Ryzen 7 1800X im Test: AMDs Rückkehr in den High-End-Markt

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Die Erklärung dazu ist auch sehr interessant.

Zumindestens in einigen games funktioniert das sehr gut. Es zeigt auf wieviel Potenzial eigenzlich brach liegt. Man muss sich das ganze wirklich in 1 bis 2 Monaten noch einmal anschauen und werten, dann kann man auch finale Aussagen treffen.

Die Erklärung geht gleube ich am Problem etwas vorbei:
Bei Intel ist es ja ganz genau so, je zwei aufeinanderfolgende virtuelle Kerne gehören einem echten Kern. Also wenn man einen 8c/16t Prozessor hat, gehören die "logischen Prozessoren" 0 und 1 dem ersten Kern, die Prozessoren 2 und 3 dem zweiten Kern usw.

Aus genau diesem Grund ist der Windows Scheduler schon lange so optimiert, dass er die "logischen Prozessoren" mit gerader Nummer (0, 2, 4...) bevorzugt nutzt und die ungeraden erst dann, wenn die Gesamt-Auslastung hoch ist.

Das müsste doch auch AMD grundsätzlich entgegen kommen.

Allerdings habe ich auch verstanden, dass bei AMD jeweils 4 echte Kerne auf einem "CCX" liegen und dieser CCX nur einen Level 3 Cache hat, den sich alle 4 Kerne auf dem CCX teilen. D.h. für RyZen kommt noch eine zweite Optimierung hinzu, die der Scheduler berücksichtigen muss: Er darf Threads, die auf den logischen Prozessoren 0-7 liegen (also auf dem ersten CCX liegen -> 4 Kerne also 8 logische Prozessoren) nicht auf die logischen Prozessoren 8-15 verschieben und umgekehrt, denn dann verliert man den Level 3 Cache, und das ist teuer.

D.h. grundsätzlich stimmt die Aussage, dass der Scheduler von Windows für Ryzen angepasst werden muss. Aber nicht wegen der logischen Prozessoren, das funktioniert schon richtig, sondern wegen der Aufteilung in CCX und dem Level 3 Cache, der in jedem CCX nur einmal vorhanden ist.


Was in dem Link mit dem Trick, jeden zweiten logischen Prozessor für das Spiel zu deaktivieren, letztlich gemacht wird, ist für das Spiel SMT zu deaktivieren. Das kann auch was bringen, aber eben nur deswegen, weil das SMT bei Ryzen weniger optimal als bei Intel zu funktionieren scheint. Mit dem Windows Scheduler hat das nichts zu tun.
 
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Far Cry 4 ist einfach ein mistiges Spiel was SMT angeht. Je nach verwendeter Intel CPU und Szenario kann es durch SMT selbst heute noch Leistung verlieren. Das es bei einem Ryzen mit aktiviertem SMT zu diesem frühen Zeitpunkt besonderst schlecht abschneidet überrascht mich nicht.
 
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Was in dem Link mit dem Trick, jeden zweiten logischen Prozessor für das Spiel zu deaktivieren, letztlich gemacht wird, ist für das Spiel SMT zu deaktivieren. Das kann auch was bringen, aber eben nur deswegen, weil das SMT bei Ryzen weniger optimal als bei Intel zu funktionieren scheint. Mit dem Windows Scheduler hat das nichts zu tun.

Das gilt aber eben nur für Games.
In Anwendungen wie z.B. Handbrake oder Cinebench funktioniert SMT sehr gut, da ist der 1800X sogar schneller als der 6900k.
 
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Bin gespannt, ob diese Gaming Leistung noch an mangelnder Optimierung liegt. Oder an den "early Bios versionen".

Gibt nämlich auch Tests, wo der Ryzen sich nicht vor einem i7 7700k verstecken muss. z.B. im Kanal von Joker Productions.

Insofern fände ich einen "neuen" Test in ein paar Monaten interessant, ob sich da von der Performance was tut, oder nicht. Ein erneuter Test der GTX 1060 vs. RX 480 zeigt ja nach 6 Monaten z.b. auch ein neues Bild. ^^

Aber der 1600x könnte tatsächlich ein Sweetspot werden. Kernanzahl, Takt, Preis in nem ziemlich guten verhältnis.

Mir kam der Test gleich etwas suspekt vor andere Reviewer haben jetzt ihre Tests mit denen von Joker abgeglichen und irgendwas scheint mit seinen Intel Ergebnissen nicht zu stimmen.

Ryzen Will ONLY GET BETTER + My Thoughts on 'Unbias Benchmarks' - YouTube
 
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Also ich bin mir sicher, daß man noch über 10%(durchschnittlich) in Spielen durch Optimierungen raus holen kann(Windows,Bios). Wie gesagt FC4 reagiert gewaltig auf SMT und FC4 ist bei PCGH Tests dabei und schneidet sehr schlecht ab. Aber BF1 ist nicht dabei,der bei dem Ryzen gut ist, alles hängt von Spielen ab. Allein durch diese 2 Spiele würde Ryzen deutlich besser im Test abschneiden.

Wenn in einer Spieleengine eine gute Mehrkernoptimierung vorliegt und die Kommunikation zwischen den Compute-Complexen kein Bremsklotz darstellt, sieht es eigentlich ganz in Ordnung aus. Nur sind diese beiden folgenden Beispiele Cherrypicking und bestätigen als Ausnahmen eher den Regelfall. Allein schon wenn in BF1 von DX11 auf DX12 gewechselt wird, dreht sich das Bild bereits wieder. Beispiele wie BF1 und F1 zeigen allerdings, dass eine gute Performance bei Ryzen grundsätzlich möglich ist.

AMD Ryzen 7 1800X, 1700X, 1700 im Test: Konig in Anwendungen, Prinz in Spielen (Seite 4) - ComputerBase


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Lustig, denn ICH würde der selben Person einen i7 empfehlen. Denn dort sind die 100e definitiv besser investiert. Warum?
Weil ein i5 heute schon bremsen kann. Ne GTX 1070 wird teilweise je nach game schon ausgebremst. Wie ist es in 2-3 Jahren, wenn eine GTX 1170 oder 1180 kommt? Wird nur schlimmer.
Es geht bei nem Neusystem nicht nur darum, was HEUTE funktioniert, sondern darum, was auch in 4, 5 oder gar 6-7 Jahren noch brauchbar funktioniert. Und auf diesem Hinblick ist die CPU wichtiger, als die GPU heute.
Die CPU nutzt man gerne 5-6 Jahre, die GPU ist nach 2-3 Jahren in der Regel ausgetauscht.
Eine CPU die heute schon die GPU ausbremst, kann man dann in 2-3 Jahren direkt mit tauschen.

Hyperthreading bringt was. Auch heute. Auch vor 1-2 Jahren schon. Das geht aktuell so weit, dass ein i5 in bestimmten games und situationen keine 60 fps halten kann, wo ein i7 noch bei 70-80+ liegt.

Das KANN in situationen schon so ausgeprägt sein, dass ich einen i5 heute als low-Budget Gaming CPU bezeichnen würde, und JEDER, der ein komplettes Neu system zusammenstellt, besser dran ist über die Jahre, wenn er auf nen i7 hoch geht, und dafür nur eine RX 480/GTX 1060 nimmt, als nen i5 (fehlendes Hyper threading UND niedrigerer Takt) + GTX 1070 (die aktuell 160€ aufpreis ist...)

Was sollen dann die sagen, die mit nem i3 zocken?
Mein Cousin z. B. zockt mit nem i3 4370 @4,0 GHz und einer GTX 980. Funktioniert auch, wobei ich sagen muss, dass er kaum Shooter spielt. Hauptsächlich Rollenspiele, Witcher III und ein paar Arcade Games (F1 2016, Dirt Rally, NfS).

Wenn man die i5K auf 4,5+ GHz übertaktet, sind sie leistungsmäßig einem i7 bzw. Xeon @stock mindestens ebenbürtig. Von daher sind die CPUs immer noch brauchbar. Geht man aber von einem "Standard-i5" aus (i5 3550, 4460 usw.), der wenig bis gar nicht übertaktet werden kann, dann hast du zweifelsfrei recht.

Trotzdem limitiert in vielen Fällen weder die CPU, noch die GPU. Was nützt es mir, wenn ich einen i7 anstatt einem i5 habe, also 85 statt 65 fps, wenn die Mattscheibe nur maximal 60 fps liefert?
Monitore mit 120/144 Hz sind auch heute noch ziemlich spärlich verbreitet. Wozu auch, wenn manche Spiele-Publisher sogar künstlich ein 30 fps Limit einbauen, wie zuletzt bei Batman Arkham City? :ugly:
 
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Was ich interessant finde ist die Tatsache dass RyZen unter Win 7 besser performed, was eben auf Sheduler Probleme im Win 10 hindeutet.
AMD hatte damals extra für BD einen Patch entwickeln lassen um BD besser auszulasten. Derzeit sieht es so aus als würde dieser Patch (der vermutlich Bestandteil in Win 10 ist) massiv an der Leistung knabbern.
10% mehr Power sehe ich locker, bei gut optimierten Multicode Games dürfte eben auch der RyZen neben Kaby-X oder Broawell-E vorzuziehen sein. Volker hat ja extra diesen Test gemacht mit den Multicore Games, ist interessanterweise beim RyZen Test nicht ein Wort drauf eingegangen.. Das hinterlässt irgendwie ein Geschmäckle, wenn mann 2 Tage vorher sagt:
Im Ergebnis kann Broadwell-E mit sechs, acht oder zehn Kernen selbst mehrere Hundert Megahertz Defizit beim Takt gegenüber dem Core i7-7700K mit Kaby Lake wettmachen. Im Schnitt ist die 8-Kern-CPU die schnellste im Test, dahinter folgt der 10-Kern-Prozessor. Mit sieben Prozent Rückstand liegt Kaby Lake allerdings nur geringfügig zurück.
Das beisst sich einfach mit dem RyZen Fazit wo man 4 Kerner empfiehlt.
Ich würde aber auch unter I5 nichts mehr empfehlen und zum Zocken reicht eben dann auch ein I5 oder der kleine 1600X

@Zocker-Boy:
Aber wenn man einen i5 4460 hat würde ich keinen I5 7600K empfehlen und vermutlich auch keinen I7 7700K, weil es das Budget nicht hergeben könnte. Ich habe einen 4 Kerner I5K und es macht für mich NULL Sinn auf einen 4 Kerner zu wechseln.. Also entweder 6 oder gleich 8
 
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Also für mich lohnt es sich definitiv auf einen 4 kerner vom "6" Kerner zu wechseln. Rechenleistung verdoppelt sich im Schnitt etwa.

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Also für mich lohnt es sich definitiv auf einen 4 kerner vom "6" Kerner zu wechseln. Rechenleistung verdoppelt sich im Schnitt etwa.
1600X und der Tag gehört dir ;) Finde ich eh viel spannender als die R7 und ich bin meega Froh dass die High End Modelle die Kinderkrankheiten mit den Boards bereinigen müssen und nicht der Massenmarkt.
 
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Nee, keine Lust auf die Probleme derzeit. Richtiges Mainboard, richtigen Ram in richtiger Konstellation, durchwachsene Performance.. Nee, hab auf das sichere Pferd gesetzt und mir den 7700K vorgestern bestellt. ;) Wie gesagt selbst der liefert mir gut die doppelte Leistung gegenüber meinem jetzigen FX6300 der auf 4.5 GHz läuft. Da kann ich nichts verkehrt machen. :daumen: Nur die lahme Grafikkarte muss ich jetzt auch mal bald gegen eine GTX 1070 oder so tauschen..
 
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Wenn in einer Spieleengine eine gute Mehrkernoptimierung vorliegt und die Kommunikation zwischen den Compute-Complexen kein Bremsklotz darstellt, sieht es eigentlich ganz in Ordnung aus. Nur sind diese beiden folgenden Beispiele Cherrypicking und bestätigen als Ausnahmen eher den Regelfall. Allein schon wenn in BF1 von DX11 auf DX12 gewechselt wird, dreht sich das Bild bereits wieder. Beispiele wie BF1 und F1 zeigen allerdings, dass eine gute Performance bei Ryzen grundsätzlich möglich ist.

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So sehe ich das auch. Die Leistung ist durchaus da, sie muss nur abgerufen werden. Das zeichnet sich ja eigentlich auch in den meisten reviews zum Ryzen ab. :)

MfG
 
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Nee, keine Lust auf die Probleme derzeit. Richtiges Mainboard, richtigen Ram in richtiger Konstellation, durchwachsene Performance.. Nee, hab auf das sichere Pferd gesetzt und mir den 7700K vorgestern bestellt. ;) Wie gesagt selbst der liefert mir gut die doppelte Leistung gegenüber meinem jetzigen FX6300 der auf 4.5 GHz läuft. Da kann ich nichts verkehrt machen. :daumen: Nur die lahme Grafikkarte muss ich jetzt auch mal bald gegen eine GTX 1070 oder so tauschen..
Oder so ;) Aber wenn du die Lahme 7950 nicht brauchst, ich nehm sie :D
 
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na bis auf SC2 udn Anno ist doch auch alles gut spielbar ;) udn die beiden genannten games schafft auch intel nicht so, das sman da die FPS auf 60 bringt ;)

Dieses Sinnfrei Rumgehacke ;)
Wer es sich leisten kann udn Will bekommt mit Ryzen ne sehr nette CPU ;)
 
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Oder so ;) Aber wenn du die Lahme 7950 nicht brauchst, ich nehm sie :D

Hehe.. Ich muss erst mal schauen, dass ein Ersatz herkommt, dann schauen wir weiter. ^^ Ja sie hat wirklich gute Dienste geleistet all die Jahre, vor allem wegen den 3 GB VRAm, weswegen ich sie damals der GTX 660 vorgezogen hab, wegen Zukunftssicherheit, was sich tatsächlich ausgezahlt hat.
 
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Ich verstehe das Geflame zumindest teilweise nicht.
Die Ryzen sind, bis auf einige Spiele, singlecore-mäßig bedeutend schneller als die Vishera- und Excavator-Bulldozer-Prozessoren, ujnd das ist als Basis erstmal sehr wichtig. Warum reden hier manche von einem Bulldozer 2.0? Prozentual gesehen lagen die Bulldozer doch noch weiter hinter den damals aktuellsten Intelmodellen zurück als Ryzen jetzt. Daher empfinde ich die Bezeichnung Bulldozer 2.0 von einigen etwas übertrieben.

Ich habe es vor einigen Tagen erst geschrieben, dass man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen sollte und den Leaks nicht glauben sollte. Ich hatte geschrieben, dass man hauptsächlich Sandy- bis Ivy-Bridge-Leistung, absolut maximalst (!) leicht unter Haswell erwarten sollte, mit womöglich besserer Energieeffizienz (also weniger Verbrauch). Alles darüber wäre einfach utopisch bei AMDs Forschungsbudget und Rückstand gewesen (dafür wurde ich teilweise anderswo schon ziemlich attackiert von Leuten die nun heulen, aber das ist ne eigene Sache).
Und diese Erwartung wurde zum Großteil erfüllt. Das die neue Plattform auch ein paar Kinderkrankheiten mitbringt überrascht mich jetzt auch nicht komplett, wobei ich zumindest ein wenig ausgereiftere Mainboards bzw. BIOS'e erwartet hätte.

Aber insgesamt bin ich nach meinen persönlichen Erwartungen nahezu vollkommen zufrieden.

Man hat eine Basis-Architektur, die näher an Intel dran ist als es Bulldozer damals war, womit weitere Verbesserungs-, Optimierungs- und Entwicklungsarbeit auch deutlich Lohnenswerter sein dürfte als damals.
Einige haben ja zwischenzeitlich vor 1/2 Jahren auf einen "simplen" 28 oder gar 14-nm-Shrink der Vishera-8-Kerner für den Sockel AM3+ (oder FM2, der dafür jedoch wohl kaum geeignet war/ist) gehofft, als Zwischenschritt solang RyZen noch in Entwicklung ist. Ich denke aber das wäre Verschwendung von Forschungsgeld gewesen. Dieser Shrink hätte nämlich die meisten Basisprobleme der Architektur kaum gelöst abgesehen von vllt verringertem Verbrauch/Besserer Effizienz oder noch höherem Takt.

Gruß
razer989
 
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Razer, mit dem Bulldozer als 14nm wäre Intels Ankündigung einer 10GHz CPU vielleicht unter LN2 wenigstens endlich Realität geworden :)
 
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Ach stimmt da war ja was mit nem gewissen Pentium 4. :D Das wäre ein schöner Marketing-Gag gewesen, hätte AMD dann Intels Ankündigung wahrgemacht... :ugly: Dennoch wäre es, denke ich kaum Lohnenswert gewesen, dafür teuer neue Masken zu entwickeln/produzieren zu lassen. So schön und interessant so ein Vergleich aus technischer Sicht auch wäre, es wäre einfach eine unsinnige Investition gewesen.
 
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Ich verstehe das Geflame zumindest teilweise nicht.
Die Ryzen sind, bis auf einige Spiele, singlecore-mäßig bedeutend schneller als die Vishera- und Excavator-Bulldozer-Prozessoren, ujnd das ist als Basis erstmal sehr wichtig. Warum reden hier manche von einem Bulldozer 2.0? Prozentual gesehen lagen die Bulldozer doch noch weiter hinter den damals aktuellsten Intelmodellen zurück als Ryzen jetzt. Daher empfinde ich die Bezeichnung Bulldozer 2.0 von einigen etwas übertrieben.

Ich habe es vor einigen Tagen erst geschrieben, dass man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen sollte und den Leaks nicht glauben sollte. Ich hatte geschrieben, dass man hauptsächlich Sandy- bis Ivy-Bridge-Leistung, absolut maximalst (!) leicht unter Haswell erwarten sollte, mit womöglich besserer Energieeffizienz (also weniger Verbrauch). Alles darüber wäre einfach utopisch bei AMDs Forschungsbudget und Rückstand gewesen (dafür wurde ich teilweise anderswo schon ziemlich attackiert von Leuten die nun heulen, aber das ist ne eigene Sache).
Und diese Erwartung wurde zum Großteil erfüllt. Das die neue Plattform auch ein paar Kinderkrankheiten mitbringt überrascht mich jetzt auch nicht komplett, wobei ich zumindest ein wenig ausgereiftere Mainboards bzw. BIOS'e erwartet hätte.

Aber insgesamt bin ich nach meinen persönlichen Erwartungen nahezu vollkommen zufrieden.

Man hat eine Basis-Architektur, die näher an Intel dran ist als es Bulldozer damals war, womit weitere Verbesserungs-, Optimierungs- und Entwicklungsarbeit auch deutlich Lohnenswerter sein dürfte als damals.
Einige haben ja zwischenzeitlich vor 1/2 Jahren auf einen "simplen" 28 oder gar 14-nm-Shrink der Vishera-8-Kerner für den Sockel AM3+ (oder FM2, der dafür jedoch wohl kaum geeignet war/ist) gehofft, als Zwischenschritt solang RyZen noch in Entwicklung ist. Ich denke aber das wäre Verschwendung von Forschungsgeld gewesen. Dieser Shrink hätte nämlich die meisten Basisprobleme der Architektur kaum gelöst abgesehen von vllt verringertem Verbrauch/Besserer Effizienz oder noch höherem Takt.

Gruß
razer989

Stör doch nicht die Intel-Fans mit Fakten ;) Ich sagte ja Bulldozer war langsamer als der K10 damals.. Ryzen ist fast doppelt so fix wie Bulli und dabei auch noch verdammt effizient (wie effizient sieht man im vergleich zum 6900K)
4970K Leistung in ST Games sehe ich auch nicht als Manko an, aber die Leute wollen eine Rechtfertigung dafür dass sie jede 24 Monate NV oder Intel kaufen ;) Deswegen MUSS AMD als Sündenbock herhalten.
Und ich wette mit dir, wenn AMD eine CPU gebracht hätte, die einen 7700K geschlagen hätte und 70% vom 6900K gekostet hätte, wäre es auch wieder falsch gewesen..
Die Basis Architektur ist gut, der Fabric (wenn er richtig angesprochen wird) eine Macht. Klar LoL und SC2 läuft darauf nicht gut, aber das Game ist eben auch asbach Uralt was die Engine betrifft. Wenn AMD das SMT Problem und das Core Parking in Griff bekommt, dann Rockt der RyZen. Und bis dahin macht man eben SMT aus, wenn es nervt. War damals bei Intel nicht anders. Aber daran erinnert sich keiner mehr ;)

Jeder der die Messungen von Canard PC richtig deuten konnte, wusste wo RyZen landet. Nur eben die Leute die schon beim Hype mit Pessimismus glänzten, wussten es besser. Schaffe z.b. sprach von Sandy Leistung, angeblich hätten Ihm das seine Quellen genannt. Wir sind nun bei Haswell Leistung in Games und bei Broadwell IPC in Anwendungen.. Das ist eine Macht. Und die ersten Quartalszahlen werden die Wahrheit bringen.. Mein Tipp (und da bin ich nicht alleine) : AMD Jahreshoch bei 17-20$ und ein Grundkurs (wie wir es nach der Gewinnausschüttung sehen bei 12$)
 
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