Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Wer hat keine Angst vor dem Tod? In Notsituation und in Panik handeln wir instinktiv, da muss man sich nicht viel vormachen. Manche mehr und manche weniger aber im Endeffekt ist auch der Mensch ein Tier.
Zumindest mal ich. Mir fällt bei dem Thema auch nur ein, dass meine Kinder noch nicht volljährig sind und demnach noch nicht komplett selbstständig. Sie sind noch in der Grundschule. Ich müsste also noch zehn bis elf Jahre durchhalten bis ich sterben kann ohne mir einen Kopf um sie zu machen. Sonst wüsste ich nicht warum ich Angst davor haben sollte. Du darfst mir aber gern Gründe nennen.

@Incredible Alk
Ne, da machst du es dir mMn zu einfach. Der Mensch handelt oft instinktiv in solchen Situationen, da bin ich noch bei dir. Allerdings gibt's da noch die Autonatismen. Antrainierte, vom Unterbewusstsein gelenkte Reaktionen. Genau diese können wir beeinflussen. Hast du schon oft in der Achterbahn Geräusche unterdrückt, in wirklich heftigen Streitereien auf die Zunge gebissen und in Situationen die deine Zukunft maßgeblich beeinflussen schon des öfteren fair statt rational gehandelt, denke ich dass man es auch in solchen Situationen durchaus hin bekommt, gezielt zu reagieren statt nur instinktgetrieben.


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Ich frage mich auch wie das gehandhabt wird, wenn die Schüler wieder zur Schule können.
Die würden sich dann wahrscheinlich untereinander infizieren und das Virus mit nach Hause bringen.
Junge Eltern welche gesund sind brauchen wohl nicht viel befürchten.
Aber wie ist das mit Eltern welche Vorerkrankungen haben?
Ich wüßte nicht, wenn mein Sohn (16 Jahre jung) damit nach Hause kommt, wie ich mich schützen sollte.
Ausser das übliche wie Hände waschen, Abstand halten usw.
Die Großeltern kann man schon eher vor den Jüngeren schützen.
Aber wenn man mit seinen Kindern zusammen in einen Haushalt wohnt und zur Risikogruppe gehört, wird es schwierig.:ka:
 
Es hat.
Man hat gesagt, das Tragen einer Maske schützt einen selber nicht vor der Ansteckung durch einen Infizierten. Jetzt hat man es ergänzt, dass man als unbewusst Infizierter durch das Tragen der Maske das Risiko für andere senkt. So gesehen trägt man damit nur der nun etablierten Erkenntnis Rechnung, dass es wohl einen nicht kleinen Anteil von Infizierten ohne Symptome gibt.

Zuvor wurde das Tragen von Masken ausschließlich Personen mit Erkältungssymptomen empfohlen.
Das war kompletter Unfug, weil Virusträger natürlich schon weit vor den ersten Symptomen infektiös sind.
Nun wurde die Empfehlung auf "es wird allen das Tragen von Masken empfohlen" geändert.

Wie ich bereits zuvor erklärte, war die erste Empfehlung eine rein politische. Es gab (und gibt) einfach nicht genug Masken für alle. Dass (auch einfache) Masken nicht nur andere vor Ansteckung schützen, sondern auch bis zu einem gewissen Grad den Träger selbst, weiß jeder, der jemanden mit einer Organtransplantation kennt oder jemanden in Krankenhausisolation mit einem stark geschwächten Immunsystems besucht hat.
Im ersten Fall trägt der Empfänger einen einfachen Mundschutz (und das reicht aus, um den Patienten so vor Infektionen zu schützen, dass er/sie keine Probleme mit der Untredrückung des eigenen Immunsystems zur Vermeidung einer Abstoßungsreaktion bekommt), im zweiten Fall liegen Kittel, einfacher OP-Mundschutz, Haarnetz, Handschuhe und Schuhbedeckungen aus (der besuchte Patient selbst trägt in seinem Isolationszimmer normalerweise keine Maske oder ähnlich).

