Die Bundestagswahl 2017

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Sag doch einfach das wir für dich Rassistische Brauner Egoistische Verherlichende Nazis sind!!

Und das verdammt uns geht es gut wie nie! Das ist Quatsch, in meiner Gegend gibt es wenig Arbeit.

Alles wird immer teuer, Strom Wasser etc. Wir verbrauchen deutlich weniger als vor einigen Jahren. Und?

Bezahlen tuen wir immer mehr!

Der Einkauf wird teuer, sämtliche Posten werden teurer. Die Löhne steigen schon eine ganze Weile nicht mehr in dem Maß!!

Und daran ist wer Schuld? Beschwer dich bei denen, hört auf, wirtschaftsfreundliche (eigentlich ist das noch untertrieben) Parteien zu wählen, etc.. Flüchtlinge, egal weshalb sie hier sind, können am allerwenigsten dafür, die leiden nämlich darunter noch viel mehr.

Nur was erwartest du: Es fehlt überall das Geld. Für Straßen oder auch Schulen.

Da ist kein Geld da! Aber für die Flüchtlinge Milliarden! Bitte was erwartest du!

Das die Leute sagen: Uns geht es so gut, gebt den was?

Nein das wird ehr selten passieren.

Was sie sehen: Da ist Geld da, für uns ist kein Geld da.

Ich bitte dich, das ist doch kein Geld, was sonst in Schulen oder Straßen gelandet wäre. Das Geld für die Bankenrettung lag doch auch nicht auf der hohen Kante.

Mich wundert es ehr, das die Politik die Leute nicht Ernst nimmt! Ausser wir schaffen das!, Kam nicht viel.

Warum sollte sie auch? Die gleichen Pappnasen wurden schon wieder gewählt. Der Wahlkampf der CDU? Nicht vorhanden, trotzdem stärkste Partei. Das sollte einem zu denken geben. Dem Wähler ist es scheißegal. Der bringt die Regierung mit der Wahl scheinbar gar nicht in Verbindung.

Hauptsache ihr seit die Weißen Ritter hier! Hauptsache keine andere Meinung dulden! Hauptsache ihr seid moralisch und menschlich Überlegen!

Andere Meinungen sind okay, da hat hier, soweit ich das gesehen habe, niemand etwas dagegen. Man darf sich aber auch nicht wundern, wenn einem bei menschenfeindlichen Meinungen Kritik entgegenkommt.
 
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Ich muss nun auch mal was schreiben. Es wurde schon viel aufgezählt (auf "beiden" Seiten), was ich nachvollziehen und verstehen kann. Was mir aber tatsächlich sauer aufstößt ist, dass hier von fast allen nur Schwarz/Weiß gesehen wird.
Wer irgendwas gegen Flüchtlinge oder deren Verteilung sagt -> Nazi/Rassist.
Wer irgendwas für Flüchtlinge sagt -> Gutmensch/Bahnhofsklatscher
(Übertreibung zur besseren Veranschaulichung, auch "Bahnhofsklatscher" ist eine Übertreibung).
Es kann keinen Konsens und keine Diskussion geben, wenn jeder auf den anderen einprügelt und ihn uneingeschränkt in eine Schublade stopft.
Ich bin beispielsweise für eine bessere Verteilung der Flüchtlinge in Europa und auch in Deutschland selbst , wahrscheinlich bin ich jetzt für einige Leute dadurch nur zwei Stufen unter Hitler auf der Menschlichkeitsskala.
Ich bin aber auch dafür, das Hilfe gegeben und angemessen umgesetzt wird (Thema Integration, Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe), und dadurch gleichzeitig für andere einer der Volksfahrräder!!
Diese Pauschalisierung auf beiden Seiten ist der Grund, warum ich hier bis jetzt nur Leser war :)
Wäre schön, wenn sich das legen würde, um gute Ideen (ebenfalls auf beiden Seiten) zusammen zu diskutieren, und nicht aufgrund eines Nebensatzes , der vielleicht falsch formuliert oder aufgefasst wurde, zu verwerfen und zu diffamieren.

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Danke.

Ich vertrete demzufolge Menschenfeindliche Positionen. War mir nicht bewusst, das dass Ansprechen von Problemem solche sind.

Zum Thema Geld:

Nein das interessiert die Leute nicht. Die sehen nur da ist auf einmal Geld da.

Gelder die Anfangs sicher nicht dafür vorgesehenen waren.
___

Zum Beispiel: Würde ich die AfD wählen weil ich unzufrieden bin. Was würde das den Aussagen?

Vermutlich einiges, was nicht die Gründe für die Wahl waren.
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Aber es ist einfach keine sinnvolle Diskussion möglich.

Ich bin ob echt etwas Stinkig gewesen. Weil es mich echt angepisst hatte.

Das geb ich zu.
 
Ich bitte dich, das ist doch kein Geld, was sonst in Schulen oder Straßen gelandet wäre. Das Geld für die Bankenrettung lag doch auch nicht auf der hohen Kante.

Ich kann mich noch an die Abwrack Prämie erinnern.
Da wurde Geld ohne Ende verpulvert.
Das Geld scheint vorhanden gewesen zu sein, aber wenn es darum geht, Lehrer auszubilden oder Kitas auszubauen, fehlt Geld.
Das zeigt, dass Geld für die Industrie und die wirtschaftlichen Interessen immer da ist.
 
Ich kann mich nicht erinnern, das Wort "rassist" und "nazi" in den Mund genommen zu haben. Dies kam witziger Weise immer von den Leuten, die sich als solches bezeichnet sehen ("nennt uns nicht gleich Rassist! Für Euch sind wir immer gleich Nazis!!!!") obwohl das keiner gemacht hat.

Ich finde das bezeichnend. Bezeichnend auch für das Selbstbild.

Was ich immer wieder und auch aus voller Überzeugung schreibe, ist das Wort "Egoist". Und ich nutze das in vollem Bewustsein, dass wir alle irgendwo Egoisten sind (ich natürlich auch). Aber bei allem Egoismus muss man auch mal über seinen eigenen Horizont hinausblicken. Der Egoist in MIR ist jedenfalls nicht mehr glücklich, wenn ich sehen muss, wie es anderen Menschen elend geht und ich aktiv einen Beitrag dazu geleistet habe. Und sei es nur, in dem ich öffentlich die Meinung vertreten habe "Grenzen zu und mir doch egal was außerhalb von D passiert!".


Zum Thema Bankenrettung und Abwrackprämie. Ich sehe das ein wenig anders als meine linken Freunde in dieser Diskussion. Für die ist das hinausgeschmissenes Geld. Für mich sind beide Aktionen überhaupt nur der Grund dafür, dass wir heute darüber reden können, wofür wir Geld ausgeben können.

Wenn die Bankenkriese zu einem massiven Zusammenbruch von Banken geführt hätte, dann gäbe es heute vermutlich kein nennenswertes Wirtschaftssystem mehr. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was ein globaler Vertrauensverlust in das Weltwährungs- und Bankensystem für Folgen hätte.

Und die Abwrackprämie hat unserer Wirtschaft enorm geholfen und (mit anderen Maßnahmen) dafür gesorgt, dass aus dem "Kranken Mann Europas" heute Deutschland als führende Wirtschaftsnation in Europa aus der Kriese emporgekommen ist.

Wie immer hat eine Medaille zwei Seiten. Klar haben sich Leute dadurch bereichert und auch die Scheere ist weiter auseinandergeklafft. Ich weiß nur nicht, ob mir die Alternative wirklich besser gefällt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich auch nicht behauptet. Wenn jemand an der Grenze steht und um Einlass kombiniert mit der Bitte um Asyl bittet, dann kann man ihn theoretisch draußen stehen lassen und ihm entweder beim krepieren zusehen oder mit dem Finger auf den Nachbarn zeigen und sagen "ej, ist Euer Problem".

Siehe PAL. So ein Mensch bist Du. Ich wiederhole es gerne nochmal.

Zunächst: Was ist ein FME? Das Internet hat mir da leider auch nicht weitergeholfen.

Du meinst also, ich müsste selbst eine Pflegekraft sein oder eigenhändig Flüchtlinge aus dem Meer fischen, um die Meinung vertreten zu dürfen, die ich vertrete?
Nene, genau wie ihr ganzen AfDler, die ihr außer laut zu brüllen auch nichts konstruktives beitragen könnt, kann auch ich mir eine politische Meinung leisten und diese ebenso laut vertreten. Auch wenn Euch das nicht gefällt.
Mal abgesehen davon bezahle ich als Einzelperson einen Betrag an direkter Steuer, der weit weit über dem Durchschnitt liegt. Das alleine legitimiert freilich zu gar nichts, aber ich will mir auch nicht anhören, dass ich nichts zu dieser Gesellschaft beitrage, ok?


Schon wieder die PAL-Argumentation. Wie unmenschlich.
FME=Funkmeldeempfänger=Pager

Schön, dass du mehr Steuern zahlst als der Durchschnitt. Aber machst du etwas für andere, freiwillig, unentgeltlich was dich Zeit und Ehrgeiz kostet und eventuell deine Gesundheit in Gefahr bringt?

Im übrigen verstehe ich jeden der vor Krieg flieht, aber wenn er Männlich und Kampftauglich ist und seine Familie im Granatenhagel zurück lässt ist er, sorry, ein Feigling. Mit seiner Familie fliehen ist was anderes, aber dieser Fall, der in der Hauptsache aufgetreten ist, ist feige.
Außerdem was sollen wir Europäer tun? Diese Kriege in der Region sind schon ein echt altes Problem, daran ist ein Weltreich zerbrochen und das schon vor fast 100 Jahren.
Die "Alternative" ist Moskaus Taktik hier Eliten auszubilden und über diese Leute die Kontrolle dort zu übernehmen. Oder wir lassen sie einfach Krieg führen, freilich ohne wie bisher Saudi Arabien etc Waffen zu liefern
und sehen uns an, wie es endet. Vielleicht steht Vernunft am Ende, wie nach dem zweiten Weltkrieg.
 
Im übrigen verstehe ich jeden der vor Krieg flieht, aber wenn er Männlich und Kampftauglich ist und seine Familie im Granatenhagel zurück lässt ist er, sorry, ein Feigling. Mit seiner Familie fliehen ist was anderes, aber dieser Fall, der in der Hauptsache aufgetreten ist, ist feige.

Nope, er macht genau das, was von ihm erwartet wird.
Die Familie schickt ihn fort. Als junger Mann hat er die besten Chancen in einem fremden Land Fuß zu fassen.
Fasst er Fuß, wird er versuchen die Familie nachzuholen oder sie finanziell zu unterstützen.
 
Wenn man die 1 bis 2 Jahre Zeit hat das zu tun kann die Gefahr für Leib und Leben ja nicht allzu groß sein. Sowas machen Leute die auswandern, nicht die vor Krieg fliehen.
 
Wenn man die 1 bis 2 Jahre Zeit hat das zu tun kann die Gefahr für Leib und Leben ja nicht allzu groß sein. Sowas machen Leute die auswandern, nicht die vor Krieg fliehen.

Sie sind ja vor dem Krieg geflohen und sitzen in der Türkei.
Dort hockst du herum und kannst nichts machen. Ergo wird dann jemand ausgesucht, der weiter reisen soll. Eben nach Europa rein und dort sein Glück zu versuchen.
Man muss das so sehen -- die Menschen haben ihre Heimat aufgeben müssen. Sie leben in Unterkünfte, die wir uns kaum vorstellen können.
Einer reist nun weiter, der die Sprache nicht kann und nicht weiß, was ihn erwartet. Für mich ist das schon eine verzweifelte Tat.
Ich weiß nicht. ob ich meinen Sohn irgendwo hinschicken könnte, damit er sein Glück versuchen soll.
Zum Glück bin ich nicht in der Lage dieser Menschen.
Aber ich weiß von meinen Großeltern väterlicher Seite, die damals von den Russen geflohen sind -- meine Großmutter hatte damals 4 kleine Kinder dabei und es gab nur noch wenige Züge, die von Ost Preußen nach Westen fuhren -- was man aus Verzweiflung macht.
Mein Großvater war zu der Zeit schon in russischer Gefangenschaft und kam erst 6 Jahre nach dem Krieg wieder nach Hause.
 
Und in der Türkei (und anderen Nachbarstaaten) liegt der Fehler der Bundesregierung, da hätte man helfen müssen. Aber nö, man kürzt die Leistungen für die Flüchtlingslager.
 
Ich vertrete demzufolge Menschenfeindliche Positionen. War mir nicht bewusst, das dass Ansprechen von Problemem solche sind.

Zum Thema Geld:

Nein das interessiert die Leute nicht. Die sehen nur da ist auf einmal Geld da.

Gelder die Anfangs sicher nicht dafür vorgesehenen waren.

Gelder, die vorher gar nicht da waren. Das ist nicht wie bei uns Privatpersonen, die für das kaputte Auto das Sparschwein plündern müssen.

Zum Beispiel: Würde ich die AfD wählen weil ich unzufrieden bin. Was würde das den Aussagen?

Dass du dir keine Gedanken gemacht hast. Protestwählen war schon immer keine kluge Idee und wenn man sich mit dem Parteiprogramm nicht beschäftigt, noch viel weniger. Und weil das viel zu wenig Leute haben, haben wir auch die aktuelle Politik.

Und die Abwrackprämie hat unserer Wirtschaft enorm geholfen und (mit anderen Maßnahmen) dafür gesorgt, dass aus dem "Kranken Mann Europas" heute Deutschland als führende Wirtschaftsnation in Europa aus der Kriese emporgekommen ist.

Und auf wessen Kosten? Während sich immer noch halb Deutschland daran erfreut, das Auto günstiger bekommen zu haben, merkt fast niemand, dass man gar nichts geschenkt bekommen hat. Da hätte der Staat auch ne kleine Spende an die Hersteller springen lassen können, wäre ungefähr der gleiche Effekt gewesen.

Bankenkrise genau das gleiche Spiel. Da könnte ich auch ins Casino gehen, mein Geld verzocken und dann mal anklopfen und nach Steuergeldern fragen, weil ich verloren habe.
 
Zum Thema Bankenrettung und Abwrackprämie. Ich sehe das ein wenig anders als meine linken Freunde in dieser Diskussion. Für die ist das hinausgeschmissenes Geld. Für mich sind beide Aktionen überhaupt nur der Grund dafür, dass wir heute darüber reden können, wofür wir Geld ausgeben können.

Wenn die Bankenkriese zu einem massiven Zusammenbruch von Banken geführt hätte, dann gäbe es heute vermutlich kein nennenswertes Wirtschaftssystem mehr. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was ein globaler Vertrauensverlust in das Weltwährungs- und Bankensystem für Folgen hätte.

Ich hab das mal so gelernt, dass Kapitalismus ein Risiko Geschäft ist, denn du weißt ja nicht. ob das gut oder weniger gut ist.
Wer also sein Geld investiert, kann das Pech haben, dass es auch mal weg ist.
Nur diese Situation hast du heute nicht mehr.
Die Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert.
Was hat das noch mit Marktwirtschaft und Kapitalismus zu tun?
Der Staat kann bei Banken Einlagen bis zu einem gewissen Betrag garantieren, das ist kein Problem. Dagegen habe ich nichts.
Aber alles darüber ist dann eben weg. Das ist eben das Risiko des Kapitalismus.
Die Banken haben auf sehr großem Fuß gelebt und Geschäfte gemacht, die komplett an der Realität vorbei gegangen sind.
Und als ihnen die Geschäfte vor die Füße gefallen sind, haben sie um Hilfe geschrieen.
Ich hätte das gesamte Pack den Bach herunter gehen lassen.
 
Der kranke Mann Europas hat sich durch jahrelange Lohnzurückhaltung wieder gesund gestoßen. Auf Kosten der Bevölkerung.

Ist nur jetzt blöd, wenn es die Nachbarländer Deutschland gleich tun. Wir sind ja Exportweltmeister. Und was bedeutet Lohnzurückhaltung? Richtig, es wird weniger konsumiert.

Und wieso Deutschland mal "krank" war. Hier einer der Gründe.

Kosten der deutschen Einheit – Wikipedia
 
Der kranke Mann Europas hat sich durch jahrelange Lohnzurückhaltung wieder gesund gestoßen. Auf Kosten der Bevölkerung.

Das Risiko des Unternehmens in einer kapitalistischen Welt wurde auf die Arbeitnehmer umgewälzt -- mit Unterstützung der Politik.
Wenn also heute ein Unternehmen falsche Schritte macht, ist immer der Arbeitnehmer der Dumme.
Aktuelles Beispiel ist Siemens.
 
Und auf wessen Kosten? Während sich immer noch halb Deutschland daran erfreut, das Auto günstiger bekommen zu haben, merkt fast niemand, dass man gar nichts geschenkt bekommen hat. Da hätte der Staat auch ne kleine Spende an die Hersteller springen lassen können, wäre ungefähr der gleiche Effekt gewesen.
Eine Spende hätte weder für Arbeit noch für langfristige Konjunktur gesorgt.

Es ist nun mal so, dass sich jeder Euro, den der Staat in die eigene Wirtschaft investiert, multipliziert. Er wird am Ende irgendwo verdient, wieder ausgegeben, kommt in den Kreislauf usw. Das kann Dir jeder Volkwort (viel besser als ich) erklären.

Und es ist im Übrigen auch genau das durchaus sinnvolle Argument der Linken, die genau das fordern: Hoch mit den Steuern und die Mehreinnahmen investieren. In Infrastruktur, aber ganz besonders in die unteren Bevölkerungsschichten. Die das Geld dann auch wieder ausgeben können und somit die Konjunktur antreiben. Das ist ein durchaus richtiger Gedankengang, dem ich in vielen Teilen folgen will - nur muss man aufpassen, dass man es nicht überzieht, denn Arbeit muss sich am Ende auch noch lohnen: Wenn mir zu viel abgezogen wird und anderen für's Nichtstun zu viel gegeben wird, bricht irgendwann die Motivation weg, sich überhaupt noch zu engagieren.

Bankenkrise genau das gleiche Spiel. Da könnte ich auch ins Casino gehen, mein Geld verzocken und dann mal anklopfen und nach Steuergeldern fragen, weil ich verloren habe.

Deswegen muss das Bankensystem vieeeel besser reglementiert und kontrolliert werden. Da bin ich (mal wieder) voll bei SPD, Grünen und Linken.

Das ändert aber nichts daran, dass die Rettung seinerzeit tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes "Alternativlos" war. Denn die Alternative will einfach keiner erleben!


Ich hab das mal so gelernt, dass Kapitalismus ein Risiko Geschäft ist, denn du weißt ja nicht. ob das gut oder weniger gut ist.
Wer also sein Geld investiert, kann das Pech haben, dass es auch mal weg ist.
Nur diese Situation hast du heute nicht mehr.
Die Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert.
Für den einzelnen Investor muss das auch gelten. Wenn sich die gesamte Branche derart vergaloppiert, dass sie droht zusammenzubrechen, so wie es nach Lehmann der Fall war, dann hat man als Staat nur die Wahl helfend einzugreifen oder mit unterzugehen.

Natürlich muss man verhindern, dass die Spekulationen wieder genauso ins Kraut schießen und man aus den Fehlern kein bisschen lernt (die Gier ist endlos und macht blind... siehe den aktuellen Crypto-Geld Boom). Und da haben die Staaten weltweit, und gerade auch in D massiv versagt. Leider.
 
Oh doch. Es hätte Alternativen gegeben. Und zwar pleite gehen lassen. Und das wäre für viele Leute sage mittelfristig besser geworden. Damit wären nämlich auch alle Schulden weg und die Vermögen hätten sich angeglichen. Außerdem wäre es eine deutliche Warnung gewesen. Man zockt ja jetzt schon wieder weiter, als wäre nicht gewesen.

Ich meine alleine das ganze System. Banken verleihen Geld, was sie nicht haben, verkaufen die Schulden und mit diesen Schulden wird noch spekuliert. Und wenn das schier geht, schreit man nach dem Staat, der sich aber Sonde nicht einzumischen hat.
 
Du meinst, ein Zusammenbruch des Finanzsystems hätten wir so ohne weiteres überstanden?

Und was ist mittelfristig? 20? 50? 100 Jahre?

Das Wirschaftssystem der gesamten Welt wäre einfach mal eben zusammengebrochen. Mit Milliarden Arbeitslosen, Hunger, Krankheit usw. Weltweit!

Klar, das wäre die Chance für etwas neues, besseres gewesen. Aber daran glaube ich nicht. Genauso wenig, wie man es fertig gebracht hat, das Finanzsystem zu reformieren, hätte die Menschheit die Chance genutzt, ein besseres System aufzubauen. Und weißt Du warum? Weil der Kapitalismus das einzige System ist, dass dem Menschen in seiner Natur, in seiner Individualität, in seinem Drang nach mehr, in seinem Antrieb besser zu sein als der andere, wirklich entspricht. Das haben wir uns nicht ausgesucht, es war die Evolution, Survival of the fittest, die uns zu dem gemacht hat, das wir sind.

Meinetwegen mag die Menschheit mal ein solches Experiment wagen. Aber bitte erst dann, wenn ich nicht mehr unter den Lebenden weile.
 
Für den einzelnen Investor muss das auch gelten. Wenn sich die gesamte Branche derart vergaloppiert, dass sie droht zusammenzubrechen, so wie es nach Lehmann der Fall war, dann hat man als Staat nur die Wahl helfend einzugreifen oder mit unterzugehen.

Natürlich muss man verhindern, dass die Spekulationen wieder genauso ins Kraut schießen und man aus den Fehlern kein bisschen lernt (die Gier ist endlos und macht blind... siehe den aktuellen Crypto-Geld Boom). Und da haben die Staaten weltweit, und gerade auch in D massiv versagt. Leider.

Schlimm ist ja, dass man nicht daraus lernt.
Trump hat sämtliche Regulierungen einkassiert. die Obama damals nach der Bankenkrise eingeführt hat.
Ergo kann man davon ausgehen, dass sich irgendwann wieder so eine Blase bilden wird, dessen platzen dann wieder alle betrifft.

Meinetwegen mag die Menschheit mal ein solches Experiment wagen. Aber bitte erst dann, wenn ich nicht mehr unter den Lebenden weile.

Und wenn alle so denken wie du. wird sich eben nie was ändern.
Daher jetzt anfangen und was besseres entwickeln als den Kapitalismus. Etwas, das sich auch mit einer freiheitlichen Demokratie vereinbaren lässt.
Weniger Regulierung, mehr freies Denken. Weniger Zwang, mehr Weitsicht.
 
Wie gesagt, es ist meine Überzeugung, dass die Spezies Mensch derart durch die Evolution geprägt ist, dass sie nur mit dem Kapitalismus ohne totaler Ausübung von extremen Zwang leben kann. Den Zwang so zu sanft und gezielt einzusetzen, dass sich der Kapitalismus sich nicht selbst in kürzester Zeit selbst zerstört, der Mensch aber doch das Gefühl hat, frei über sein Schicksal entscheiden zu können, das ist die Kunst.
 
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