Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Fürsorge. Unternehmen schicken Ihre Mitarbeiter auf Dienstreise und haben entsprechend Fürsorgepflichten.
Wie du schon sagst, privat muss man das Handy nicht mitnehmen, von daher taugt es wenig wenn man privat unterwegs ist, aber sobald man dienstlich unterwegs ist hat mans dabei und kann dadurch erkennen ob man einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt war. Ist Fürsorge.
 
Halte ich fuer arg ueberkonstruiert. Die Fuersorgepflicht des Arbeitgebers beschraenkt sich auf den Kern des Arbeitsverhaeltnisses - also Arbeitsplaetze und -ablaeufe so zu gestalten, dass das Infektionsrisiko minimiert wird und von allen dienstlichen Anordnungen Abstand nehmen, die ein Risiko fuer den Arbeitnehmer bedingen koennen (Dienstreisen etwa). Eine Freizeitbemutterung ist nicht Teil der Fuersorge des Arbeitgebers (und die meisten Arbeitgeber uebersetzen Fuersorge ohnehin eher damit, dass dafuer gesorgt ist, dass ihr Laden laeuft - das Arbeitnehmerwohl hat da eine eher dekorative Funktion).

Nur schuetzt die App den Arbeitnehmer ja eben nicht vor einer Infektion mit Corona und haette die, jedenfalls im Rahmen des Arbeitsverhaeltnisses, gar nicht passieren koennen, wenn die o. g. Dinge umgesetzt wurden.

Die App ist freiwillig; ihre Verwendung darf nicht zu einer Benachteiligung fuehren (siehe mein Link).
 
Halte ich fuer arg ueberkonstruiert. Die Fuersorgepflicht des Arbeitgebers beschraenkt sich auf den Kern des Arbeitsverhaeltnisses - also Arbeitsplaetze und -ablaeufe so zu gestalten, dass das Infektionsrisiko minimiert wird und von allen dienstlichen Anordnungen Abstand nehmen, die ein Risiko fuer den Arbeitnehmer bedingen koennen (Dienstreisen etwa). Eine Freizeitbemutterung ist nicht Teil der Fuersorge des Arbeitgebers (und die meisten Arbeitgeber uebersetzen Fuersorge ohnehin eher damit, dass dafuer gesorgt ist, dass ihr Laden laeuft - das Arbeitnehmerwohl hat da eine eher dekorative Funktion).

Nur schuetzt die App den Arbeitnehmer ja eben nicht vor einer Infektion mit Corona und haette die, jedenfalls im Rahmen des Arbeitsverhaeltnisses, gar nicht passieren koennen, wenn die o. g. Dinge umgesetzt wurden.

Die App ist freiwillig; ihre Verwendung darf nicht zu einer Benachteiligung fuehren (siehe mein Link).

In der Freizeit hast du das Diensttelefon nicht dabei. Zudem ist deine Interpretation von Fürsorge falsch, Unternehmen erfüllen diese Pflicht sehr wohl. Tun Sie es nicht und es kommt jemand zu Schaden, dann knallts.
Außerdem wird niemand benachteiligt wenn die App auf dem Diensttelefon installiert wird. In welcher Form soll das erfolgen? Wenn du privat nicht willst, dass die App irgendwas mitnimmt, dann lass das Handy privat einfach zuhause. Thema durch.
 
An welcher Stelle ist meine Interpration von Fuersorge (die weniger eine Interpretation als Beobachtung an der Front ist) falsch?

Ansonsten nehme ich gerne hin, dass Du eine andere Meinung hast als ich. An meiner Meinung - naemlich dass die Nutzung der App freiwillig ist und es keine rechtliche Handhabe zur Erzwingung gibt - aendert das aber nichts. Gaebe es das von Einigen geforderte begleitende Gesetz, wuerde sich die Debatte eruebrigen.
 
Viele Dinge, die seitens des Gesetzegebers freiwillig oder gar nicht geregelt sind, sind nach Weisung des Arbeitgebers Pflicht.

Aber so lange sich diese Weisungen aufs Arbeitsumfeld beschränken bzw. nicht ihrerseits gesetzeswidrig sind, ist dagegen nichts zu sagen.
 
Du verlangst für deine Behauptung eine Quelle von mir? Was ist das denn für ein billiger Weg zu diskutieren?
Dein Link bezieht sich übrigens auch nicht darauf sondern, dass die Eigentümer von Smartphones nicht dazu gezwungen werden sollen so eine App installieren zu müssen.
Der Eigentümer ist aber die Firma und die Firma wird nicht gezwungen das zu installieren sondern macht das freiwillig, damit kannst du dir mit dieser Argumentation den Arsch abwischen, sie taugt nicht.

Und der Arbeitgeber kann dir vorschreiben welche Apps du auf dem Firmenhandy hast, das findet natürlich seine Schranken in den Grundrechten, Persönlichkeitsrechten etc aber das sticht hier nicht.
Die Kommunikation wird nicht überwacht, der Standort wird nicht überwacht und die App selbst ist rechtlich vollkommen sauber.
 
Jemand wie du gehört im Vollschutz über den Truppenübungsplatz Oberlausitz gescheucht. :schief:
Geht ins Auge glaub mir :D
Ich würde statt Filter ja manchmal viel lieber PA tragen, da hat man zwar 20kg aufm Rücken aber man hat kühle Luft :D

Topic:
Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell bereut einen Teil seiner Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Der Schutz vor einer Ansteckung der Älteren in schwedischen Senioreneinrichtungen sei gescheitert und die Todesrate „schrecklich“, sagte Tegnell im beliebten „Sommar“-Programm des schwedischen Radios am Mittwoch. „Wir dachten vermutlich, dass unsere alters-segregierte Gesellschaft uns erlauben würde, eine Situation zu vermeiden wie in Italien, wo verschiedene Generationen viel häufiger zusammenleben. Aber das erwies sich als falsch.“

An Schwedens lockerer Corona-Strategie, für die Tegnell federführend verantwortlich war, mehrt sich die Kritik. Denn die Infektions- und Todeszahlen pro Einwohner sind im Vergleich zum restlichen Skandinavien und auch zu Deutschland sehr hoch. Im Land mit seinen etwas mehr als zehn Millionen Einwohnern wurden laut der staatlichen Gesundheitsbehörde bislang rund 62.300 Menschen positiv auf das Virus getestet. Mehr als 5200 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Zu Schwedens Sonderweg mit lediglich moderaten Einschränkungen für die Bevölkerung sagte der 64 Jahre alte Epidemiologe, an sich habe das Gesundheitssystem die Pandemie bewältigen können. Aber vor allem die vielen Toten unter den Senioren hätten vermieden werden müssen. Der Epidemiologe hatte erstmals Anfang Juni Selbstkritik an der Strategie geübt und bedauert, dass das Land zu wenig Maßnahmen im Kampf gegen das Virus ergriffen habe.
Quelle FAZ Ticker 16:56 24.06

Ob das die letzten Schweden Fans zum schweigen bringt?
 
An welcher Stelle ist meine Interpration von Fuersorge (die weniger eine Interpretation als Beobachtung an der Front ist) falsch?

Sie ist nicht vollständig. Fürsorge des Arbeitgebers geht über den Arbeitsschutz hinnaus, siehe mein Beispiel Dienstreisen. Entsendung eines Reisenden ohne vorher über die dort herrschenden Risiken zu informieren? Passiert etwas und der Reisende kann das nachweisen, haftet das Unternehmen.
Dahingehend, dass der Arbeitgeber bei Dienstreisen nicht jede Eventualität vorhersagen und entsprechend vorsorgen kann. Innerhalb der eigenen Büroräume kann man das ggf. sobald du aber zu einem Kunden fährst gibts viele Unbekannte dazwischen.
Du fährst mit dem Firmenwagen, tankst und stehst an der Kasse neben einer Person die später positiv auf Covid getestet wird.
Es ist aber auch Fürsorge gegenüber den anderen Mitarbeitern, denn, wer erkennt, dass er in der Nähe einer positiv getesteten Person sich aufgehalten hat, der kann entsprechend handeln, z.b. trotz Vorsichtsmaßnahmen dem Büro fernbleiben und zudem alle Kollegen informieren mit denen man Kontakt hatte.



Ansonsten nehme ich gerne hin, dass Du eine andere Meinung hast als ich. An meiner Meinung - naemlich dass die Nutzung der App freiwillig ist und es keine rechtliche Handhabe zur Erzwingung gibt - aendert das aber nichts. Gaebe es das von Einigen geforderte begleitende Gesetz, wuerde sich die Debatte eruebrigen.

Ahjo, zwingt ja niemand jemanden das Ding immer zu nutzen. Wie oft bereits geschrieben, lässt man das Diensthandy halt zuhause wenn man privat unterwegs ist. Ich sehe da halt echt keinerlei Problem.
Da die App keine Daten erhebt welche das Unternehmen auswerten kann, wo soll hier die Einschränkung der persönlichen Freiheit stattfinden? Unternehmen können ja nichtmal das Ergebnis auslesen sondern müssen sich auf das Compliante (gibts das Wort) Verhalten des Mitarbeiters verlassen.


Jemand wie du gehört im Vollschutz über den Truppenübungsplatz Oberlausitz gescheucht. :schief:

Lieber Munster-Süd, da weiß man wenigstens warum mans trägt.
 
Geh halt nach Dresden in den Bunker. Da gibt´s keine Masken, da wird gefeuchtflirtet bis die Herpes Reissaus nimmt.
 
Leider tut man es, deswegen ist da ja auch kein Schwein, die Leute grillen und saufen lieber am Elbufer und das machen die richtig. Nur das davon die Kultureinrichtungen nicht überleben können.
 
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