Diese Kehrtwende des RKI ist den vielen Angriffen durch Ärzte auf die Aussagen des RKI und nicht zuletzt auch dem Vorgehen in Österreich zu verdanken.
Und um es klar zu sagen: diese Nummer ist eine ganz große ******* und dürfte ziemlich viel Verunsicherung zur Folge haben.

Man munkelt, das RKI soll bald einen neuen Pressesprecher vorstellen.

07-minister.jpg
 
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Diese Kehrtwende des RKI ist den vielen Angriffen durch Ärzte auf die Aussagen des RKI und nicht zuletzt auch dem Vorgehen in Österreich zu verdanken.
Und um es klar zu sagen: diese Nummer ist eine ganz große ******* und dürfte ziemlich viel Verunsicherung zur Folge haben.

Man munkelt, das RKI soll bald einen neuen Pressesprecher vorstellen.
Langsam sinkt mein Vertrauen auch in diese Institution. Die eiern mir zuviel rum.
 
Wir sind hier doch nicht in Afrika, wo die Leute verhungern.
Im Fall der Fälle gibt es immer noch die Tafeln.

Die inzwischen geschlossen sind. Außerdem geht es weniger um Hunger, sonder wahrscheinlich um ungesunde Ernährung.

Diese Studien mag ich nicht, da sie es zu sehr auf den Wohlstand reduzieren, aber den Faktor Bildung ignorieren, der wiederum Einfluss auf Einkommen und Gesundheit hat.

Und Wohlstand hat einen großen Einfluss auf den Faktor Bildung.
 
Ich frage mich auch wie das gehandhabt wird, wenn die Schüler wieder zur Schule können.
Die würden sich dann wahrscheinlich untereinander infizieren und das Virus mit nach Hause bringen.
Junge Eltern welche gesund sind brauchen wohl nicht viel befürchten.
Aber wie ist das mit Eltern welche Vorerkrankungen haben?
Ich wüßte nicht, wenn mein Sohn (16 Jahre jung) damit nach Hause kommt, wie ich mich schützen sollte.
Ausser das übliche wie Hände waschen, Abstand halten usw.
Die Großeltern kann man schon eher vor den Jüngeren schützen.
Aber wenn man mit seinen Kindern zusammen in einen Haushalt wohnt und zur Risikogruppe gehört, wird es schwierig.:ka:
Also die Kinder die wieder zur Schule dürfen, können doch nur von noch nicht infizierten Eltern kommen. In der Schule war wochenlang nichts, also vermutlich auch keine Viren vor Ort. Wenn diese gesunden Kinder von gesunden Eltern nachhause zu gesunden Eltern kommen, sollte eigentlich nichts passieren.

Und du hast deine Frage bezüglich Schutz doch schon selbst beantwortet. Hygiene einhalten und normal weiter leben. Dein 16 jähriger macht doch wohl alleine Hausaufgaben und wäscht sich alleine. Außer beim reichen des Essens, hast du doch recht wenig Kontakt, oder?

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Also die Kinder die wieder zur Schule dürfen, können doch nur von noch nicht infizierten Eltern kommen. In der Schule war wochenlang nichts, also vermutlich auch keine Viren vor Ort. Wenn diese gesunden Kinder von gesunden Eltern nachhause zu gesunden Eltern kommen, sollte eigentlich nichts passieren.
Könnte man annehmen. Aber 100% sicher ist das nicht. Und dann können in den Schulen die Infektionszahlen ganz schnell hochgehen.

Und du hast deine Frage bezüglich Schutz doch schon selbst beantwortet. Hygiene einhalten und normal weiter leben. Dein 16 jähriger macht doch wohl alleine Hausaufgaben und wäscht sich alleine. Außer beim reichen des Essens, hast du doch recht wenig Kontakt, oder?
Man umarmt sich auch mal zwischendurch oder macht Spaßkämpfchen/rangelt rum.:)

Aber wenn es zu meinen eigenen Schutz ist, würde ich da erstmal darauf verzichten.
 
Ganz ehrlich - das Ding ist verglichen mit dem was es sonst so gibt an sehr verbreiteten Viruskrankheiten derart harmlos, dass man, wäre das hier vor vielleicht 25 Jahren passiert vor der Ultravernetzung der ganzen Welt wo jeder Furz im wahrsten Sinne viral gehen kann, wahrscheinlich nie etwas davon gehört hätte.

Kein Mensch hätte sich dafür interessiert obs in China ne neue Grippewelle gibt und wenn was hier ankommt gehts in den zigausenden Todesopfern der stinknormalen Grippewelle jedes Jahr unter.


Klar ist das unangenehm für Leute die sichs einfangen und umso schlimmer für die sehr wenigen schwachen die tatsächlich daran sterben werden (was nach aktuellem Stand Größenordnung nur jeder 100ste Infizierte sein wird) - aber das wars auch. Der Rest ist Sensationsgeilheit der Medien, Geltungsbedürfnis von Socialmedia-Usern und Clickbait-Hype. Wartet ein halbes Jahr und das ganze Thema interessiert bis auf ein paar wenige Wissenschaftler keinen Menschen mehr. :ka:

Tut mir leid, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. :D
 
denke ich dass man es auch in solchen Situationen durchaus hin bekommt, gezielt zu reagieren statt nur instinktgetrieben.

Wie gesagt das kann in seltenen Einzelfällen vorkommen oder bei Personen die auf eine Situation hin [ihr Unterbewusstsein] trainiert haben (wie etwa ein Kampfsportler der instinktiv richtig auf einen körperlichen Angriff reagieren würde). Aber in der Masse kannste das vergessen. Wenn eine echte Panik ausbricht rennen Leute wild übereinander, schreien und schlagen um sich. Das ist völlig bescheuertes Verhalten aber nunmal so im Stammhirn verankert. Auch wenn du da der Einzelfall bist der rational handeln will hilft dir das nicht, du wirst trotzdem totgetrampelt.

Kleiner Ausflug in die Psychologie... in einer Extremsituation gibts evolutionär bedingt genau 3 Möglichkeiten was ein Säugetier so tut: Flüchten, kämpfen oder totstellen. Sobald der Stressreiz groß genug ist um das System 2 (höheres Bewusstsein) abzuschalten und der Instinkt übernimmt tut der Mensch genau das. Er rennt panisch weg (Flucht), er tritt wild um sich (Kampf) oder er erstarrt regungslos zitternd (totstellen).

Unterschiedliche Ausprägungen und damit der Irrglaube man könne das kontrollieren kommt daher, dass die Grenze die überschritten werden muss dass diese Verhaltensweisen eintreffen bei jedem Individuum und je nach Art des Stresses verschieden sind. Der Kampfsportler wird eine sehr viel höhere Grenze haben für einen solchen Reflex wenn er in eine Kneipenschlägerei gerät als ein Untrainierter. Bei manchen ist die Grenze dagegen so niedrig dass sie sogar in Alltagssituationen schon überschritten wird (in einer Prüfungssituation nen Blackout haben ist beispielsweise "totstellen", den Mann vom Ordnungsamt dumm anfahren weil er nen Zehner für Falschparken haben will ist "Kampf").
 
Tut mir leid, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. :D
Was genau meinst du? Er hat doch bisher richtig gelegen mit dieser Aussage.

