Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Trotzdem schon ziemlich unheimlich, irgendwie...

Allerdings kein unglaublicher und schon gar kein unerklärlicher Zufall.

Viele große Epidemien in der Geschichte waren Atemwegserkankungen. Das spiegelt sich in der Literatur wieder, wo wegen mangelnder Hygiene und/oder Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten einfach nicht sexy sind und sich Leser sagen könnten, sie würde es nicht treffen. Aber Atmen ... Atmen muss jeder.

Das gilt erst recht, wenn es um virale oder bakteriologische Kampfstoffe aus dem Labor geht, denn die hauen als Thema für Autoren ja erst dann richtig rein, wenn sie über die Luft übertragbar und dann ebenfalls (hauptsächlich) über die Atemwege aufgenommen werden.

2020 ist das Datum, welches tausendfach als magischer Zukunftszeitpunkt verwendet wurde, wenn man eine schicke Zahl haben wollte und die runde 2000 schon zu dicht (in der Regel < 20 Jahre) dran war.

Die Chinesen waren schon immer die Bösen, die so etwas entwickeln - wenn's nicht gerade die Russen oder die eigene Regierung war.
Und wenn Autoren etwas in China verorten, fällt die Wahl auch verblüffend häufig auf Wuhan, wenn Peking oder Shanghai ein zu offensichtlich sind - ein wenig so, wie die Wahl oft auf Chicago fällt, wenn New York oder Washington D.C. gerade medial überstrapaziert wirken. Außerdem liegt es praktisch im geographischen Herzen Chinas - also genau dort, wo Sauron sitzen würde, wenn's Mordor wäre, mwuharharrharrr ...
Auch war es um die 80er herum, als das vorher nahezu komplett isolierte China überhaupt erst wieder so etwas wie internationale Präsenz gewann und die Welt langsam merkte, dass da nicht nur Millionen Menschen mit Holzhacken den Boden beackern, sondern nach jahrzehntelangem Rückwärtskurs der technologische Anschluss gesucht wird.

Und Koontz, der quasi ein Inbegriff der Massenproduktion von Bestsellern nach Schema F ist, war ein Meister darin, Versatzstücke zu verwenden, die entweder allgemein bekannt oder gerade sehr präsent sind und damit beim Leser ein wohliges "Ja, da habe ich schon mal von gehört!"-Gefühl auslösen.
Das Ist ein bisschen wie mit dem Geschreibsel von Nostradamus: Wenn man alles Mögliche mal zum Thema gemacht hat, findet sich in der Zukunft bestimmt ein Ereignis, das verblüffende Parallelen aufweist.

Huch, mir fällt gerade auf, dass sogar von mir Hobby-Schreiberling 2002/2003 passend zur SARS-COV-Pandemie ein Roman veröffentlicht wurde, der eine Pandemie zum Thema hat. Geschrieben hatte ich den schon mindestens vier Jahre vorher. Woher ich das nur wieder wusste? :D
 
Jetzt kommen die ganz schlauen
"ZEW-Konjunkturerwartungen brechen massiv ein" den text dazu stelle ich jetzt nicht mit rein den kann sich jeder selber erstellen.

Lufthansa plant Luftbrücke zur Warenversorgung...ist das jetzt Spaß?

Nö,
jetzt beginnt die Party erstmal so richtig :ugly:

Osterferferien und dgl. kannst du jetzt schon streichen.
 
[...]
Und Koontz, der quasi ein Inbegriff der Massenproduktion von Bestsellern nach Schema F ist, war ein Meister darin, Versatzstücke zu verwenden, die entweder allgemein bekannt oder gerade sehr präsent sind und damit beim Leser ein wohliges "Ja, da habe ich schon mal von gehört!"-Gefühl auslösen.[...]

... dabei war er bis Ende der 90er/Anfang der 2000er noch ziemlich gut. Aber stimmt schon, danach ist er zunehmend vom Bereich des Fantastischen (und manchmal Horror) hin zu 08/15-Actionthrillern gekommen.

/edit: @Two-Face: Also wirklich, dieser bösartige Diss gegen Gul Dukat ist wirklich nicht angebracht!
 
Coronavirus: RKI stuft Gefaehrdung als "hoch" ein | tagesschau.de


Das sollte dann wohl auch grundsätzlich für alle blutverdünnenden Medikamente gelten, also wo zb. auch Acetylsalicylsäure enthalten ist (HerzAss, Thomapyrin, Aspirin, Alka-Seltzer, usw)

Davon wird auch kein einigen Krankheiten abgeraten.

