Fakt ist, daß 94 % der Morde an Schwarzen von Schwarzen begangen werden.
Und 100% der Morde unter Familienangehörigen werden von Verwandten begangen.
Spaß beiseite, deine Zahlen sind, wie so oft,
frei erfunden:
"Nach Angaben des FBI wurden 2015 in den USA genau 13 455 Morde begangen. Demnach haben schwarze Männer im Jahr 2015 rund 36 Prozent aller Morde verübt, weiße Männer 30 Prozent. 52 Prozent der Mordopfer waren schwarze Männer, der Anteil weißer Männer lag bei 43 Prozent (http://dpaq.de/87iqn).
Den FBI-Zahlen zufolge wurden 81 Prozent der weißen Mordopfer von einem weißen Täter umgebracht. 89 Prozent der schwarzen (afroamerikanischen) Opfer wurden von schwarzen Tätern ermordet."
Die große Mehrheit der von der Polizei Erschossenen ist hingegen weiß.
Das ist per se richtig, jedoch nicht die entscheidende Zahl, da die weiße Bevölkerung rund viermal größer ist, während nicht einmal doppelt so viele Weiße durch die Polizei sterben.
"Demnach kamen seit 2000 genau 13 337 Weiße durch Polizisten zu Tode, zumeist durch Waffengewalt. Im gleichen Zeitraum gab es 7612 afroamerikanische Opfer (Our visualizations - Fatal Encounters).
Das bedeutet angesichts des großen 'weißen' und vergleichsweise geringen 'schwarzen' Bevölkerungsanteils, dass die Wahrscheinlichkeit, bei einem Aufeinandertreffen mit Polizisten ums Leben zu kommen, für einen Schwarzen deutlich höher ist als für einen Weißen."
In den USA gibt es darüber hinaus ohnehin im ganzen Land einen Mangel an neuen Polizisten. Die Quote derer, die innerhalb von 5 Jahren ausscheiden, ist hoch.
Und wieder fehlt eine wesentliche Information: Die Leute scheiden nicht aus, sie werden ausgeschieden, zumeist weil ihre Leistungen ungenügend sind.
Und das hängt damit zusammen, dass in den USA nur wenige Leute mit Hirn den Polizeiberuf ergreifen möchten.
Das wiederum liegt definitiv nicht daran, dass die Bezahlung oder die zusätzlichen Leistungen schlecht wären, denn das Budget vieler Polizeibehörden ist größer als der für Bildung und Soziales. Hier kommt vielmehr zum Tragen, dass seit den 90ern die Ränge mit "Instant-Polizisten" gefüllt wurden, also mit Personal, dass nur eine massiv verkürzte und vereinfachter Ausbildung genossen hat. Die Mitgliedschaft in so einer Trümmertruppe zieht weder qualifizierte Bewerber an, noch sehen es allzu viele Leute ein, sich den Arsch aufzureißen, um dann auf dem gleichen Stand wie so ein Hilfspolizist einzusteigen.
Das führt dazu, dass es an *qualifizierten* Polizisten fehlt. Und das Ergebnis sieht man nahezu jeden Tag.
Selbstverständlich fallen dieser Qualitätsminderung auch Weiße zum Opfer. Das ist jedoch nicht der Punkt, sondern dass Schwarze *überproportional* häufig das Opfer *ungerechtfertigten* und/oder *unverhältnismäßigen* polizeilichen Gewalteinsatzes werden.
Und das nächste Opfer dieser Entwicklung sind logischerweise jene Polizisten, die sich angestrengt haben und sich weiter anstrengen, einen guten Job machen.