Bei manchen ist die Grenze dagegen so niedrig dass sie sogar in Alltagssituationen schon überschritten wird (in einer Prüfungssituation nen Blackout haben ist beispielsweise "totstellen", den Mann vom Ordnungsamt dumm anfahren weil er nen Zehner für Falschparken haben will ist "Kampf").
Du musst zugeben dass genau solche Dinge uns täglich ausmachen und nur so strotzen vor Selbstbestimmung. Wer gelernt hat höflich zu sein und fair, würde niemals den Mann vom Ordnungsamt anmaulen. Den Blackout in der Prüfung hat man auch nur, wenn man ihn zulässt. Denkst du denn jemand dem wurscht ist ob er die Prüfung besteht oder nicht hat einen Blackout wegen unserem Druck? Nö. Wir haben jeden einzelnen Tag die Möglichkeit uns zu trainieren für solche Situationen. Allein die üblichen regeln der Höflichkeit und Fairness würden uns das im laufe des Lebens abtrainieren, wenn wir uns nach ihnen richten. Das tun viele aber heute nicht mehr und genau das ist der Punkt an dem man sich das Leben zu leicht macht und dann in entscheidenden Situationen nicht Herr seiner Sinne ist.



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Was genau meinst du? Er hat doch bisher richtig gelegen mit dieser Aussage.

Nein, hatte er nicht. Es war schon damals falsch. Bspw. kannst du ja mal ausrechnen, wie "harmlos" eine Infektion ist, an der "nur" jeder 100ste ein bis zwei Wochen nach Ansteckung verstirbt (und wie die realen Zahlen tatsächlich aussehen werden, bleibt noch abzuwarten). 70 mio Tote sind schon ne Hausnummer. Was viele einfach auch nicht bedenken, sind die Folgeschäden einer solch massiven Lungenerkrankung. Da werden noch einige zusätzlich derbe Einschränkungen erwarten.
Das ist alles andere als harmlos und wäre auch früher ohne Netzkultur Thema in der Mitte der Gesellschaft gewesen.

Dass das Thema in einem halben Jahr wohl nur noch Wissenschaftler interessieren wird, ist auch eher sehr unwahrscheinlich.

Man muss ihm aber zugute halten, dass das so wirklich kaum jemand hat kommen sehen. Jeder liegt mal mit einer Zukunftsprognose daneben. Wäre irgendjemand unfehlbar, würde er/sie mit einem Wahsagerzelt auf der Kirmes groß Kasse machen.
 
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Die inzwischen geschlossen sind. Außerdem geht es weniger um Hunger, sonder wahrscheinlich um ungesunde Ernährung.

Die muss aber sehr lange dauern, bis da jemand dran stirbt. Sonst hätte McDonalds usw. schon lange dicht gemacht.

Die Gefahren liegen woanders. Was ich schon vor Wochen erahnt hatte haben, nun auch die Sicherheitsbehörden offiziell erkannt:
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-corona-freitag-101.html schrieb:
Bund befürchtet mehr rechte Gewalt wegen Corona-Krise

11:01 Uhr
Die Bundesregierung befürchtet eine Zunahme rechter Gewalt im Zuge der Corona-Krise. Es gebe erhöhte Aktivitäten und Planungen rechter Gruppierungen, teilte das Bundesinnenministerium nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) dem Bundestag mit. Demnach bereiten sich Mitglieder sogenannter Prepper-Gruppen auf einen angeblichen Tag X vor, an dem die öffentliche Ordnung zusammenbrechen soll. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sollen laut den Behördenangaben Waffen und Munition aus Verstecken, sogenannten Safehouses, geholt worden sein. "Teile der extremen Rechten haben sich auf genau solche Situationen vorbereitet und könnten mit Anschlägen aktiv werden", sagte Linken-Innenexpertin Martina Renner dem RND. Es sei äußerste Aufmerksamkeit geboten.

