Die Bundestagswahl 2017

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Ist halt, weil Du nur das rauskopierst, was Du kopieren möchtest. Nämlich die Definition von John Money 1955 des Wortes Gender:
„Der Begriff Geschlechtsrolle (gender role) wird benutzt, um all jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Junge, als Frau oder Mädchen hat.“

Der Artikel ist aber schon was länger, meinste nicht?

Der Begriff Gender [ˈdʒɛndɐ] bezeichnet in den Sozialwissenschaften die durch Gesellschaft und Kultur geprägten Geschlechtseigenschaften einer Person in Abgrenzung zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. ‚sex‘).
...
Die Trennung zwischen Sex und Gender impliziere, der Mensch bestehe, so wie auch Descartes die Dichotomie zwischen Körper und Geist aufmacht, zum Ersten aus seinem biologischen Geschlecht, das heißt seinem Sex, seinem biologischen, unhinterfragbaren, natürlich gegebenen Körper, und zum Zweiten aus seinem sozialen Geschlecht, das heißt seinem Gender, seinem vom Körper unabhängig quasi frei wählbaren Geschlecht. Nach Butler erscheint aber nicht nur das soziale Geschlecht als Konstruktion, sondern auch das biologische Geschlecht als hinterfragbare Wahrheit oder als eine kulturelle Interpretation des Körperlichen. Das, was man als Gender leben könne, sei letztlich abhängig davon, welche körperlichen Möglichkeiten man habe. Und diese körperlichen Möglichkeiten wiederum würden bereits kulturell interpretiert.
 
Welche Einflüsse sind das denn?
Falsche Mutter?
Mieser Vater?
Zu viele Schwestern?

Hast Du Taskmasters Text gelesen oder Dir nur diesen AUsschnitt rausgepickt? Er sagt doch klar aus, dass er NICHT daran glaubt, dass die sexuelle Identität von äußeren Einflüssen her bestimmt wird. Wovon ich übrigens auch überzeugt bin (dass das nicht der Fall ist).
 
Hast Du Taskmasters Text gelesen oder Dir nur diesen AUsschnitt rausgepickt? Er sagt doch klar aus, dass er NICHT daran glaubt, dass die sexuelle Identität von äußeren Einflüssen her bestimmt wird. Wovon ich übrigens auch überzeugt bin (dass das nicht der Fall ist).

Und ich glaube, dass da viel mehr Faktoren hinzukommen als alle denken.
 
Vielleicht sollte man auch einfach mal fragen, zu was Euch die Gesellschaft gemacht hat und wie Ihr Euch fühlt.
Laut Facebook ( :schief: ) sind die Möglichkeiten:

androgyner Mensch
androgyn
bigender
weiblich
Frau zu Mann (FzM)
gender variabel
genderqueer
intersexuell (auch inter*)
männlich
Mann zu Frau (MzF)
weder noch
geschlechtslos
nicht-binär
weitere
Pangender
Pangeschlecht
trans
transweiblich
transmännlich
Transmann
Transmensch
Transfrau
trans*
trans*weiblich
trans*männlich
Trans*Mann
Trans*Mensch
Trans*Frau
transfeminin
Transgender
transgender weiblich
transgender männlich
Transgender Mann
Transgender Mensch
Transgender Frau
transmaskulin
transsexuell
weiblich-transsexuell
männlich-transsexuell
transsexueller Mann
transsexuelle Person
transsexuelle Frau
Inter*
Inter*weiblich
Inter*männlich
Inter*Mann
Inter*Frau
Inter*Mensch
intergender
intergeschlechtlich
zweigeschlechtlich
Zwitter
Hermaphrodit
Two Spirit drittes Geschlecht (indianische Bezeichnung für zwei in einem Körper vereinte Seelen)
Viertes Geschlecht
XY-Frau
Butch (maskuliner Typ in einer lesbischen Beziehung)
Femme (femininer Typ in einer lesbischen Beziehung)
Drag
Transvestit
Cross-Gender

Vielleicht können wir dann ja anhand des Spielzeugs und dessen Farbe, das Ihr in Eurer Kindheit hattet, abschätzen, was zu was führt. Ich bin mir sicher, da geht was.

