Wird ja wenn die wenigsten treffen. Da wird geschaut, was über einer Million auf dem Konto ist und das geht dann weg.
Alle anderen trifft es nicht.
Bei unserer Regierung SEHR unwahrscheinlich. Ganz abgesehen davon ist über eine Million auf einem Konto wirklich verdammt viel. Es gibt zwar nicht gerade wenige Millionäre in Deutschland, aber große Teile des Vermögens stecken in der Regel in Sachwerten und selbst die Barschaft wird nicht auf einem Konto liegen. Da wäre es viel attraktiver, von jedem Konto über 5000 € 500 € abzuziehen...
Aber ich sehe nicht, dass das überhaupt kommt. Warum sollten sich Merkel, Söder, Laschet oder Scholz diese Blöße geben? Die politische Karriere wäre definitiv ruiniert. Einfach Kredite aufnehmen und das Geld verteilen ist viel unproblematischer, entwertet die Sparguthaben über Inflation genauso (und wertet parallel das eigene Häusschen weiter auf) und die netten Freunde aus den Bankenvorstandsetagen klopfen einem auf die Schulter, weil der Staat in den kommenden Jahren wieder ein paar Milliarden Zinsen zahlt. So gewinnen alle (außer Rentner und Leute, die sparsam leben natürlich.)
Achso, DANN ists natürlich gar kein Problem wenn Vermögen darüber einfach ersatzlos weggenommen wird (für etwas, was der Facharbeiter nicht zu verantworten hat oder irgendwie hätte beeinflussen können).
Wie in aller Welt kann man denn verteidigen dass man in einem solchen Fall faktisch bestohlen wird? Wenn einer einbricht sagste ja auch nicht "nimm die Anlage ruhig mit wenn du den fernseher stehen lässt ists ok".
Eine gewisse Mindestgrenze festzulegen sorgt zumindest dafür, dass niemand wegen der Maßnahmen einen niedrigen Lebensstandard zu fürchten hat. Ob man solche Maßnahmen allgemein gutheißt oder nicht hängt halt davon ab, ob man eine gerechte Gesellschaft oder private Kontrolle wichtiger findet. In aller Regel hat es jedenfalls nichts mehr mit Leistungsgerechtigkeit zu tun, wenn jemand deutlich mehr als 2,5 Durchschnittsjahreseinkommen auf der hohen Kante hat. Das Äquivalent des komplett geschützten Freibetrages relativ zum Durchschnittseinkommen entspricht immerhin 100000 €. Das heißt jemand mit Besitz von 2000000 € würde mit 50000 € belastet und hätte noch 150000 € übrig. Das ist nun wirklich kein ruiniertes Leben, zumal die Zahl pro Nase berechnet wurde, Ehepaare also auch ein 200000 € äquivalent Haus halten konnten, ohne einen Cent abzudrücken.
Und machen wir uns nicht vor: Wer 48 einen intakten 200k Schuppen besaß, der hatte den nicht in den letzten 3 Jahren erarbeitet. Und wer zwischen 33 und 45 einen 200k Schuppen erhalten hatte, hätte in der Regel WEITAUS härtere Strafen verdient gehabt. Desweiteren ging die Vermögensabgabe damals nicht nur an natürliche Personen, sondern vor allem zu Lasten großer Betriebe.
Das kommt immer darauf an, wie man denn so lebt oder welche Fixkosten vorliegen.
Wenn die noch die Pflege der Eltern zahlen müssen oder das Haus finanzieren, ist das Geld immer knapp.
Ich selbst hatte ja das Glück, dass ich kein Baugrund kaufen musst als ich mein Haus gebaut habe. Das macht eine Menge aus.
Gesetzesänderung verpasst? Die Unterhaltspflicht der Kinder gilt mittlerweile erst ab einem Jahreseinkommen von 100000 €. Eine der ganz wenigen positiven Entscheidungen der Groko. Dadurch muss also niemand schlecht leben. Und wer sich kauft, dass er sich nicht leisten kann, gehört genauso in die Kategorie "Mitleid müsste man sich verdienen, Spot bekommt bekommt man geschenkt" wie jeder andere, der wegen Luxus auf Pump Probleme bekommt. Ein paar Jahre auf HartzIV-Niveau können gut Bescheidenheit lehren.
Die erste Karte vom RKI mit absoluten Zahlen stammt vom 04.03.2020:
Anhang anzeigen 1088075
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-03-04-de.pdf?__blob=publicationFile
Das sind also die Orte, wo in die der Virus von außen eingeschleppt wurde.
Erstaunlich: Obwohl die Erfassung damals noch sehr lückenhaft war, passt die Karte mit Ausnahme Nordbayerns schon ganz gut auf die späteren Hotspots.