Aktuelles vom RKI: RKI-Chef Wieler zum Coronavirus: "Die Massnahmen wirken" | tagesschau.de
RKI hofft auf Nachlassen der Epidemie in den kommenden Tagen

10:31 Uhr
Die Einschränkungen wirkten, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Es sei gelungen die Reproduktionsrate bei den Infektionen auf eins zu drücken. Das heißt, dass ein Infizierter nur jeweils einen wieder ansteckt. Er hoffe, dass die Zahl in den nächsten Tagen unter eins sinke. In dem Fall geht dann über die Zeit auch die Zahl der Erkrankungen zurück.
Wieler forderte außerdem eine Erhöhung der Taktung im öffentlichen Nahverkehr oder den Einsatz von mehr Waggons, damit Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln genug Abstand halten können. Wieler wies erneut daraufhin, dass das Tragen von Behelfsmasken nicht vor einer Infizierung mit dem Coronavirus schütze. Eine solche Maske könne allenfalls helfen, eigene Tröpfchen zurückzuhalten und andere damit vor einer Infektion zu schützen, sagt Wieler. Wichtig sei, wenn jemand Symptome zeige, müsse diese Person unbedingt zu Hause bleiben.

Wird wohl alles noch etwas dauern:
Geisel: Einschränkungen könnten das ganze Jahr andauern

09:50 Uhr
Berlins Innensenator Andreas Geisel geht davon aus, dass die Abstandsregelungen wegen der Corona-Pandemie das ganze Jahr lang gelten könnten. Geisel sagte am Freitag im rbb, es gehe darum "die Infektionsgeschwindigkeit so zu verringern, dass wir das Gesundheitssystem nicht überlasten und Zustände wie in Spanien oder Italien verhindern." Es sei nicht seriös zu sagen, am 19. April werde alles zu Ende sein, sagte der SPD-Politiker. Man werde den Lockdown im Laufe des April und Mai sicherlich lockern müssen. "Aber die Beschränkungen, Abstandsregelungen, die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten - ich fürchte, dass wird uns das ganze Jahr über begleiten", so Geisel.
 
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Wer gelernt hat höflich zu sein und fair, würde niemals den Mann vom Ordnungsamt anmaulen. Den Blackout in der Prüfung hat man auch nur, wenn man ihn zulässt.

Du magst den Eindruck haben dass das so ist weil du vielleicht einer der Personen bist wo die Grenze wann System1 übernimmt vergleichsweise hoch ist. Da darfst du aber nicht auf andere schließen. Es geht darum zu verstehen, dass die Übernahme von System 1 KEINE bewuste Entscheidung ist! Einen Blackout "nicht zulassen" gibts nicht. Je nach Charakter und Übung kann das Limit an Stress das man ausüben muss bis derjenige einen Blackout hat höher liegen (vielleicht sogar so hoch dass es unerreichbar ist - oder eine andere Reaktionsgrenze wird früher gerissen und der Prüfling rennt raus oder schreit den Lehrer an was Flucht/Kampf statt totstellen wäre) aber niemand kann sich bewusst dazu entscheiden das zu tun oder nicht zu tun - darum gehts ja eben.

Natürlich liegen die Grenzen tendentiell höher je besser man erzogen ist, auch je mehr Wissen man darüber hat, wie viel Übung und Erfahrungen man hat (unerfahrene Kinder sind sehr viel schneller an der Grenze als erfahrenere Erwachsene - ein dreijähriger kann völlig ausrasten weil sein Brot schief geschnitten wurde) aber nochmal - wenn die individuelle Grenze einer Person erreicht wurde kann diese nicht mehr entscheiden wie sie sich verhält. Übrigens kann man auch gut beobachten wie beispielsweise Alkohol diese Grenzen zuverlässig temporär absenkt. Das kennste bestimmt aus deiner Umgebung ;-)


Das sind ja alles schon (zumindest psychologisch) extremsituationen. Um die Kurve zum Threadthema zu kriegen: Diese rationale Entscheidungsfreiheit wird auch schon vorhger genommen ohne dass die leute es merken (das gefährliche daran ist dass die Leute GLAUBEN es zu beherrschen, es aber nicht tun, selbst trainierte/wissende Personen nicht). Wenn du die Leute fragst ist es selbstverständlich eine völlig rationale Entscheidung gewesen jetzt 2 Poackungen Klopapier zu kaufen. Faktisch wurde diese Entscheidung aber durch Dinge wie Herdentrieb, Ankereffekte, Verfügbarkeitsheuristiken und so weiter ausgelöst. Das schlimme an solchen Dingen ist wenn einem durch weitergehendes Studium der menschlichen Psychologie irgendwann klar wird, wie wenig selbstbestimmt wir tatsächlich unterwegs sind (ich kanns nur jedem empfehlen, es ist ja grade viel Zeit um mal das eine oder andere Buch zu dem Thema zu lesen, meine Empfehlung wäre was von Daniel Kahneman^^).
 
