Die Bundestagswahl 2017

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Das ist natürlich von höchster Wichtigkeit. Bloß keinem vor den Kopf stoßen. :rollen: Eine Religion die Frauen diskriminiert und Schwule und Lesben ablehnt, steht definitiv im Konflikt mit dem GG.
Mir persönlich fällt wenig ein was für "wir schaffen das" und ein "weiter so" sprechen sollte.

Stimmt. Ich finde auch, dass das Christentum im Konflikt mit dem GG steht. Das ist doch die Religion, von der Du sprichst, oder?

/edit: Zu spät. Stimmt aber trotzdem.

Dann ergänze ich mal: Man kann eine Religion kritisieren. Ich mach das ständig und ohne Unterlass. Was ich aber echt nicht mag, ist wenn man pauschal alle Menschen verurteilt, die - auf Grund der Umstände ihrer Geburt! - Mitglieder einer bestimmten Religion sind. Diese Menschen können da ja schlicht nichts dafür. Und wie sie ihre Religion leben, in wie weit sie schlicht indoktriniert sind oder das tatsächlich aus sich heraus glauben, alles dass kann und darf man nicht pauschalisieren!
 
Ich persönlich kenne keine. Wahrscheinlich kenne ich aber auch die falschen Leute.

Gehe ich hier in Berlin vor die Tür oder fahre mit dem Bus, bezweifle ich Ernsthaft die Behauptung der "Ausnahme". Nun ist aber Schluss mit "vor den Kopf stoßen".
Kurze Frage: Inwiefern ist es relevant ob du keine kennst? Kann ich dir beantworten, nämlich komplett irrelevant.
Erstes sieht man nur das, was man sehen will, und zweitens wird das viel zu oft überbewertet.

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Ja, es geht um Deutschland. Und darum, dass es am besten auch so bleibt, wie es bisher war. Und viele Ereignisse der letzten 2 Jahre in Deutschland und auch in Europa lassen da nichts gutes ahnen. Es heißt nicht umsosnt, wehret den Anfängen.

Dir kann deine Zukunft und die deiner Kinder ja genre egal sein, dass ist dein gutes Recht, aber warum machst du andere an, die das anders sehen?
 
Moechtest Du hier ueber die kommende Bundestagswahl diskutieren - so wie es im Eroeffnungspost steht - oder Wahlkampf fuer eine ganz bestimmte Partei und / oder Ideologie machen ... ?
 
Klar, von jemanden, der in seinem eigenen Thread nicht über die Ursache des Ereignisses, auf das sich der Thread bezieht, reden will, lass ich mich gerne über die Threadführung belehren :lol:

Noch weitere sinnfreie Vorschläge?
 
Dachten sich wohl einige Leute in Berlin letztes Jahr auf dem Weichnachstmarkt auch, oder vor kurzem in Barcelona. Oder in Manchester.


Oder in Charlottesville. Extremisten fahren wohl einfach gerne mit Fahrzeugen in Menschenmassen.


Ich persönlich finde es ziemlich schade, dass das Thema für einige so entscheidend ist, dass man bereit ist sich ins eigene Fleisch zu schneiden, um bloß niemanden retten zu müssen. Aber die FDP wurde ja auch gewählt...
 
Oder in Charlottesville. Extremisten fahren wohl einfach gerne mit Fahrzeugen in Menschenmassen.

Und jetzt vergleich mal, welche Gruppe öfter in Menschenmassen fährt und mehr Todesopfer gefordert hat.

Ich persönlich finde es ziemlich schade, dass das Thema für einige so entscheidend ist, dass man bereit ist sich ins eigene Fleisch zu schneiden, um bloß niemanden retten zu müssen. Aber die FDP wurde ja auch gewählt...

Warum gehst du davon aus, dass man sich ins eigenen Fleisch schneidet? Wer FDP wählt, hat in der Regel Geld und es im Leben zu etwas gebracht. Diese Leute werden sich durch die Wahl der FDP nicht ins eigenne Fleisch schneiden.