Im Moment haben die polischen Einbrecherbanden auch ein Problem. :D Die bekommen ihr geklautes Zeug nicht mehr raus.

Mein Vater meinte vorhin, das es die letzten Wochen im Dorf auch eine Einbruchsserie gab, die jetzt erst mal vorbei ist.

Auch die Zahl der Autodiebstähle dürfte deutlich sinken. Bin schon auf die PKS nächstes Jahr gespannt.
 
Bitte die Artikel gründlich und bis zum Schluss lesen. Obwohl die Unsitte, überall mitten in den Text irgendwelche Kästen mit Fotostrecken, Werbeanzeigen oder Verweisen auf weitere Artikel einzubauen, es manchmal gar nicht leicht macht zu sehen, wo der Artikel tatsächlich zu Ende ist. Zugegeben.

Den Ball spiele ich mal direkt zurück.
Der Witz ist: als ich den Artikel am 14.03 zu meinen Bookmarks hinzufügte (bin selbst Risikopatient und muss einfach auf dem Laufenden sein), war dieser kleine Absatz:
Verschiedene Gesundheitsexperten raten dennoch dazu, bei Fieber Paracetamol zu nehmen. Ibuprofen und Aspirin hemmten die Blutgerinnung und seien möglicherweise nicht hilfreich.
nicht enthalten. Wäre es so gewesen, hätte mich das gar nicht auf den Plan gerufen. Da hat der MDR wohl mal wieder seine Berichterstattung nachträglich modifiziert.
Aber auch nur in so weit, dass "verschiedene Gesundheitsexperten" doch noch eine andere Meinung zum Thema besitzen würden.
Natürlich ohne irgendein Zeichen, dass der Artikel ein Update erfahren hätte.

Die Fake News behauptete, Ibuprofen würde die Anfälligkeit für eine Infektion mit SARS-CoV-2 erhöhen. Dem ist entschieden widersprochen worden. Aber beide Artikel berichten übereinstimmend (!), dass bei einer bestehenden (!) "Corona-Infektion" trotzdem besser kein Ibuprofen genommen werden sollte. Weil dessen blutgerinnungshemmende Wirkung das Risiko von Komplikationen (in Form innerer Blutungen) erhöhen könnte.

Siehe oben: da gab es keinerlei Übereinstimmung und die Fake News lautete auch vollkommen anders. Mich wundert langsam echt nichts mehr.

Hier zu der verteilten angeblichen "Fake News", die vor 2-3 Tagen "bekämpft" gehörte:

WELT schrieb:
„Die haben festgestellt“, sagt die Frau, „dass die Leute, die mit diesen schweren Symptomen in die Klinik eingeliefert wurden, mehr oder weniger alle daheim Ibuprofen vorher genommen hatten. Weiter heißt es, „die“ im Labor hätten Hinweise darauf gefunden, dass Ibuprofen die Vermehrung des Virus beschleunige. Deshalb würden Ärzte der Uniklinik davon abraten, Ibuprofen zu nehmen; stattdessen solle man zu anderen schmerzlindernden Medikamenten greifen. Die Absenderin bittet darum, die Nachricht weiterzuverbreiten.

Auch wenn sie fachlich vielleicht nicht exakt ist, so ist der Grundgehalt der Aussage aber stand der Empfehlung der WHO seit heute: Wer Ibuprofen während einer Corona-Infektion einnimmt, erkrankt scheinbar schwerer.

Und noch am Rande: auch für eine mögliche erhöhte Anfälligkeit gibt es zumindest (wenn auch dezente, aber diese Schiene war ja auch gar nicht die eigentliche "Fake"-Problematik) Hinweise:
WELT schrieb:
Die Idee: Auf der Zelloberfläche befinden sich sogenannte ACE-Rezeptoren, an die das ACE-Enzym bindet. Genau diese Rezeptoren nutzt das Coronavirus, um in die Zellen einzudringen. ACE-Hemmer fangen das ACE-Enzym ab, die ACE-Rezeptoren bleiben frei und die Viren können leichter eindringen. Es könnte sogar so sein, dass die Zellen die Zahl der Rezeptoren erhöhen, wenn das Enzym abgefangen wird. Damit hätten die Viren noch mehr Eintrittsmöglichkeiten in die Zelle.

Einer unbestätigten Hypothese zufolge soll Ibuprofen einen ähnlichen Effekt haben. Noch ist allerdings nicht überprüft worden, ob das stimmt. Der „Lancet“-Artikel ist ausdrücklich als Hypothese formuliert. Denn für eine harte wissenschaftliche Studie ist die Zahl der involvierten Patienten viel zu niedrig: Die Forscher betrachten lediglich Krankheitsverläufe von 32 chinesischen Patienten, die in den vergangenen Wochen auf der Intensivstation verstarben.

Ibuprofen wirkt auch nicht als ACE-Hemmer, sondern beeinflusst andere Stoffe im Körper: Prostaglandine. Diese Gewebehormone beeinflussen eine Reihe von Organen, etwa das Kreislaufsystem oder auch das Auge.

Die Ibuprofen-Hypothese ist also sehr wackelig. Sie reicht nicht aus, um eine eindeutige Schlussfolgerung zu ziehen. Es wurde nicht auf Zellebene geprüft, ob Ibuprofen – über welchen Mechanismus auch immer – dazu führt, dass das Virus leichter in die Zellen eindringen kann. Die Einnahme von Medikamenten sollte in jedem Fall mit einem Arzt abgesprochen werden.
https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2213-2600(20)30116-8


Die Jagt nach der Ibuprofen-Fake News war also eigentlich selbst eine einzige Fake News. Man könnte maximal beanstanden, dass die abgesetzte Warnung nicht wirklich gut recherchiert war (und sie liest sich tatsächlich so, als hätte irgendeine Trulla eine Verwandte in der Klinik angerufen, die ihr wahrscheinlich etwas Richtiges aus dem Nähkästchen des Klinikbetriebs erzählt hat, sie jedoch zu doof für eine 1:1-Wiedergabe gewesen ist). Aber so auch die Artikel der angeblichen "Jäger".

Es ist momentan schlicht und ergreifend keine besonders gute Idee, sich in der momentanen Situation bei Erkältungssymptomen mit Ibuprofen zuzuballern. Paracetamol is the way to go.

Es bleibt dabei: Irrenhaus (scheinbar ganz besonders auch ein mediales)!
 
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Momentan kommt man sich vor wie in zwei Welten. Im einen Geschäfft Absperrband vorm Tresen, damit man den Verkäufern nicht näher als 2 m kommen kann und auch die Kunden halten Abstand zueinander. Im nächsten Geschäfft nichts und man muss aufpassen das einem die anderen Kunden nicht auf die Füße latschen.
 
Der Frachtverkehr war und ist nie in Frage gestellt, also braucht es auch keine „Luftbrücke“. Die Schlagzeile ist Mumpitz.

Natürlich ist gerade der Luftfrachtverkehr jetzt beeinträchtigt, weil die Kapazität im Bauch der Passagierflieger jetzt fehlt. Abgesehen davon dürfte jetzt bei vielen Dingen eine Nachfrage nach schnellst möglicher Lieferung bestehen.
 
Bund und Länder beschließen Krankenhaus-Notfallplan

18:15 Uhr
Angesichts steigender Zahlen an Infizierten wollen Bund und Länder die stationäre Krankenhausversorgung ausweiten. Um Kliniken zu entlasten, die sich auf den Aufbau von Intensivkapazitäten konzentrieren, müssten an anderen Kliniken und gegebenenfalls provisorischen weiteren Standorten wie Hotels oder umgerüsteten Hallen zusätzliche Betten- und Behandlungskapazitäten - bis hin zur Verdoppelung - aufgebaut werden. Das geht aus einem "Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus" hervor, auf das sich Bund und Länder verständigt haben. Demnach sollen unter anderem Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größere Hallen umgerüstet werden, um dort die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zu versorgen.
Zur Steigerung der Beatmungskapazität plane das Bundesgesundheitsministerium mit den Gesundheitsministern der Länder bis Anfang nächster Woche, wann die vom Bund beschafften Beatmungsgeräte unterschiedlicher Kategorien wo eingesetzt werden können. Die Länder sollten mit ihren Kliniken, die über Intensivkapazitäten verfügen, Pläne für zusätzliche provisorische Intensivkapazitäten erarbeiten. Alle Kliniken und Einrichtungen des Gesundheitswesens sollten "ihre Lagerbestände, Altbestände und Keller durchforsten" nach Betten, Liegen oder Beatmungsgeräten, die zusätzlich genutzt werden könnten, heißt es weiter.


Zum Thema Flieger: EU-Vergaberecht: Geisterfluege in der Corona-Krise | LTO.de


Edit: Saechsischer Hilfsfond soll Unternehmen, Freiberuflern & Co. helfen | MDR.DE

Über 40 Kilometer Stau an der Grenze: Chaos auf der A4 - DRK-Versorgungszug unterwegs | MDR.DE
 
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