Die Bundestagswahl 2017

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Er greift ein, auf vielfältige Weise. C02, Methan, Abholzung, Artensterben, versteppung und Verwüstung, Vegetationsänderung, etc. Es gibt kaum noch Land auf der Erde, was wir nicht verändern dazu werden die Meere durch Abfälle und Raubbau immer lebensfeindlicher gestaltet. Wie kann man glauben, dass das folgenlos bleibt?

Wie kommst du auf das schmale Brett das ich glauben würde das bliebe folgenlos? Ich habe genau das gemeint was ich geschrieben habe: Der Mensch beschleunigt die Erderwärmung, ist aber mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit nicht der Auslöser.
 
Und wenn die AfD das genauso meinen würde wie du, warum steht das im Wahlprogramm?

Dann mach ich morgen meine eigene Partei auf, die dann Punkte wie "Wasser ist nass!" und "1+1=2!" im Wahlprogramm stehen hat.

Viel entscheidender ist aber wohl eher das, was daraus gemacht werden soll.
 
Wie kommst du auf das schmale Brett das ich glauben würde das bliebe folgenlos? Ich habe genau das gemeint was ich geschrieben habe: Der Mensch beschleunigt die Erderwärmung, ist aber mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit nicht der Auslöser.

"Wandel" heißt ja nur, dass sich etwas ändert. Und das Klima ändert sich immer - wenn auch über einen Zeitraum von Jahrhunderten. In so fern ist die Aussage "Klimawandel gibt es auch ohne den Mensch" durchaus richtig.

Aber die "Erderwärmung", insbesondere in der aktuellen Geschwindigkeit, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht natürlich sondern menschengemacht. Oder siehst Du das etwa anders?
 
Genau, Menschen sterben immer sachon, das ist ganz natürlich. Ob ein Schuß´in den Bauch nun wirklich die Ursache für den Tod ist, wird man nie zweifelsfrei feststellen können.
Die Sache ist doch eher die, dass sich diese ganze Klima Diskussion nur ums CO2 dreht, obwohl, wie du bereits anmerktest, der Mensch die Zerstörung seiner Umwelt überaus vielschichtiger angeht. Mit E-Autos und erneuerbaren Energien werden wir den Planten eben nicht retten. Sie sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und in Anbetracht der Endlichkeit fossiler Brennstoffe ohnehin eine Notwendigkeit.
 
Die Sache ist doch eher die, dass sich diese ganze Klima Diskussion nur ums CO2 dreht, obwohl.
Vielleicht auf einfachster Ebene, nicht wissenschaftlich.
- Es wurde gegen FCKW gekämpft, erfolgreich vermutlich, weil es umm mehr als Klimaeinflüsse durch das Ozonloch ging
- Es wird gegen Raubbau in Wälder vorgegangen
- Es wird gegen Wasserverschwendung und Verkarstungen vorgegangen
- Das Artensterben ist der schwierigste Punkt
- Artenverschiebung beeinflussen Fauna und Flora massiv
- Es wird über Methanausstoß diskutiert
- Und über CO2 reden wir auch
...

Die Liste der Einflussgrößen ist lang, die Diskussioen umfangreich und die Verbrennung von fossilen Brennstoffen ist eines der maßgeblichsten Einflussgrößen.
Einfach mal ein Beispiel, um die komplexen Zusammenhänge zu verdeutlichen, warum kleine Eingriffe größe Wirkung haben können. Einige sind stabilisierend,
andere selbstverstärkend. Wird es z.B. wärmer, wird es lokal feuchter, wird die Sahara zur Steppe, das grün nimmt mehr Sonnenlicht auf, die Reflektion sinkt,
zusätzlich gibt weniger Sand stürme und der Amazonasregenwald verliert massiv an Biomasse, weshalb es verstärkend wirkt. => doppelte Rückkopplung
https://www.mpg.de/5054437/W005_Umwelt-Klima_080-087.pdf
Okosysteme: Saharastaub dungt Amazonasregenwald reichhaltig - Spektrum der Wissenschaft
-
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Klassiker Eisbär. Solange er nicht in einem Sturm ersäuft und Al Gore den Totenschein ausfüllt...
siehe Doku oben (aber gerne auch nachzugoogeln)
... geht es ihm eigentlich ganz gut.
Klimawandel: Eisbaren auf Spitzbergen haben sich vermehrt - WELT

Wesentlich besser würde es ihm natürlich gehen, wenn sein Hauptfeind weniger auf ihn schießen würde.

Da will nur wieder jemand Bücher verkaufen, sieht aber die Fakten nicht. Das ist das Problem mit den Klimaleugnern.
Ich kann sie einfach nicht mehr sehen.

Dass sich was verändert hat, ist einfach zu merken.
Früher bin ich als Kind mit meinem Eltern zu meiner Tante und Onkel an die Ostsee gefahren.
Die Autoscheibe war voller Fliegen und Mücken als wir ankamen. An der See flogen Fliegen, Mücken und alles andere herum. Unfassbar.

Diesen Sommer war ich mit meinen Kindern an dem gleichen Teilstück der Ostsee, an der ich als Kind immer war. Kaum Fliegen und Mücken auf der Scheibe.
An der See war nichts los. Kaum Fliegen und Mücken waren anzutreffen. Alles war viel leiser. Wenige Vögel.

Und das hat deiner Meinung nach keine Ursache? Lebst du hinterm Mond?
 
Ist einfach nicht zu merken. Weil Klimaveränderungen (schon per Definition) nicht kurzfristig zu bemerken sind. Der von dir beobachtete Rückgang der Insekten (damit auch ihrer Jägern) und deren Diversität dürfte dem Anbau von Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden geschuldet sein. Der Rest ist einfache Biologie respektive Ökologie.
 
Ja, Monokulturen. Das hat also keinen Einfluss auf das Klima?
Die Erwärmung der Weltmeere hat keinen Einfluss auf das Klima?
Schon mal ausm Fenster geguckt? Die immer milderen Winter in Deutschland sind also einfach nur Zufall?

Schlimm, dass es Leute gibt, die echt an sowas glauben. :nene:
 
Nun, unser Bildungshintergrund ist (wie schon an mehreren Stellen hier im Forum ersichtlich) ein völlig anderer. Du hast scheinbar nie gelernt, Ursache und Wirkung zu trennen.
Es geht nicht um Klimawandel Ja/Nein, sondern darum, ob er menschgemacht ist. Dass sich das Klima ändert, steht außer Frage. Das tut es immer. Seit jeher und aus vielerlei Gründen (z.B. Milanković-Zyklus).
Nur ist dieser Wandel innerhalb eines Menschenlebens schwerlich (es sei denn, wir reden von einem Ereignis wie einem Vulkanausbruch oder Meteoriteneinschlag) "spürbar".

Dein Beispiel hat einfach nichts mit dem Klimawandel gemein. Was Du in Deinem kurzen Leben (wenn überhaupt) mitbekommst, sind Wetterschwankungen. Du hast Erinnerungen an besseres Wetter, Du hast Erinnerungen an schlechteres Wetter.
Das Klima wird in Jahrhunderten, Jahrtausenden betrachtet.

Was Du meinst, zu sehen, ist reine Panikmache vor natürlichen und kurzfristigen Wetterschwankungen, die auch aufgetreten wären, wenn der Mensch gar nicht existiert hätte.
(Oder im expliziten Fall der Insekten: Umweltverschmutzung/Zerstörung, was aber per se keinen Klimawandel initiiert.)
Wir haben momentan beispielsweise nicht mehr und stärkere Stürme durch den Klimawandel. Das ist Unfug.
Das leugnet auch kein Klimaforscher, die deswegen auch immer zukünftige Szenarien anhand ihrer Modelle beschreiben. Gerne wird zum Beispiel erzählt "Wenn wir nicht..., dann im Jahr 2100...1,8-4°C mehr...".
Die Klimaveränderung hat rein gar nichts mit deiner persönlich erfahrenen fehlenden Insektenplage zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, das Klima wandelt sich aktuell in einer Geschwindigkeit, die mit natürlich auftretenden Effekten nicht zu erklären ist.
Dass du das anders siehst, ist dein Recht, ändert aber nichts an den Fakten.
In 50 Jahren werden wir keine 5 Millionen Flüchtlinge haben, sondern 1 Milliarde Flüchtlinge haben, die eben vor den Auswirkungen des Klimawandels flüchten.
Und meine persönliche Erfahrungen sind Beobachtungen, die eben einen Grund haben müssen.
Das alles ist ein Teil dessen, wie das Klima verändert wird. Natürlich hat Abholzung, Monokultur, Entfischung der Meere, Umweltschmutz und alles weitere einen Einfluss auf das Klima der Erde.
Alleine schon die gigantische Anzahl an Nutztieren, die auf der Erde leben. Jeder will fleisch essen, aber die Konsequenz daraus wird ignoriert.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück