@interessierter User
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Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
In der Atmosphäre befinden sich 0,04% CO2. Davon sind 3% von uns. Do the math. Du hast ganz generell die Mechanismen nicht (bzw. nur so halb) verstanden und in einen merkwürdigen Brei verwurstet. .
Welche "Mathematik soll ich machen"? Oder verwechselst Du mit in Kalk gebundenem CO2 mit atmossphärischem? Solche Taschenspielertricks von Eike sollte man nicht übernehmen. Wo also steht im Artikel etwas zu Deiner absurden Annahme, dass von der Erhöhung des CO2 Gehaltes in der Luft von 280ppm auf 400ppm nur 3% anthropogen sind? Und welchen Teil des Klimawandels habe ich Deiner Meinung nach mit meinen
"merkwürdigen Brei" nicht verstanden? Jetzt wird es interessant. Du machst mich neugierig.
Wie kommst Du auf "grobe Schätzungen" zum C02 Eintrag? Wir kennen die abgebauten Mengen fossiler Brennstoffe sehr genau. Bei Wäldern geht man über die Fläche und Tonnen Holz pro Hektar, auch das ist ziemlich genau. Es mag für Leugner nicht eindeutig sein, weil sie in jeden Schornstein ein Messgerät hängen wollen, anstatt einfach mit vorhandenen sinnvollen Zahlen zu rechnen.

Alleine das Isotopenverhältnis der Luft drückt sehr schön aus, wieviel fossilen Brennstoff wir verfeuert haben, weil fossiler Brennstoff C14 frei ist. Die Verwitterung von Gestein und das bei Vulkanismus freigesetzte CO2 ist um viele Größenordnungen geringer. Eike-Taschenspielertricks.
Der Klimawandel ist keineswegs in den letzten Jahren abgesagt worden, sondern es gab übliche Überlagerungen. Die Leugner wählten als Startjahr ihrer Betrachtung ein extrem warmes Jahr und sagten dann, "
es gibt gar keine weitere Erwärmung". Der nächste billige Taschenspielertrick, das Gegenteil ist der Fall. Die größte Erwärmung mit über 5°Cwurde in der Arktik gemessen, weshalb die Grönlandgletscher erheblich schneller schmelzen als angenommen und enorme Wärmemenge in Form von Schmelzenthalpie aufgenommen haben und aufnehmen.
Soso, man weiss also nicht viel? Was weiss man denn nicht und was macht man dagegen? Es gibt Unsicherheiter über zukünftigte Bewölkung und deren Einfluss, weil unterschiedliche Wolken unterschiedliche Effekte verursachen, einige sehr hohe und dünne wirken wegen Reflexion abkühlend, andere tiefere und dickere wegen Rückstrahlung erwärmend. Das Verhältnis der Wolken ist darum relevant, aktuelle Forschungen deuten eine leicht positive Rückkopplung an. Das wäre fatal, bisher ging man von leicht negativer Rückkopplung aus. Offen sind Methan und CO2 Mengen, die der Tundra durch Auftauen entweichen werden, sowie Methanhydrate im Meeresboden. Die ersten Forschungsergebnisse sind allesamt alamierend, weil es mehr ist, als erwartet wurde und schneller abläuft. Beides ist massiv positiv rückkoppelnd.
Offen sind weiter die Meeresströmungen und die genauen angenommenen Wärmemengen und -transporte. Aber das ist nur ein Puffer, keine Rückkopplung zur Ursache. Verlagert sich z.B. der Golfstrom, haben wir eine Arschkarte gezogen, die man sich kaum vorstellen kann. Schottland liegt auf der Höhe von Alaska. Ebenso offen ist die Aufnahme von C02 der Meere durch Algen. Auch da zeigt sich, dass das Ausrotten der Wale absolut fatal war, weil Wale Stickstoff der Luft beim Eiweißaufbau binden und über ihren Kot ans Meer als Dünger abgeben. Weniger Wale bedeutet erheblich weniger Algen, darum denkt man im Rahmen des Geoengineerings an Meeresdüngungen mit Eisen und Stickstoff nach. Ebenso verändert die Übersäuerung der Meere durch C02 die Algenzusammensetzung, was die gesamte Nahrungskette im Meer durcheinander bringen wird. Auswirkungen für die Zukunft und den Fischertrag sind noch offen. Aber es wird sich dramatisch ändern, in welche Richtung auch immer. Ein tolles Experiment, was da gerade läuft, wenn man bedenkt, dass 17% des Eiweisbedarfes der Menschen durch Fisch gedeckt werden.
Was hat die Mgnetumpolung mit dem aktuellen Klimawandel zu tun? Wir reden über 200 Jahre. Wie stark hat sich denn in diesen 200 Jahren das Erdmagnetfeld verändert un welche Folgeeffektr stellen sich ein? Ist das die nächste Sau der Leugner, die immer irgendwas suchen, ohne Belege zu haben? Schon der Ansatz mit Kosmischerstrahlung und Wolkenbildung nach Svensmark hat sich nach teuren Versuchen am Cern als großer Humburg heraus gestellt. Wissenschaft funktioniert nicht mit der Behauptung, da gibt es irgendwas, was einen riesigen Einfluss hat, sondern dadurch, dass man es durch Messwerte untermauert und dann Ursachen findet. Das verstehen die Leugner aber nicht so ganz.
Und dieses kindische Argument, dass es ein Segen wäre, wenn der Permafrost in Alaska und Sibiren auftaut. Damit zerbricht die gesamte Infrastruktur, weil keine Fundamente gebaut werden. Jede Straße, die Pipeline und jedes Gebäude versinkt im Schlamm, die Russen haben extreme Panik davor, was in den nächsten 50 Jahren an Problemen auf sie zukommt,
Soso, Strandhaus verlegen, wenn der Meeresspiegel steigt. Ist Dir der Zynismus Deiner Worte klar, wenn man bedenkt, dass eine Milliarde Menschen auf einer Meereshöhe bis 2m leben und weite Teile der Küstenstreifen fruchtbares Land sind?`Schau Dir z.B. mal Ägypten auf einer Höhenkarte mit 2m höherem Meeresspiegekl an? Was macht Banglasdesh?
Und der nächste Punkt. Der Klimawandel ist keine Ideologie. Die absurde unwissenschaftliche Sprachgebung mag in Eike und AfD Kreise witzig sein, man outet sich damit als Feind jeder wissenschaftlichen Arbeitsweise. Aber gut, dass ist ja genau das Thema, um das es geht. Die Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD.
Fassen wir zusammen: Du hast weder die Mechanismen verstanden, noch kannst Du geologische Daten bewerten und am wenigsten die Auswirkungen abschätzen. Was Du hier geschrieben hast, ist reiner faktenbefreiter Populismus, passend zur Partei, die den antropogenen Klimawandel ablehnt.
Wenn Du die Basis unseres Wissen verstehen willst, lies sinnvolle Literatur, ich mache das z.B. seit 1978 durch Spektrum der Wissenschaft, die sinnvolle Ergenbnisse veröffentlichen und keinen populistischen Dünnpfiff von Geisteswissenschaftlern bei Eike. Zum Einlesen eine einfache Zusammenfassung auf Schultauglichem Niveau. Zu jedem Thema findest Du in jeder Unibibliothek tausende von Veröffentlichungen. Lesen, verstehen und dann bewerten.
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