Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das ist eine Auswirkung, neben hundert anderen die unser Cryon1c anscheinend nicht abstrahieren kann!

Der kann nicht einmal die Auswirkungen von Maßnahmen, Pandemien und Reaktionen der Leute auf selbige auseinander halten und du redest über Abstraktion auf diesem Niveau? :ugl:

Anscheinend geht ihm Menschen am Arsch vorbei die mit Corona viel zu tun hätten oder gehabt und Höhe Risiko ausgesetzt sind oder waren.

Wenn ich alle vorherigen Diskussionen mit ihm Zusammenfasse, dann gehen ihm alle Menschen am Arsch vorbei, mit einer einzelnen Ausnahme.


Hätten Einige etwas Verstand, Empathie und würden weiter denken als ihr Arm lang ist, dann bräuchte man nicht mal einen Notvorrat, zumindest nicht für diese Umstände (Krieg, Umweltkatastrophen u.ä. außen vorgenommen).
Wie man sieht gibt es auch mit Corona genügend Klopapier, Mehl, Nudeln, Reis und was noch so alles gebunkert wurde, für jedermann.

Also ich brauchte auch so keinen Notvorrat. Klopapier kaufe ich sowieso nicht rollenweise, sondern meist zwei Packungen und Nudeln 3-4 kg, wenn sie im Angebot sind. Trotz mangelnder Vorratshaltung und verpennen der gesamten Notkaufswelle bestand mein einziges Leiden wegen Corona dann mal darin, dass ich Nan Pide nehmen musste.


Damit verkennst Du in verächtlicher Art und Weise die Situation für viele Menschen, die wirtschaftlich vor dem Totalausfall stehen, Es sind Millionen, die mit Restaurant, Bar, Kino, Kneipe, Theater. Bühne, etc. die Hauptlast der Maßnahmen tragen,

Hoffgangs Post bezog sich offensichtlich auf diejenigen, die von Kundenseite über die Unterhaltungssituation jammern, nicht auf die Veranstalter. Aber davon abgesehen: "Millionen"? Selbst der gesamte Nicht-Lebensmittel-Einzelhandel würde diese Wortwahl nicht rechtfertigen und ich glaube nicht, dass der Veranstaltungsbetrieb ein Vielfaches an Vollzeitstellen hat.

während viele andere Betrieb rein gar nichts gemacht habe. Die Druckerei, in der ich zu Schulzeiten arbeitete und die ich seit vielen Jahrzehnten immer mal wieder zum abendlichen Bier besuche hat gar keine Maßnahmen bekommen. Null, nichts, trotz intensivem Kundenbesuch.

Druckerei mit intensivem Kundenbesuch? Da hätte ich als Gesetzgeber auch nicht mit gerechnet.
(Was nicht heißen soll, dass ich keine Ungleichheit in den Maßnahmen gegenüber der Wirtschaft sehe, siehe reichlich Kritik meinerseits zu dem Thema. Aber die von Cryon1c bejammerten Aktivitäten wären auch bei rational begründeten Vorgaben statt selektivem, Bedarfs- und Lobby-orientierten Öffnungsverboten ausgefallen.)


Andere Länder riskieren es und können Glück, oder Pech haben.

Mit Glück hat die Lage in der Schweiz wenig zu tun, sondern mit konsequentem Vorgehen. Die haben schon Ende Februar Verbote erlassen, während Deutschland Karneval gefeiert hat. Und während wir uns um Geschäftsreisen sorgten, hat die Schweiz die Grenzen dicht gemacht. Und: Soweit ich es überblicke, haben sich die Schweizer auch an die Maßnahmen gehalten und keine Corona-Partys gefeiert. Und sie haben das durchgehalten, bis die Infektionsraten richtig niedrig waren. Ergebnis, ähnlich wie in Österreich: Möglichkeiten für weitreichende Lockerungen, weil praktisch keine aktiven Infektionen mehr da sind.

Wer dagegen erstmal für eine schöne Verbreitung im Land sorgt, dann einseitig nur das Privatleben und Ladengeschäfte regelmentiert und die Regeln lange vor Entwarnung wieder aufhebt, also kurz wer den deutschen Weg geht, der hat eben länger was von einer Epidemie.


Nix da mit einem anderen Job.
Die Berufe sind legal, viele sogar traditionsreich und sie sind enorm wichtig um die Bevölkerung bei Laune zu halten und denen einen Ausgleich zu schaffen.
Es gibt kein Grundrecht auf einen bestimmten Job, es gibt aber ein Gleichheitsprinzip das man anderen Leuten ihre Arbeit nicht ruinieren darf wenn sie nichts illegales tun

Es ist jetzt illegal, Ende deines Arguments.


Nur das im Gegensatz zum reiten WOLLEN die Leute feiern und dürfen nicht, da gibt es einen massiven Unterschied.

Wollen sie? Dürfen sie nicht? Es sind längst diverse Formen von Veranstaltungen wieder erlaubt und wenn das Bedürfnis so groß wäre, wie von dir behauptet, würden sich die Veranstalter eine goldene Nase verdienen. Angebot und Nachfrage bestimmen schließlich den Preis und ersteres ist nachweislich niedrig, letztere deiner Meinung nach gigantisch.
Außerhalb von Wolkenkuckusheim sieht es aber so aus, dass selbst Restaurants mit halbierter Tischzahl es nicht schaffen, die geöffneten Kapazitäten auszulasten, weil fast alle außer dir keinen Bock auf Covid19 haben und sich von "alles muss raus (inkl. dem letzten Atemzug)"-Idioten fern halten.

Ärgerlich ist halt, dass es Monate bis Jahre dauern kann, bis die sich selbst ausrotten und solange wird man mangels aktiver Maßnahmen warten müssen, ehe man sich wieder sicher in der Öffentlichkeit bewegen kann. :(
 
In 3 Jahren ist Corona wahrscheinlich vorbei, da steigen die Steuereinnahmen also wieder deutlich. Insbesondere, wenn man noch schafft gegen die Steueroasen vorzugehen.

Du willst gegen Deutschland vorgehen?


Dafür isses zu spät.
Die Ressourcen die man braucht wachsen nicht auf Bäumen, Ärzte, Pflegepersonal - woher nehmen wenn nicht stehlen?

Mit den Maßnahmen, die wir im April hatten, konnte man trotz aller Löcher das Infektionsgeschehen in Grenzen halten, die unsere quantativen Ressourcen nicht überfordern. Das ist also nicht das Problem bei uns. Aber was nützt das, wenn man qualitativ gar nicht in der Lage zu heilen ist? Auch mit der besten verfügbaren Medizin sind Leute für den Rest ihres Lebens geistig oder körperlich behindert oder direkt tot. Covid19 mit "mehr Gesundheitssystem" zu bekämpfen wäre genauso, wie "wir müssen nicht gegen Polio impfen, wir haben genug eiserne Lungen". :kotz:

Tja, New York hat das zunächst nicht gemacht. Kannst Dir ja aussuchen welches Szenario Dir lieber ist. Bayern, oder New York.

New York. SO schlimm ist Corona dann doch nicht, dass man dafür Bayern in Kauf nehmen würde :D



... Die Verluste, die den Unternehmen derzeit entstehen, liegen in der Größenordnung eines Jahresgewinns pro Monat – da sind auch die dicksten Polster irgendwann aufgebraucht.

Endlich mal jemand, der sachlich aus der Branche berichten kann :)
Da hätte ich direkt eine Frage: Woher kommen eigentlich die fortlaufenden, existenzbedrohenden Defizite bei den Unternehmen?
Bereits im März hat man flächendeckend von Entlassungen des breiten Heers von (Aus-)Hilfskräften gehört, die für die Branche typisch sind. Die wenigen festangestellten sollten seit April auf Staatskosten in Kurzarbeit sein. Miete können derzeit ohne Konsequenzen gestundet werden und selbst wenn man das nicht eiskalt durchzieht, hat man dank dieser Regelung eine knallharte Verhandlungsposition gegenüber Vermietern, da Verantstaltungsbetriebe typischerweise entweder sehr spezielle oder ohnehin sehr billige, abgelegene Räumlichkeiten nutzen und rezessionsbedingt derzeit keine Nachfrage nach solchen besteht. Diverse andere Kosten wie Transportlogistik, Versicherungen, Materialverbrauch, etc. fallen nur veranstaltungsbezogen an, als Dienstleister hat man auch keine laufenden Verpflichtungen gegenüber Zulieferern. Also wohin fließt das Geld eigentlich ab? Mir fällt bestenfalls noch der Unterhalt einer Webseite ein. Aber selbst der wäre dieser Tage optional.

Im Vergleich zu beispielsweise Geschäften, die zum laufende Abnahmeverträge oder unverkäufliche Waren auf Kommission rumliegen haben, die weiterhin Sicherheitsdienste beschäftigen müssen, damit es nicht wie Stuttgart endet bzw. hohe Versicherungen für so etwas zahlen, der Geschäftsräume sich leicht für komplett andere Zwecke vermieten ließen, aber teure Einrichtungen enthalten, etc. scheinen mir die Bedingungen in der Veranstaltungsbranche geradezu paradiesisch zu sein, wenn es darum geht, alles für ein paar Monate auf Eis zu legen. ******* für die Billiglöhner zwar, aber die hat es eh schon erwischt, und natürlich zwingt es viele Kleinstselbstständige trotzdem dazu, aufs Amt zu gehen, weil in der Branche Selbstausbeutung und 0 Rücklagen weit verbreitet sind. Aber das ist kein Fremdverschulden, im Gegensatz zu Industrien denen schlicht die Abnehmer oder die Zulieferer abhanden gekommen sind, Reiseunternehmen deren Maschinenparks in Schuss gehalten werden müssen oder Unterkünfte, die zwar theoretisch auch alles abschalten könnten, aber zur Wiedereröffnung ein gepflegtes Gelände vorweisen müssen und vor allem die in der Zwickmühle stecken, dass sie die letzten paar Kunden dauerhaft vergraulen, wenn sie zu bleiben, aber nicht gewinnbringend arbeiten können, solange es nur ein paar bleiben.


Da frage ich mich, wie die das trennen, dass es da nicht zu einer Kontamination mit konventionellem Fleisch kommt.

Genauso wie du verhinderst, dass Schwein in der Packung "Rindersteak" ist? "Nicht-Bio" ist nichts, womit man "kontaminieren" könnte, sondern einfach nur anderes Ausgangsmaterial, dass problemlos abwechselnd verarbeitet werden kann. Am Ende muss man eh für jede Charge sicherstellen, dass die Endprodukte richtig deklariert werden.

Bisher konnte ich auch keine Tönnies-Produkte mit Bio-Label noch eine Bio-Zertifizierung finden. Also wenn da Bioschweine landen, ist das Fleisch anschließend nicht mehr Bio.

Ich kenne einen Großteil der Tönnies-Marken nicht, aber z.B. Böklunder gibt es auch als Bio.


Die eigentliche Produktion ist doch gar nicht das Problem. Das Problem lag in den Pausenräumen und den Unterkünften. Und kein Biosiegel kontrolliert die Wohnungen der Arbeiter.

Bislang ist unklar, wo genau das Problem liegt, aber enge Unterbringungen in Landwirtschaft und Bau haben weitaus weniger ausgeprägte Infektionen nach sich gezogen. Aktuell liegt die Vermutung bei feuchter, kalter Raumluft mit geringem Austausch. So ein Kühlhaus ist perfekt, damit Viren lange überleben können und Fleischverarbeiter stehen und atmen den ganzen Tag in einem. Die Akkordarbeit und teilweise schweres heben dürften auch für gewisse Atemaktivität sorgen.


Ich habe mich früher immer wieder gewundert warum das Fleisch bei euch so billig verkauft werden kann.
Die Ereignisse der letzten Tage haben diese Frage Großteils beantwortet.

Das Schlachten ist nicht das große Problem, Deutschland hat auch lange Zeit große Mengen Lebentiere über große Entfernungen exportiert, ehe die EU die Quälerei stärker reglmentiert hat und über mittlere machen wir das bis heute. Aber die Haltungsvorschriften in Deutschland sind lächerlich. Kaum Tier- und praktisch kein Grundwasserschutz, problemlose Mitarbeiterausbeutung - als Billigproduktionsland haben wir praktisch die gesamte Fleischproduktion Dänemarks und der Niederlande aufgesogen, vermutlich auch aus der Schweiz und dem frankophonen Raum.

Würde man dies reduzieren und nur noch knapp über dem Eigenbedarf produzieren,
würde das Zeugs etwas teurer, würden die Haltungsbedingungen besser
und die Nitrit- und Nitratmengen im Grundwasser niedriger.

