Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Also höchste Zeit in Dinge zu investieren, die man nicht klauen kann, z.B. Kryptowährungen oder Konsumgüter.

Abgesehen von (verbrauchten) Konsumgütern können sie alles klauen von dem sie wissen dass es da ist. Es ist völlig egal ob du Bitcoins hast wenn man dir ne Zwangshypothek reinschiebt oder einfach 5000€ Minus aufs Konto stellt.

Die einzige Chance die man hat(te) war, in Sachgüter zu investieren die erstens werthaltig sind und zweitens nicht offensichtlich. Bis 2019 konnte man beispielsweise noch anonym Gold kaufen (das können sie dir nicht wegnehmen wenn sie nicht wissen dass du es hast). Seit dem 1.1.2020 geht das aber nur noch bis 2000€ anonym (und ab 2021 wohl gar nicht mehr anonym). Warum man das wohl eingeschränkt hat? Achso ja, Geldwäsche. Natürlich. :ugly:

Ich hab ja noch die Hoffnung dass es erst ab einem Vermögen X eintritt das höher liegt als das Vermögen des Durchschnittspolitikers da oben (die wollen sich ja kaum selbst enteignen). UNd das liegt garantiert höher als meines. :fresse:
 
Ich hab ja noch die Hoffnung dass es erst ab einem Vermögen X eintritt das höher liegt als das Vermögen des Durchschnittspolitikers da oben (die wollen sich ja kaum selbst enteignen). UNd das liegt garantiert höher als meines. :fresse:

*packt die Kristallkugel aus*

Mit ziemlicher Sicherheit würde es ein Schonvermögen geben, um keine Volksaufstände zu provozieren und dort zuzulangen, wo auch etwas zu holen ist, ohne sich gleichzeitig mit dem tatsächlichen Geldadel anzulegen. Also eine Art Staffelung im Sinne von "x Prozent vom ruhenden Vermögen über Betrag y ..."

"... bis maximal Betrag z", um die scheinbar rigorose Maßnahme im gleichen Zuge wieder zu verwässern. Außerdem findet das Ganze mit ausreichend Schonfrist statt, damit die richtigen Leute noch Gelegenheit haben, seit Jahren gebunkerte Vermögen zu Investitionsmasse umzudeklarieren, was natürlich im Nachhinein nicht geprüft werden wird.

Erst nach Jahren wird das irgend ein investigatives Magazin aufdecken, alle werden sich ein wenig darüber aufregen und die Politik wird zu dem Schluss kommen, dass das einfach nicht das richtige Werkzeug wäre, sonst hätte es ja funktioniert - ohne jegliche Einsicht, dass es tatsächlich die fehlende Entschlossenheit war.

*packt die Kristallkugel wieder ein und springt aufs schnellste Pferd*
 
Mir gefällt deine Art zu denken, Mahoy. :haha:

Nein ernsthaft so schlimm es ist aber das kommt der Realität leider wahrscheinlich ziemlich nahe.
 
Nun Politiker würde ich nicht reich nennen, sie bekommen sehr viel Geld ja, aber sie haben auch sehr viel zu tun.
Aufsichtsratmitglieder bei VW bekommen ähnlich viel.
 
Nun Politiker würde ich nicht reich nennen, sie bekommen sehr viel Geld ja, aber sie haben auch sehr viel zu tun.
Aufsichtsratmitglieder bei VW bekommen ähnlich viel.

Die armen Politiker, die haben ja sooo viel zu tun. Es gibt im Parlament nichtmal ne Anwesenheitspflicht bei den Sitzungen.
 
Ach darum ging es nicht, es ging nur darum wie die Abgeordnetenentschädigung in ihrer Höhe im Vergleich zur Wirtschaft zu bewerten ist.
 
Ob es nun wenig oder ganz wenig ist, ist auch egal. Wenns zum Leben reicht :-)

Prinzipiell ja, mit einem Zusatz:
Es muss zum guten Leben reichen UND Rücklagen für schlechte Zeiten beinhalten. Selten ist wie Wichtigkeit von letzterem mehr aufgefallen als aktuell. Erschreckend wie viele privatpersonen und auch Unternehmen schon mit dem Allerwertesten an der Wand stehen wenn mal 4 Wochen Shutdown ist.
 
Prinzipiell ja, mit einem Zusatz:
Es muss zum guten Leben reichen UND Rücklagen für schlechte Zeiten beinhalten. Selten ist wie Wichtigkeit von letzterem mehr aufgefallen als aktuell. Erschreckend wie viele privatpersonen und auch Unternehmen schon mit dem Allerwertesten an der Wand stehen wenn mal 4 Wochen Shutdown ist.

Hier wird auch ein Großteil als Steuern abgezogen.
Das sollte man beachten.
 
Also, ich war ja nur mal Cake Eater auf Kreisebene, daher ist das jetzt keine umfassende Innenansicht über die Finanzen von Abgeordneten: Die Diäten pro Monat / Sitzung sind jetzt nicht so üppig, dass man davon leben könnte - außer man hält den Hartz-IV-Regelsatz für ausreichend. Hier muss man einer einer Arbeit nachgehen, und eins könnt ihr mir glauben: Abgeordnetentätigkeit neben einem Beruf ist kein Zuckerschlecken; hier trifft das Wort "Aufwandsentschädigung" absolut den Punkt. Nicht nur, weil man es mit dem Erwerbs- und Privatleben vereinbaren muss, sondern weil auf dieser Ebene mit viel nervenaufreibendem Kleinkram und eher mäßiger Professionalität gehandelt wird und man seinen konkreten Wählern im Alltag in die Augen schauen und ggf. Rede und Antwort stehen muss. Was ich an sich gut finde, aber es ist zuweilen auch sehr belastend, wenn man mehr tun möchte, als man menschlich, politisch und emotional leisten kann.

Interessant wird ab Landtag, ab dort kann man als Abgeordneter hauptberuflich politisch tätig sein. Da kommt ein Brutto ab 3.500 Euro bis 9.000 Euro (je nach Bundesland und Diätenrunde) rum, und dafür muss eine alte Frau lange stricken; ab Bundestag hat man Einkünfte von rund 10.000 Euro, Wer's genau wissen will, die Zahlen sind logischerweise öffentlich verfügbar.

Auf jeder Ebene muss man unterscheiden: Abgeordneter ist nicht gleich Abgeordneter. Der Unterschied zum regulären Werktätigen liegt darin, dass das Gehalt nicht einmal indirekt an die tatsächliche Leistung und Kompetenz gekoppelt ist. Der gerade mal (gelegentlich) Anwesende mit null tatsächlicher Verantwortung bekommt genauso viel wie der aktive Kümmerer, der stets ein offenes Ohr für seine Wähler hat und in zig Ausschüssen aktiv ist. Und während es für den Einen deutlich zu viel ist, ist es für den Anderen nicht zwingend zu viel.
 
Also, ich war ja nur mal Cake Eater auf Kreisebene, daher ist das jetzt keine umfassende Innenansicht über die Finanzen von Abgeordneten: Die Diäten pro Monat / Sitzung sind jetzt nicht so üppig, dass man davon leben könnte
Die Diäten derer die sowas entscheiden sicherlich schon. Die sind ja auch öffentlich - ein Bundestagsabgeordneter bekommt 10.345,64€ brutto monatlich. :schief:

Der Unterschied zum regulären Werktätigen liegt darin, dass das Gehalt nicht einmal indirekt an die tatsächliche Leistung und Kompetenz gekoppelt ist
Stimmt. Und das ist der Hauptgrund dafür, warum erstens die WIRKLICH kompetenten Menschen des Landes garantiert nicht Politiker werden (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) - denn wenn ich in der Industrie ein vielfaches verdienen kann tue ich mir das ganze Politikzeug garantiert nicht an. Und zweitens warum es so viele Hohlraumdübel gibt in den Politikerreihen die wenn sie nach leistung bezahlt würden schon lange weg vom Fenster wären.
 
Hilf mir mal einer, der mehr Erfahrungen mit medizinischen Studien hat:
Ist es nicht verdammt unseriös, den Einflussfaktor verschiedener Faktoren mit mehreren univariaten Analysen zu untersuchen?
Zur allgemeinen Verrechnung nicht mehr als "lineares Modell" zu schreiben reicht mir auch nicht, den Vitamin-D-Mangel hat durchaus Bezug zu Alter, Vorerkrankungen (und Medikamentation für diese) und Geschlecht. Herauszufinden, dass "alte, vorerkrankte Männer mit Vitamin-D-Insuffizienz" häufiger sterben, ist in meinen Augen trivial, solange man keine Covariate-Analyse vorlegt, die Einfluss des Faktors Vitamin D gegenüber den anderen quantifiziert.

Und es soll auch noch der Vitamin-D-Spiegel "vor der Einlieferung" anhand "klinischer Daten" herangezogen worden sein?
Während ich es befürworte, keine Messungen während der Behandlung zu nehmen (eigentlich braucht man welche von vor der Infektion), frage ich mich ernsthaft, von welchem normalen Bürger bitte schön regelmäßige Vitamin-D-Untersuchungen aus gesunden Tagen vorliegen? Nach welchem Verfahren die Untersuchungsobjekte ausgewählt wurden, ist im Paper auch nicht dokumentiert.?!

Wie gesagt: Ich bin kein Mediziner. Aber wenn ich ne Semesterarbeit so gestaltet hätte, wäre sie mir um die Ohren gehauen worden.
Ich bin auf dem Gebiet auch kein Experte, aber da hast du ein paar gute Punkte. Es ist auch noch eine preprint Version. Ich würde mal sagen, das wird im peer review entweder noch deutlich besser oder abgelehnt.
 
Erschreckend wie viele privatpersonen und auch Unternehmen schon mit dem Allerwertesten an der Wand stehen wenn mal 4 Wochen Shutdown ist.
Wahrscheinlich weil der Wohlstand den einige meinen raushängen lassen zu müssen, z.B. in Form einer veganen Kreuzfahrt, und auch so einiges anderes, nur auf Pump gebaut ist. Wenn da eine Flaute mal ein laues Lüftchen wehen lässt...
Abgesehen davon, gibt es auch hierzulande nicht gerade wenige Menschen die in die Kategorie "working poor" fallen. Genauer mindestens (kurz vor Corona und seit Jahren recht stabil) rund 1 Millionen Menschen die in prekären Beschäftigungsverhältnissen sind und wo Schröder vor bald 15 Jahren auf irgendeinem EU Treffen rumstolziert ist, dass man ja den größten Niedriglohnsektor Europas geschaffen habe. Dazu kommen auch noch nicht gerade wenige, die man als Scheinselbstständig bezeichnen kann.
 
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Wird ja wenn die wenigsten Treffen. Da wird geschaut, was über einer Million auf dem Konto ist und das geht dann weg.
Alle anderen trift es nicht.

Vorsicht. Ich hoffe dass du Recht hast aber die letzten Male wo sowas in Deutschland passiert ist hat es sehr, sehr viele getroffen. Beispielsweise sämtliche Immobilienbesitzer bei der Zwangshypothek in den 50ern. Da hatte man einfach jedem der ein Haus besaß 50% des Hauswertes als Schulden eingetragen, zahlbar in 30 Jahresraten.

Wenn du ein Haus+Grundstück mit sagen wir 300.000€ Wert besitzt und sowas nochmal kommt drückt dir der Staat einfach so 150.000€ Schulden rein, zahlbar in 5000€ Raten pro Jahr die nächsten 30 Jahre. Kannste nicht? Dann ist dein Haus weg.

Ich will nicht sagen dass sowas ansteht und glaube es auch nicht, jedenfalls nicht in dem Ausmaß - ich möchte nur zeigen dass das nicht nur möglich ist sondern dass es das sogar schon mal gab. ;)

Sich darauf zu verlassen dass es einen selbst schon nicht trifft ist gefährlich.
 
Wahrscheinlich weil der Wohlstand den einige meinen raushängen lassen zu müssen, z.B. in Form einer veganen Kreuzfahrt, und auch so einiges anderes, nur auf Pump gebaut ist. Wenn da eine Flaute mal ein laues Lüftchen wehen lässt...

Es gibt sicherlich einige ehr kleine Unternehmer die der Meinung sind das mit dem eigentlich gut laufenden Unternehmen verdiente Geld lieber im Verhältnis 0,75:1 aus dem Unternehmen zuziehen und lieber in den maximal leistbaren eigenen Lebensstil zu stecken, statt ausreichende Rücklagen zu bilden und in das eigene Unternehmen zu reinvestieren.
Man muss ja schließlich mit dem geleasten Audi A8 / Porsche Cayenne, dem järlichen 2 Wochen Urlaub im 5 Sterne Hotel auf den Malediven und dem jährlichen iPhone für 1200 Euro zeigen das man mit seiner Arbeit erfolgreich ist und der Laden brummt. ;)

Dumm halt nur wenn dann mal sowas unkalkulierbares wie Covid-19 kommt, dann steht das Wasser halt ohne Hilfe der Steuerzahler, oder massive zusätzliche Verschuldung, nach 4 Wochen schon bis Oberkante Stirn, weil man seinen Lebensstil halt in guten Zeiten nicht eine Stufe kleiner angesetzt hat und Geld für die wirtschaftlich schlechten Tage, die länger dauern als ein bis zwei Wochen, zurückgelegt hat.

Sparen ist halt eine Tugend die viele Deutsche (Unternehmer) leider verlernt haben, leider wohl auch weil Pappenheimer wie die von der FDP jahrelang immer wieder vorgepredigt haben das leicht dumm ist wer richtig spart und man lieber fleißig (jeden noch so großen Schrott) konsumieren soll.

Man kann auch sparen und trotzdem gut leben, das heißt ja schließlich nicht das man sich mal ab und zu was gönnen soll, aber eben mit Maß.
Viele Menschen lebenaber halt teils seit Jahrzehnten deutlich über ihre Verhältnisse (Niedriglohnsektor mal ausgeschlossen) und solche Krisen wie Covid-19 führen das dann auch deutlich vor Augen, das der ganze Protz-Konsum am Ende kaum 4 Wochen shutdown übersteht, weil die Leute dann schon nicht mehr wissen wie sie noch ihre Rechnungen bezahlen sollen.
 
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