Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Beispielsweise sämtliche Immobilienbesitzer bei der Zwangshypothek in den 50ern.
Nein, nicht sämtliche. Es gab entsprechende Freibetragsregelungen. Dazu war die Bemessungsgrundlage bis zum Schluss der Wert, denn das Grundstück, etc. zum Stichtag hatte. Sprich er wurde nicht auf die in den Folgejahren steigende Werte angepasst. Dazu kam das in den Folgejahren rapide steigende Lohnniveau sowie Inflation ...
Vermoegensabgabe (Lastenausgleichsgesetz) – Wikipedia
Aber was erzähle ich. Kaum wird was von einer Abgabe erwähnt, dann steht für manche die große Enteignung und das Ende der Welt bevor und auf YT spucken die ganzen Westentaschen-Hugenbergs wieder Gift und Galle.
 
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Obs da jetzt nen Grundfreibetrag von 5000€ gibt oder nicht ändert wenig daran, dass solche Vorhgehensweisen ne absolute Sauerei sind. :ka:

Man kann auch sparen und trotzdem gut leben, das heißt ja schließlich nicht das man sich mal ab und zu was gönnen soll, aber eben mit Maß.
Viele Menschen lebenaber halt teils seit Jahrzehnten deutlich über ihre Verhältnisse

Und warum ist das so? Weil die Leute es vorgelebt bekommen, fast die gesamte Medienwelt um sie herum auf Konsum-ist-geil ausgelegt ist, die BWLler noch vorrechnen dass gespartes Eigentum "totes Kapital" ist das investiert werden will und wenns dann knallt sind die, die was gespart haben im worst case noch die Gearsc*ten wenn die Vermögensabgabe kommt.

Es ist doch kein Wunder, dass weite Bevölkerungsteile dann so leben, dass wenn ein Monatsgehalt ausfällt die Insolvenz droht.


Ich habe auch manchen Arbeitskollegen der jetzt in große Schwierigkeiten kommt in Kurzarbeitszeiten wenn eben das Gehalt auf schlimmstenfalls 60% fällt (real ists meist noch etwas mehr). Und das in einer Firma der es seit Jahren sowieso nicht besonders gut geht (sprich man eher etwas "sicherer" planen sollte).
Mal ehrlich - wenn ich so wirtschafte, dass ein temporärer Einbruch meines Gehaltes um vielleicht ein Drittel mich an den Rand meiner Existenz drückt weil null Reserven da sind und die fixkosten quasi so hoch wie das Einkommen sind dann hab ich was falsch gemacht. Bis auf den kleinen Anteil von Leuten die unverschuldet in solche Situationen gekommen sind (das gibts ja leider auch) hab ich da wierklich wenig Mitleid. :ka:
 
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5000DM waren 1949 um einiges mehr wert, als es heute 5000€ sind. Für 5000DM hätte ein Facharbeiter ungefähr 3 Jahre arbeiten müssen.

Achso, DANN ists natürlich gar kein Problem wenn Vermögen darüber einfach ersatzlos weggenommen wird (für etwas, was der Facharbeiter nicht zu verantworten hat oder irgendwie hätte beeinflussen können). :hmm:

Wie in aller Welt kann man denn verteidigen dass man in einem solchen Fall faktisch bestohlen wird? Wenn einer einbricht sagste ja auch nicht "nimm die Anlage ruhig mit wenn du den fernseher stehen lässt ists ok".
 
Mal ehrlich - wenn ich so wirtschafte, dass ein temporärer Einbruch meines Gehaltes um vielleicht ein Drittel mich an den Rand meiner Existenz drückt weil null Reserven da sind und die fixkosten quasi so hoch wie das Einkommen sind dann hab ich was falsch gemacht. Bis auf den kleinen Anteil von Leuten die unverschuldet in solche Situationen gekommen sind (das gibts ja leider auch) hab ich da wierklich wenig Mitleid. :ka:

Dann haben ja viele Menschen, die wenig verdienen und deswegen keine Rücklagen bilden können, was falsch gemacht.
Wenn aber alle nur noch die Top Jobs haben wollen und keiner mehr im Pflegeheim, bei der Müllabfuhr oder im Krankenhaus arbeiten will, was dann?
 
Man tut hier ja geradewegs so, als ob den Leuten alles weggenommen wurde. :rollen:
Nichtmal bei der Welt begibt man sich auf ein so dünnes Eis: Wiederaufbau: Was die Idee vom „Lastenausgleich“ taugte - WELT

Und wenn man schonmal dabei ist: Deutschland: 45 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Bevoelkerung - DER SPIEGEL
Vermögensanteil des obersten Dezils zwischen 1950 und 2012
Gerade letzteres hat es in sich. Über Jahrzehnte hat man es geschafft, dass das Vermögen breiter in der Bevölkerung verteilt wird. Das ganze wurde, angefangen unter Kohl, wieder mit den Hintern eingerissen. Denn Steuern sind ja so abgrundtief böse...
rolleyes4.gif
 
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Dann haben ja viele Menschen, die wenig verdienen und deswegen keine Rücklagen bilden können, was falsch gemacht.

Das sind die, die unverschuldet in solchen Situationen sind (sofern sie nicht fahrlässig bessere Einkommenschancen nicht genutzt haben). Die können nichts dafür und um die gehts mir auch nicht.
Es geht um die Kollegen, die 4000€ netto im Monat haben, in der jetzigen Situation nur ein paar Tage Kurzarbeit fahren müssen, deswegen nur 3500€ im Monat netto haben und mir im Büro die Ohren volljammern dass sie mit ihrem Geld nicht rundkommen. Und dann musste (als jemand der bei 100% Gehalt deutlich weniger netto hat als die mit Kurzarbeitstagen) noch versuchen ihnen nicht auf den Anzug zu kotzen. :rollen:
 
Es geht um die Kollegen, die 4000€ netto im Monat haben, in der jetzigen Situation nur ein paar Tage Kurzarbeit fahren müssen, deswegen nur 3500€ im Monat netto haben und mir im Büro die Ohren volljammern dass sie mit ihrem Geld nicht rundkommen. Und dann musste (als jemand der bei 100% Gehalt deutlich weniger netto hat) noch versuchen ihnen nicht auf den Anzug zu kotzen. :rollen:

Das kommt immer darauf an, wie man denn so lebt oder welche Fixkosten vorliegen.
Wenn die noch die Pflege der Eltern zahlen müssen oder das Haus finanzieren, ist das Geld immer knapp.
Ich selbst hatte ja das Glück, dass ich kein Baugrund kaufen musst als ich mein Haus gebaut habe. Das macht eine Menge aus.
 
Klar, die persönliche/familiäre Umgebung und die ich nenns mal "Ausgangssituation" macht viel aus neben dem Einkommen. Es sind nur halt viele Leute dabei die deswegen so klamm sind weil sie ihr in guten Zeiten mehr als ausreichend vorhandenes Geld mit vollen Händen rauswerfen für Zeug das keiner braucht ohne an Rücklagen auch nur zu denken. Weißte, die die schon nix aufm Konto haben aber dann noch ne 70.000€-Karre auf Raten kaufen als Beispiel. Das sind dann die die am härtesten jammern (zumindest in meiner Umgebung) wenn mal so ne Krise wie aktuell ansteht.

Ich verlange da ja keine Wunder - es würde schon reichen, dass die, die wenn alles normal läuft am Ende des Monats sagen wir mal 300€ über haben mal drüber nachdenken, die vielleicht auf die Kante zu legen statt mit Gewalt irgendwas zu suchen um sie zu verkonsumieren. Ich bin da irgendwie etwas altmodisch. :ugly:
 
Es sind nur halt viele Leute dabei die deswegen so klamm sind weil sie ihr in guten Zeiten mehr als ausreichend vorhandenes Geld mit vollen Händen rauswerfen für Zeug das keiner braucht ohne an Rücklagen auch nur zu denken. Weißte, die die schon nix aufm Konto haben aber dann noch ne 70.000€-Karre auf Raten kaufen als Beispiel. Das sind dann die die am härtesten jammern (zumindest in meiner Umgebung) wenn mal so ne Krise wie aktuell ansteht.

