Die Bundestagswahl 2017

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Und, ist der Hunger kein Antrieb?

Und Deine Fürsorge für Deine Kinder? Kein Antrieb?

Warum meinst Du, strebt der Mensch nach Reichtum? Nach Macht? Nach Berühmtheit? Nach Luxus? Nach einem warmen Bett?

All diese Antriebe kommen aus der Evolution, weil sie dazu beitragen, dass wir eine höhere Chance haben, uns fortzupflanzen und sich diese Eigenschaften somit statistisch evolutionär durchgesetzt haben. Genau wir übrigens auch ein gewisses Maß an Gruppengefühl, Mitleid, Empathie und anderen Dingen, die dem kalten, egoistischen Streben nach mehr für sich selbst auf den ersten Blick eigentlich entgegenstehen, aber in der Statistik insgesamt eben doch einen Vorteil für die Art an sich mit sich bringen.

Alles nur eine Folge der Evolution und der Statistik. Ganz nüchtern.

Dass Frauen höhere Lauter eher hören können als Männer ist auch eine Sache der Entwicklung. Dass wir immer mit den Füßen zur Tür schlafen ist auch eine Sache der Entwicklung.
Aber heute interessiert sich der Homo Sapiens nicht mehr für die Evolution. Er passt die Umwelt seinen Bedingungen an und nicht mehr umgekehrt.

Ach und was ist mit den assi Schmarotzer, die uns auf der Tasche liegen und sich förmlich weigern zu Arbeiten.
Die bekommen dann ein Grundeinkommen?

Die liegen immer auf der Tasche.
Siehst du ja an Nike, die bescheißen wo es nur geht. Oder Apple, oder Starbucks. Die Liste ist endlos.
 
Dass Frauen höhere Lauter eher hören können als Männer ist auch eine Sache der Entwicklung. Dass wir immer mit den Füßen zur Tür schlafen ist auch eine Sache der Entwicklung.
Aber heute interessiert sich der Homo Sapiens nicht mehr für die Evolution. Er passt die Umwelt seinen Bedingungen an und nicht mehr umgekehrt.

Na, wenn Du allen Prägungen durch die Evolution entsagen kannst, dann meinen herzlichsten Glückwunsch. Alleine, ich glaube das keine Sekunde.

Aber was solls, ich will und kann Dich eh nicht überzeugen. Diese Mission wäre ja auch ebenso sinnlos wie unnötig.

Aeussert man sich kritisch gegen die Willkommenskultur ist man gleich AfD Waehler, Nazi, Rassist..
Ersteres liegt zumindest nah, und das andere hat niemand je behauptet, wie ich kürzlich schon mal schrieb.

Aber die Opferrolle steht einem natürlich immer gut, schafft Sympathien. Oder auch nicht.
 
Und, ist der Hunger kein Antrieb?

Und Deine Fürsorge für Deine Kinder? Kein Antrieb?

Warum meinst Du, strebt der Mensch nach Reichtum? Nach Macht? Nach Berühmtheit? Nach Luxus? Nach einem warmen Bett?

All diese Antriebe kommen aus der Evolution, weil sie dazu beitragen, dass wir eine höhere Chance haben, uns fortzupflanzen und sich diese Eigenschaften somit statistisch evolutionär durchgesetzt haben. Genau wir übrigens auch ein gewisses Maß an Gruppengefühl, Mitleid, Empathie und anderen Dingen, die dem kalten, egoistischen Streben nach mehr für sich selbst auf den ersten Blick eigentlich entgegenstehen, aber in der Statistik insgesamt eben doch einen Vorteil für die Art an sich mit sich bringen.

Alles nur eine Folge der Evolution und der Statistik. Ganz nüchtern.

Weißt du, was auch ganz evolutionär ist? Nicht zu viel anzuhäufen. Nahezu sämtliche Tierarten leben so, dass sie die Umwelt genauso ihren Nachkommen hinterlassen, wie sie sie vorgefunden haben. Kein Löwe würde ganze Herden umbringen, nur damit er das nächste Jahr nicht mehr jagen muss. Dieses kapitalistische Verhalten kennt nur der Mensch.
 
Was mangelnde Hilfsbereitschaft, Selbstdarstellung und Ausbeutung mit der Evolution zu tun haben sollen, ist mir jetzt auch ehrlichgesagt schleierhaft.:huh:
 
Zunächst: Nicht alle Menschen sind gleich, wie bei allen Tieren sind die evolutionären Eigenschaften nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt. Wär ja auch schlimm. Ich sage nur, dass alles Verhalten, dass der (weitestgehend psychisch gesunde) Mensch zeigt, aus der Evolution begründbar ist.