Nein, hatte er nicht. Es war schon damals falsch. Bspw. kannst du ja mal ausrechnen, wie "harmlos" eine Infektion ist, an der "nur" jeder 100ste ein bis zwei Wochen nach Ansteckung verstirbt (und wie die realen Zahlen tatsächlich aussehen werden, bleibt noch abzuwarten). 70 mio Tote sind schon ne Hausnummer. Was viele einfach auch nicht bedenken, sind die Folgeschäden einer solch massiven Lungenerkrankung. Da werden noch einige zusätzlich derbe Einschränkungen erwarten.
Das ist alles andere als harmlos und wäre auch früher ohne Netzkultur Thema in der Mitte der Gesellschaft gewesen.

Dass das Thema in einem halben Jahr wohl nur noch Wissenschaftler interessieren wird, ist auch eher sehr unwahrscheinlich.

Man muss ihm aber zugute halten, dass das so wirklich kaum jemand hat kommen sehen. Jeder liegt mal mit einer Zukunftsprognose daneben. Wäre irgendjemand unfehlbar, würde er/sie mit einem Wahsagerzelt auf der Kirmes groß Kasse machen.
Wie bitte kommst du denn auf 70.000.000 Tote? Es sind nach Stand vom Freitagmorgen (heute) 1.015.403 infizierte weltweit und insgesamt 53.030 Tote verzeichnet. Das sind also fünf Prozent und da sind die ganzen vorerkrankten mit drin die sehr sicher auch auf anderem Wege gestorben wären. Es fehlen aber noch all die infizierten ohne Symptome und Nachweis. Und es fehlen all jene die es bereits überstanden haben. Ich denke schon, dass er mit der 1 Prozent Aussage gar nicht so falsch liegt bisher.

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Ich frage mich auch wie das gehandhabt wird, wenn die Schüler wieder zur Schule können.
Die würden sich dann wahrscheinlich untereinander infizieren und das Virus mit nach Hause bringen.
Junge Eltern welche gesund sind brauchen wohl nicht viel befürchten.
Aber wie ist das mit Eltern welche Vorerkrankungen haben?
Ich wüßte nicht, wenn mein Sohn (16 Jahre jung) damit nach Hause kommt, wie ich mich schützen sollte.
Ausser das übliche wie Hände waschen, Abstand halten usw.
Die Großeltern kann man schon eher vor den Jüngeren schützen.
Aber wenn man mit seinen Kindern zusammen in einen Haushalt wohnt und zur Risikogruppe gehört, wird es schwierig.:ka:

Abstand halten zu meinem Sohn? Der ist allerdings erst 8 aber Nähe könnte ich ihm niemals verwehren. Mit 16 sieht es da schon etwas anders aus, haben ja noch eine Tochter im Haus von 18 Jahren und unsere älteste wohnt bereits allein.
 
Wie bitte kommst du denn auf 70.000.000 Tote? Es sind nach Stand vom Freitagmorgen (heute) 1.015.403 infizierte weltweit und insgesamt 53.030 Tote verzeichnet. Das sind also fünf Prozent und da sind die ganzen vorerkrankten mit drin die sehr sicher auch auf anderem Wege gestorben wären. Es fehlen aber noch all die infizierten ohne Symptome und Nachweis. Und es fehlen all jene die es bereits überstanden haben. Ich denke schon, dass er mit der 1 Prozent Aussage gar nicht so falsch liegt bisher.

