 4 Wochen früher oder später aufmachen - man hat die Wahl zwischen einer massiv steigenden Infektionsrate oder einer massiv fallenden Wirtschaftsleistung. Beides wird Menschenleben kosten.
Wieso? Was genau übersehe ich?

Das Virus tötet Menschen, klar. Aber wie genau kostet die "fallende Wirtschaftsleistung" Menschenleben?

Ich weiß wie und warum sie grundsätzlich Menschenleben kostet, und ich weiß wie und warum sie mit steigender Leistung auch zunehmend Menschenleben kostet. Aber warum kostet die Reduzierung (der größtenteils ja eh irrelevanten "Produktion von Abfallprodukten") Menschenleben? So lange wir alle Menschen nach wie vor mit ausreichend Nahrung versorgt bekommen, wer stirbt davon, und warum? :confused:
 
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Der Virus tötet Menschen, klar. Aber wie genau kostet die "fallende Wirtschaftsleistung" Menschenleben?

Mit unzähligen Pleiten von Privatpersonen steigen auch Depressionen, Suizide und dergleichen. Weniger Einkommen/Wohlstand bedeutet fast immer schlechtere Ernährung, schlechtere "Notjobs", generell ein ich nenns mal härteres Leben was ebenfalls die Chancen dabei draufzugehen erhöht.

Ich kann das natürlich nur schwerlich mit konkreten Zahlen belegen - so manche Depression wird vielleicht auch weniger entstehen wenn eine Arbeitsbelastung sinkt, aber ich denke schon dass es so ist, dass Rezessionen/Depressionen, Privatinsolvenzen, Krisenleben und all das was aus wirtschaftlichem Kollaps entsteht die Zahl an Todesfällen signifikant steigen lässt bzw. das Durchschnittsalter sinken lässt (letzteres ist ja zu einem beträchtlichen Teil auch gerade wegeen steigendem Wohlstand gestiegen).

Da gehts aber natürlich nur um Fälle wos wirklich an die Substanz geht (und davon wirds viele geben). Klar, wenn verringerter Wohlstand nur bedeutet mal nur alle 3 Jahre statt jedes Jahr das neue iPhone kaufen zu können ists wurscht.^^
 
Das Virus tötet Menschen, klar. Aber wie genau kostet die "fallende Wirtschaftsleistung" Menschenleben?
- Selbstmorde durch Insolvenz, das werden tausende werden
- schlechtere Ernährung
- Verarmung weiter Teile der Bevölkerung, das kostet statistisch viele Lebensjahre
- Reduzierte Möglichkeiten zur Finanzierung von Systemen für die Sicherheit, sie medizinisches System in GB im Vergleioch zu Deutschland

Oder kurz zusammengefasst: Wer arm ist, stirbt eher, es geht zwischen arm, "weniger" als 60% des Durchschnittseinkommen und "reich", mehr als 150% des Durchschnittseinkommen um fast 10 Jahre. Natürlich sind die Einflüsse vielfältig, auch Bildung korreliert mit Lebenserwartung, und nur, weil man verarmt, wird man nicht gleich dömmer. Aber als Diskussionsbasis taugt es, oder zumindest, um das Grundproblem zu diskutieren

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Quelle: Lebenserwartung nach Einkommen Einkommensklassen
 
Mit unzähligen Pleiten von Privatpersonen steigen auch Depressionen, Suizide und dergleichen. Weniger Einkommen/Wohlstand bedeutet fast immer schlechtere Ernährung, schlechtere "Notjobs", generell ein ich nenns mal härteres Leben was ebenfalls die Chancen dabei draufzugehen erhöht.
Wie ich sagte, die Grundversorgung (Nahrungsmittel, Strom, Gas, Wasser, Müllentsorgung) der Menschen sollte natürlich gewährleistet sein, auch wenn jemand seinen Job verliert (was zumindest theoretisch nicht nötig sein muß).

Wir reden von einem maximalen Shutdown für sagen wir mal 60 Tage. Das System friert man quasi für 60 Tage komplett (soweit irgendwie möglich) ein. Nur noch die zur Grundversorgung nötigen Prozesse läßt man, aber auch nur mit minimaler Leistung, laufen. So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Arbeiter sollten ja noch genug vorhanden sein.

Dann wäre es eigentlich auch gar nicht nötig dass die Menschen ihre Jobs verlieren. Wozu Milliarden über Milliarden in die Wirtschaft und was weiß ich wohin pumpen. Alles freezen, und die Grundversorgung in den 60 Tagen bezahlt wegen mir dann der Staat (und damit wir alle).

Und selbst wenn sowas warum auch immer gar nicht möglich wäre (nicht so einfach oder nur sehr schwer möglich heißt es wäre möglich!), Suizid durch Depressionen gibts anders ja auch schon - und ob die in den 60 Tagen dann wirklich mehr werden würden. Ich kenne aus dem RL einige Menschen die schon an (tlw. wirklich krassem) Burnout litten, aber nicht wegen zu viel Freizeit. Lagerkoller dürften wirklich unser kleinstes Problem werden...

Es gibt doch eigentlich nur 2 Möglichkeiten, lang, länger oder ganz lang (6-24 Monate) mit nicht unerheblichen Einschränkungen Leben, oder radikal und vielleicht nur 40-60 Tage. Und obwohl mich jede dieser Möglichkeiten finanziell bzw. wirtschaftlich 0 treffen würde, wäre ich für die härteste aber kürzeste Option. Und zwar weil sie rein logisch betrachtet von den Zahlen her (und ich meine nicht finanziell oder wirtschaftlich!) am sinnvollsten sein müsste.

Denn Möglichkeit Nummer 3 wollen wir doch bestimmt alle nicht...
 
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