Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Das ist schon bestimmt schon längst abgesprochen und wird heute Nachmittag nur noch verkündet.Geht eigentlich auch nicht mehr anders.
 
#TogetherAtHome

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Ich halte die Sinnhaftigkeit einer "Ausgangssperre", die letztlich nur das Privatleben einschränkt (aufgrund all jener ominösen "Corona-Party" - Phantome), während in Büros und Werkshallen weiter gearbeitet werden darf, für sehr gering. Mal schauen, wie lange uns die ganzen Grundrechtsbeschränkungen erhalten bleiben. Hat Frankreich eigentlich je den Ausnahmezustand wieder aufgehoben nach den Anschlägen vom November 2015? Okay, war eine rhetorische Frage: Haben Sie nach 2 Jahren (!) getan. Und dann den Großteil der Notstandsregelungen einfach in Form neuer Anti-Terror-Gesetze permanent gemacht. Vor dem Hintergrund der ganzen neuen Polizeigesetze hierzulande und solcher Späße wie der neuen "Gebührenordnung" der Bundespolizei, würde es mich nicht wundern, wenn wir nach der Pandemie in einem deutlich authoritäreren Staat "aufwachen".
 
Ich halte die Sinnhaftigkeit einer "Ausgangssperre", die letztlich nur das Privatleben einschränkt (aufgrund all jener ominösen "Corona-Party" - Phantome), während in Büros und Werkshallen weiter gearbeitet werden darf, für sehr gering.
Aber was bleibt denn noch anderes übrig wenn sich die Menschen nicht an die Appelle halten?
Es geht darum Infektionsrisiken weiter einzudämmen.
Wenn sich noch in der Freizeit getroffen und Partys gefeiert werden, ist das leider bei den Menschen noch nicht richtig angekommen.
Und ich finde richtig dass das Infektionsschutzgesetz höchste Priorität hat.
Dann noch zur Arbeit: man könnte noch einen Schritt weiter gehen und das auf die nur noch lebenswichtigen Dinge beschränken, wie es gerade in Italien beschlossen wurde.
Aber dann wird der wirtschaftliche Schaden noch umso größer sein. Das muß die Politik genau abwägen.
Doch eins ist klar: die Gesundheit und das Leben der Menschen steht über allen anderen.
Da habe ich vor den Folgen einer Überlastung des Gesundheitssystems mehr Angst als vor vielleicht für ein paar Wochen verhängten Ausnahmezustand.
 
Doch eins ist klar: die Gesundheit und das Leben der Menschen steht über allen anderen.
Da habe ich vor den Folgen einer Überlastung des Gesundheitssystems mehr Angst als vor vielleicht für ein paar Wochen verhängten Ausnahmezustand.

Eben, deswegen ist auch egal,
welche finanziellen Mittel gebraucht werden,
um diese Krise zu meistern.

Schränkt euch ein, und bleibt gesund.
 
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Dann noch zur Arbeit: man könnte noch einen Schritt weiter gehen und das auf die nur noch lebenswichtigen Dinge beschränken, wie es gerade in Italien beschlossen wurde.
Aber dann wird der wirtschaftliche Schaden noch umso größer sein. Das muß die Politik genau abwägen.
Der wirtschaftliche Schaden ist so oder so kaum noch zu bemessen. Auch für uns. Wenn bspw. Italien die Wirtschaft auf nahe 0 runterfährt (und man darf vermuten, dass nicht nur die dazu gezwungen sein werden) , trifft das den gesamten Euro-Raum wie ein Vorschlaghammer. Das ist eben das Problem der engen Verquickungen: das schwächste Glied bestimmt die Stärke der Kette.
Da gibt es gar nicht mehr viel abzuwägen. Geld spielt ja quasi keine Rolle mehr, die Schleusen wurden längst vollkommen geöffnet. Gehen die anderen unter, gehen wir mit.

Problematischer für uns ist jedoch eher, dass gerade Deutschland als "Perfektionist" der Just-in-time-Produktion kaum noch Großlager unterhält. Deswegen müssen hier auch alle so lang es irgend geht weiterarbeiten. Wir produzieren das Gros unserer Güter seit einer ganzen Weile nur noch auf Bestellung. Wir halten auch die benötigten Rohstoffe nicht mehr im Übermaß vor und sind dadurch viel stärker als andere Länder von der Aufrechterhaltung der Lieferketten abhängig.
Wenn die Deutschen nicht mehr zur Arbeit dürfen, wird es (im Gegensatz zu manch anderem Nachbarn) ganz schnell ziemlich ungemütlich. Einfach weil wir so gut wie nichts auf Vorrat haben.
 
Der wirtschaftliche Schaden ist so oder so kaum noch zu bemessen. Auch für uns. Wenn bspw. Italien die Wirtschaft auf nahe 0 runterfährt (und man darf vermuten, dass nicht nur die dazu gezwungen sein werden) , trifft das den gesamten Euro-Raum wie ein Vorschlaghammer. Das ist eben das Problem der engen Verquickungen: das schwächste Glied bestimmt die Stärke der Kette.
Da gibt es gar nicht mehr viel abzuwägen. Geld spielt ja quasi keine Rolle mehr, die Schleusen wurden längst vollkommen geöffnet. Gehen die anderen unter, gehen wir mit.

Problematischer für uns ist jedoch eher, dass gerade Deutschland als "Perfektionist" der Just-in-time-Produktion kaum noch Großlager unterhält. Deswegen müssen hier auch alle so lang es irgend geht weiterarbeiten. Wir produzieren das Gros unserer Güter seit einer ganzen Weile nur noch auf Bestellung. Wir halten auch die benötigten Rohstoffe nicht mehr im Übermaß vor und sind dadurch viel stärker als andere Länder von der Aufrechterhaltung der Lieferketten abhängig.
Wenn die Deutschen nicht mehr zur Arbeit dürfen, wird es (im Gegensatz zu manch anderem Nachbarn) ganz schnell ziemlich ungemütlich. Einfach weil wir so gut wie nichts auf Vorrat haben.

Wo ein Ende ist, gibt es auch immer einen Anfang. Einige Jahre den Gürtel enger schnallen und klotzen, dann werden wir es wieder geordnet haben. Nebenbei kann man ja nach Corona auch viele Dinge neu ordnen?!
 
Wo ein Ende ist, gibt es auch immer einen Anfang. Einige Jahre den Gürtel enger schnallen und klotzen, dann werden wir es wieder geordnet haben.

Stimmt. Ich habe nur das Gefühl, dass den allermeisten Leuten noch nicht wirklich klar ist, wie die Auswirkungen wenns blöd kommt so sein könnten. Wenn die jetzt schon Klopapier hamstern was machen die Leute denn, wenn es mal 2-3 Wochen GAR NICHTS mehr gibt weil kein Laden mehr aufhat, es keinen Euro mehr gibt, Zwangsenteignungen anstehen (durch Währungsreform, Inflation, Zwangshypotheken, Totalverlust aller Renten, Versicherungen, Anleihen usw.)? Wenn alles temporär zusammenbricht und Menschen wieder an einer Blinddarmentzündng krepieren?

Ich hoffe ja dass es nicht so schlimm wird aber wenn doch dann gehts hier nicht um mal kurz den Gürtel enger schnallen, dann gehts ums Überleben. Wir sind noch weit von solchen Zuständen weg aber es ist nicht klug, diese Möglichkeit komplett auszuschließen, denn so extrem unwahrscheinlich ist das alles gar nicht (mehr). Ich hoffe wirklich, dass die ganzen Extremprepper da draußen nicht Recht haben, aber es besteht tatsächlich eine kleine Chance dass sie Recht behalten. Und das willste nicht, glaub mir.
 
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Vielleicht findet ja wärend und nach der Krise ein großes Umdenken statt.
Denn die Verhältnismäßigkeiten haben schon lange nicht mehr gestimmt.
 
Aber was bleibt denn noch anderes übrig wenn sich die Menschen nicht an die Appelle halten?
Es geht darum Infektionsrisiken weiter einzudämmen.
Wenn sich noch in der Freizeit getroffen und Partys gefeiert werden, ist das leider bei den Menschen noch nicht richtig angekommen.[...]

Ist dem denn so? Wenn ja, wo ist die Datengrundlage, mit der man derart heftige Einschnitte in die Grundrechte rechtfertigen sollte? Mir behagt der Tugendfuror, der derzeit herrscht, ganz und gar nicht. Mal wieder war es der Lobo, der einen nicht ganz unschlauen Text dazu geschrieben hat: Corona-Gesellschaft: Wider die Vernunftpanik - Kolumne - DER SPIEGEL
 
Ist dem denn so? Wenn ja, wo ist die Datengrundlage, mit der man derart heftige Einschnitte in die Grundrechte rechtfertigen sollte?
Hast du schon mal etwas vom RKI und anderen führenden Wissenschaftlern wie z.B. Christian Drosten gehört?
Müßtest du eigentlich, die sind ja seit Wochen in den Medien.;)
Dann weißt du auch auf welcher Datengrundlage die Entscheidungen der Politiker beruhen.

So, wie bei den letzten hundert Finanzkrisen?
Das hier ist viel schlimmer.
 
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