Da aber die Überlastung der Krankenhäuser in anderen Ländern zunimmt, wird dann auch die Zahl der Toten steigen.
Ich würde da also schon bei der Zahl von 3-5% bleiben.

In Deutschland sieht es noch ganz gut aus:

Noch 10.000 Beatmungsplätze in deutschen Krankenhäusern frei

09:14 Uhr
Bei der Behandlung schwer erkrankter Coronavirus-Patienten in Deutschland hält der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, die Kapazitäten in den kommenden zwei Wochen für ausreichend. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die nächsten zehn, 14 Tage schaffen werden, dass es gelingen wird, jedem Patienten, der einen Beatmungsplatz braucht, einen solchen zu ermöglichen", sagte Gaß dem Fernsehsender n-tv. Gut 10.000 Beatmungsplätze seien im Augenblick noch frei. Derzeit würden in Deutschland 2500 Patienten mit der Lungenerkrankung Covid-19 an Beatmungsgeräten behandelt.
"Wir sind darauf eingerichtet, dass in den kommenden Tagen und in den kommenden Wochen noch deutlich mehr Patienten in den Krankenhäusern ankommen", sagte Gaß. Er räumte ein, dass es Krankenhäuser gebe, deren Beatmungskapazität ausgelastet sei. "Es gibt dann aber noch eine Reihe nahegelegener Häuser, die aufnehmen können."
 
Wie bitte kommst du denn auf 70.000.000 Tote? Es sind nach Stand vom Freitagmorgen (heute) 1.015.403 infizierte weltweit und insgesamt 53.030 Tote verzeichnet. Das sind also fünf Prozent und da sind die ganzen vorerkrankten mit drin die sehr sicher auch auf anderem Wege gestorben wären. Es fehlen aber noch all die infizierten ohne Symptome und Nachweis. Und es fehlen all jene die es bereits überstanden haben. Ich denke schon, dass er mit der 1 Prozent Aussage gar nicht so falsch liegt bisher.

Meine Beiträge bitte erst einmal genau lesen, dann sacken lassen und antworten.
Ich errechnete diese Zahl anhand des Postings von Incredible Alk. Jeder 100ste Infizierte (und man darf davon ausgehen, dass - so eine Impfung nicht früh genug möglich wird - nahezu jeder Kontakt mit Covid19 bekommen wird) würde laut seinem damaligem Posting vom 31.01.2020 draufgehen, dies aber normalerweise (bzw. früher (TM)) keinen wirklich interessieren.
7 mrd Menschen, von denen jeder 100ste stirbt, macht nun mal 70 mio.
Das wäre keine Kleinigkeit. Zu keinem Zeitpunkt.Was die Realität letztendlich bringen wird, wird sich zeigen (hatte ich erwähnt)

Du wolltest wissen, warum der Inhalt seines damaligen Postings aus heutiger Sicht ein Schmunzeln auslöst. Ich habe es dir erklärt (und auch warum manche Aussage so nicht stimmig ist).

Zur Erinnerung:
Klar ist das unangenehm für Leute die sichs einfangen und umso schlimmer für die sehr wenigen schwachen die tatsächlich daran sterben werden (was nach aktuellem Stand Größenordnung nur jeder 100ste Infizierte sein wird) - aber das wars auch. Der Rest ist Sensationsgeilheit der Medien, Geltungsbedürfnis von Socialmedia-Usern und Clickbait-Hype. Wartet ein halbes Jahr und das ganze Thema interessiert bis auf ein paar wenige Wissenschaftler keinen Menschen mehr. :ka:
 
Tja, so war das im Januar als man nicht wirklich damit rechnen konnte dass das Ding sich tatsächlich flächendeckend weltweit ausbreiten würde. Dann wäre die Geschichte tatsächlich schon (seit ein paar Wochen) gegessen gewesen und hätte wirklich kaum jemanden interessiert. So wie SARS-CoV1, MERS und so weiter.

Blöderweise kams diesmal anders als (auch von mir) erwartet. :ka:
 
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