ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Das ist eine Auswirkung, neben hundert anderen die unser Cryon1c anscheinend nicht abstrahieren kann!
Der kann nicht einmal die Auswirkungen von Maßnahmen, Pandemien und Reaktionen der Leute auf selbige auseinander halten und du redest über Abstraktion auf diesem Niveau? :ugl:
Anscheinend geht ihm Menschen am Arsch vorbei die mit Corona viel zu tun hätten oder gehabt und Höhe Risiko ausgesetzt sind oder waren.
Wenn ich alle vorherigen Diskussionen mit ihm Zusammenfasse, dann gehen ihm alle Menschen am Arsch vorbei, mit einer einzelnen Ausnahme.
Hätten Einige etwas Verstand, Empathie und würden weiter denken als ihr Arm lang ist, dann bräuchte man nicht mal einen Notvorrat, zumindest nicht für diese Umstände (Krieg, Umweltkatastrophen u.ä. außen vorgenommen).
Wie man sieht gibt es auch mit Corona genügend Klopapier, Mehl, Nudeln, Reis und was noch so alles gebunkert wurde, für jedermann.
Also ich brauchte auch so keinen Notvorrat. Klopapier kaufe ich sowieso nicht rollenweise, sondern meist zwei Packungen und Nudeln 3-4 kg, wenn sie im Angebot sind. Trotz mangelnder Vorratshaltung und verpennen der gesamten Notkaufswelle bestand mein einziges Leiden wegen Corona dann mal darin, dass ich Nan Pide nehmen musste.
Damit verkennst Du in verächtlicher Art und Weise die Situation für viele Menschen, die wirtschaftlich vor dem Totalausfall stehen, Es sind Millionen, die mit Restaurant, Bar, Kino, Kneipe, Theater. Bühne, etc. die Hauptlast der Maßnahmen tragen,
Hoffgangs Post bezog sich offensichtlich auf diejenigen, die von Kundenseite über die Unterhaltungssituation jammern, nicht auf die Veranstalter. Aber davon abgesehen: "Millionen"? Selbst der gesamte Nicht-Lebensmittel-Einzelhandel würde diese Wortwahl nicht rechtfertigen und ich glaube nicht, dass der Veranstaltungsbetrieb ein Vielfaches an Vollzeitstellen hat.
während viele andere Betrieb rein gar nichts gemacht habe. Die Druckerei, in der ich zu Schulzeiten arbeitete und die ich seit vielen Jahrzehnten immer mal wieder zum abendlichen Bier besuche hat gar keine Maßnahmen bekommen. Null, nichts, trotz intensivem Kundenbesuch.
Druckerei mit intensivem Kundenbesuch? Da hätte ich als Gesetzgeber auch nicht mit gerechnet.
(Was nicht heißen soll, dass ich keine Ungleichheit in den Maßnahmen gegenüber der Wirtschaft sehe, siehe reichlich Kritik meinerseits zu dem Thema. Aber die von Cryon1c bejammerten Aktivitäten wären auch bei rational begründeten Vorgaben statt selektivem, Bedarfs- und Lobby-orientierten Öffnungsverboten ausgefallen.)
Andere Länder riskieren es und können Glück, oder Pech haben.
Mit Glück hat die Lage in der Schweiz wenig zu tun, sondern mit konsequentem Vorgehen. Die haben schon Ende Februar Verbote erlassen, während Deutschland Karneval gefeiert hat. Und während wir uns um Geschäftsreisen sorgten, hat die Schweiz die Grenzen dicht gemacht. Und: Soweit ich es überblicke, haben sich die Schweizer auch an die Maßnahmen gehalten und keine Corona-Partys gefeiert. Und sie haben das durchgehalten, bis die Infektionsraten richtig niedrig waren. Ergebnis, ähnlich wie in Österreich: Möglichkeiten für weitreichende Lockerungen, weil praktisch keine aktiven Infektionen mehr da sind.
Wer dagegen erstmal für eine schöne Verbreitung im Land sorgt, dann einseitig nur das Privatleben und Ladengeschäfte regelmentiert und die Regeln lange vor Entwarnung wieder aufhebt, also kurz wer den deutschen Weg geht, der hat eben länger was von einer Epidemie.
Nix da mit einem anderen Job.
Die Berufe sind legal, viele sogar traditionsreich und sie sind enorm wichtig um die Bevölkerung bei Laune zu halten und denen einen Ausgleich zu schaffen.
Es gibt kein Grundrecht auf einen bestimmten Job, es gibt aber ein Gleichheitsprinzip das man anderen Leuten ihre Arbeit nicht ruinieren darf wenn sie nichts illegales tun
Es ist jetzt illegal, Ende deines Arguments.
Nur das im Gegensatz zum reiten WOLLEN die Leute feiern und dürfen nicht, da gibt es einen massiven Unterschied.
Wollen sie? Dürfen sie nicht? Es sind längst diverse Formen von Veranstaltungen wieder erlaubt und wenn das Bedürfnis so groß wäre, wie von dir behauptet, würden sich die Veranstalter eine goldene Nase verdienen. Angebot und Nachfrage bestimmen schließlich den Preis und ersteres ist nachweislich niedrig, letztere deiner Meinung nach gigantisch.
Außerhalb von Wolkenkuckusheim sieht es aber so aus, dass selbst Restaurants mit halbierter Tischzahl es nicht schaffen, die geöffneten Kapazitäten auszulasten, weil fast alle außer dir keinen Bock auf Covid19 haben und sich von "alles muss raus (inkl. dem letzten Atemzug)"-Idioten fern halten.
Ärgerlich ist halt, dass es Monate bis Jahre dauern kann, bis die sich selbst ausrotten und solange wird man mangels aktiver Maßnahmen warten müssen, ehe man sich wieder sicher in der Öffentlichkeit bewegen kann.