Ja, klar. Es gibt immer Leute, die einfach leben und sich keine Gedanken machen, was in 20 oder 40 Jahren ist. Die machen 2x im Jahr Urlaub und fahren eine fette Karre auf Leasing.
Aber wenn du plötzlich weniger verdienst, kann man dann recht leicht auch die Ausgaben reduzieren. Essen gehen kannst du aktuell eh nicht. Urlaub geht sowieso nicht. Alleine das spart ja schon.
Wer 4000 und mehr Netto hat und nicht gerade 2500€ für Miete zahlt, sollte schon in der Lage sein, auch mit weniger im Monat auszukommen.

Bei uns wird ab nächste Woche wieder gearbeitet. Dabei machen wir auch Kurzarbeit. Ich arbeite dann 3x die Woche und bin an 2 Tagen zu Hause.
Und ich hab mir ein neues Auto gekauft. :D :ugly:
 
Aber grad die Miete ist an manchen Orten das Problem. Ich verdiene echt gut, aber wenn ich in München nicht in der Kaserne wohnen würde wäre ich auch für was kleines locker 45 Prozent meines Gehaltes los.
 
Auch bekannt als "Herkunftsgebiete Tiroler Ski-Touristen" :ugly:

Die erste Karte vom RKI mit absoluten Zahlen stammt vom 04.03.2020:
k.png
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-03-04-de.pdf?__blob=publicationFile

Das sind also die Orte, wo in die der Virus von außen eingeschleppt wurde.




Wenn die Amis bisher nicht mal ihre Gesetze lesen konnten, muss man sich nicht über die Anarchie dort wundern:
USA: Gesetze duerfen nicht hinter Paywall versteckt werden | heise online
 
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Wird ja wenn die wenigsten treffen. Da wird geschaut, was über einer Million auf dem Konto ist und das geht dann weg.
Alle anderen trifft es nicht.

Bei unserer Regierung SEHR unwahrscheinlich. Ganz abgesehen davon ist über eine Million auf einem Konto wirklich verdammt viel. Es gibt zwar nicht gerade wenige Millionäre in Deutschland, aber große Teile des Vermögens stecken in der Regel in Sachwerten und selbst die Barschaft wird nicht auf einem Konto liegen. Da wäre es viel attraktiver, von jedem Konto über 5000 € 500 € abzuziehen...

Aber ich sehe nicht, dass das überhaupt kommt. Warum sollten sich Merkel, Söder, Laschet oder Scholz diese Blöße geben? Die politische Karriere wäre definitiv ruiniert. Einfach Kredite aufnehmen und das Geld verteilen ist viel unproblematischer, entwertet die Sparguthaben über Inflation genauso (und wertet parallel das eigene Häusschen weiter auf) und die netten Freunde aus den Bankenvorstandsetagen klopfen einem auf die Schulter, weil der Staat in den kommenden Jahren wieder ein paar Milliarden Zinsen zahlt. So gewinnen alle (außer Rentner und Leute, die sparsam leben natürlich.)


Achso, DANN ists natürlich gar kein Problem wenn Vermögen darüber einfach ersatzlos weggenommen wird (für etwas, was der Facharbeiter nicht zu verantworten hat oder irgendwie hätte beeinflussen können). :hmm:

Wie in aller Welt kann man denn verteidigen dass man in einem solchen Fall faktisch bestohlen wird? Wenn einer einbricht sagste ja auch nicht "nimm die Anlage ruhig mit wenn du den fernseher stehen lässt ists ok".

Eine gewisse Mindestgrenze festzulegen sorgt zumindest dafür, dass niemand wegen der Maßnahmen einen niedrigen Lebensstandard zu fürchten hat. Ob man solche Maßnahmen allgemein gutheißt oder nicht hängt halt davon ab, ob man eine gerechte Gesellschaft oder private Kontrolle wichtiger findet. In aller Regel hat es jedenfalls nichts mehr mit Leistungsgerechtigkeit zu tun, wenn jemand deutlich mehr als 2,5 Durchschnittsjahreseinkommen auf der hohen Kante hat. Das Äquivalent des komplett geschützten Freibetrages relativ zum Durchschnittseinkommen entspricht immerhin 100000 €. Das heißt jemand mit Besitz von 2000000 € würde mit 50000 € belastet und hätte noch 150000 € übrig. Das ist nun wirklich kein ruiniertes Leben, zumal die Zahl pro Nase berechnet wurde, Ehepaare also auch ein 200000 € äquivalent Haus halten konnten, ohne einen Cent abzudrücken.

Und machen wir uns nicht vor: Wer 48 einen intakten 200k Schuppen besaß, der hatte den nicht in den letzten 3 Jahren erarbeitet. Und wer zwischen 33 und 45 einen 200k Schuppen erhalten hatte, hätte in der Regel WEITAUS härtere Strafen verdient gehabt. Desweiteren ging die Vermögensabgabe damals nicht nur an natürliche Personen, sondern vor allem zu Lasten großer Betriebe.


Das kommt immer darauf an, wie man denn so lebt oder welche Fixkosten vorliegen.
Wenn die noch die Pflege der Eltern zahlen müssen oder das Haus finanzieren, ist das Geld immer knapp.
Ich selbst hatte ja das Glück, dass ich kein Baugrund kaufen musst als ich mein Haus gebaut habe. Das macht eine Menge aus.

Gesetzesänderung verpasst? Die Unterhaltspflicht der Kinder gilt mittlerweile erst ab einem Jahreseinkommen von 100000 €. Eine der ganz wenigen positiven Entscheidungen der Groko. Dadurch muss also niemand schlecht leben. Und wer sich kauft, dass er sich nicht leisten kann, gehört genauso in die Kategorie "Mitleid müsste man sich verdienen, Spot bekommt bekommt man geschenkt" wie jeder andere, der wegen Luxus auf Pump Probleme bekommt. Ein paar Jahre auf HartzIV-Niveau können gut Bescheidenheit lehren.


Die erste Karte vom RKI mit absoluten Zahlen stammt vom 04.03.2020:
Anhang anzeigen 1088075
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-03-04-de.pdf?__blob=publicationFile

Das sind also die Orte, wo in die der Virus von außen eingeschleppt wurde.

Erstaunlich: Obwohl die Erfassung damals noch sehr lückenhaft war, passt die Karte mit Ausnahme Nordbayerns schon ganz gut auf die späteren Hotspots.
 
Das kommt immer darauf an, wie man denn so lebt oder welche Fixkosten vorliegen.
Wenn die noch die Pflege der Eltern zahlen müssen oder das Haus finanzieren, ist das Geld immer knapp.
Ich selbst hatte ja das Glück, dass ich kein Baugrund kaufen musst als ich mein Haus gebaut habe. Das macht eine Menge aus.

Tja dann muss halt eines der beiden fetten Autos verkauft werden welche vor der Tür stehen. Oder eben das Haus, und man zieht irgendwo zur Miete hin. Leute mit geringeren Netto müssen das auch hinkriegen (und tun dies auch, denn mit 4000 Netto gehört man zu den oberen 10% im Einzeleinkommen). Sorry aber ich finde es absolut unverschämt, dass die Allgemeinheit solche hohen Löhne jetzt per Kurzarbeit stützt. Ginge es nach mir gäbe es für das Kurzarbeitergeld ein oberes Limit.
Es ist ja z.B. so, dass Leute in Großkonzernen wo dank Tarifvertrag fürstlich gezahlt wird bei gleicher Qualifikation, ähnlicher Tätigkeit aber geringerer Verantwortung als Berufskollegen in Kleinunternehmen derselben Branche, teilweise 50% mehr verdienen. Warum sollten diese dann nun in ihrem bezahlten "Kurzarbeiterurlaub" vom Staat mehr bekommen als der auch zu diesen Zeiten arbeitende Kollege im Kleinunternehmen (dessen Firma leider keine Lobbyisten in Berlin hat)?
 
In aller Regel hat es jedenfalls nichts mehr mit Leistungsgerechtigkeit zu tun, wenn jemand deutlich mehr als 2,5 Durchschnittsjahreseinkommen auf der hohen Kante hat.
Wie kommst du darauf, die Menge an gespartem Vermögen in Relation zur Leistungsgerechtigkeit zu setzen?
Jemand, der 5 Jahre lang arbeitet und mit entsprechendem Verzicht 50.000€ spart --> gerecht
Jemand, der 20 Jahre lang arbeitet und mit entsprechendem Verzicht 200.000€ spart --> ungerecht? :huh:

Eine Familie, die über viele Jahrzehnte gearbeitet und gespart hat um sich damit (vererbbares) Grundstück und Haus drauf zu leisten / instandzuhalten was jetzt (in der Immobilienblase) vielleicht ne halbe Million Bewertung hat --> ungerecht?


Neben all den medienwirksamen Scharlatanen, die ohne große Leistung für die Gesellschaft zu erbringen große Besitztümer anhäufen könnten was man wirklich als ungerecht ansehen kann sollte man all diejenigen nicht vergessen, die ihr vergleichsweise großes Vermögen nur deswegen haben, weil sie und ggf. ihre Angehörigen vor ihnen Jahrzehntelang geklotzt haben. Es geht nicht um Reichtum der "übertrieben" ist (wenn eine Person 10 Eigentumswohnungen besitzt) sondern um selbst genutzten, selbst erarbeiteten Wohlstand. Jemandem, der 30+ Jahre sein Haus und Hof abgearbeitet hat (trotz zusätzlich sehr hoher Steuerlast) jetzt ne Bewertung seines Vermögens von mehreren Hunderttausend hinzuhalten und auf der Grundlage dann einen Betrag/Anteil x wegzunehmen ist alles aber garantiert nicht gerecht.
 
Wie schon angedeutet, der ideal(istisch)e Kniff wäre es, ruhendes Vermögen ab einer bestimmten Höhe anzugreifen. Also schweres Kapital, dass schon seit Ewigkeiten geparkt ist.
Das trifft nicht die Einkommen, egal wie hoch, es trifft nicht die kleinen Rücklagen der Werktätigen bzw. das Arbeitskapital viel beschworenen Mittelstands.
Und das Schlimmste, was geschehe könnte ist, dass die Betroffenen ihr geparktes Vermögen plötzlich investieren wie blöd, nur damit es nicht enteignet wird - was es effektiv ebenfalls die Wirtschaft ankurbelt.

Wahrscheinlicher ist aber tatsächlich, dass versucht würde, bei jedem abzugreifen. Aber auch das kann man halbwegs fair regeln, beispielsweise indem nicht Festbeträge abgezogen werden, sondern ein prozentualer Anteil des Sparguthabens:

Wer gar nicht genug hat, um zu sparen, ist nicht betroffen - nackter Mann und Tasche und so.
Wer 5.000 Euro gespart hat und davon 5%, also 250 Euro abgeben muss, wird es verkraften.
Wer 50.000 Euro gespart hat und davon 5%, also 2.500 Euro abgeben muss, erst recht.
Wer 500.000 Euro gespart hat und davon 5%, also 25.000 Euro abgeben muss, wird nicht begeistert sein, es allerdings überstehen.
Wer 5.000.000 Euro gespart hat und davon 5%, also 250.000 Euro abgeben muss, wird fluchen, es jedoch ebenso überleben.

Da sehe ich, obwohl ich selbst ordentlich abgeben müsste, kein Problem.
Viel wichtiger wäre, dass das solcherart eingezogene Geld auch vernünftig eingesetzt wird. Das ist der Punkt, bei dem Bauchschmerzen bekomme ...
 
Der Fehler ist, dass man Grundstücke besitzen kann. Der Boden muss dem Volk gehören.

Dann hast du die Begriffe Besitz und Eigentum nicht verstanden. Das Problem ist, dass man Grundstücke enteignen kann.

Man kann alles irgendwie verkraften, aber am besten würde es mir gefallen, wenn die SPD endlich unter 5 % käme, denn dann müsste niemand den Enteignungswahn verkraften.
 
Dann hast du die Begriffe Besitz und Eigentum nicht verstanden. Das Problem ist, dass man Grundstücke enteignen kann.

Man kann alles irgendwie verkraften, aber am besten würde es mir gefallen, wenn die SPD endlich unter 5 % käme, denn dann müsste niemand den Enteignungswahn verkraften.

Außer es soll eine Autobahn gebaut werden, oder eine Stromtrasse, oder Kohle abgebaut werden, oder ein Flughafen (der einfach nicht fertig wird) hin, oder irgendwas anderes in der Art, dann ist enteignen ja gut und richtig, nicht. :P
 
Außer es soll eine Autobahn gebaut werden, oder eine Stromtrasse, oder Kohle, oder irgendwas anderes, dann ist enteignen ja gut und richtig, nicht. :P

Ich halte auch das für falsch, es wird aber immer als Totschlagargument dafür verwendet, dass man weitere Dinge enteignen kann.
 
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