Die Bundestagswahl 2017

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Vor einigen Jahren hatte ich nun die Möglichkeit ein Kinderheim in einem Südwestafrikanischen Land zu besuchen. Unterstützt wurde dieses Heim von einer namenhaften Hilfsorganisation.
Es mutete schon recht eigenartig an, dass die Kinder ohne fließendes Wasser, fast ohne Spielzeug (der geschenkte Fußball war DER Hammer!) und ohne sanitäre Einrichtungen leben mussten, der "Verwalter" des Heims aber in einem nagelneuen BMW X5 vorfuhr. Wohlgemerkt: Die Rede ist von einem halbwegs situierten Land in Afrika. Tja...wo war nur das ganze Geld geblieben?
Korruption und Machtgier in einem unvorstellbaren Maß sind in diesen Ländern ein großes Problem. Dieses Problem werden wir aus Europa nicht lösen können. Diesbezüglich haben wir denke ich selbst genug Baustellen.

Entwicklungshilfe ist in der Theorie halt was schönes, aber in der Praxis leider oft verschwendete Mühe, wen die innergesellschaftlichen Probleme eines Landes nicht gelöst sind und das ist im Fall von Afrika leider nicht der Fall.

In den meisten afrikanischen Ländern hat man das Problem das es eigentlich nur ein sehr geringes nationales Zusammengehörigkeitsgefühl gibt, dafür aber ein extrem ausgeprägtes Stammeszugehörigkeitsgefühl.
Das führt dann immer wieder dazu das politisch nur die Interessen berücksichtigt werden und Posten mit den Personen besetzt werden die zum eigenen Stamm gehören und das nach Wahlen Kanidaten anderer Stämme die Wahlergebnisse nicht anerkennen weil sie sie für gefälscht halten.

Ergebnis davon ist dann natürlich entsprechend Sippenwirtschaft, Bürgerkriege, Korruption und Misswirtschaft.

Wollte man das auf hier in Deutschland übertragen wäre das in etwa so als hättest du Ostfriesen und Bayern als Stamm. Die Ostfriesen gewinnen die Wahl und besetzen die politischen Ämter dann alle mit Ostfriesen die natürlich dann auch nur Interessen von Ostfriesen umsetzen und diese bevorzugt behandeln, während der Bayer nach der Wahl von Wahlmanipulation spricht, das Ergebnis nicht anerkennt und einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht.

Das sowohl der Bayer als auch der Ostfriese beides Deutsche sind und es allen besser ginge wen man zum Wohle aller Deutschen arbeitet kommt ihnen nicht in den Sinn. ;)

Von daher, solange die Afrikaner es nicht schaffen ihr innergesellschaftliches Stammesdenken zu überwinden und sich als gemeinsame Gesellschaft in der gleichen Nation begreifen ist Entwicklungshilfe und zu oft leider auch die "Hilfe" zur Selbsthilfe vergebene Bemühung, da Sippenwirtschaft und Bürgerkriege vieles von dem was erreicht wird, oder werden könnte, irgendwann wieder zerstört.
Und dieses Problem kann ihnen auch niemand von außen lösen, die Lösung kann nur durch die Menschen in den Ländern selbst erfolgen...
 
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Das Dilemma bei sowas ist eben, dass man dem anderen nichts gönnt.
Bevor der andere also was bekommt, verzichtet man selbst darauf.

Das Problem Afrika ist aber auf die Kolonisation der Europäer zurück zu führen, die willkürlich Grenzen gezogen haben und sich einen Dreck um die Menschen gekümmert haben. Ganz im Gegenteil, man hat sie als Menschen gar nicht akzeptiert sondern sie als "Nutzgegenstand" gesehen und sie zu Millionen versklavt.
Mir bis heute unfassbar, wieso Menschen das anderen menschen antun können. :nene:
 
@Grestorn:
Mich würde an dieser Stelle brennend interessieren wie du dir die Finanzierung dieses Problems vorstellst? Wie viele dürfen es denn werden? 1.000.000, 5.000.000, 50.000.000?
Wer soll das bezahlen? Und bitte sag jetzt nicht das wäre egal -Es ist NICHT egal und schon jetzt ein Problem. Der überwiegende Teil dieser männlichen Menschen hat weder einen Schulabschluss, noch spricht er halbwegs englisch. Hinzu kommen Krankheiten die hier in Europa schon fast ausgerottet waren. Ursprünglich wurde hier das komplette
Gegenteil behauptet, mitlerweile komplett widerlegt. Warst du schon einmal in Afrika? Ich meine so richtig, nicht in Tunesien oder Ägypten? Diese Menschen bringen eine Lebens- und Religionsauffassung mit, die wir uns hier nicht einmal im Ansatz vorstellen können. Bereitschaft sich anzupassen oder irgendwie unterzuordnen, nie gelernt und überwiegend auch nicht vorhanden. Wie? In Deutschland muss man auch arbeiten um zu Wohlstand zu kommen...?
Ein einfaches Beispiel: Wir diskutieren hier viel über Umweltschutz, Mülltrennung usw.
In den Herkunftsländern dieser Menschen wird der Müll einfach auf die Straße geschmissen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Er bleibt einfach liegen. Ist irgendwann kein Platz mehr, schmeißt man den Müll eben woanders hin.
2. Man zündet den Müll an. Der brennt dann tagelang, irgendwann ist wieder Platz.
Die "einfach wegwerfen" Mentalität gibt es in ganz Afrika. Jetzt versuche mal diesen Leuten klar zu machen (in welcher Sprache auch immer), dass der Aludeckel und die Glasflasche eben nicht einfach irgendwo hingefeuert wird, sondern bei uns sogar noch getrennt wird.

Es ist unglaublich wie naiv viele an dieses Problem heran gehen und wie schnell man, sobald man das o.g. Problem anspricht, in die rechtsextreme Ecke gedrängt oder als Vollidiot bezeichnet wird.
Es geht nicht darum Menschen bewusst verrecken zu lassen, sondern darum die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Verhältnismäßig ist es nicht Menschen ohne eine Obergrenze aufzunehmen. Unverantwortlich ist es damit auch noch in aller Öffentlichkeit herum zu prahlen. Unverantwortlich ist es auch unbegrenzt Menschen aufzunehmen ohne Ihnen eine Perspektive zu bieten. Andere Staaten in Europa haben das durchaus schon erkannt.

@Topic:
Das die CSU unter Seehofer wieder einknickt war klar. Seehofer labert nun schon seit zwei Jahren, passiert ist nichts.

Willste das Problem konsequent lösen?
Ok, dann sollte Europa aufhören Afrika auszubeuten und dort die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zu zerstören.

Wir transportieren unseren Elektromüll da runter, wir verkaufen unsere Abfälle dort zu so niedrigen Preisen dass wir lokale Produkte verdrängen, wir eignen uns riesige Fläche Land an und schiffen was wir dort produzieren nach Europa. Oder wir produzieren Lebensmittel und machen Biosprit draus damit wir ein besseres Gefühl beim Autofahren haben. Du willst den Menschen eine Perspektive bieten? Wunderbar, bieten wir sie ihnen doch dort wo sie leben. Nur bedeutet das Verzicht für unsere Gesellschaft. Oder wir nehmen einfach die Gewinne welche wir in Afrika erzielen und geben dieses Geld für die Flüchtlinge in Europa aus.
Will auch keiner.

Find ich so klasse wie du argumentierst, der Südländer kann garkeinen Umweltschutz! Man nehme sich mal ein Beispiel an den Deutschen, die haben noch Ordnung. Bei uns kommt der Elektroschrott nämlich gesammelt in Container und wird nicht irgendwo verklappt.
Gut, der Container kommt dann nach Afrika und verseucht halt dort die Umwelt, aber wenigstens nicht bei uns!
Wobei, müssen alles Flüchtlinge sein die ihren McDonalds Müll aus den Autos schmeißen & ihren Mist auf Autobahnraststätten entsorgen. Wir tun sowas ja nicht!

Vorurteile sind sowas tolles.
Machen das Weltbild ganz einfach und blenden die eigene Verantwortung aus. Hauptsache uns gehts gut. Wie das zustandekommt, interessiert nicht.
Natürlich kann Deutschland nicht alle aufnehmen. Natürlich ist das eine Aufgabe für Europa und nicht einzelne Länder. Aber was für ein Land wollen wir sein? Wollen wir wirklich ein Ungarn, ein Polen, eine Türkei sein?
Wollen wir wirklich auf Flüchtlingen, Menschen in Not (ja Armut ist auch eine Not) rumhacken und uns an Wortführern wie den Trumps, und Höckes orientieren?
Für was? Woher kommt denn die soziale Schieflage in Deutschland? Die ist in einer Zeit entstanden als Flüchtlinge aus dem Balkan zurückgeführt wurden und die aktuelle Flüchtlingskrise noch nicht ausgebrochen war.

Und wer wird dafür verantwortlich gemacht? Menschen die zu diesem Zeitpunkt nichtmal in unserem Land waren.



Seit doch nicht so naiv: die Geburtenraten in Afrika explodieren: die Geburtenraten sind dort 4 bis 5 mal so hoch wie die in Westeuropa (keine Fakenews!):
Die Geburtenrate aller Lander im globalem Vergleich
Obwohl in weiten Teilen Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit & Perspektivlosigkeit herrscht. D.h. egal wie viele Menschen wir aufnehmen: es kommen immer mehr. Viele stellen sich das so vor: 100'000 sind in Afrika auf der Flucht, ok, dann nehmen wir die halt auf und verteilen die in Europa: Merkt doch keiner die paar Leute. Aber mit derartigen Geburtenranten kommen jährlich zehntausende dazu. Die Religionen (auch die kath. Kirche, das soll kein Islam-bashing sein...) stellen sich quer endlich die Verhütung zu akzeptieren, Bildungsprogramme greifen nicht, die westliche medizinische Unterstützung aber sehr wohl: die (Kinder-) Sterberaten sinken und... naja: wer Lösungen hat: immer her damit!

Hast du Dir mal überlegt dass viele Kinder zu haben für sehr viele Menschen auf dieser Welt die einzige Form von "Altersversorgung" ist.
Vergleich doch mal die Geburtenrate der Industrieländer mit Rentensystzem, Krankenversicherung und sozialen Fangnetzen mit denen der Dritten Welt.
Die Lösung ist immer dieselbe: Verbesserung der Lebensbedingungen und endlich aufhören für unsere Gewinne andere auszubeuten.

Wir schaffen Flüchtlinge mit Tomaten. Tomaten... Afrika: Ein Mann pfluckt gegen Europa | ZEIT ONLINE
Teilweise auch mit Tomatenmark. Wir bieten unsere Waren so günstig in Afrika an dass lokale Erzeuger damit nicht konkurrieren können. So entsteht keine Binnenwirtschaft, keiner kann sich irgendwie Wohlstand zulegen. Was bleibt den Leuten denn anderes übrig als 4-5 Kinder zu zeugen die einen dann im Alter versorgen?

Weg mit Vorurteilen, her mit der Auseinandersetzung mit unserer Verantwortung.
 
Und jetzt vergleich mal, welche Gruppe öfter in Menschenmassen fährt und mehr Todesopfer gefordert hat.


Wenn man es so isoliert sehen will... ich denke mal dass die verfehlte Politik der Rechtspopulisten und -extremisten in den USA alles in allem deutlich mehr Todesopfer fordern wird als die paar Idioten, die Fahrzeuge zweckentfremden.;)
Allein durch das angedachte Gesundheitssystem.


Warum gehst du davon aus, dass man sich ins eigenen Fleisch schneidet? Wer FDP wählt, hat in der Regel Geld und es im Leben zu etwas gebracht. Diese Leute werden sich durch die Wahl der FDP nicht ins eigenne Fleisch schneiden.

Ganz im Gegenteil, würde die Stammwähler der FDP, z.B. die Linke wählen, dann würden sie sich ins eigenen Fleisch schneiden.


Ich denke einfach, dass viele der FDP-Wähler gar kein Hotel haben.:D
Im Ernst, selbst wenn nur Geldsäcke die FDP wählen würden: die Umverteilung nach oben hätte am Ende für alle nur negative Folgen, auch für die Profiteure der FDP-Politik.
Abgesehen davon erschließt sich mir immer noch nicht ganz, wie man z.B. eine frauenfeindliche Partei wählen kann wenn man Flüchtlinge angeblich unter anderem deshalb ablehnt, weil Teile der Anhänger dieser Religion frauenfeindlich sind. Und aus Angst vor sozialem Abstieg wird fremdenfeindlich gewählt, weil man das diffuse "Fremde" für schuldig erklärt, auch wenn die gewählten Fremdenfeinde mit ihrer Wirtschaftspolitik am Ende noch größere Verluste bedeuten würden. Darauf bezog ich mich in erster Linie.



@hoffgang:

Stimmt alles so weit, die Argumente laufen aber leider ins Leere. Als Antwort kommt immer ein "selbst Schuld", womit dann auch gerechtfertigt wird, dass man die Flüchtlinge doch gefälligst ertrinken lassen soll.
Es wird eben erwartet, dass die trotz jahrhundertelanger Ausbeutung, erst kolonialistischer, dann kapitalistischer, auf einem Entwicklungsstand wie wir sind, sind sie das nicht sind sie einfach selbst Schuld.;)
 
@hoffgang:
Nightslaver hat die Situation in Afrika recht schön beschrieben. Den Beitrag gelesen? Warum ist das im 21. Jahrhundert noch möglich? Ich sags dir: Weil gewisse Leute in Afrika damit das große Geld machen und auf ihre Landsleute scheissen. Entweder weil sie ihnen scheissegal sind, an den falschen Gott glauben, vom falschen Stamm sind usw. Siehe "Verwalter" des Kinderheims.
Warum du auf der Umweltgeschichte jetzt rumhackst, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich um mir unterschwellig Rassismus gegenüber den "Südländern" vorzuwerfen. Ich hatte es extra als einfaches Beispiel gekennzeichnet, um aufzuzeigen das schon so einfache Dinge für Menschen die noch nie davon gehört haben und die Hintergründe auch nicht verstehen, schwer zu vermitteln sind. Würdest du die Müllberge in z.B. Ghana kennen, würde dir evtl. auch in den Sinn kommen das die nicht unerhebliche Menge an McD Bechern auf Deutschlands Straßen NICHTS ist im Vergleich zu dem Müll der dort rumfliegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie viele Tonnen Müll produziert denn ein Haushalt in Afrika pro Jahr und wie viele Tonnen Müll ein deutscher Haushalt pro Jahr?
Und vom CO2 Abdruck rede ich da noch nicht mal, der kommt extra.
 
Warum konstruierst du etwas in meinen Beitrag hinein, was an sich gar kein Thema ist? Scheint bei dir Programm zu sein, siehe PCGH GTX 1060 PC. Es geht nicht um die Menge des produzierten Mülls oder CO2 Abdrücke.
 
Eine sehr schöne Sammlung der Missstände in Afrika!

Tja und jetzt wandern die halbwegs (aus-) gebildeten Nordafrikaner (nur jene, welche das finanzielle Vermögen besitzen die Schlepper überhaupt bezahlen zu können) noch nach Deutschland. Die einzigen, die dem Kontinent durch Stärkung einer gesunden Binnenwirtschaft auf die Beine helfen könnten, nutzen Ihre Chance der Flucht und versuchen ihr Glück in Europa. Was bleibt in Afrika zurück?

Sehr geil finde ich auch wie die Leute feststellen, dass Europa, Afrika wirtschaftlich kaputt macht: höre ich da etwa Europakritik? (zur Erinnerung: Ein zentrales AfD Thema) Ist offener, zollfreier und globalisierter Handel vielleicht doch nicht so toll? Ist es nicht unser europäischer Fokus: barrierefreier Handel ohne Grenzen und Mauern? Haben wir nicht den Briten gedroht sie aus der Freihandelszone zu werfen?

Ich glaube ja: "Handel" is a b*tch: unser Vorteil ist deren Nachteil. Nationalstaterei schadet den Konzernen, hilft der mittelständigen Binnenwirtschaft sowie der mittelständigen Binnenwirtschaft der "anderen" (z.B. der Afrikaner).
 
Wenn es eine lohnende Zukunft in den zerbomten, von Kriegen zerstörten und zerissenen Ländern gäbe, dann würden diese Menschen sicher lieber in der Heimat bleiben als sich auf eine sehr riskante Reise mit sehr ungewisser Zukunft zu begeben.

Und wir haben eine gewisse Mitverantwortung dafür, dass es so weit kommen konnte. Missstände zu lange zu ignorieren und wegzuschauen, rächt sich nun mal irgendwann.

Auch für lebenswürdige Auffanglager in den Nordafrikanischen Ländern selbst zu sorgen, hätte (und würde) schon viel bewirken. Aber selbst dafür ist man zu knickerig.


Was würden denn Zollbeschränkungen, Protektionismus und Anti-Globalisierung an der Ausbeutung von anderen Ländern und deren Ressourcen ändern? Genau nichts. Und außerdem - das habe ich schon öfter geschrieben - ist die "Ausbeutung" der Billiglohnkräfte (die übrigens weitestgehend an Afrika vorbei gegangen ist) in den allermeisten Fällen der Start in einen prosperierenden Industriestaat. Asien ist voll davon.
 
In die Konflikte anderer Länder einzugreifen war schon immer das Mittel der Wahl. Siehe Irak, Syrien, Libyen, Afghanistan. Hat super geklappt.:schief:
 
Wenn man sich konsequent rausgehalten hätte, also auch Diktatoren nicht unterstützt, ihnen Ressourcen abgekauft, ihnen Waffen verkauft usw. hätte, dann würde ich Dir recht geben.

Aber man kann sich nicht die Vorteile einerseits zu Nutzen machen und dann wegschauen, wenn es aus dem Ruder läuft.

Dass es nicht einfach ist, Verantwortung zu übernehmen, ist klar. Und dass das auch nicht ein Land alleine darf sondern nur die Gemeinschaft der Länder, die sich aber nie einig ist (weil jedes Land eigene Interessen hat und gerade die Vetomächte nichts lieber tun, als ihr Veto einzulegen), ist auch klar.

Ändert das alles irgendwas an der Situation? Weil es so schei*e ist wie es nun mal ist, schauen wir also lieber weg und lassen die Menschen verrecken?
 
Ich Einfaltspinsel dachte immer das läge daran das sich meine Eltern krumm und bucklig geackert haben und ich selbst auch nicht ganz untätig war.

Dann probier denselben persönlichen Einsatz von Dir und Deinen Eltern mal in irgendeinem Land Afrikas aus (außer Südafrika).

Ich bin ja auch ein Vertreter der These, dass man seines eigenen Glückes Schmied ist. Aber wir sollten auch nicht vergessen, dass wir alle hier die Gnade der "günstigen" Geburt haben. Den Standortvorteil als Kind eines westlichen, wirtschaftlich erfolgreichen Landes kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wir können nichts dafür und haben uns das auch nicht ausgesucht, aber wir sollten unsere Überheblichkeit auch nicht auf diesem Fakt stützen.

Denn der Afrikaner kann genauso wenig dafür, dass er eben in Afrika geboren wurde.
 
Oder in Charlottesville. Extremisten fahren wohl einfach gerne mit Fahrzeugen in Menschenmassen.


Ich persönlich finde es ziemlich schade, dass das Thema für einige so entscheidend ist, dass man bereit ist sich ins eigene Fleisch zu schneiden, um bloß niemanden retten zu müssen. Aber die FDP wurde ja auch gewählt...

Extremisten oder Schauspieler? Es gibt interessante Videos von z.B. Trolls of Vienna, die dieses Schauspiel als Anheizen zum Bürgerkrieg darstellen.

Man sollte immer im Hinterkopf behalten wem was nützt und dass die Regierung nicht immer das Beste für die Bürger im Sinne hat.
 
Die Müllberge in Ghana sind aber die Folge von illegalem Export aus EU-Ländern bzw. Amerika, weil Recycling einfach teurer ist als "in den Container laden und irgendwo Richtung Afrika verschiffen". Wenn man also Afrikanern vorwirft, sie würden nichts von Mülltrennung usw. verstehen, muss man sich die Frage stellen, was für widerliche Europäer und Amerikaner es gibt, die Mülltrennung kennen, aber lieber den illegalen und "leichten" Weg wählen. Ohne Rücksicht auf die Natur oder die dort lebenden Menschen. Dass "wir" durch unseren ständigen Konsum natürlich überhaupt erst den ganzen Schrott produzieren kommt noch dazu.
Es spricht übrigens auch für die Verzweiflung der Menschen in Ghana, dass man solchen gesundheitsschädlichen Tätigkeiten wie Elektroschrott ausschlachten nachgeht, weil man zumindest ein bisschen Geld machen möchte.
 
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