Die Bundestagswahl 2017

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Riester wird auch schon staatlich bezuschusst.
Und die FDP kann auch nicht zaubern, egal was sie da als Riesterersatz anbieten wollen. Solange sie nicht vor haben für jemanden der wenig verdient und entsprechend nur 50 oder 100 Euro im Monat einzahlt (was schon viel wäre) noch 300 Euro staatlich zuschießen zu wollen wird er am Ende trotzdem keine vernünftige Rente rauskommen und das Risiko kann und darf bei sowas nicht zu hoch sein.
Warum sollte sonst jemand eine private Altersvorsorge abschließen täte er nach 40 Jahren dann trotzdem mit nichts dastehen?

Private Altersvorsorge funktioniert für die die Mehrheit nicht als Ersatz / Zusatz für staatliche Rente, nicht solange nicht jeder Gutverdiener mit mindestens 2500 bis 3300 Euro im Monat ist.

Was es braucht ist eine Reform der Rente und eine Einführung einer Rentenversicherung in die alle einzahlen, vom Angestelten, über den Selbstständigen bis zum Beamten und der Bundeskanzlerin.
Alles andere ist nur unausgegorener Mist der viele Menschen in die Altersarmut führt.

Das löst das demografische Problem aber trotzdem nicht, oder siehst Du das anders?
 
Das löst das demografische Problem aber trotzdem nicht, oder siehst Du das anders?

Es gibt meiner Meinung nach kein demografisches Problem, zumindest nicht so wie es propagiert wird. Ich halte es für eine demografische Normalisierung. Mit einem gewissen Grad an Wohlstand / sozialer Absicherung und Automatisierung nimmt die Geburtenrate ab.
Das macht Sinn, da viele Kinder zu haben nicht mehr die zwingende Notwendigkeit ist um versorgt zu sein, wie es in Regionen wie Afrika oder auch noch Asien (Indien, China) der Fall ist.

Die einzigen die das natürlich nicht gut finden sind die Wirtschaft und die Politik, erstere weil sie die Konsumgesellschaft und damit verbundenes "grenzenloses" Wachstum propagiert und in dieser Hinsicht darauf angewiesen ist das genügend Konsumenten vorhanden sind und die Politik weil unserer Rentensystem eingeführt wurde als das so noch nicht völlig absehbar war, die Bevölkerung wuchs und man davon ausging das dies auch so bleiben würde.
Entsprechend ist unserer Rentensystem auch darauf angewiesen das es stets mehr junge Menschen gibt als alte, so das die Last möglichst gleichmäßig verteilt ist.
Es würde also einer Rentenreform und auch Reform der Wirtschaft bedürfen.

Die sinkende Bevölkerung ist eigentlich in vielen Belangen etwas Gutes, z.B. sorgt für stabile Nachfrage / Löhne am Arbeitsmarkt, verringert den Ressourcenbedarf und die Belastung für die Umwelt und irgendwann, ab einen gewissen Punkt wird sich auch das momentane demographische Ungleichgewicht automatisch wieder einpendeln, ab dem Punkt wo der Überhang an alten weggestorben ist.

Tatsache ist immerhin, wir brauchen heute kein Heer an Arbeitern mehr für irgendwelche Fabriken, oder andere arbeitsintensive Aufgaben. Vieles wofür man früher tausende bis hunderttausende Arbeiter beschäftigt hat wird heute schon von Maschinen und automatisiert erledigt und in Zukunft wird dieser Grad der Automatisierung immer weiter ansteigen.
Lustigerweise wird diese Entwicklung getrieben durch die Konsumgesellschaft und der ihr innewohnenden Gier immer profitabler zu werden und zu wachsen und im Grunde schaufelt man sich so Stück für Stück das eigene wirtschaftliche Grab, weil mit steigender Automatisierung, ohne Reformen, zwar die Produktivität immer weiter steigt, aber der Konsmument für den Absatz immer weiter wegbricht, da er keine Kaufkraft mehr hat, also braucht man immer neue Märkte, aber auch die werden irgendwann abgeschöpft sein, spätestens dann wen man in 100 bis 200 Jahren auch Afrika und Lateinamerika abgewirtschaftet haben wird.

Aber wozu führt das alles?
Nach dem momentanen System zu immer mehr Menschen für die wir keine Arbeit abseits von künstlich geschaffenen prikären Verhältnissen haben. Der Mensch rentiert sich nur noch dann wen er viel billiger ist als der Einsatz von Maschinen. So wie lange Zeit in China, aber selbst da ist inziwschen langsam ein Punkt erreicht wo die Arbeitskraft des Menschen, mit steigenden Lebensstandard, unrentabel wird und man lieber Maschinen nutzt, oder aber gleich in neue Billiglohnregionen abwandert (Afrika):

Produktion im Ausland: China wird zu teuer - Wirtschaft - Tagesspiegel

Was hier also im Grunde versucht wird ist den Status quo künstlich zu verlängern und zu erhalten.

Aber um auf das östereichische Rentensystem zurück zu kommen. Östereich leidet unter den gleichen demographischen Entwicklungen wie Deutschland, trotzdem ist die Last für den Einzelnen weit geringer und der Anstieg der Kosten bei weiten nicht so dramtisch wie hier bei uns.
Warum?
Weil dort alle einzahlen und sich entsprechend die Last besser verteilt.
Es steigen also auch dort die Kosten, aber weit weniger als bei uns und die Renten bleiben vor allem Stabil, während wir hier deutlich sinkendes Rentenniveau und deutlich steigende Kosten haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guckt man sich mal andere Länder oder einfach nur die Zeit der frühen Industrialisierung an, ist das exakte Gegenteil von Demografie (also eine deutlich höhere Geburten- als Sterberate) auch nicht so der Hit, Krankheiten und Armut prägen dort das Bild.;)
 
Ich muss sagen bei euch (Kaaruzo und Threshold) treffen 2 Extreme aufeinander.
Mir würde wohl wieder ein Mittelding gut gefallen.:D

Individualität und Vielfalt ja, unnötiges Zeug... naja wo fängt unnötig an?
Aber diesen Zwang Treshold kannst du dir sparen bzw. mit deinen Kumpanen auf einer Insel realisieren (ala DDR2.0 oder 3.0?)!

Ich finde, dass wir das Extrem gerade erleben.
Da werden Systeme gerettet auf Teufel komm raus anstatt endlich mal einen Schnittpunkt zu machen.
 
Daraus kannst du aber nicht die Meinung der Leute ableiten. Du kannst nicht sagen, dass 80% dafür sind, nur weil die Parteien, die dafür sind, zusammen 80% im Bundestag haben.

Können nicht, aber so funktioniert unsere Politik. Wenn die CDU 40% holt, dann sagt sie, sie hat 40% geholt auch wenn es effektiv natürlich viel weniger sind. Die Nichtwähler werden schlicht nicht berücksichtigt in unserem System.

Interessante Frage an dieser Stelle. Was wäre eigentlich bei einer Wahlbeteiligung unter 50%? Wäre das dann eigentlich noch eine wirksame Wahl?

Und wie? Üblicherweise wird's dann nämlich sehr knapp mit dem Geld.

Dann muss man halt besser haushalten.

Weil dann das Geld fehlt. Der Altenpfleger kann nicht z.B. nicht Trainer in einem Verein werden, weil er bescheidene Arbeitszeiten hat. Er kann auch nicht seiner kreativen Ader nachgehen und Künstler werden. Oder seinem Traumberuf nachgehen. Oder irgendeinen Beruf, in dem nicht wie ein Stück ****** behandelt wird.

Klar kann er das. Niemand hat ihn gezwungen Altenpfleger zu werden.

Weil es dann keine Verfassung wäre, sondern nur ein lockeres Gesetz, was nach belieben angepasst werden kann.

Also haben die USA keine Verfassung?

Wer weiß, was hier so um 1945 herum passiert ist, weiß, dass eine Verfassung nur wenig geändert werden sollte und eine Ewigkeitsklausel für Grundrechte nie geändert werden darf.

Die USA haben auch kein Grundrecht auf Sozialstaat. Sind die jetzt weniger demokratisch/rechtsstaatlich als wir?

Wir wissen beide, wie aussagekräftig der Durchschnitt ist. Wenn nicht, hier ein kleines Beispiel: Wir haben 10 AN. Einer verdient 100.000 Euro im Monat, der Rest geht mit 1.000 Euro im Monat nach Hause. Laut Durchschnitt geht's allen total super, tolle Wirtschaft, BIP super, dem Land geht's echt klasse. In der Realität leben 9 von ihnen an der Armutsgrenze, während einer verzweifelt versucht, sein Geld auszugeben, ergo, dem Großteil geht's gar nicht so gut, wie der Durchschnitt zunächst suggeriert.

Ich merk schon, laut Thread gibt es nur Superreiche und arme Schlucker.

Ach, warum denn das? Der Kapitalismus und das Leistungsstreben sind doch toll. Da bruacht man sich doch nicht so zu verstecken.

Würden die Leute mehr privat was tun, hätten sie ja auch mal mehr Anreize was zu machen. Mit nem Sozialstaat fördert man halt keine Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative.

Das stimmt. Zu wenige Menschen kümmert es wirklich. Die Steuerung über die Medien wurde aber auch schon erläutert, das macht es nicht einfacher.

"Steuerung über die Medien". Kannst du das näher ausführen?

Deine Posts lassen Menschlichkeit in vielen Belangen völlig vermissen. Da sollte es dich nicht verwundern, wenn das auf wenig Gegenliebe stößt.

Antwort kommt gleich, du hast einen Absatz der sehr gut passt.

Ja, ich will mein Leben auch so schön wie möglich gestalten, weil ich auch nur eins habe. Aber ich verzichte auch mal auf ein paar Euros, wenn dafür ein paar andere Menschen sehr viel besser leben können. Sprich, ich kann mir ein neues Handy auch mal ein Jahr später leisten, wenn dafür zehn andere Menschen eine warme Mahlzeit auf den Tisch bekommen. Wobei, eigentlich müssten wir auf solche Späße komplett verzichten. Denn zu den endlichen Ressourcen gilt folgendes: Wir erbeuten davon einen großen Anteil auf der gesamten Welt, klauen sie vielen Menschen unter dem Hintern weg, damit wir das Leben, wie wir es kennen, davon tragen können. Das funktioniert ja auch bislang - für 15-20% aller Menschen.

Wenn ich mir hier so die Signaturen von einigen angucke, sollte hier einige hier Moralempfehlungen dann aber mal deutlich zurückfahren. Soviel zum "Ressourcen" und "nur eine Erde". Bevor du mich falsch verstehst, du bist ausdrücklich nicht gemeint.

Nur nicht für alle. Eigentlich sollte hier jeder vor Scham im Boden versinken, dass es uns nur so gut geht, weil wir andere Länder und deren Bevölkerung gewissenlos und kaltherzig ausbeuten. Und dann wundern sich alle, dass die anderen auch ein paar Krümel von dem Kuchen abhaben wollen :D Es gibt aber tatsächlich einige Leute, die sich nicht zu schade dafür sind, dann noch dagegen zu protestieren ala "das ist ja unser Zeug!".

Hier kommt denn die Antwort. Du hast da die Antwort selbst gegeben, warum meine Beiträge auf sowenige Gegenliebe stoßen. Sie sind zu ehrlich.

Wir alle hier leben sehr gut, weil es anderen schlecht geht und der überwiegenden Mehrheit ist es schlicht egal (auch wenn sie natürlich was anderes behaupten).

Die Produkte die wir nutzen (gerade was Computertechnik angeht) stammen aus Ressourcen, die zum Teil unter miesesten Arbeitsbedingungen von Kindern hergestellt werden, wir verbrauchen die natürlichen Ressourcen, unsere Nahrung und Kleidung ist kein bisschen auf Nachhaltigkeit getrimmt.