Oder um dem Ort dieser Diskussion zu huldigen: Wessen Eltern hatten in Eurer Jugend Nvidia oder Intel und was ist aus Euch geworden?
 
Und ich glaube, dass da viel mehr Faktoren hinzukommen als alle denken.

Ich nicht. So etwas zu glauben unterstützt letztlich nur die "Umerziehungsfraktion".

Diese ganzen diversen Ausprägunge, von denen Taskmaster die Liste oben gepostet hat, sind natürlich tatsächlich in dieser Form nur eine Modererscheinung. Aber genauso wie es Menschen gibt, die lieber in Missionarsstellung vögeln, andere eher Hündchenstellung bevorzugen, so gibt es eben auch sonst die vielfältigsten Vorlieben und Wünsche. Die sind durchaus von Gewohnheit, Erfahrung und Umgebung geprägt. Allerdings z.B. auch davon, wieviel Dominanz jemand in seinem Naturell hat. SO oder so, hat das aber alles nichts mit einer sexuellen Orientierung zu tun.

Das sollten man schon auseinander halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@blautemple
Stimme ich zu. Es ist absolut egal. Das ist die Essenz der Toleranz. Problematisch wird es, wenn aus ideologischen Gründen solche fiktiven Dinge zu einer Staatsdoktrin (inkl Lehrstuhl) erhoben werden, Ämter gendern, in die Regeln der Wissenschaft eingegriffen wird und es Auswirkungen auf das ganz normale Leben hat, man zum Beispiel als "böse" gilt, weil der Sohn blaues Spielzeug besitzt.

Wegen meiner könnt ihr Euch privat für ein Toastbrot halten. Geht mich ja nichts an. Diese Leute wollen aber, dass mich dieser Quatsch etwas angeht und gefährlich wird es, wenn es sich noch weiter durchsetzt und noch stärker zur Einteilung in ideologisch "Reine" und "Unreine" verwendet wird.
 
Der Artikel ist aber schon was länger, meinste nicht?
Im Gegensatz zu dir habe ich den auch gelesen und darin wird auch noch auf drei verschiedene weitere Punkte hingewiesen und unterschieden: sexual idenity, sexual orientation und gender identity. Das Thema ist also bedeutend komplexer und vielschichtiger, als es von dir hier nach Pegida-Art versucht gemacht zu werden.
 
Also so oft wie sich die Damen auf das Männerklo "verirren" bei Veranstaltungen scheint es da kein all zu großes Problem zu geben :ka

Ist halt ne andere Nummer, als die Gendertoilette am Hauptbahnhof, abends mit Junkies und co.
Dass es natürlich auch angeheiterte Mädels gibt, die aus freiem Willen bei guter Stimmung nachgucken, welche Geschlechtspartner ein annehmbares Gehänge vorzuweisen haben, buche ich jetzt mal unter ferner liefen. :D
Da ist halt kein Zwang hinter.

/Edit
Und wieder ein klassischer Poulton.
Ich lasse das mal jetzt einfach so stehen. Dich zu füttern macht einfach keinen Spaß. Du willst die Problematik einer angeblich durch die Gesellschaft entstandenen Geschlechtsidentität scheinbar nicht verstehen.
Ist aber kein Ding. Niemand tut das so richtig, weil es eben nicht wissenschaftlich ist. Es ist normativ, rein ideologisch.
 
Ist halt ne andere Nummer, als die Gendertoilette am Hauptbahnhof, abends mit Junkies und co.

Stimmt getrennte Toiletten mit Junkies sind weit besser :daumen: und die Junkies am Bahnhof müssten schon nicht sein das ist aber wieder ein anderes Thema :ugly:
Das hat auch nichts mit angeheiterten Mädels zu tun sondern einfach mit vollen Toiletten und wer aufs Klo muss dem ist halt egal auf welches :D

Von daher sehe ich kein Problem mit Gendertoiletten ist mir ziemlich egal und es wundert mich das es für viele ein großes Problem ist wer auf den Nachbar Pot sitzt.
 
