... Wobei er in einem imho falsch liegt, denn es ist keine Schande seine Meinung zu ändern, wenn die Informationen sich ändern. ...
Sehe ich auch so. Es ist ein Zeichen von Größe, über seinen eigenen Schatten springen zu können und neue Informationen in die eigenen Meinung einzubauen. Nichts ist schlimmer als jene starrhalsigen Betonköpfe, die sich selber als "durchsetzungsstark" definieren.
Niemand weiß heute, was "richtig" ist, also der beste Kompromiss zwischen Gesundheit aller und wirtschaftlichen Schäden auch aller. Du siehst in Indien was passiert. Die Menschen verhungern und bevor man verhungert, ist eine Coronainfektion das geringere Übel.
Ich hätte bis Ende Januar noch den Weg der kompletten Ausrotten des Virus als gangbar gesehen. Heute weiß ich, dass es da schon viel zu spät war, weil es genug unentdeckte Infizierungen in Europa und den USA gab. Die Welle lief schon, bevor es die meisten mitbekommen haben. Was jetzt der richtige Weg ist, weiß ich auch nicht. Die Anfangs verfolgte Weg der Herdenimmunität schien mir logisch, denn wir sonst soll man langfristig mit dem Virus leben können. Heute deutet einiges Wissen, wie z.B. eher kurze Immunitäten, und mit jeder weiteren Infektion schlimmere Wirkungen der Krankheit an, dass es vielleicht doch sinnvoll ist, die Krankheit gar nicht zu bekommen.
Ich bleibe in selbstgewählter Quarantäne, auch wenn es immer schwerer fällt. Muss ich halt Euch nerven und nicht meine Freunde.
- Offtopic -
Ich war mal so frei und hab 15 19 Spam-/OT-/BS-Beiträge (und nen PA) sowie Antworten darauf entfernt...
Wenn man so eine Nachricht mit einem
"gefällt mir" belegt, ist man dann ein Arschkriecher, gar ein Denunziant, wenn man den Meldeknopf neben Beiträgen benutzt , oder ist man vielleicht nur ein höflicher Menschen, der Moderatoren damit sagt, dass sie einen schweren Job gut machen und man ihnen dadurch eine oft schwere Entscheidung einfacher macht?
"Arschkriecher" um das umgangssprachliche Wort noch einmal umfassender zu definieren, sind für mich "Ja-Sager", also jene Speichellecker, die bedingungslos bestätigen und verteidigen, bar jeder Vernunft und bar jeden Wissen, oder noch garniert mit persönlichem Vorteil.
So ein Verhalten wird von bestimmten Menschen, z.B. Trump, gefordert und belohnt, anderseits sieht man bei Trump, dass er sich durchaus sehr kritische Stimmen in seinen Stab holt. Gut, da bleiben sie nicht lange, aber die wichtigen Informationen saugt dieser polternde Politikprofi aus ihnen heraus. Auch bei Kohl gab es die Tendenz, sich Ja-Sager um sich zu scharen.
Ernst zu nehmende Politiker, denke ich z.B. an die Troika Schmidt, Brandt und Wehner, machen das anders. Das waren drei grundsätzlich unterschiedliche Politiker, die sich zum Teil argumenativ massiv bekämpften und trotzdem im gemeinsamen Kompromiss stark wurden. Beiner von den dreien war ein Arschkriecher, nicht einmal im Ansatz und zu keiner Zeit. Das sind Politiker.