Bestimmte Eigenschaften sind eher hilfreich, andere weniger, je nach Situation. Deswegen ist eben sowohl Mitgefühl als auch Habgier Teil unserer Eigenschaften, obwohl es sich eigentlich widerspricht. Bei dem einen eben mehr vom ersteren, beim anderen mehr vom letzteren. Aber es bleibt, alles kommt aus der Evolution. Nichts, aber auch garnichts von unseren Eigenschaften ist aus der modernen Zivilisation heraus entstanden. Dazu ist diese evolutionär auch noch viel zu jung.

Was mangelnde Hilfsbereitschaft, Selbstdarstellung und Ausbeutung mit der Evolution zu tun haben sollen, ist mir jetzt auch ehrlichgesagt schleierhaft.:huh:

Ernsthaft? Ist das nicht offensichtlich? Gerade diese Eigenschaften können extrem hilfreich sein, wenn man sich erfolgreich fortpflanzen will. Denkt mal in etwas primitivere Verhältnisse, vor 100.000en von Jahren, als sich die Menschheit herausgebildet hat.

Im Prinzip kann man das alles heute noch an verschiedenen Affenarten beobachten. Schaut Euch einerseits Schimpansen an (extrem aggressiv und hierarchisch) und den Bonobos andererseits (extrem sozial). Und es gibt alle Zwischenstufen.

Ich kann Euch echt mal empfehlen, Euch etwas zum Thema Evolution schlau zu machen.
 
BGE wäre für alle...was man für nötigste Braucht.

Und wen man sich mehr Gönnen will( Luxus Zeugs) geht dennoch irgendwo teilzeit arbeiten und kann mit seine Freizeit/hobby was anfangen...sich in bestimmte dingen frei entfalten.
Für mein Job wäre ein BGE sehr gut...weil vollzeit pack ich das nicht bis zur rente :-/ und könnte dann ehrenamtlich was machen..während der arbeit hat man nicht mal zeit für ein gespräch mit den Alten.


Aber wird niemals passieren
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Spende hätte weder für Arbeit noch für langfristige Konjunktur gesorgt.

Es ist nun mal so, dass sich jeder Euro, den der Staat in die eigene Wirtschaft investiert, multipliziert. Er wird am Ende irgendwo verdient, wieder ausgegeben, kommt in den Kreislauf usw. Das kann Dir jeder Volkwort (viel besser als ich) erklären.

Und es ist im Übrigen auch genau das durchaus sinnvolle Argument der Linken, die genau das fordern: Hoch mit den Steuern und die Mehreinnahmen investieren. In Infrastruktur, aber ganz besonders in die unteren Bevölkerungsschichten. Die das Geld dann auch wieder ausgeben können und somit die Konjunktur antreiben. Das ist ein durchaus richtiger Gedankengang, dem ich in vielen Teilen folgen will - nur muss man aufpassen, dass man es nicht überzieht, denn Arbeit muss sich am Ende auch noch lohnen: Wenn mir zu viel abgezogen wird und anderen für's Nichtstun zu viel gegeben wird, bricht irgendwann die Motivation weg, sich überhaupt noch zu engagieren.

Genau da liegt doch das Problem, gerade in den unteren Bevölkerungsschichten lohnt sich Arbeit fast gar nicht mehr. Da kann ich die Leute verstehen, wenn sie auf 20 Euro im Monat pfeifen und dafür 40 Stunden mehr Zeit haben. Denen wird jetzt nicht zu viel abgezogen, die bekommen erst gar nicht so viel.
 
Ernsthaft? Ist das nicht offensichtlich?
Nö. Ist es nicht.
Sensationsgier, Selbstsucht und Selbstdarstellung in der heutigen Form sind mehr und mehr mit dem digitalen Wandel gekommen.
Was der biologische Sinn und Zweck dahinter sein soll, einen Verunfallten so lange mit dem Smartphone zu filmen, bis jede Hilfe zu spät ist erschließt sich mir nicht im geringsten und was das mit der Evolution zu tun haben soll, erst recht nicht.
 