Und wir alle wissen das. Und wer macht tatsächlich bei sich was anders? Die aller, aller wenigsten.

Dann nehmen wir solche Menschen wie Ackermann oder Winterkorn als Projektionsfläche für unser Fehlverhalten, obwohl wir es selbst sind, die Schuld daran sind, wie es auf der Welt läuft.

Wie gesagt, dessen ist sich auch jeder bewusst. Nur den meistens ist es egal, sie verdrängen es oder erzählen sich Ausreden zur Beruhigung, um sich besser zu fühlen (oder sie spenden an irgendeine Organisation, um das Gewissen zu beruhigen, quasi moderner Ablasshandel.)

Und dann sag ich ganz offen, "nach mir die Sinnflut, mir ist es egal". Und das ist den Leuten dann unangenehm, weil sie ganz genau wissen, dass sie insgeheim genauso leben, nur das sie es nie so sagen würden.

Hand aufs Herz, wie viele befolgen wirklich im eigenen Leben, was sie hier predigen? Man muss doch nur (was ich bereits erwähnte) auf die Signaturen einiger User gucken.

Nachhaltiges Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen und Schaffung von gleichen Entwicklungschancen oder globale Verteilungskämpfe und -kriege sowie Fluchtbewegungen. Was ist dir lieber?

Wenn es meinen Lebensstandard nicht einschränkt, dass erste. Sonst das zweite.

Fluchtbewegungen kann man übrigens bekämpfen. Australien macht das sehr vorbildlich. Da können wir uns ein Beispiel dran nehmen.

Natuerlich der Verteilungskampf mit den Ellenbogen in 90 Grad-Stellung ...

... aber nur zu Bedingungen, bei denen er garantiert gewinnt und mit einer hohen Mauer drumherum, damit er bloss nicht teilen muss. Ansonsten nicht.

Richtig.

Waer´s einer, der so tickt, waere es nicht so schlimm. Das Problem ist, dass ein voellig entfesselter Egoismus die Religion des 21. Jahrhunderts sich zu werden anschickt. Jedenfalls in den Laendern der Erde mit 1st world problems. Dumm nur, dass in einer vernetzten Welt die Menschen in den 2ten , 3ten und noch abgehaengteren Teilen der Welt das bemerken werden. Je egoistischer wir uns gebaerden, je ruecksichtsloser wir agieren, desto verzweifelter werden sie versuchen, in die erste Welt zu gelangen. Man braucht keinen Houdini um darauf zu kommen, dass am Ende alle verlieren werden.

Siehe meine Antwort an Plutoniumsulfat. Die Masse tickt so, nur die wenigstens werden es so direkt sagen.

PS: Auch deine Signatur spricht für sich. Musste es eine neue Ryzen CPU und eine neue VEGA GPU sein?

Hast du beim Kauf daran gedacht, was die Herstellung dieser Produkte für andere bedeutet? Oder war es dir egal, weil du sie haben wolltest? Denn Hand aus Herz, brauchen tust du sie nicht, oder?
 
Gegenfrage, können wir uns bei unserem Ressourcenverbrauch ein weiteres Bevölkerungswachstum noch leisten? Ich beantworte die Frage selber, nein.

Wenn du mich fragst gäbe es ohne die unkontrollierte Zuwanderung in Europa eine normale Bevölkerungsentwicklung die sich an den Arbeitsmarkt anpasst, die meisten Paare in Westeuropa überlegen sich das mit den Kindern zweimal die Immobilienpreise steigen seit Jahren, das Leben wird teurer und die Jobaussichten sind nicht gerade rosig, wir haben in Europa genug Probleme wieso man jetzt künstlich weitere Probleme schafft muss man mir erklären. Außerdem kann es ja auch immer wieder zu Flüchtlingsströmen innerhalb Europas kommen man erinnere sich an die Ungarn oder Jugoslawen.
 
Ein Alten- oder Krankenpfleger hat also keine Leistungsbereitschaft?:huh:

Hoffe mal das Kaaruzo wen er Pflegefall wird..kein Frustierten Pfleger bekommt.. wen der für 20+ leute zuständig ist:D

oder das er 20 -30 minuten warten muss..damit er auf toilette kann...weil keiner den Job machen will..oder wie kaaruzos vorschlag gewechselt haben.
Wofür toillete..hat einlagen :D Konvolut Windeln, Einlagen, Unterlagen verschiedener Firmen in Bayern - Petersdorf | eBay Kleinanzeigen

War letztes in so heim eingesetzt..die leute waren traurig als meine Einsatzzeit vorbei war.
(werde ja in verschiedene einsatzorte geschickt..wo halt grad leute fehlen und chaos herrscht)

Du bist so Geduldig und gehst mit uns völlig in Ruhe um und ohne hektik :/
sagen die zu einem, da wird man schon traurig
 
Wenn er sich mit seiner Situation so abfindet, offensichtlich ja nicht.

Herr Tauber hat dieses Jahr in der Hinsicht ja was richtiges geschrieben, nur die meisten wollten das nicht hören.
Aha, ich reiße mir den Arsch auf, habe mit 55 wahrscheinlich einen kaputten Rücken, muss mich den ganzen Tag mit vermutlich teils sehr mürrischen Greisen herumschlagen und kriege dafür einen Hungerlohn...
...und trotzdem ist es dann meine Schuld, wenn ich selbst in dem Alter in die Armut abrutsche?

Entweder du erklärst jetzt mal ganz dringend, was du genau damit meinst oder dein Gelaber ist und bleibt ziemlicher Bullshit.;)
 
Kann man sich vorab darüber informieren, was dieser Job so mit sich bringt? Kann man sich vorab informieren, was da Geldtechnisch bei rumkommt? Ja, kann man.

Bist du gezwungen, diesen Job anzunehmen? Nein, bist du nicht.

Also Eigenverantwortung.
 
Du denkst keinen Meter weiter, oder?;)
Du hast ein so dichotomes Denkmuster, dass du keinerlei Grautöne mehr erkennst oder das Große Ganze.

Also entweder du hast zu viel Ayn Rand gelesen, oder du leidest an einer Borderline-Störung...
 
Herr Tauber hat dieses Jahr in der Hinsicht ja was richtiges geschrieben, nur die meisten wollten das nicht hören.
Ein absolutes Armutszeugnis und Paradebeispiel dafür, wie wenig man von den Lebensrealitäten der Menschen weiß und man selber schon abgehoben ist sowie dass man, trotz großem C im Namen, selbst einen großen Haufen auf die christliche Soziallehre setzt.
 
Du denkst keinen Meter weiter, oder?;)
Du hast ein so dichotomes Denkmuster, dass du keinerlei Grautöne mehr erkennst oder das Große Ganze.

Also entweder du hast zu viel Ayn Rand gelesen, oder du leidest an einer Borderline-Störung...

Finde das immer wieder amüsant, wenn erwachsene Menschen nicht erkennen wollen, in was für einem System wir leben. So sieht es doch draußen aus. Niemand kommt auf dich zu und sagt zu dir: "Hier ich haben einen gut bezahlten Job für dich", du musst selbst etwas dafür tun.

Ein absolutes Armutszeugnis und Paradebeispiel dafür, wie wenig man von den Lebensrealitäten der Menschen weiß und man selber schon abgehoben ist sowie dass man, trotz großem C im Namen, selbst einen großen Haufen auf die christliche Soziallehre setzt.

Der Zusammenhang zwischen höherer Bildung und höherem Einkommen gilt eigentlich als gesichert. Die Wortwahl von Herrn Tauber war vielleicht nicht passend, aber im Kern hat er Recht.
 
Es sagt doch niemand, das er nichts tut. Aber der Job ist halt mies bezahlt und das kann man vorher wissen. Wer es dann trotzdem macht und sich damit abfindet, kann nicht anderen dafür die Schuld geben.
 
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