Ganz im Gegenteil, würde die Stammwähler der FDP, z.B. die Linke wählen, dann würden sie sich ins eigenen Fleisch schneiden.
 
Zu vergleichen, wer mehr Terroranschläge verübt ist zynisch.

Die rechtsextremen (also auch Alt-Right) sind genauso abscheulich wie IS Terroristen. Ich sehe da auch in Ideologie und Verhalten kaum einen Unterschied.

Ich bin aber nicht bereit, alle Muslime unter Generalschuld oder -Verdacht zu stellen, genauso wenig wie alle US-Südstaatler oder Bible-Belt-Bewohner.

Außerdem, zum Thema Flüchtlinge: Egal welche Probleme es bedeutet und egal auch ob es Verbrecher gibt, die es ausnutzen... Es kann nicht sein, dass man Menschen aussperrt und zuguckt, wie sie ersaufen oder sonst wie verrecken. Das geht einfach nicht. Diesen Gedanken überhaupt in Erwägung zu ziehen ist in meinen Augen extrem unmenschlich. Alleine das macht es mir unmöglich eine CSU zu wählen... die koketieren ja sowieso schon immer mit dem rechten Rand.

Wo ist eine liberale Partei, die nicht ständig mit Ge- oder Verboten kommt und ihren Humanismus und Fairness nicht vergessen hat? Und fehlt eine echte linksliberale Alternative!
 
Seehofer hat sich ja jetzt von der Obergrenze verabschiedet. Sie ist nicht mehr Bedingung für einen Koalitionsvertrag.
Also wieder Sonnenschein in der Union.
Obwohl ich echt mal gesehen hätte, wie sich die CSU von der CDU abgespalten hätte.
Die SPD kann ja ein Lied davon singen, wie es ist, wenn sich die halbe Partei abspaltet.
 
@Grestorn:
Mich würde an dieser Stelle brennend interessieren wie du dir die Finanzierung dieses Problems vorstellst? Wie viele dürfen es denn werden? 1.000.000, 5.000.000, 50.000.000?
Wer soll das bezahlen? Und bitte sag jetzt nicht das wäre egal -Es ist NICHT egal und schon jetzt ein Problem. Der überwiegende Teil dieser männlichen Menschen hat weder einen Schulabschluss, noch spricht er halbwegs englisch. Hinzu kommen Krankheiten die hier in Europa schon fast ausgerottet waren. Ursprünglich wurde hier das komplette Gegenteil behauptet, mitlerweile komplett widerlegt. Warst du schon einmal in Afrika? Ich meine so richtig, nicht in Tunesien oder Ägypten? Diese Menschen bringen eine Lebens- und Religionsauffassung mit, die wir uns hier nicht einmal im Ansatz vorstellen können. Bereitschaft sich anzupassen oder irgendwie unterzuordnen, nie gelernt und überwiegend auch nicht vorhanden. Wie? In Deutschland muss man auch arbeiten um zu Wohlstand zu kommen...?
Ein einfaches Beispiel: Wir diskutieren hier viel über Umweltschutz, Mülltrennung usw.
In den Herkunftsländern dieser Menschen wird der Müll einfach auf die Straße geschmissen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Er bleibt einfach liegen. Ist irgendwann kein Platz mehr, schmeißt man den Müll eben woanders hin.
2. Man zündet den Müll an. Der brennt dann tagelang, irgendwann ist wieder Platz.
Die "einfach wegwerfen" Mentalität gibt es in ganz Afrika. Jetzt versuche mal diesen Leuten klar zu machen (in welcher Sprache auch immer), dass der Aludeckel und die Glasflasche eben nicht einfach irgendwo hingefeuert wird, sondern bei uns sogar noch getrennt wird.

Es ist unglaublich wie naiv viele an dieses Problem heran gehen und wie schnell man, sobald man das o.g. Problem anspricht, in die rechtsextreme Ecke gedrängt oder als Vollidiot bezeichnet wird.
Es geht nicht darum Menschen bewusst verrecken zu lassen, sondern darum die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Verhältnismäßig ist es nicht Menschen ohne eine Obergrenze aufzunehmen. Unverantwortlich ist es damit auch noch in aller Öffentlichkeit herum zu prahlen. Unverantwortlich ist es auch unbegrenzt Menschen aufzunehmen ohne Ihnen eine Perspektive zu bieten. Andere Staaten in Europa haben das durchaus schon erkannt.