Weißt du, was auch ganz evolutionär ist? Nicht zu viel anzuhäufen. Nahezu sämtliche Tierarten leben so, dass sie die Umwelt genauso ihren Nachkommen hinterlassen, wie sie sie vorgefunden haben.
Lol, ein Stadtkind.
Biber bauen Dämme und fluten ganze Landstriche. Dabei ist denen egal ob andere Nage- oder Raubtiere im Wasser elendig ersaufen. Pech für die anderen Tiere, besser für die eigene Brut.
Wenn ein Biber was will dann ganz bestimmt nicht das seine Nachkommen das Gebiet so trocken und mit Dachsen & Füchsen verseucht vorfindet...
Elche und andere große Weidetiere fressen alles was nicht schnell genug wächst oder giftig oder ungeniesbar ist und schaffen so Steppen...

Kein Löwe würde ganze Herden umbringen, nur damit er das nächste Jahr nicht mehr jagen muss. Dieses kapitalistische Verhalten kennt nur der Mensch.
Löwen töten wie alle Katzen auch aus Vergnügen, Langeweile und Spaß und weil sie es können, nicht nur wenn sie hungrig sind.
Bis auf Menschen können die meisten ihre Beutetiere ihnen davonlaufen oder besitzen natürlich Waffen wie Hufe und Hörner die abschrecken...

Kapitalisten bringen keine ganze Herde um... weil sie dann ganz genau wissen das sie im nächsten Jahr nichts mehr zu jagen haben.
Was der Kapitalist macht: Jungtiere einfangen, selber eine Herde mit ihnen bilden, die Tiere vor Raubtieren schützen, zu saftigen Weidegründen führen und dafür sorgen das sich die größten und friedlichsten unter ihnen paaren...
Die Tiere muß man nicht erst mühsam jagen und wenn man sie tötet geben sie mehr Fleisch als jedes andere Wild weil sie größer und älter als ihre wilden Artgenossen werden.
Ist natürlich mehr Arbeit als die Tiere gleich zu schlachten und zu essen.

Und das ist tatsächlich kapitalistisch:
Ansammlung von Produktionsmitteln durch Verzicht auf sofortigen Konsum, d.h. Bildung von Kapital (funny fact: capital bezieht sich ursprünglich auf den Kopf/Stückzahl von Nutztieren).
Allerdings sind Ameisen auch schon auf die Idee gekommen, nur das es bei denen Blattläuse sind und nicht Kühe die gemolken statt gefressen werden...

Es gab allerdings einige nicht-kapitalistische menschliche Gesellschaften die ganze Herden umgebracht haben.
Zum Teil weil es mit ihrer Technologie (kill mal ein Bision oder Mammut mit dem Speer...) einfacher war die Viecher zu erschrecken und in den Abgrund zu treiben als sie wie anderes Wild zu töten.
Aber das sind wie gesagt keine Kapitalisten gewesen, sondern edele Wilde die in Einklang mit Mutter Natur gelebt haben...
 
Na, wenn Du allen Prägungen durch die Evolution entsagen kannst, dann meinen herzlichsten Glückwunsch. Alleine, ich glaube das keine Sekunde.

Darum geht es nicht.
Der Mensch entzieht sich der Evolution nun einmal. Natürlich wird er immer noch von Trieben geleitet -- der Überlebenswille ist ja besonders stark ausgeprägt -- und die Partnerwahl findet auch viel im Unterbewusstsein statt, aber im Gegensatz zu Tieren, die sich ihrer Umgebung anpassen müssen, passt der Mensch seine Umgebung an seine Bedürfnisse an. Das ist der große Unterschied.
 
Darum geht es nicht.
Der Mensch entzieht sich der Evolution nun einmal. Natürlich wird er immer noch von Trieben geleitet

Du überschätzt den Menschen. Aber lassen wir das, ich sehe keinen Weg, wie ich Dich überzeugen könnte. Außer, dass Du Dich mal mit der Materie besser befasst und Dir das Verhalten des Menschen mal genauer anschaust. Dann kannst Du eigentlich zu keinem anderen Schluss kommen.
 
Verhalten des Menschen?
Er hockt aufm Sofa, futtert irgendwelche Industrie Pampe und guckt Casting Shows.
Wenn das für dich die Spitze der Evolution ist, dann gute Nacht. ;)
 
Was haltet ihr eigentlich von der Bürgerversicherung?
Naja, halte ich für kontraproduktiv, da es für die gesetzlich Versicherten keine Vorteile, dafür umso mehr Nachteile bringen würde.
Es würden sich damit erst recht mehr Leute privat versichern und damit dafür sorgen, dass Gesellschaftsschichten nur noch weiter auseinanderdriften.^^
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück