Die Bundestagswahl 2017

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Sofern man kein Duell bzw. echten Wahlkampf sehen will, war es bestimmt eine Wohltat.

Wo waren denn da die großen Unterschiede, wenn man im Kern dieselbe Politik macht (kein Wunder, wenn in den letzten 12 Jahren 8 Jahre Groko waren)?

Wozu überhaupt diese Farce von einem „Duell“? Ich sehe mich da eher in meiner im Eingangspost aufgestellte These bestätigt, dass SPD und CDU zu einer „Einheitssoße“ geworden sind, wo man Unterschiede mit der Lupe suchen muss.

Letzten Endes war das Ganze nicht mehr, als eine Werbeaktion für die nächste Groko. Dann sollte man auch so ehrlich sein, dass so zu benennen.

Zumal ich der Meinung bin, dass ein solches Duell nicht zu unserer Demokratie passt, weil wir kein 2 Parteiensystem haben, aber das ist ein anderes Thema.

PS: Mal als Vergleich die Herren Schmidt und Strauß

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Hallejula, die nächste Groko ist schon nahezu besiegelt :ugly:

Der Schulz wird unter Merkel Außenminister, mehr war halt nicht drin

Ea war ja letztendlich eher ein "Duett" statt ein "Duell" :D
 
Ihr wollt also auch lieber Hau-Drauf Populismus. Wie z.B. "die Öffnung der Grenzen 2015 für Flüchtlinge war eine absolute Katastrophe und ein Bruch geltenden Rechts" oder "Wir brauchen eine massive Umverteilung des Vemögens in Deutschland und das Bedindungslose Grundeinkommen".

Hab ich's getroffen?
 
Beide stehn halt auch für ich nenn es mal verwaltende Realpolitik, sprich ein weiter wie bisher. Da hat man dann natürlich auch kaum Unterschiede, die man in sonem TV Duell hervorheben kann.
An große Reformen wir sich weder SPD noch CDU ranwagen und spart Themen wie Steuerreform, Rentenreform etc. dann natürlich schön aus. Und auch ansonsten viel schwammige Aussagen von wegen "wir fördern Digitalisierung, Wohnungsbau etc." ohne da was Konkretes zu nennen.

Mir fehlen bei beiden einfach die Zukunftsvisionen, es kann ja nicht das Ziel sein in einer konjunkturellen Hochphase mit Rekordsteuereinnahmen nichts zu tun. Jetzt gerade wäre die richtige Zeit clever und zukunftsorientiert die Milliarden zu investieren. Sprich jetzt muss in ein modernes Stromnetz, Datennetz und Schulen sowie Unis investiert werden. Auch bei der Bundeswehr gibt es zig Baustellen wo dringend aktuelle Technik benötigt wird. Aber ich kann auch auf meinen Milliarden sitzen und nix tun, nur steh ich dann in Zeiten von Rezession da und hab den Salat. Und wer glaubt das unser Außenhandelsungleichgewicht so auf ewig weiter geht, der ist sehr blauäugig, Und auch die Rekord-Niedrigzinsen sind irgendwann vorbei.
 
Eine Reform des Krankenkassensystems wäre ja schon mal ein Anfang. Und da gibt's durchaus Unterschiede zwischen Merkel und Schulz, und m.E. auch wichtige Unterschiede.

Das Rentensystem lässt sich nicht mal so eben grundlegend reformieren. Beim Steuersystem sind Korrekturen angebracht (schwache Einkommen müssen tatsächlich deutlich entlastet werden, ohne den Menschen mit hohen Einkommen gleich ein Geschenk zu machen. Sprich, der Freibetrag muss erhöht und gleichzeitig die Progession und der Spitzensteuersatz leicht angehoben werden. Also genau das, was die SPD vor hat). Aber eine komplette Reform ist m.E. weder machbar noch tatsächlich nötig. Ich sehe jedenfalls nicht, warum.

Sonst hast Du Recht, man muss heute in die Zukunft investieren. Und da haben sich beide nicht gerade hervorgetan. Wohl auch, weil sich das nicht wirklich gut dem Wähler verkaufen lässt, der lieber im Jetzt und Heute lebt und jammert, wie ungerecht doch alles ist.
 
Ihr wollt also auch lieber Hau-Drauf Populismus. Wie z.B. "die Öffnung der Grenzen 2015 für Flüchtlinge war eine absolute Katastrophe und ein Bruch geltenden Rechts" oder "Wir brauchen eine massive Umverteilung des Vemögens in Deutschland und das Bedindungslose Grundeinkommen".

Hab ich's getroffen?

Nö,

hier verwischen aber alle Grenzen zwischen den sogenannten "Volksparteien"

Beide Parteien müssen die Mitte bedienen, sind aber nicht fähig,
die rechten und linken Ränder halbwegs anzusprechen :ugly:

Da braucht man sich doch nicht wundern, wenn eigentlich "normale Wähler"
daheim hocken bleiben

Die AfD will niemand, die Linken auch nicht

Bleiben ja nur FDP und Grüne übrig :ugly:

Naja, die FDP fällt auch mit den neu erfundenen "Light"-Neoliberalen-Lindner auch weg,

und die Grünen auch ..... :ugly::D
 
Ihr wollt also auch lieber Hau-Drauf Populismus. Wie z.B. "die Öffnung der Grenzen 2015 für Flüchtlinge war eine absolute Katastrophe und ein Bruch geltenden Rechts" oder "Wir brauchen eine massive Umverteilung des Vemögens in Deutschland und das Bedindungslose Grundeinkommen".

Hab ich's getroffen?
Nein, du hast absolut daneben geschossen, aber mehr als billige Polemik war von dir ohnehin nicht zu erwarten. Kaaruzo hat recht. Ein Duell in einem Land mit mehr als 2 bedeutungsvollen Parteien ist eine Farce.
 
Nein, du hast absolut daneben geschossen, aber mehr als billige Polemik war von dir ohnehin nicht zu erwarten. Kaaruzo hat recht. Ein Duell in einem Land mit mehr als 2 bedeutungsvollen Parteien ist eine Farce.

Na, wenn ich daneben getroffen habe (ist ja logisch, da man kaum jeglichen Populismus mit 2 Beispielen treffen kann :) ) dann sprich doch aus, was Du Dir wünscht. Ich meine, ich kenne Deine Meinung zumindest zum Teil, und für mich bist Du zumindest in einigen Themen auch recht extrem und populistisch drauf.

In D gibt es ja im Gegensatz zu USA, GB und anderen Ländern mit Mehrheitswahlrecht durchaus mehr als 2 Parteien, die Ideen einbringen und in Form von Koalitionspartnerschaften auch Politik mitbestimmen können. Und auch die Opposition macht durchaus aktiv Politik. Ich habe eher den Eindruck, dass ihr von der Demokratie frustriert sind, da die Mehrheit einfach nicht bedingungslos Euren Ideen folgen will. Diesen Frust kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen, mir geht es kein bisschen anders, ich kann auch nicht verstehen, wie es nur Menschen geben kann, die anders denken als ich :P

Aber jeder einzelne ist nun mal NICHT das Volk, und extreme Ideen sind nun mal selten mehrheitsfähig. Gott sei Dank.

Ich denke übrigens nicht, dass ich generell sonderlich polemisch argumentiere. Auch wenn ich ab und zu mal einen provokanten Satz schreibe. Tut mir echt schrecklich leid, falls ich Dich damit getroffen habe. (Vorsicht, böser polemischer Sarkasmus!).
 
Naja, Westerwelle hatte sich damals als Außenminister jetzt nicht unbedingt so toll gemacht.:schief:

Eine Unternehmenspartei wie die FDP hat auf dem Gebiet sowieso wenig Erfahrung. Die interessiert nur, wo man Gewinn machen kann.
Ein FDP-Wirtschaftsminister ergäbe somit also durchaus mehr Sinn, als einen FDP-Außenminister. Wobei ich mir dann wiederum Sorgen um Arbeitnehmerrechte machen muss.:ugly:
 
Das liest sich wie Pest und Cholera. Sofern Linders neuste Worte nicht nur Wahlkampfgetöse sind (was ich vermute), hätte ich trotzdem lieber Schwarz/Gelb, als weiter eine Groko.

Oder wahlweise einen CSU Vorsitzenden, der mal Nägel mit Köpfen macht und nicht ständig den falschen Kurs der Schwesterpartei mitträgt.
 
Seehofer ist ja stärker eingeknickt als letztens die Strommasten in Houston. :ugly:
Merkel hat eben gezeigt, dass sie die Macht hat und Seehofer nur Fußabtreter ist.
Und ich würde ja eher mal eine Schwarz/Grüne Koalition sehen.
Besser als Schwarz/Gelb -- hoffe ich doch -- und was anderes als die große Koalition.
Dass Rot/Rot/Grün nichts wird, sollte klar sein.
Außerdem will ich keine Verlierer in Machtpositionen mehr sehen, die dann auch noch erklären, wie super der Sieg war.
 
Ich bin auch weiterhin dafür, dass es für das Amt des Bundeskanzler eine Amtszeitbegrenzung gibt, wie es beim Bundespräsidenten schon der Fall ist.
 
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