@Topic:
Das die CSU unter Seehofer wieder einknickt war klar. Seehofer labert nun schon seit zwei Jahren, passiert ist nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Grestorn:
Mich würde an dieser Stelle brennend interessieren wie du dir die Finanzierung dieses Problems vorstellst? Wie viele dürfen es denn werden? 1.000.000, 5.000.000, 50.000.000?
Wer soll das bezahlen? Und bitte sag jetzt nicht das wäre egal -Es ist NICHT egal und schon jetzt ein Problem.

Natürlich ist es ein Problem. Und natürlich ist es teuer. Und natürlich kann es auch nicht sein, dass Deutschland die Last alleine trägt. Und natürlich hat Deutschland - und die gesamte "erste" und auch "zweite Welt" insgesamt - einen großen Anteil an der Verantwortung, dass es so weit kommen konnte.

Aber Du hast ganz recht: All das ist egal. Egal, wenn es um das Leben von 100.000en von Menschen geht. Was ist ein Menschenleben wert? Wieviel Komfort und Luxus in Deinem Leben ist ein Menschenleben wert? Und 100.000 davon?

Augen zumachen und wegschauen ist jedenfalls keine Option. Alles andere, wie z.B. den Osten der EU (und anderen Verweigerern) mal harte Konsequenzen aufzuzeigen oder eben auch dafür zu sorgen, dass gar nicht so viele Menschen einen Grund zur Flucht sehen oder das als nicht so attraktiv sehen, als dass sie ihr Leben riskieren und all ihr Hab und Gut dafür drangeben, all das ist ok. Aber wegschauen geht nun mal gar nicht.

Aber so lange all diese überfälligen Maßnahmen nicht greifen, die ja immer noch nicht angegangen werden, so lange muss man den Menschen helfen. Denn ICH sehe nicht zu, wie sie verrecken, nur weil ich (bzw. mein Land) zu bequem ist, etwas dagegen zu tun.
 
Seit doch nicht so naiv: die Geburtenraten in Afrika explodieren: die Geburtenraten sind dort 4 bis 5 mal so hoch wie die in Westeuropa (keine Fakenews!):

Die Geburtenrate aller Lander im globalem Vergleich

Obwohl in weiten Teilen Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit & Perspektivlosigkeit herrscht. D.h. egal wie viele Menschen wir aufnehmen: es kommen immer mehr. Viele stellen sich das so vor: 100'000 sind in Afrika auf der Flucht, ok, dann nehmen wir die halt auf und verteilen die in Europa: Merkt doch keiner die paar Leute. Aber mit derartigen Geburtenranten kommen jährlich zehntausende dazu. Die Religionen (auch die kath. Kirche, das soll kein Islam-bashing sein...) stellen sich quer endlich die Verhütung zu akzeptieren, Bildungsprogramme greifen nicht, die westliche medizinische Unterstützung aber sehr wohl: die (Kinder-) Sterberaten sinken und... naja: wer Lösungen hat: immer her damit!

Ich wollte noch zum AfD Whalprogramm weiter von antworten:

Thema CO2: CO2 ist der beste Pflanzendünger den es gibt, findest genügen vernünftige Studien dazu (nichts Aluhut-mäßiges), je mehr Erderwärmung, desto mehr Verdunstung: Wetterkatastrophen, Bewölkung: Abkühlung. Der Treibhauseffekt wirkt Zyklus-/Phasenweise. Unser CO2 Ausstoß beschleunigt ihn, durch CO2 Reduzierung können wir ihn verlangsamen. Aber aufhalten kann man ihn nicht. Trotzdem bin ich z.B. für E-Mobilität, aber eher aus Gründen des Feinstaubs und anderer Gifte in den Abgasen, was sich in Städten stark konzentriert. Alles auf CO2 zu reduzieren: vorsicht, kann aber muss nicht schlimm sein^^

Islam und Grundordnung: Stichwort Sekularisation als höchstes Gut unserer Zeit: Religion und Staat passen nie zusammen, egal welche Religion. Das müssen wir so erhalten weder Christentum, noch Islam dürfen Einfluss auf staatliche Bereiche haben. Ja: das sehe ich übrigens in Gefahr!
 
