Was ist nur aus der SPD geworden?

Arm und Reichschere wächst automatisch, bei steigenden Aktienkursen.

Sagen wir jemand kaufte 2017 für 1100 Euro Nivdiaaktien, eine andere Person fuhr dafür nach Malle.

Die erste Person hat dann heute gute 50.000 Vermögen, die andere 0. Deswegen müssen die Produktionsmittel sozialisiert werden.
Weil der Eine schlauer war als der Andere aber beide in der Ausgangssituation genau gleich viel Startkapital hatten?
Scherz...

Du kannst doch nicht nach einem regulierenden Staat rufen, wenn der Malle-Urlauber lediglich zu doof war, mal 10 Jahre in die Zukunft zu blicken.
Lebensplan liegt in der Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen.
Wenn du jetzt ein Argument gebracht hättest, das da lautet, der eine hatte als z. B. Mindestlohnempfänger gar nicht die Startmöglichkeiten, da ergäbe sich eine völlig andere Diskussion daraus, aber so...
 
Aufstieg ist schon, wenn jemand eine Berufsausbildung macht und somit nicht mehr ungelernt ist. Das Problem an Deinem Gedanken ist, dass wenn Anstrengung und Qualifizierung sich nicht mehr lohnt, es weniger qualifizierte Menschen geben wird und damit am Ende weniger Wohlstand für alle.
Hast Du Dich nicht hier in der Vergangenheit pro Sozialismus geäußert? Oder ordne ich Dich falsch ein bzw. habe mir das falsch gemerkt? Ich wundere mich gerade ein bisschen ...

Ideel wäre ich für Gleichheit. Pragmatisch habe ich hier aber von einer Angleichung geschrieben und meine damit eine Reduzierung der Einkommensdifferenzen. Wie stark, da würde ich mich durchaus auf eine Diskussion einlassen.
An sich ist es im Kapitalismus so, dass Alle für alles Geld ausgeben müssen. Ich sehe das Korrektur: Es ist so, dass die Ausgaben für Grundversorgung in Deutschland im Verhältnis zu niedrigen Löhnen sehr hoch sind. Und eben Alle Miete usw. zahlen müssen. Und warum sollte ein Teil der Gesellschaft keine (umweltfreundliche ;)) Urlaubsreise machen dürfen oder öfter ins Restaurant, Kino, Freizeitpark ...? Da sehe ich viel Berechtigung und Bedarf nach Angleichung.
Fortbildung und Anreize dafür, Weiterentwicklung finde ich gut. Allerdings sind die Wege zur Erlangung von Arbeitserfahrung und -qualität/leistung vielfältig. Ich finde es jedenfalls ungerecht, wenn gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Nach Bemessung des Ergebnisses sollte auch gleich entlohnt werden, egal mit welchen Voraussetzungen die Arbeit mal aufgenommen wurde. Übel ist es, Leuten einen gleich hohen Lohn zu verwehren, nur weil sie sich einen Teil Arbeitsleistung während der Arbeit angeeignet hat und nicht anhand eines vorangegangenen (gleichhohen) Abschlusses (wie der der Kolleg:innen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Übel ist es, Leuten einen gleich hohen Lohn zu verwehren, nur weil sie sich einen Teil Arbeitsleistung während der Arbeit angeeignet hat und nicht anhand eines vorangegangenen (gleichhohen) Abschlusses (wie der der Kolleg:innen).
Bei exakt der gleichen Arbeit sollte auch gleich bezahlt werden. Und Frauen das selbe bekommen wie Männer.
 
Hast Du nicht hier in der Vergangenheit pro Sozialismus geäußert? Oder ordne ich Dich falsch ein bzw. habe mir das falsch gemerkt?