Wäre so gesehen ein Win-Win für alle.

Wäre es. Und das nicht nur beim Fleisch, sondern bei allen Agrarproduktionen. Jeder einzelne Zweig ist da in Deutschland von mieser Qualität, miesen Arbeitsbedingungen, Dumping-Preisen und Überproduktion geprägt. Aber die Bauernlobby ist zu blöd zu kapieren, dass sie auf einer der vielen Win-Seiten bei härteren Vorschriften stehen würde und blockieren alle Änderungen. Wir kriegen es ja nicht einmal hin, das Verbot betäubungsloser Kastration umzusetzen.
 
8139f3ff-a500-4659-9c59-0b534962723a_w920_r1.4327062228654124_fpx43.14_fpy49.93.jpg
 
Wollen sie? Dürfen sie nicht? Es sind längst diverse Formen von Veranstaltungen wieder erlaubt und wenn das Bedürfnis so groß wäre, wie von dir behauptet, würden sich die Veranstalter eine goldene Nase verdienen. Angebot und Nachfrage bestimmen schließlich den Preis und ersteres ist nachweislich niedrig, letztere deiner Meinung nach gigantisch.
Außerhalb von Wolkenkuckusheim sieht es aber so aus, dass selbst Restaurants mit halbierter Tischzahl es nicht schaffen, die geöffneten Kapazitäten auszulasten, weil fast alle außer dir keinen Bock auf Covid19 haben und sich von "alles muss raus (inkl. dem letzten Atemzug)"-Idioten fern halten.

Ärgerlich ist halt, dass es Monate bis Jahre dauern kann, bis die sich selbst ausrotten und solange wird man mangels aktiver Maßnahmen warten müssen, ehe man sich wieder sicher in der Öffentlichkeit bewegen kann. :(


Noch mal, vernünftige Festivals und Nachtleben sind nach wie vor verboten.
Tanzverbote in Clubs hier in Sachsen - was das für Genies sind, das ist doch genau DAS wofür die Leute dahin gehen.
Natürlich kommt da keine Sau hin.
Letzte Woche gab es in Dresden im Bunker n Konzert - max 100 Leute, mit Masken, mit Abstand, nix tanzen, Bar eingeschränkt. Was denkst du wie Gäste es gefunden haben? Richtig, ******* wars, einfach Musik laut hören kann jeder, die Resonanz und Atmosphäre vom Konzert fehlt.
So lange das sich nicht ändert und die Clubs nicht in voller Kapazität ungestört arbeiten können, werden sie nicht besucht. Keiner mag halbleere Hallen und wenn man flirten will wird man wie n Terrorist angeschaut weil nix Maske und nix Abstand.
 
Edit:
ACHTUNG
Einreise nach Bayern ist nur noch mit aktuellem und natürlich negativen Corona-Test möglich.
Dazu gilt:

Hast Du Deinen eigenen Link eigentlich gelesen? Das von Dir Behauptete ist dort jedenfalls nicht zu finden. Bayern soll gestern ein Beherbergungsverbot fuer Personen aus solchen Regionen in Deutschland beschlossen haben, die die Latte von 50 Neuinfektionen reissen, auf die sich Bund und Laender vor einiger Zeit geeinigt haben (Konjunktiv, weil es noch keine neue Verordnung gibt, die eine normative Wirkung haette). Von irgendwelchen Testergebnissen war aus der Staatskanzlei kein Wort zu hoeren. Davon, dass es sich um einen offenkundigen Versuch handelt, einem Kontrahenten im Rennen um den Parteivorsitz ans Bein zu pinkeln, mal ganz abgesehen (jedenfalls erinnere ich mich an keine solche medienwirksame Reaktion, als es Anfang Juni einen Hotspot in Regensburg gab).

Du solltest wirklich ein wenig mehr Rechercheaufwand betreiben, ehe Du hier Behauptungen raushaust, die sich bereits auf den allerersten Blick als Kappes erweisen.

Fun Fact - der Landkreis mit der Stand heute hoechsten Gesamtzahl an Corona-Infektionen seit Beginn der Statistik ist ... die Kreisfreie Stadt Muenchen. Von Bayern lernen heisst Siegen lernen!

Aber davon abgesehen: "Millionen"? Selbst der gesamte Nicht-Lebensmittel-Einzelhandel würde diese Wortwahl nicht rechtfertigen und ich glaube nicht, dass der Veranstaltungsbetrieb ein Vielfaches an Vollzeitstellen hat.

Ohne Veranstaltungen gibt´s keine Uebernachtungen, keine Fahrten vom oder zum Bahnhof, keine Restaurantbesuche, ... Ich koennte keine validierten Zahlen anbieten, denke aber, dass "Millionen" es am Ende schon ganz gut trifft.

Mein Arbeitgeber hat übrigens soeben die Corona App zur Pflichinstallation auf Diensthandys gemacht. Finde ich einen vernünftigen Schritt.

Fuer den es keine Rechtsgrundlage gibt - weshalb ich den Schritt eher gefaehrlich finde.

(...)wenn man flirten will wird man wie n Terrorist angeschaut(...)

Wohl eher wie ein Idiot.

EDIT: Typo gefixt.
 
Hast Du Deinen eigenen Link eigentlich gelesen? Das von Dir Behauptete ist dort jedenfalls nicht zu finden. Bayern soll gestern ein Beherbergungsverbot fuer Personen aus solchen Regionen in Deutschland beschlossen haben, die die Latte von 50 Neuinfektionen reissen, auf die sich Bund und Laender vor einiger Zeit geeinigt haben (Konjunktiv, weil es noch keine neue Verordnung gibt, die eine normative Wirkung haette). Von irgendwelchen Testergebnissen war aus der Staatskanzlei kein Wort zu hoeren. Davon, dass es sich um einen offenkundigen Versuch handelt, einem Kontrahenten im Rennen um den Parteivorsitz ans Bein zu pinkeln, mal ganz abgesehen (jedenfalls erinnere ich mich an keine solche medienwirksame Reaktion, als es Anfang Juni einen Hotspot in Regensburg gab).

MeckPomm hatte das schon länger in seiner Landesordnung zu Covid.
Was mal wieder zeigt, dass die Bundesländer heillos überfordert sind und es weder gebacken kriegen eine einheitliche Regelung zu erstellen, noch eine sinnvolle Regelung zu erstellen, noch diese zeitnah und vernünftig zu kommunizieren.

Btw: Laschet hat angekündigt, kostenlose Covid Tests für Urlauber aus Gütersloh zur Verfügung zu stellen.
Wer aus Gütersloh in Urlaub fahren will, der solle sich testen lassen, auf Kosten des Landeskasse. Warum kommt mir an diesem Sachverhalt gleich mehreres echt komisch vor...
Es gibt einen Lockdown, aber kein Verbot die betroffenen Kreise zu verlassen. Wer die betroffenen Kreise verlässt für den gelten auch keine Kontaktbeschränkungen mehr. Naja, was willste von nem Bundesland erwarten dass als einziges keine Quarantäne nach Einreise aus einem Drittstaat vorsieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fun Fact - der Landkreis mit der Stand heute hoechsten Gesamtzahl an Corona-Infektionen seit Beginn der Statistik ist ... die Kreisfreie Stadt Muenchen.

Bayern ist aber auch seit Anfang an betroffen, durch die Urlauber aus Österreich. Entsprechend hart wurde reagiert.
Dazu hat München auch über eine Million Einwohner, also deutlich mehr, als mancher Kreis mit vielleicht 50k Einwohnern.


Niedersachsen erlässt Beherbergungsverbot für Touristen aus Gütersloh

10:46 Uhr
Niedersachsen erlässt nach dem Corona-Ausbruch im Bereich Gütersloh ein Beherbergungsverbot für Touristen aus der Region. "Das Land wird die bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern geltende Regelung im Tourismusbereich anwenden auf Menschen aus dem Bereich Gütersloh", sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen.
Coronavirus-Pandemie: ++ Beherbergungsverbot fuer Guetersloher in Niedersachsen ++ | tagesschau.de


Fuer den es keine Rechtsgrundlage gibt - weshalb ich den Schritt eher gefaehrlich finde.

Deshalb wird ein Corona-App-Gesetz gefordert.

Aber nicht überall, es gibt Orte und Menschengruppen die nicht am Rad drehen und das Leben genießen.
Corona heißt ja nicht das man aufhören soll zu leben und nur existieren muss.

Nö, aber halt mit Abstand.
Solltest dir das Video vielleicht auch mal anschauen:
"Der letzte Klatscher" - ZDFmediathek
 
Firmenhandy, nicht Privatgerät.

Auch dafuer sehe ich ad hoc keine Rechtsgrundlage.

MeckPomm hatte das schon länger in seiner Landesordnung zu Covid.

Stimmt - Bayern aber nicht. Ebendas wurde aber behauptet und ist, nun Ja, eben falsch.

Ich sehe mit einer gewissen Sorge, dass es in diesem Thread eine Affinitaet gibt, sich mit drakonischen Massnahmensverkuendungen zu ueberbieten und es dabei mit der Quellenpruefung nicht ganz so genau zu nehmen. Das erinnert mich stellenweise an das alarmistische Gebruell von Einzelnen waehrend der sog. Fluechtlingskrise - in deren Thesen konnte man auch das eine oder andere Koernchen Wahrheit finden, wenn man lange genug gesucht hat. Die Behauptungen selbst waren aber am Ende meistens falsch.
 
Ich sehe mit einer gewissen Sorge, dass es in diesem Thread eine Affinitaet gibt, sich mit drakonischen Massnahmensverkuendungen zu ueberbieten und es dabei mit der Quellenpruefung nicht ganz so genau zu nehmen. Das erinnert mich stellenweise an das alarmistische Gebruell von Einzelnen waehrend der sog. Fluechtlingskrise - in deren Thesen konnte man auch das eine oder andere Koernchen Wahrheit finden, wenn man lange genug gesucht hat. Die Behauptungen selbst waren aber am Ende meistens falsch.

Da muss ich mal widersprechen.
Ich beschäftige mich mit dem scheiß (anders kann ichs nicht nennen) beruflich, seit Wochen und selbst mir, der wirklich nichts mehr anderes macht als Einreisebestimmungen zu durchforsten, fällt es extrem schwer die Übersicht zu behalten.
Dazu kommt, Medien berichten. Ob das stimmt weiß am Ende niemand, solange kein Text aus der Staatskanzlei kommt ist das halt alles meh.

Coronavirus: Lockdown in Guetersloh. Wut auf Toennies, Urlauber ausgesperrt -
Politik Inland -
Bild.de

Z.b. Darin heißt es:
In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe künftig keine Menschen mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt. Nur wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf übernachten.

Was gilt denn jetzt tatsächlich.?
 
Dasselbe wie immer: was im Gesetz steht (bzw. hier in der Einreise-Quarantaeneverordnung). Und die bezieht sich noch ausschliesslich auf nichtdeutsche Risikogebiete und von verpflichtenden Tests steht da auch nichts.

Tja, wenns so einfach wäre.
Da steht Stand 15.06. also aktuell überhaupt nicht hilfreich. Da steht z.b. noch nicht drin was Söder angekündigt hat.
BaWü hatte mal seine Homepage diesbezüglich für mehr als ne Woche nicht aktualisiert, in der Presse waren die Berichte von Lockerungen drin, auf der Homepage war noch der Stand vom Datum VOR diesen Presseberichten. Was machst du da noch. Ich hab in Niedersachsen angerufen und die Dame am Telefon hat sich in unserem Gespräch selbst widersprochen.

Persönlich glaube ich nicht dass hier ein Drang zur Effektheischerei besteht, es ist einfach extrem unübersichtlich und das liegt oftmals daran was und wie die Länder kommunizieren.
 
Nö, aber halt mit Abstand.
Solltest dir das Video vielleicht auch mal anschauen:
"Der letzte Klatscher" - ZDFmediathek

Diverse Sachen kannste mit Abstand und Mund&Nasenschutz nicht machen, da vergeht dir jeglicher Spaß daran.
Und bis das wiederhergestellt ist muss man richtig Druck auf die Regierungen ausüben. Nix mit "neue Normalität" und anderen Unfug. Es darf nicht sein das uns das Leben auf Abstand als Normal verkauft wird. Schnauze voll von dem Generalverdacht das wir alle wandelne Petrischalen sind und alles und jeden um uns herum umbringen wollen.
 
@hoffgang:

Ein Gesetz (oder die seine Durchfuehrung regelnde Verordnung) erlangt normative Kraft, wenn es veroeffentlicht wurde (bei Bundesgesetzen z. B. im Bundesgesetzblatt / -anzeiger). Alles Andere waere auch Quatsch, weil es niemandem - nicht denen, die das Gesetz anwenden; nicht denen, die davon betroffen sind und nicht denen, die seine Einhaltung ueberwachen - zuzumuten waere, sich die Informationen aus Pressekonferenzen oder BILD-Zeitungs-One-Linern zusammenzusuchen. Was dabei herauskaeme, hast Du ja gut beschrieben.
 
Und bis das wiederhergestellt ist muss man richtig Druck auf die Regierungen ausüben.

Genau, das wird sicher hilfreich sein um eine weltweit grassierende Pandemie zu überstehen.


@hoffgang:

Ein Gesetz (oder die seine Durchfuehrung regelnde Verordnung) erlangt normative Kraft, wenn es veroeffentlicht wurde (bei Bundesgesetzen z. B. im Bundesgesetzblatt / -anzeiger). Alles Andere waere auch Quatsch, weil es niemandem - nicht denen, die das Gesetz anwenden; nicht denen, die davon betroffen sind und nicht denen, die seine Einhaltung ueberwachen - zuzumuten waere, sich die Informationen aus Pressekonferenzen oder BILD-Zeitungs-One-Linern zusammenzusuchen. Was dabei herauskaeme, hast Du ja gut beschrieben.

Das ist mir bewusst, aber die Länder handeln nicht immer danach.
Schau Dir doch mal die aktuelle Einreisebestimmung von BaWü an - mittlerweile habens die Idioten auch geschafft die Liste mit Risikogebieten zu verlinken. Das war nicht immer der Fall, da hat man sich einen Wolf gesucht bis man endlich das richtige gefunden hat, nur um dann festzustellen, es ist die RKI Liste...

Und lol dass du beschreibst, es sei nicht zuzumuten...
Es gibt Gesundheitsämter, die behaupten, Ihnen läge keine Weisung zu Quarantäne vor, geht man dann auf die Homepage des Bundeslandes, dann steht aber genau das dort beschrieben.
Es gibt Länder, bei denen rufst du im Gesundheitsamt an und willst was wegen Quarantäne wissen. Die verweisen dich ans Ordnungsamt. Die an die Landespolizei. Die an die Bundespolizei. Und die fragen dich ob du noch alle Latten am Zaun hast.

Ich bin komplett bei Dir, du beschreibst den Zustand der sein sollte (und den ich EXTREM präferieren würde, denn er macht mein Leben leichter), aber leider nicht den wie er ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch dafuer sehe ich ad hoc keine Rechtsgrundlage.
Vielleicht weil du einfach zu wenig Ahnung vom Thema hast ;)
Der Arbeitgeber darf bei einem Firmenhandy relativ viel, nur eben nicht heimlich.
Und da die Corona App eben keine Überwachungssoftware ist und noch dazu DSGVO konform sollte es keine Probleme geben.
 
Von Arbeitsrecht habe ich durchaus "Ahnung".

Ein zur dienstlichen Nutzung ueberlassenes Mobiltelefon dient genau dazu - dienstlich zu telefonieren, vielleicht noch E-Mails zu erhalten und zu senden, aber das war´s auch schon. Weder muss ein Arbeitnehmer es außerhalb seiner Arbeitszeit bei sich fuehren (oder ueberhaupt eingeschaltet lassen) noch es sich als Corona-Gloeckchen ums Fussgelenk binden. Wie die Corona-App der dienstlichen Kommunikation dienen soll, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht. Eher noch wuerde ich hier in Grundzuegen eine Verhaltenskontrolle / -steuerung erkennen. Die Aufsichtsbehoerden sehen das uebrigens ganz aehnlich.

Wenn Du eine Rechtsquelle nennen kannst, auf deren Grundlage die App verpflichtend auf Diensttelefonen verlangt werden kann, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Und ehe dass nun wieder in ein Paragraphenquartett ausartet - ich stelle nicht in Frage, ob die App sinnvoll ist. Nur, dass ihre Verwendung verlangt werden kann. Und das bestreite ich bis zum Beweis, dass dem so ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück