Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Nein, du hast Glück und deine Corona verläuft harmlos oder du hast Pech und sie verläuft nicht harmlos. Dann kommt es noch darauf an, wie gut das Gesundheitssystem aufgestellt ist.
Aber wenn du sie einmal hast, ist der Lockdown raus.
Leute wie du haben einfach sämtliches eigenständiges Denken abgelegt und plappern alles nach, was sie in ihren Wahrheitsmedien lesen.

Nein Typen wie du, die nur ihre Fakenews bei RT lesen.

Wenn die Krankenhäuser überlastet sind, steigt auch die Zahl der Toten, siehe Italien, Frankreich, Italien, Spanien, GB, USA ....
 
Ohne Lockdown sehe es noch deutlich schlimmer aus. Dann würden die Infektionen und Todesfälle weiter exponentiell steigen.
 
Tun sie nicht. Das ist am Beispiel Schweden nachgewiesen.

In Schweden wird zu wenig getestet und ist somit kein brauchbares Beispiel. Dazu hat man deutlich mehr Tote pro Infiziertem als in Deutschland.
Die Todesrate liegt aktuell bei 12%.

Auch mal in Relation betrachten:
Schweden hat 260 Tote pro Einwohner.
In Deutschland sind es 81 Tote pro Einwohner

Ohne Lockdown sterben also mehr als 4 mal so viele Menschen.
 
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Und ja, ein kompletter Lockdown senkt die Anzahl der Infektionen.
Wenn ich nen grippalen Infekt habe und zuhause bleibe, stecke ich auch niemanden auf der Arbeit mehr an.
Jain, es hängt von der Lebenssituation ab. Idealerweise stellt man auf alle 4000m² einen Menschen im Land. Aber die komplette Ausgangssperre kommt dieser Situation sehr nahe, auch wenn sie Folgeprobleme erzeugt. Aber es ist immer wieder witzig, wer den IQ als Argumentationsbasis nutzt. Aber lassen wir das.

Mehr Infizierte=mehr Tote, so simpel ist es nun mal.
Zumindest innerhalb desselben Systems, Eine Übertragbarkeit auf andere Länder ist schwer.
 
Jain, es hängt von der Lebenssituation ab. Idealerweise stellt man auf alle 4000m² einen Menschen im Land.

Und wer bekommt in diesen Idealfall das Flussbett des Rheins, oder den Krater eines aktiven Vulkans, den Bodensee, oder den Gipfel des Brocken, oder die sandigen Gegenden der Wüste? :D

Das Problem an diesen Idealfall ist doch das die Qualität von Land einfach extrem unterschiedlich ist und 4000m² Aue an einem Fluss ggf. mehr Lebensqualität bieten als 4000m² sandige märkische Heide, oder das Land neben einem aktiven Vulkan. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich keinen Kontakt zu Anderen habe, stecke ich auch niemanden an.
Da braucht es auch keine 4000m² für.
Aber die meisten Menschen laufen, obwohl sie krank sind und es wissen, trotzdem durch die Gegend.
Ergebnis waren bei der letzten Influenza Epidemie 50% Krankenstand in der Firma.
 
Tun sie nicht. Das ist am Beispiel Schweden nachgewiesen.

Und am Beispiel zig anderer Länder ist das Gegenteil nachgewiesen. Einmal davon abgesehen, dass es in Schweden auch besser aussehen könnte ...

Wenn du für dich eine Münze werfen willst, ist das absolut in Ordnung, aber du sprichst weder für die Mehrheit der Deutschen, noch hast du die erforderlichen Legitimationen oder Kompetenzen, für diese zu entscheiden.

Und hier kommt ja der Punkt, für den dein IQ nicht mehr reicht: Ob der Lockdown tatsächlich die Zahl der Infizierten senkt.

Du beliebst zu scherzen, denn so dämlich kann man nicht sein. Es ist doch offensichtlich, das Länder, die verspätet und/oder zu wenig eingedämmt haben (sei es aufgrund fehlender Vorwarnung, fehlenden Kapazitäten oder der Idiotie ihrer Regierungen), nachweislich und überwiegend *deutlich* stärker betroffen sind.

Deutschland hat abgewogen und sich gegen einen kompletten Lockdown (Nach chinesischem Vorbild, obwohl es dort anscheinend funktioniert hat ...), aber für Einschränkungen entschieden - und die sinkende Ausbreitungsrate und die geringe Sterberate beweisen, dass das *für Deutschland* der richtige Weg war.

Und ebenso, wie das Verfahren, was in anderen Ländern (nach derzeitigem Ermessen) funktioniert, jedoch nicht 1:1 für Deutschland übertragbar ist, ist auch der deutsche Weg in diese Sache nicht unbedingt für Andere zweckmäßig. Das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein.
 
Wenn ich keinen Kontakt zu Anderen habe, stecke ich auch niemanden an..
Ich bin in der Woche in einer Mietwohnung in der Stadt und hier rieche ich, was unter, neben und über mir gekocht wird. Der Virentransport ist möglich und wahrscheinlich. Wenn hier im Haus jemand krank wird, geht das rum. Aber aus dem Haus kommt es dann nicht raus. Immerhin.
 
Ich bin in der Woche in einer Mietwohnung in der Stadt und hier rieche ich, was unter, neben und über mir gekocht wird. Der Virentransport ist möglich und wahrscheinlich. Wenn hier im Haus jemand krank wird, geht das rum. Aber aus dem Haus kommt es dann nicht raus. Immerhin.
Wenn man eh anfällig ist, kann das eventuell möglich sein.
Ich bin selbst dann nicht krank, wenn meine Frau mal wieder ne Erkältung hat.
 
Neben all den medienwirksamen Scharlatanen, die ohne große Leistung für die Gesellschaft zu erbringen große Besitztümer anhäufen könnten was man wirklich als ungerecht ansehen kann sollte man all diejenigen nicht vergessen, die ihr vergleichsweise großes Vermögen nur deswegen haben, weil sie und ggf. ihre Angehörigen vor ihnen Jahrzehntelang geklotzt haben.

Wenn Angehörige rangeklotzt und dann vererbt haben, ist das garantiert keine Leistung des heutigen Besitzers. Und bei 10% Sparquote in Deutschland entspricht ein Freibetrag von 2,5 Durchschnittsjahreseinkommen einer Sparzeit von 25 Jahren. Ehe jemand 1/4 seines selbst erwirtschafteten Gesamtvermögens abgegeben muss, müsste er 50 Jahre gespart haben was zzgl. Kindheit ein Alter von wenigstens 70 Jahren und eine verdammt bescheuerte Lebensplanung bedeutet. Oder wann wollte der Sparer nochmal was von seinem Geld haben? Du hast recht, dass so ein simpler Mechanismus nicht alle Eventualitäten abdecken kann und deswegen für Ungerechtigkeiten sorgt. Das gilt für alle simplen Mechanismen. (Wieso muss z.B. jemand, der zwei Jahre lang voll ranklotzt, damit er danach ein Jahr durch die Welt reisen kann, insgesamt mehr Einkommenssteuer zahlen als jemand, der drei Jahre lang 2/3tel der Leistung liefert?)
Aber die gezogene Grenze ist bereits so hoch, dass sie praktisch nur noch von Leuten mit klar überdurchschnittlichen Lebensverhältnissen überschritten wird. Leute also, die mehr von unserem System profitieren und von denen man somit auch verlangen kann, dass sie mehr als andere zu dessem Erhalt beitragen.


Und das geht nur durch den Besitz. Besitze ich Boden, kann ich den an andere vermieten und mit der Einnahme mehr Boden kaufen.

Das betrifft nicht nur Boden, das gilt im Kapitalismus für praktisch alles. Unser System belohnt mehrheitlich nicht, was jemand macht, sondern was jemand hat - was direkt dazu führt, dass Leute denen es schon gut geht, sich weiter verbessern können, während arme Leute auf der Stelle treten oder sogar weiter absacken.


Ich zahle doch Steuern für meinen Boden.
Wieso zahle ich überhaupt für etwas, das mein Eigentum ist?

Wieso maßt du dir eigentlich an, Teile dieses Landes als "dein Eigentum" zu bezeichnen? Wo liegt die Gerechtigkeit darin, dass du diesen Boden nutzt, anderen aber verbietest, das Gleiche zu tun? Bist du gleicher als andere Menschen?
...
Oder bezahlst du die Gesellschaft für dieses Privileg? ;)

Ich hab mir ein Elektroauto gekauft. Ich "muss" überhaupt keinen Sprit mehr tanken. ;)

Elektroauto? Noch besser. Dann hast du nicht nur dreimal so oft die Ausrede, dass dein Energiespeicher leer ist, sondern du musst fürs Auffüllen sogar zweimal so oft raus, damit nach drei Stunden umparken kannst :ugly:


Warum sind Betriebe weiterhin offen, aber keine Schulklassen? In der Oberstufe kann man das den Kindern sehr gut erklären, dass sie Abstand halten müssen. Man könnte z.B. auch den Unterrichte dritteln. Anstatt 30 Kinder pro Klasse nur noch 10 im rotierenden System. Das zusammen mit viel Hausaufgaben und täglichen gemeinsamen Videounterricht wäre durchaus besser, als die Kinder Monate lang alleine zu lassen.

Es geht nicht nur um den Unterricht in den Klassen. Um den eigentlich am allerwenigsten, denn in Anbetracht der überall leerstehenden Veranstaltungsräume wäre es da vermutlich sogar möglich, 30er Klassen unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu unterrichten. (Aufwendig in der Organisation zwar, aber ehe man den Hoteliers pauschal Hilfen zahlt, kann man ihnen doch lieber auf diesem Wege Aufträge verschaffen)
Es gibt aber auch Schulpausen und Schulwege. Hier sind die Kinder ohne Aufsicht und normalerweise in sehr engem Kontakt. Und während man die Situation Oberstüflern durchaus erklären kann, ist es leider nicht so, dass Teenager rund um die Uhr das machen, was man ihnen erklärt hat. 50, unter den aktuellen Bedingungen vielleicht sogar 80% würde es machen. Aber die anderen 20% machen schon aus Prinzip was anderes, sobald du wegguckst und gefährden damit alle. => Schulen wieder aufmachen ist sehr aufwendig und heikel. Den jetzt gewählte Weg mit Klassengrößen oft sogar <1/3, gestaffelten Stundenplänen, etc. würde ich als die einzig praktikable Lösung bezeichnen und den kannst du z.B. nicht auf Theater übertragen.

Wobei ich persönlich dafür wäre, Veranstaltungen bis zu einer handhabbaren Größe von 20-40 Leuten bald wieder zu erlauben, solange der Veranstalter den Veranstaltungsraum in einzelne Bereiche mit mindestens 3 m Abstand zueinander und mindestens 1,5 m Abstand zu gemeinsam genutzten Zugangswegen teilt und solange der Einlass zeitlich gestaffelt erfolgt. Dann könnten zumindest Kinos wieder öffnen und Bühnenveranstaltungen mit Einzeldarstellern.


Die Gegenfrage, warum all diese Überlegungen für Betriebe nicht gelten, die ihre Mitarbeiter weiterhin ohne jegliche Schutzkleidung auf 1,5 cm zusammenbringen dürfen, ist eine andere. Ich denke, ich habe sie in den letzten Wochen oft genug gestellt, damit sich jeder eine Antwort dazu gedacht hat, die er bei der nächsten Wahl gebührend berücksichtigt...


Auch in der DDR gehörte das Land nicht dem Volk und gab es immer Menschen die Land besaßen z.b. Grundstück mit Eigenheim) und solche die keines hatten (Mieter in einer Stadt). Das einzige was "Volkseigentum" war, waren Betriebe,

Du weißt doch, dass die Leute hier damit überfordert sind, auch nur Theorie und Praxis zu unterscheiden und jetzt willst du denen die Unterschiede zwischen Sozialismus und Kommunismus näher bringen? No Chance. ;)
 
Und bei 10% Sparquote in Deutschland entspricht ein Freibetrag von 2,5 Durchschnittsjahreseinkommen einer Sparzeit von 25 Jahren.
Stimmt - es soll aber durchaus Leute geben, die ein Vielfaches dieser Sparquote haben - beispielsweise die, die damit vorhaben, 5 Jahre früher in den Ruhestand zu gehen. Oder Leute, die große Anschaffungen wie etwa ein Eigenheim machen wollen, indem sie weite Teile des dafür notwendigen Geldes vorher verdienen/ansparen statt es zu leihen (ich weiß, das Konzept ist in der Moderne etwas untergegangen :-D).

Aber die gezogene Grenze ist bereits so hoch, dass sie praktisch nur noch von Leuten mit klar überdurchschnittlichen Lebensverhältnissen überschritten wird.
Da haste Recht. Es geht auch eher darum ob diese überdurchschnittlichen Lebensverhältnisse dadurch erreicht wurden, dass der besitzer überdurchschnittliches geleistet hat oder einfach überdurchschnittlich Glück hatte. Das dürfte zugegeben in solchen Regelungen schwer bis kaum berücksichtigbar sein.
 
Ich habe vorhin eindrucksvoll erklärt warum die Sterblichkeit nichts mit einem Lockdown zu tun hat. Denn es geht hier um die bereits Infizierten.
Hätte man in Deutschland nicht so reagiert, wie man reagiert hat, dann hätte es ähnliche Zustände wie Italien, Spanien und den USA gegeben.
Mehr Neuinfektionen und auch mehr Todesfälle. Natürlich hängt das miteinander zusammen.
 
Diese ganze Bodendiskussion ist doch Unsinn.
Eigentum verpflichtet, wenn wir das konsequent durchziehen, können Unternehmen auch x Quadratkilometer besitzen und es ist kein Schaden für die Gesellschaft.
 
Fakt Check: Nein, man kann nicht anhand eines Lockdowns bestimmen, wie es ohne Lockdown ausgegangen wäre.

Ich bitte dich, diese deine Aussage kurz im Gedächtnis zu behalten, ich werde noch innerhalb dieses Beitrags darauf zurückkommen, ...

Der Wuhan-Totallockdown fand ja in der Blüte des Coronavirus statt und konnte so erfolgreich die Verbreitung verhindern. Wir haben jetzt aber einen Punkt erreicht, wo sich das Virus ohnehin nicht mehr verbreitet. Auch das Beispiel Dänemark belegt das.

... und zwar hier, wo du anhand abgemilderter Maßnahmen erkannt haben willst, dass Maßnahmen nichts bringen.

Bei uns geht die Infektionsrate *aufgrund* der Maßnahmen weiter zurück, während in Dänemark derzeit nur absehbar ist, das sie nicht sofort wieder in die Höhe schießt. Was übrigens auch noch ungesichert ist, weil in Dänemark im Vergleich zu Deutschland viel weniger wenig getestet wird. Eine erneute Zunahme der Infektionen könnte als durchaus bereits stattfinden und wird einfach nicht registriert - bzw. erst mit ca. zweiwöchigem Verzug über steigende Patienten- und Todeszahlen.

Ich habe vorhin eindrucksvoll erklärt warum die Sterblichkeit nichts mit einem Lockdown zu tun hat. Denn es geht hier um die bereits Infizierten.

Eindrucksvoll war daran gar nichts, eher zu Fremdschämen. Eindämmungsmaßnahmen senken die Ausbreitung, als die Zahl der Neuinfektionen. Weniger Infizierte bedeuten weniger Erkrankte, aus denen sich die erhöhte Zahl der Verstorbenen speist.

Worauf du vermutlich spekulierst, greift hier nicht: Wäre COVID-19 deutlich tödlicher bei identischer Risikogruppeneinteilung, wären viele der Todeskandidaten bereits weggestorben und zweimal sterben geht bekanntlich nicht. Das Fiese an dem Virus ist jedoch die versteckte Ausbreitung mit einer mitunter langen Inkubationszeit und teilweise nicht registrierten Symptomen.
Auch wurde in Deutschland vergleichsweise schnell geschaltet; sprich, wir haben viele Risikokandidaten quasi vor der seuchenden Menge in Sicherheit gebracht. Eine zu schnelle Lockerung würde die Zahl der Kontakte erhöhen und damit diese Menschen erneut in Gefahr bringen.
 
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