Durch die Ankündigung ("New Architectures") ist es doch relativ simpel: Zen7 erreicht vor 2030 den Markt -> kommt noch für AM5. Dass AMD sich 3+ Jahre für Zen7 Zeit lässt, kann man eigentlich ausschließen. Weil der Markt das schlicht nicht hergibt, dass sie derart lange mit einer Architektur die Zeit überbrücken.
Mit der Ankündigung kann man im Prinzip fest von Zen7 auf AM5 ausgehen. Einzige Ausnahme wäre jetzt nur noch, wenn sie Zen7 auf 2030 verschieben.
Von Zen 5 bis Zen 6 sind es schon mal 2,5 Jahre, wenn es beim Start zum Frühjahr 2027 bleibt. Zen 7 für Desktop käme, wenn es bei diesem Rythmus bleibt, erst Ende 2029 und wenn sich AMD sicher wäre, dann noch einmal voll auf AM5 zu setzen, dann hätten sie auch direkt "through 2030" ankündigen können oder wenigstens das bestehende "2027+" auf "2029+" updaten könnten. Haben sie aber nicht. Somit würde ich nur noch mit einem kleineren Updaten ~2028 rechnen.
Ob es dann "Zen 7" ist, wird letztlich davon abhängen, wie viel Zen 7 überhaupt gegenüber Zen 6 bringen wird. Noch sind sich die Gerüchte eher diffus. Da AMD in der gleichen Präsentation von "5 Architekturen" für AM4 spricht, also Zen+ als vollwertige mitzählt, würde ein "Zen 6+" auf alle Fälle reichen, um die Ankündigungen zu erfüllen. Genaugenommen braucht es nicht einmal das: Präsentationen gehen vom Ist-Zustand aus und der heißt "Zen 5", Zen 6 selbst ist also bereits "new architecture". Danach muss AMD den Sockel nur noch "supporten". Und ebenfalls in der gleichen Präsentation lobt man sich für "A decade" Unterstützung für AM4, obwohl dieser zwei Jahre nach Ryzen 1 das letzte Architektur-Update und fünf Jahre danach einen Plattform-Nachfolger bekommen hat.
Unter Zugzwang steht AMD aktuell jedenfalls nicht. Nova Lake mag das ändern, aber da gibt es Zen 6 als Konter. Während der Kampf um die Rechenzentren tobt und "Zen 7" als solches sicherlich vor 2030 erscheinen wird, kann man sich bei Desktop-CPUs Zeit lassen. Aufgrund der immer weiter divergierenden Konfigurationen in Servern und Endanwender-PCs würde ich auch nicht darauf wetten, dass sich Epyc 9007 und Ryzen AI 600 (700? 800?) noch Silizium 1:1 teilen werden.
"Gegenüber JEDEC-Speicher nennt der Hersteller 13 Prozent mehr durchschnittliche Fps und 15 Prozent bessere 1-Prozent-Lows." Ja ne is klar und MMX macht das Internet 17,5% schneller.
Bei welchem Game bzw. in welchem Szenario? Mit oder ohne X3D-Cache? Mit welcher Grafikkarte? So für sich alleine stehend ist das doch nur mal wieder reiner PR-Bullsh***.
Viel interessanter wären doch echte Zahlen zum Speicherdurchsatz Lesen/Schreiben Random/Streaming.
13 Prozent mehr Fps durch Latenztuning sind, als Extremwert, gut machbar. Das hat
@PCGH_Dave schon bewiesen. Wenn AMD entsprechend scharfe Auto-Einstellungen validiert bekommt, ist der Claim locker im Rahmen des typischen Cherry-Pickings, zumal "regulärer JEDEC Speicher" als Bezugsgröße angegeben wird. Also RAM, der 5-10 Prozent langsamer ist, als in einem typischen Gamer-/AMD-Präsentations-Zen-5.