Ideel wäre ich für Gleichheit. Pragmatisch habe ich hier aber von einer Angleichung geschrieben und meine damit eine Reduzierung der Einkommensdifferenzen. Wie stark, da würde ich mich durchaus auf eine Diskussion einlassen.
An sich ist es im Kapitalismus so, dass Alle für alles Geld ausgeben müssen. Ich sehe, das so, dass die Ausgaben für Grundversorgung in Deutschland im Verhältnis zu niedrigen Löhnen sehr hoch sind. Zumal müssen alle Miete usw. zahlen. Und warum sollte ein Teil der Gesellschaft keine (umweltfreundliche ;)) Urlaubsreise machen dürfen? Da sehe ich viel Berechtigung und Bedarf nach Angleichung.
Fortbildung und Anreize dafür, Weiterentwicklung finde ich gut. Allerdings sind die Wege zur Erlangung von Arbeitserfahrung und -qualität/leistung vielfältig. Ich finde es jedenfalls ungerecht, wenn gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Nach Bemessung des Ergebnisses sollte auch gleich entlohnt werden, egal mit welchen Voraussetzungen die Arbeit mal aufgenommen wurde. Übel ist es, Leuten einen gleich hohen Lohn zu verwehren, nur weil sie sich einen Teil Arbeitsleistung während der Arbeit angeeignet hat und nicht anhand eines vorangegangenen (gleichhohen) Abschlusses (wie der der Kolleg:innen).
Theoretisch leben wir in einer sozialen Marktwirtschaft.
Die Entwicklung insbesondere an den Börsen - Kapital ist abgekoppelt von der realen Produktion - hat aber dies im Wesentlichen in eine Schieflage geführt.
Das allermeiste Geld wird auch in D. nicht mehr über ein reales Produkt generiert (so auch der Verdienst) sondern letztlich über eine Spekulation.
Siehe oben, wenn du ausreichend Spielgeld hast, wirste immer reicher.
Jene, die nicht oder nur wenig investieren können, bleiben auf der Strecke.

Die Lebenshaltungskosten sind - im EU Vergleich - lediglich im Mittelfeld, sprich uns geht im Verlgeich zu anderen hochindustrialiseirten Ländern recht gut. Faktisc h ist es in jedem anderen Mittel- und nordeuropäischen Land teurer.
Der Presinivesauindex preist hier letztlich auch Dienstleistungen in Richtung Gesundheitsverorgung und Bidlung als Dienstleistung mit ein.

Richtig ist, das wir historisch-gesellschaftlich eine sehr starre Fixierung auf anerkannte Berufsabschlüsse im Sinne "deutsche Abschlüsse" haben.
Einerseits halten Innungen und ähnliches das Ausbildungsnieveau relativ hoch, andererseits wird Menschen trotz ähnlicher Ausbildung/Erfahrung von sonstwoher die Anerkennung der Ausbildungsleistung verwehrt.
Andere Liga:
Aber wir haben uns köstlich als Mitarbeiter im Instuitut amüsiert, als eine Spitzenkraft aus China, dort 3 x Promoviert, bei uns anfangen wollte und unser Chef "mangels Vergleichbarkeit" dem das Gehalt von einem Aissisten zahlen wollte.
Der hat natürich dann Deutschland den Stinkefinger gezeigt und arbeitet jetzt in GB fürs Doppelte, als unser Chef bekommt.
Dumm gelaufen...
 
Hast Du nicht hier in der Vergangenheit pro Sozialismus geäußert? Oder ordne ich Dich falsch ein bzw. habe mir das falsch gemerkt? Ich wundere mich gerade ein bisschen ...

Ideel wäre ich für Gleichheit. Pragmatisch habe ich hier aber von einer Angleichung geschrieben und meine damit eine Reduzierung der Einkommensdifferenzen. Wie stark, da würde ich mich durchaus auf eine Diskussion einlassen.
An sich ist es im Kapitalismus so, dass Alle für alles Geld ausgeben müssen. Ich sehe das Korrektur: Es ist so, dass die Ausgaben für Grundversorgung in Deutschland im Verhältnis zu niedrigen Löhnen sehr hoch sind. Zumal müssen alle Miete usw. zahlen. Und warum sollte ein Teil der Gesellschaft keine (umweltfreundliche ;)) Urlaubsreise machen dürfen oder öfter ins Restaurant, Kino, Freizeitpark ...? Da sehe ich viel Berechtigung und Bedarf nach Angleichung.
Fortbildung und Anreize dafür, Weiterentwicklung finde ich gut. Allerdings sind die Wege zur Erlangung von Arbeitserfahrung und -qualität/leistung vielfältig. Ich finde es jedenfalls ungerecht, wenn gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Nach Bemessung des Ergebnisses sollte auch gleich entlohnt werden, egal mit welchen Voraussetzungen die Arbeit mal aufgenommen wurde. Übel ist es, Leuten einen gleich hohen Lohn zu verwehren, nur weil sie sich einen Teil Arbeitsleistung während der Arbeit angeeignet hat und nicht anhand eines vorangegangenen (gleichhohen) Abschlusses (wie der der Kolleg:innen).
Sozialismus oder nicht ändert wenig an der Art wie Menschen ticken und wir sind nun einmal belohnungsgesteuert.

So funktionieren die meisten Amti-Raucher-Programme, um mal bewusst ein Beispiel fern jeglicher gesellschaftspolitischer oder wirtschaftlicher Verbindung zu nehmen.

 
Theoretisch leben wir in einer sozialen Marktwirtschaft.
Was natürlich Unsinn ist. Den Kram wurde vereinbart, als die DDR einverleibt wurde. Aber sowas wie soziale Marktwirtschaft gibt es nicht. Wir leben im Kapitalismus und der ist hierarchisch.
Daher bin ich auch für eine Demokratisierung des Kapitalismus.
 
Was natürlich Unsinn ist. Den Kram wurde vereinbart, als die DDR einverleibt wurde. Aber sowas wie soziale Marktwirtschaft gibt es nicht. Wir leben im Kapitalismus und der ist hierarchisch.
Daher bin ich auch für eine Demokratisierung des Kapitalismus.
:what:??
Der Begriff soziale Markwirtschaft wurde vom alten Ludwig Erhard mit Gründung der Bundesrepublik eingeführt und basiert auf einem Konzept, dass er Anfang der 1940ger zusammen mit Alfred Müller-Armack entwickelt hatte.
Hat so ziemlich gar nix mit der Wiedervereinigung zu tun.

Kurzeinführung hier:

Määänsch, das ist Basic... (!!)
 
Daher bin ich auch für eine Demokratisierung des Kapitalismus.
Man darf Sozialismus sagen:

 
Dann zeig mir den Eintrag im Grundgesetz.
Wirtschaftspolitik steht doch nicht im Grundgesetz, warum auch?
Das ergäbe ja überhaupt gar keinen sinn und würde dem Freiheitsgrundsatz des Einzelnen (der ja was anderes machen kann) eklatant widersprechen.
Die moralisch-sozialen-kriminellen Grenzen werden übers Strafgesetzbuch geregelt, Wucher, Nepp etc. aber auch übers Kartellrecht.
Dass dann ein Hochkrimineller im HH cum-ex-Milieu trotzdem 3,5 Jahre lang Chef spielen durfte, liegt dann woanders.
 
Was natürlich Unsinn ist. Den Kram wurde vereinbart, als die DDR einverleibt wurde. Aber sowas wie soziale Marktwirtschaft gibt es nicht. Wir leben im Kapitalismus und der ist hierarchisch.
Daher bin ich auch für eine Demokratisierung des Kapitalismus.
Ich sehe es auch so. Mensch könnte sagen, "Soziale Marktwirtschaft" ist quasi ein Label, ein Marketingspruch/gag, um die Gemüter derjenigen zu beruhigen, die eine sozialere ausgestaltete Gesellschaft wollen und sie dient der Selbstvergewisserung für Menschen mit weniger sozialeren Haltungen, die dann auf das Label verweisen können und sagen, wie "sozial" es hier doch (angeblich) "abgehe". Tatsächlich ist in den letzten Jahren viel gekürzt worden ... die bereits genannte, mittlerweile stark auseinanderklaffende (bzw. aktiv formuliert auseinandergetriebene) Arm-Reich-Schere ist ein weiterer Hinweis für das Verhältnis zwischen Ausgebeuteten und Profiteur:innen ...
 
Man könnte vor allem Wohnungsbaugesellschaften verallgemeinern.
Warum muss Vonovia Rendite machen? Das liegt doch nur daran, dass die Aktionäre was verdienen wollen. Gehören den Bewohnern alle Wohnungen, gibt es keinen Aktionäre. Die Miete könnte sinken.
 
Man könnte vor allem Wohnungsbaugesellschaften verallgemeinern.
Warum muss Vonovia Rendite machen? Das liegt doch nur daran, dass die Aktionäre was verdienen wollen. Gehören den Bewohnern alle Wohnungen, gibt es keinen Aktionäre. Die Miete könnte sinken.
Die Vonovia ist ein privates Wohnungsbauunternehmen.
Ne Firma, wie VW oder Thyssen etc..
Sie ist deswegen groß geworden, weil der staatliche soziale Wohnungsbau seit Jahrzehnten abbaut und nix auf die Räder bekommt.
Willst du jetzt private Firmen verstaatlichen?
Da hat ja in der Vergangenheit in diversen Ländern prima funktioniert :ugly:
 
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