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@Grestorn:
Das du diese Meinung hast ist völlig ok. Nicht ok finde ich es, diese Meinung der ganzen Bevölkerung aufzuzwingen. Und für sämtliche daraus resultierende Probleme keinerlei Lösung zu haben außer "wir schaffen das" und "geht mehr in die Kirche".

Du sprichst von dem allseits bekannten Thema "Hilfe zur Selbsthilfe".
Während meiner Schulzeit gab es in meiner Klasse ein Projekt. Jeder Schüler, bzw. deren Eltern sollte eine Patenschaft für ein Kind in Afrika übernehmen. Damals haben meine Eltern gesagt: Du entscheidest. Ich habe abgelehnt, weil ich schon damals der Meinung war das Geld versickert in irgendwelchen dubiosen Quellen. Schon damals gab es deswegen massive Diskussionen, Stichwort "unmenschlich".

Vor einigen Jahren hatte ich nun die Möglichkeit ein Kinderheim in einem Südwestafrikanischen Land zu besuchen. Unterstützt wurde dieses Heim von einer namenhaften Hilfsorganisation.
Es mutete schon recht eigenartig an, dass die Kinder ohne fließendes Wasser, fast ohne Spielzeug (der geschenkte Fußball war DER Hammer!) und ohne sanitäre Einrichtungen leben mussten, der "Verwalter" des Heims aber in einem nagelneuen BMW X5 vorfuhr. Wohlgemerkt: Die Rede ist von einem halbwegs situierten Land in Afrika. Tja...wo war nur das ganze Geld geblieben?
Korruption und Machtgier in einem unvorstellbaren Maß sind in diesen Ländern ein großes Problem. Dieses Problem werden wir aus Europa nicht lösen können. Diesbezüglich haben wir denke ich selbst genug Baustellen.

€dit zum x-ten:
Sorry ist grad extrem OT.
 
Natürlich ist es ein Problem. Und natürlich ist es teuer. Und natürlich kann es auch nicht sein, dass Deutschland die Last alleine trägt. Und natürlich hat Deutschland - und die gesamte "erste" und auch "zweite Welt" insgesamt - einen großen Anteil an der Verantwortung, dass es so weit kommen konnte.

Aber Du hast ganz recht: All das ist egal. Egal, wenn es um das Leben von 100.000en von Menschen geht. Was ist ein Menschenleben wert? Wieviel Komfort und Luxus in Deinem Leben ist ein Menschenleben wert? Und 100.000 davon?

Augen zumachen und wegschauen ist jedenfalls keine Option. Alles andere, wie z.B. den Osten der EU (und anderen Verweigerern) mal harte Konsequenzen aufzuzeigen oder eben auch dafür zu sorgen, dass gar nicht so viele Menschen einen Grund zur Flucht sehen oder das als nicht so attraktiv sehen, als dass sie ihr Leben riskieren und all ihr Hab und Gut dafür drangeben, all das ist ok. Aber wegschauen geht nun mal gar nicht.

Aber so lange all diese überfälligen Maßnahmen nicht greifen, die ja immer noch nicht angegangen werden, so lange muss man den Menschen helfen. Denn ICH sehe nicht zu, wie sie verrecken, nur weil ich (bzw. mein Land) zu bequem ist, etwas dagegen zu tun.

Da bin ich absolut deiner Meinung.

Wir, also der reiche Westen, sind zu einem großen Teil dafür Verantwortlich also ist es unsere verdammte Pflicht diesen Mensch, die nichts für ihre Lage können, zu helfen.
Man kann sich doch nicht einfach hinstellen und nichts machen nur weil die anderen Länder nicht mitziehen, das nennt man dann auch "Whataboutism" :schief:
 
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