Es ist in der Tat etwas besser gehandhabt, wenn Männer unter Substanzmissbrauch nicht unbedingt zwischen strullernden Damen abhängen. Da wäre nämlich u.a. die Sache mit der herabgesetzten Affektkontrolle. ;)
Ich kenne jetzt die Männertoiletten nicht, die Du so besuchst, aber die Üblichen besitzen Pinkelrinnen. Werden die dann eigentlich abgeschafft, damit die Transgenderfrauen (wieauchimmer) nicht erröten?

Ich fände es zwar unglaublich lässig, wenn eine Frau sich neben mich stellt und dann die Urinella auspackt, aber ich befürchte, da bin ich etwas in der Unterzahl. Vor allem die recht konservativen Neubürger dürften da etwas überreagieren.

@Poulton
Ja, es gibt auch Fans und Ideologen unter den Journalisten. Wenn Du den Artikel mal liest, wird Dir auffallen, dass er Gender als Wissenschaft nicht habilitieren kann.
Denn warum es keine ist, darfst Du noch mal anhand der eigens von Dir geposteten PDF der Friedrich-Ebert-Stiftung nachvollziehen.
Der von Dir gepostete Artikel besteht eigentlich nur aus "Die sind so gemein. Gender ist toll! Und schaut nur, diese Naturwissenschaftler sind gar keine guten Menschen, also haben die per se sowieso unrecht. Ihr versteht alles falsch... Ach Menno!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun das es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass Frauen mal eben aufs Männerklo dürfen, umgekehrt aber nicht, ist schon ziemlich sexistisch.
 
Nun das es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass Frauen mal eben aufs Männerklo dürfen, umgekehrt aber nicht, ist schon ziemlich sexistisch.

Ist das akzeptiert? Außer bei Reinigungskräften freilich. Wobei das auch eine interessante Frage wäre, wenn eine männliche Reinigungskraft auf dem Frauenklo putzen würde :)
 
Thorsten Benner auf Twitter: "A few thoughts on last night.
#TVDuell
https://t.co/3N7E7kVRCs https://t.co/FKrRG6UvzP"


Interessante Punkte sind dabei.
Als Österreicher muss ich sagen dass das TV-Duell gestern eine Wohltat war. Eine Wohltat insofern weil unsere Pappenheimer inkompetent sind und die Diskussion gestern niveau- und respektvoll war.
Bei der Themenwahl dachte ich auch daran, dass es etwas einseitig war. Insgesamt sind die 97 Minuten halt zu kurz. Ich hätte beiden gerne länger oder nochmal zugehört, denn allein auf Basis dieses Duells würde mir eine Entscheidung schwer fallen.

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Als Österreicher muss ich sagen dass das TV-Duell gestern eine Wohltat war. Eine Wohltat insofern weil unsere Pappenheimer inkompetent sind und die Diskussion gestern niveau- und respektvoll war.

Das Problem ist, dass die Diskussion vielen Deutschen wohl ZU kompetent, niveau- und respektvoll war.

Die wollen lieber Hau-Drauf-Populismus, bei dem irgendwelche Dinge gefordert werden, die weder realistisch noch zielführend sind, sondern nur die niederen Instinkte, den Egoismus und die Kurzsichtigkeit bedienen.

Wenn man in den Foren liest, könnte einem schlecht werden, wie voll diese mit linken und rechten Agitatoren sind, die alles besser wissen, aber vor lauter Egoismus und Kurzssichtigkeit kaum bis zu ihrer eigenen Nasenspitze sehen können.
 
Gerade deswegen war es schön erfrischend wenn man die letzten Monate und Jahre gefühlt nur Trump/Hillary, Strache und Hofer, Boris Johnson und dergleichen wahrgenommen hat bzw der Stil, den du genannt hast, ohne Zweifel dominiert hat.

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Ist das akzeptiert? Außer bei Reinigungskräften freilich. Wobei das auch eine interessante Frage wäre, wenn eine männliche Reinigungskraft auf dem Frauenklo putzen würde :)


Sobald die Frauenklos voll sind, ja ist es.

Natürlich nur bei Frauen. ALs Mann musst du schon sehr, sehr freundlich fragen. Und dann auch nur alleine.
 
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