Deswegen hatten manche Politiker gefordert, dass man die Baustandards absenkt. Also weniger Anspruch an Sicherheitsstandards und Umweltauflagen. Um die Kosten zu senken.
Das ist nicht richtig.
Diskutiert wird die "DIN E" für einfach bauen.
Da geht es nirgendwo um Sicherheitsstandards (Brandschutz etc.), sondern um wirtschaftliche Vereinfachungen am Bau.
Kann man überall nachlesen, interessante Papers u. a. bei Prof. Hausladen, TUM.
Es gibt eindeutige wissenschaftlcihe Beweise, dass der Sweetpoint Dämmung/Energieeinsparung/Kosten bei ungefähr der Wärmeschutzverordnung von ca. 2009 leigt.
Als einziges Land auf der Welt bauen wir mit (meist) hohem Energieaufwand, CO2 Ausstoss irre dicke Dämmfassaden (KfW40 Förderung) die bestenfalls nur wenige Prozentpunkte an Energieeinsparung gegenüber 2009 einbringen, verbunden mit dem Nachteil, dass alle in luftdichten Häusern wohnen, die sich keiner das Lüften traut.
Folge:
ca. 85% der Bauschäden im Mietwohnungsbau sind Schimmelschäden.
ca. 95% des tatsächlichen Energieverbrauchs ist nutzerabhängig und nicht dämmstoffabhängig.
Siehe Abhandlungen Prof. Nagler, TUM
Lösung: CO2 Besteuerung/Bepreisung/Förderung des Baus und nicht die der Dämmung.
Umweltauflagen:
Auch Quatsch, je ökologischer ein Haus aufgebaut ist, um so eher dient man den Umweltauflagen.
Bauste eines aus Haus aus Holz, Ziegel, Lehm bist du garantiert ökologischer unterwegs als die heutige primäre Bauweise mit 20 cm Stahlbetonwänden und da dann schön dickes förderfähiges Styropor mit 40 cm drauf oder ähnliche Scherze.