Ich bin kein Virologe, aber bei der extrem tödlichen Spanischen Grippe (H1N1) von 1918-1920 ging die Zahl der Erkrankungen am Ende deswegen zurück,
weil sich bis zu 25% der Weltbevölkerung angesteckt haben und die Überlebenden danach gegen das Virus und seine Mutationen immunisiert waren.
Virologe bin ich auch nicht, ich hab da nur ein bisschen Grundwissen, hab das eine oder andere Semester mal ein paar ECTS in solchen Themengebieten gesammelt und auch mal in biochemischen Labors gestanden früher - was aktuell wirklich sehr günstig ist da man die Hygienepraxis aus dem Labor jetzt wieder anwenden kann bzw. schon sensibilisiert wurde. Ich hab mich zu Laborszeiten mal weil ich doof war und mir ins Gesicht gefasst hab mit nem Testkeim angesteckt namens bacillus subtillis - das war sehr gutes Lernen durch Schmerz (ein Tag lecker Brechdurchfall)
.Klar, dass die Epidemien zurückgehen wegen erworbenen Immunitäten ist der Normalfall. Das wird bei CoV19 genauso sein. Es ist halt nur nicht klar, wie lange die Immunität anhält. Wenn keine "Gedächtnisse"" angelegt werden (bei dem Virustyp unwahrscheinlich) könnten wir alle paar Monate die nächste Welle haben die sehr stark verläuft. Wenn Immunitäten Jahre halten (eher wahrscheinlich) gibts zwar auch eine 2. und 3. Welle (weil sich in der ersten ja lange nicht alle anstecken), die fallen dann aber deutlich milder aus da die verbreitungsraten entsprechend geringer sind wenn sich immune Individuen in der Gesellschaft befinden.
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