Die Bundestagswahl 2017

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Vielleicht machen es auch alle anderen richtig und wir liegen falsch? Schon mal in Betracht gezogen?

Ähm...generell mach ich sowas, ja, aber hier ist es so offensichtlich, dass man daran nicht einen Gedanken verschwenden muss.


Fürs Recht aufs Asyl muss man den Leuten auch nicht auf die Nasenspitze schauen, ein Blick auf die Landkarte reicht.

Ach, du erkennst Leute anhand ihrer Nationalität? Ein Jammer, dass "Wetten, dass..." nicht mehr läuft :lol:

In welchem unserer Nachbarländer herrscht aktuell Krieg? Bitte mit Quellen benennen. Danke.

Oben schon erwähnt, wenn die es nicht machen, müssen wir es machen.

"Flüchtlinge" (sofern es denn welche wären) sind keine Einwanderer. Eigentlich sollte diese temporär bleiben und irgendwann in ihre Heimat zurück.

Deine Geisteshaltung zeigt aber, was das Problem ist. Unser Asylgesetz wird als Einwanderungsgesetz missbraucht. Wofür es halt nie gedacht war.

Sorry, ich meinte natürlich Flüchtlinge. Die scherst du über einen Kamm.

Und doch waren es immer wieder "Männer™" (meinst einer gewissen Ideologie angehörend) die in Paris, Brüssel, Nizza, Berlin, Hamburg, London, Barcelona, Stockholm, St. Petersburg (und vielen anderen Städten) gemordet haben.

Man könnte ja Zusammenhänge erkenne. Aber da funkt wohl das Weltbild dazwischen, gell?

Welchen Zusammenhang? Anzahl der eingewanderten Flüchtlinge zu Wahrscheinlichkeit einer solchen Tat? Dann lass uns doch mal nachschauen, ob Schweden und Großbritannien ungefähr genauso viele Flüchtlinge wie wir aufgenommen haben...

...wie, haben sie nicht?

Weltbild und so :klatsch:
 
Das Fluechtlinge in anderen Laendern, ausser Deutschland, Schweden, Schweiz und eventuell Oesterreich, absichtlich keinen Asylantrag stellen, weil es in den besagten Laendern vielleicht die "besten" Leistungen und Bleibemoeglichkeiten gibt, dieser Gedanke ist vollkommen abwegig.
Die anderen Laender nehmen einfach die Daten nicht auf, deswegen MUSS das Deutschland machen.

So einfach ist also die Welt.

P.S. Pauschalisierung, starkes Wort. Gilt leider in jede Richtung. Wird aber nicht so gerne gesehen. Nur fuer das, wo es fuer die eigene Argumentation hilft. Hier gibts mehr Pauschalisierer als manche wahrhaben wollen.
Aber es laesst sich besser mit dem Finger auf andere Zeigen als sich selbst vor den Spiegel zu stellen und da mal reinzuschauen. Eklig sowas.
 
Hm die meisten Leute kommen gar nicht bis nach Europa. Nur eine Minderheit flüchtet überhaupt hier hin. Und davon sind auch noch Haufenweise in Griechenland und Italien. Das könnte man ja auch mal erwähnen.

Ja, das ist richtig.

Millionen von Afrikanern warten doch nur auf die Chance, um in das "gelobte Land" zu kommen.

Das scheitert momentan noch ihren finanziellen Mitteln.

Würde man morgen so eine Art Mindestlohn in Afrika einführen,
hätten wir übermorgen wahrscheinlich 500 Mio. mehr Asylanträge aus Afrika. :D
 
Das ist keine Theorie, das ist schon lange Stand der Dinge und durch Studien belegt.
EU-Afrika-Gipfel: „Mit steigendem Einkommen nimmt die Migration zu“ - WELT
Professor Rainer Thiele (vom Kieler Institut für Weltwirtschaft): Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Migration aus Afrika automatisch sinkt, wenn die Armut zurückgeht. Das Gegenteil ist der Fall: Empirische Studien zeigen, dass mit steigendem Einkommen die Migration zunächst zunehmen wird.
WELT: Wie kommt das?
Rainer Thiele: Es können sich dann einfach mehr Menschen die teure Reise nach Europa leisten. Und sie werden kommen, weil die Wohlstandsunterschiede zwischen den afrikanischen Ländern und dem reichen Westen trotz leicht gestiegener Einkommen immer noch sehr groß sein werden.
Einwanderung aus Afrika: Mit dem Wohlstand kommen die Fluchtlinge - Wirtschaftspolitik - FAZ
http://www.finanznachrichten.de/nac...ka-fuehrt-zunaechst-zu-mehr-migration-003.htm

Darauf zu kommen, ist jetzt auch keine gedankliche Höchstleistung.
 
Nein, "die Armen" sind zwar auch auf der Flucht, kommen aber nicht bis zu uns. Um die kümmert sich das UNHCR, das man ja so liebevoll ignoriert. Bei uns landen tatsächlich die, die das Geld irgendwie aufbringen können (da legen ganze Familien zusammen und schicken den erstgeborenen Sohn, auf dass er das große Geld nach Hause schicke, was übrigens auch erklärt, warum hier hauptsächlich junge Männer landen) und das mittlerweile hoch professionell, denn das Reiseprogramm ist allumfassend:
Geschafte der Schlepper: Vom Billigangebot zur "All-Inclusive-Flucht" | tagesschau.de

Tatsächlich wird unsere Gesellschaft in naher Zukunft an einen Punkt kommen, an dem sie entscheiden muss, was sie mehr vermissen wird: Sozialsysteme und inneren Frieden oder die so oft zitierten Werte, die dann aber niemand genau definiert.
Denn wie ich oben bereits verlinkt habe:
Mit Blick auf die Maßnahmen zum Schutz der EU-Außengrenzen und zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität sagte Thiele: "Das sind nur kurzfristige Effekte. Die Migranten werden sich ihren Weg suchen. Sie werden sich von einer Flucht nur abhalten lassen, wenn die Maßnahmen immer restriktiver werden. Und zwar so restriktiv, dass sie mit einem liberalen Rechtsstaat nur noch schwer vereinbar sind."

Die Migration werde in den kommenden Jahren weiter steigen - und zwar vor allem wegen der Bevölkerungsentwicklung, so Thiele.

Bis wir diesen Punkt erreichen, ist aber noch etwas Zeit. Meanwhile bereitet man sich hierzulande erst mal auf die nächsten Ströme vor. Heute neu eröffnet (man beachte die Kapazitäten):
Neue Erstaufnahme in NRW: Zentrale Stelle fur Fluchtlinge in Bochum - WELT

Das soll keinem Angst machen, das soll gar nicht böse klingen, das ist die Datenlage. Wie man sich am Tag x aufstellen wird, wird sich zeigen. Einvernehmlich und lustig wird es aber sicherlich nicht.
 
Dann willst du im Grunde genommen das gleiche, was Trump will.
Die Mauern so hoch wie möglich bauen aber gleichzeitig den Kram, der produziert wird, auf die anderen Länder kippen.
Funktioniert aber nicht. Wenn die EU weiterhin die Wirtschaftspolitik betreibt, die sie betreibt, werden die Wellen an Flüchtlingen aller Art immer größer und größer.
Und wenn die Verzweiflung so groß ist, dass man die Gefahren aufnimmt, von Afrika oder wo auch immer an die Grenzen Europas zu reisen, wird keine Mauer der Welt dieses Menschen aufhalten können.
Dann wird man sie entweder hereinlassen oder auf sie schießen müssen.
Ich bin mal sehr neugierig, welche europäische Nation zuerst das Feuer eröffnen wird.
Aber der Tag wird dann das Ende eines freiheitlichen Europas sein.
 
Ich will gar nichts. Ich habe den Stand der Dinge wiedergegeben, die auch verlinkt und nachzulesen sind. Es geht da nicht um Verzweiflung. Jeder, der da in ein Boot steigt, glaubt schlicht nicht daran, dass ihm was passiert. "Es trifft immer die anderen!" und genau das suggerieren die Schlepper diesen Menschen auch. Die sind sich der Gefahr gar nicht bewusst und wollen schlicht ihre Familien nicht enttäuschen, die das ganze Geld aufgebracht und große Erwartungen in sie gesteckt haben.

Ich habe innerlich aufgegeben und harre der Dinge, die da kommen.
Ich sehe da gar keine Lösung mehr, die ohne Chaos auskommt.
 
Klar, wenn es den Leuten besser geht, wandern Sie erst recht aus. Interessante Theorie.

Du verstehst mich jetzt etwas falsch.

Ich meine jetzt die wirklich Armen, welche gar nix haben,
siehe Burkino Faso, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, den gescheiterten Kongo, Simbabwe usw.

Wer investiert denn in solche failed States?
Woher soll denn ein messbarer Fortschritt überhaupt kommen,
wenn nicht einmal grundlegende staatliche Strukturen funktionieren?

Da kannst du hunderte von Milliarden reinpumpen, passieren wird nix.

Das sind die nächsten welche hier anklopfen werden,

da brauchen wir über Entwicklungshilfe von 500 Mio. gar nicht erst reden.
 
Niemand hat die Absicht, eine Regierung zu errichten?

Waere nicht der erste Parteichef, der es sich anders ueberlegt bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@JePe
Na, ich wette da auf die SPD. Da können die Jusos noch so viel meckern (und recht haben) wie sie wollen. Schulz ist seit Tag 1 völlig überfordert und gibt selbst dem kleinsten Druck nach, Gabriel hat die Koalitionsverhandlungen innerlich gleich übersprungen und hat schon wieder vom Modus "geschäftsführender" in "ausführender" Außenminister umgeschaltet.

Die Bedingungen, die die SPD der CDU bisher gestellt hat, sind (bis auf die Bürgerversicherung) mit einer Merkel-CDU wohl auch kein größeres Problem.
Sie will ja sowieso nur regieren. Hauptsache sie kann Kanzlerin bleiben. Rest ist egal. Das war auch schon 2013 die Ansage.

Ob ich das gut finde, ist dann wieder eine andere Frage.
 
Wieso sollte er ein höheres Bruttogehalt zahlen, wenn die Versicherungszahlrungen im Mittel über die gesamte Lebenszeit niedriger ausfallen, als die privaten Beiträge und Zuzahlungen, die der Beamte vorher aufbringen musste? Höher ist nur die Kombination aus Arbeitgeberanteil und Brutto und zwar genau um den umgelegten Betrag, der vorher als Beihilfe fällig wurde.
Die Beihilfe wurde nur im Krankheitsfall fällig, nicht jeden Monat !

Deiner Logik zu Folge haben sie bislang von den Privatpatienten weniger Geld bekommen (weil die Privatpatienten deinen Ausführungen zu Fogle weder hohe Beiträge noch hohe Eigenanteile zahlen, sondern bei niedrigem Brutto einen hohen Lebensstandard haben).
Der Logik des SPD nach werden die Ärzte von Privatpatienten in Zukunft gar kein Geld mehr bekommen, weil die Privatpatienten bislang so viel gezahlt haben das gesetzlich versicherte unfair behandelt worden sind.
Die Logik der SPD geht nur auf, wenn die Ärzte dann in Zukunft weniger Geld erhalten.

Bezüglich Dividenden finde ich spontan für die HanseMerkur 2015 eine Ausschüttung in Höhe von 2,5% der Beitragszahlungen, die Allianz hat letzte Jahr 4,3% Dividende gezahlt, die Axa (Mutterkonzern) sogar 5,53%. Ich weiß nicht, was bei dir passieren würde, wenn du deinen Chef um eine Gehaltserhöhung in dieser Höhe bitten würdest - aber ich weiß, wie die Antwort bei mir lautet. Und zwar nicht "Peanuts".
Nur sind Dividenden kein Gehalt oder Lohn, sondern Gewinnanteile. Wenn es zu wenig Gewinn gibt, gibt es auch keine Dividende.
Was würde bei Dir passieren wenn dein Chef dir keinen Lohn zahlt, mit dem Argument das die Firma keinen Gewinn gemacht hat ?

Das Grundprinzip einer jeden Versicherung ist die Verteilung zufälliger Einzelereignisse auf lange Zeiträume und viele Personen - die Übergabe an eine Institution, deren Aufgabe langfristige Planungen für alle ist, passt wie die Faust aufs Auge. Ich persönlich sehe den Staat aber nur für die Grundversorgung zuständig, in diesem Fall also für Versicherungsbereiche die jeder haben muss um die Gemeinschaft nicht zu belasten (Krankenkasse, Rente, Unfall, Sozial/Arbeitslosenversicherung, ggf. Hausrat und Rechtsschutz. Wobei der Staat letztere ja eigentlich überflüssig machen sollte)
Das Prinzip der bisherigen Beihilfe ist das der Staat 50 - 100% der Krankheitskosten seiner Beamten übernimmt - und nur dann wenn sie auch krank sind.
Das ist für den Staat billiger als jeden Monat Arbeitgeberbeiträge in die gesetzliche Krankenkasse zu zahlen.

Man kann sich staatliche Zuschüsse, staatliche Übernahmen und ähnliches samt dem gesamten Bürokratieungetüm, dass hinten dran hängt, schlichtweg schenken, wenn der Staat sowieso alle Leistungen übernimmt. Eine Bürgerversicherung stellt eine Bürgerversichertenkarte an jeden Bürger aus und begleicht die darauf anfallenden Leistungen - scheiß egal ob der Bürger gerade Kind, arbeitslos oder Manager ist. Die individuellen Möglichkeiten spielen nur bei der Beitragsberechnung eine Rolle, nicht aber bei den Leistungansprüchen.
Genau so, wie es sein sollte!
Und nicht wie jetzt, wo der Wert eines Menschenlebens an der Burschenschafts-Mitgliedschaft, dem Arschkriechtalent und dem Handicap festgemacht wird
Und eben deswegen sind Beiträge die der Staat für seinen Beamten jeden Monat zahlen muß teurer als eine Beihilfe die nur fällig wird wenn der Beamte krank ist...
 
Ich könnte mich zum dritten Mal wiederholen, aber ich werds seien lassen. Einen einfacheren Erklärungsansatz als eine "was geht rein was geht raus" Black Box kenne ich nicht. Wenn selbst so banales wie "Firma A schüttet Gewinne aus, d.h. sie nimmt mehr Geld von ihren Kunden, als die Bereitstellung der Leistungen als solche kostet" abgestritten wird, weiß ich einfach nicht weiter :ka:.
 
Vorallem wird man die Beihilfe auch kaum als unerwartete Sonderausgaben betrachten sondern stattdessen dafür einen festen Betrag zurücklegen und als zusätzliche Personalkosten verbuchen.
->Versicherungsprinzip
 
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