Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Bill Gates war eben im Interview mit Ingo Zamperoni.
Sobald morgen das Video verfügbar ist verlinke ich das hier.
 
Allerdings gibt es es auch genug Deppen für noch ein paar weitere Agenturen dieser Art. :D
Deppen würde ich die Leute nicht nennen. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, warum man sowas macht. Ich bin selber ein absoluter Adrenalin-Junkie, das ist besser und intensiver als alles andere, was man sonst erleben kann.
Und nein, ich hab noch nie in Somalia Urlaub gemacht, ich würde aber nichts gegen einen Mad Max Roadtrip haben. :D

Alle die noch nie etwas lebensgefährliches gemacht haben: Das ist viel zu gefährlich, ich lass das lieber.
Alle die schonmal was lebensgefährliches gemacht haben: ******* das sieht gefährlich aus, lets go baby!

Es gibt halt die Leute, die mit Köpfchen gefährliche Sachen machen und dabei fast nie draufgehen... ....und es gibt die Draufgänger, die das Gehirn ausschalten.
 
Hey, ich wurde jahrelang belächelt weil ich immer ausreichend Reis, Nudeln und NRG5, Wasser, Gas/Holz/Öl, Medikamente, Zucker/Salz/Essig/Mehl (und ja, auch Whisky und Klopapier :-P) für 2-3 Monate hier habe. Son Quatsch, gibts doch alles zu kaufen.

Gibt es doch auch alles noch zu kaufen.

Es gibt halt die Leute, die mit Köpfchen gefährliche Sachen machen und dabei fast nie draufgehen... ....und es gibt die Draufgänger, die das Gehirn ausschalten.

Ist halt der Unterschied, ob man das zum Spaß macht, oder beruflich. Z.B: SEK.
 
Es gibt halt die Leute, die mit Köpfchen gefährliche Sachen machen und dabei fast nie draufgehen... ....und es gibt die Draufgänger, die das Gehirn ausschalten.
Gefährlich wird es dann, wenn man meint es ist Routine. Deswegen haben Extremsportler auch immer eine Portion Angst dabei. ;)

Aber für mich ist das nichts.

Und so manchen Rambo, mit aufgeblähten Ego auf der Straße, würde ich am liebsten aus dem Verkehr ziehen, so wie die sich immer aufführen.:motz:
 
Gibt es doch auch alles noch zu kaufen.

Reis und Nudeln gabs 2 Wochen lang hier gar nicht, von Klopapier wollen wir mal nicht reden.
NRG5 kostet das 7 fache (!) des normalen Preises und wird frühestens Juni geliefert (wenn ich das gewusst hätte wär ich reich geworden :ugly:).
Öl hat eine Lieferzeit von 12 Wochen aktuell, Propankartuschen sind ausverkauft
Antibiotika werden knapp, Ibuprofen, Paracetamol usw. sind regional schwer zu bekommen, Desinfektionsmittel seit vielen Wochen gar nicht.
Mehl war ebenfalls 2 Wochen vergriffen.

Das einzige in der Liste was uneingeschränkt verfügbar war ist Wasser (das aus der leitung, Flaschen waren ebenfalls alle!), Zucker, Salz, Essig und Whisky.


Und all das bei einer kleineren Krise wo ein paar Leute mehr diese Artikel kaufen als sonst so (die allermeisten haben ihr verhalten ja nicht mal wesentlich geändert!).
Wenn da mal was tatsächlich schlimmeres passiert gibts davon wenns blöd läuft NIX mehr über Monate.
 
Stimmt ja. Aber warum du nichts kaufen kannst ist dir egal wenn du nichts kaufen kannst.

Das ist ja grade das schlimme. Vielleicht 5% der Bevölkerung sind hingegangen und haben mal das dreifache von dem gekauft was sie sonst so kaufen. Und das alleine hat gereicht, dass es teilweise wochenlang Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Mehl und Reis nicht mehr gab. In einem reichen Industrieland. Wenn da mal WIRKLICH was passiert, sprich 50 statt 5% der leute wollen sich eindecken und die Produktion fällt wirklich mal 6 Wochen aus weißte was los ist. Da fliegen die Backsteine ins Schaufenster wenn noch was drin liegt.
Wie gesagt - alles sehr unwahrscheinlich aber auch wenns in meiner Lebzeit vielleicht nie soweit kommt was ich schwer hoffe tun mir beispielsweise 10 Kilo Reis im Keller garantiert nicht weh (den würde ich nebenbei auch sowieso in der Menge beim Großhändler kaufen einfach weils VIEL billiger ist als die kleinen Packen im Einzelhandel^^).
 
Reis und Nudeln gabs 2 Wochen lang hier gar nicht, von Klopapier wollen wir mal nicht reden.
NRG5 kostet das 7 fache (!) des normalen Preises und wird frühestens Juni geliefert (wenn ich das gewusst hätte wär ich reich geworden :ugly:).
Öl hat eine Lieferzeit von 12 Wochen aktuell, Propankartuschen sind ausverkauft
Antibiotika werden knapp, Ibuprofen, Paracetamol usw. sind regional schwer zu bekommen, Desinfektionsmittel seit vielen Wochen gar nicht.
Mehl war ebenfalls 2 Wochen vergriffen.

Das einzige in der Liste was uneingeschränkt verfügbar war ist Wasser (das aus der leitung, Flaschen waren ebenfalls alle!), Zucker, Salz, Essig und Whisky.


Und all das bei einer kleineren Krise wo ein paar Leute mehr diese Artikel kaufen als sonst so (die allermeisten haben ihr verhalten ja nicht mal wesentlich geändert!).
Wenn da mal was tatsächlich schlimmeres passiert gibts davon wenns blöd läuft NIX mehr über Monate.

Wo zum Geier wohnst du? Hier in Leipzig sind all die besagten Sachen vorhanden, Desinfektion war in der Apotheke schon im März wieder verfügbar, Klopapier ist auch wieder da und Feuchttücher für den Popo hat über Wochen keiner angefasst, mögen die Leute wohl nicht obwohl das ne super Sache ist.

Ich hab auch alles zuhause, wobei ich viel mit Amis zu tun habe und deren Prepper-Kultur kenne, so weit kann ich es gar nicht treiben weil kein Platz dafür xD
 
@ Incredible Alk

Ob das nur 5% waren mit den Hamsterkäufen, wage ich dann mal zu bezweifeln, was sich teilweise in Läden und auf Parkplätzen abgespielt hat, spottete jeder Beschreibung.

Ich hatte schon immer für 2-3 Wochen alles im Haus, Mehl Zucker, Salz und Konserven wohl etwas mehr, Mama hatte schon immer ein Vorratslager, habe ich mir wohl davon ein bischen abgeschaut, die kocht auch noch ein und Sie und mein Vater hätten wohl seit März gar nicht einkaufen müssen (auch kein Klopapier) und hätten zu Ostern immer noch "Schlemmen" können. Die war am Telefon auch immer gelassen und hat sich nur über die "verrückten" Leute lustig gemacht, war aber besorgt um mich, ob sie mir was schicken soll, wäre alles vorhanden. Letztendlich habe ich von ihr nur Desinfektionsmittel bekommen, sonst hatte ich auch alles.
Ach ja Mama ist direkte Nachkriegsgeneration (Jahrgang 47), die weiß noch als Kind ein bischen wie es war, wenn Leute wenig bis nichts hatten, deshalb hat ihre Mutter ihr das mit dem "Lager" wohl eingebleut, das Oma vom Bauernhof kam, schadet wohl auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo zum Geier wohnst du? Hier in Leipzig sind all die besagten Sachen vorhanden, Desinfektion war in der Apotheke schon im März wieder verfügbar, Klopapier ist auch wieder da

Im ländlicheren Bereich ist die Situation da etwas anders als in Großstädten. Hier gibts bis heute kein Desinfektionsmittel, nicht mal industriell (mein Arbeitgeber mischt eigenes nach WHO-Rezept seit Wochen für seine Angestellten!). Nahrung ist wieder fast komplett da, Klopapier ist immer noch vergriffen, wenn auch nicht mehr ganz so extrem (wenn man 2-3 Läden abklappert findet man mit Glück noch ne Packung).

Wie gesagt alles kein Thema, von mir aus könnten die alle noch 6 Wochen zu machen. Aber wie der Auslöser dieses Nebenthemas schon gesagt wurde oben: Man erkennt wie labil das System ist und wie wenig die breite Masse darauf vorbereitet ist wenns maln paar Wochen nix gäbe.

@ Incredible Alk

Ob das nur 5% waren mit den Hamsterkäufen, wage ich dann mal zu bezweifeln, was sich teilweise in Läden und auf Parkplätzen abgespielt hat, spottete jeder Beschreibung.
Das kommt dir so viel vor weil man normalerweise keine Vorstellung davon hat wie viele von uns es wirklich gibt. :fresse:
5% nur vom winzigen Saarland wären schon 50.000 Leute. Fettes Stadion voll. Wenn von denen jeder 5 Packen Klopapier will wären das 250.000 Pack oder anders gesagt 3 Millionen Rollen.
Ich glaub so viele haben die Lager hier nicht (gehabt).^^

Ist auch regional sehr unterschiedlich. Hier gabs auch komplett überrannte Läden und andere 2 Orte weiter wo es kaum mehr Leute als sonst waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht das System ist in dem Sinne labil, eher die Menschen und mangelnde Aufklärung wie mit solchen Krisen umgegangen werden soll.
Das System kann auch nicht den Egoismus der einzelnen Bürger abstellen, die meinen mit ihrem 3m Feldweg Verstand alles für sich horten zu wollen und die anderen können ja zusehen wo sie bleiben.
 
Wobei das sich jetzt wieder bessern sollte, wo die Abgabemengen begrenzt sind.

Bei uns im Lidl gibt es aber auch kein Klopapier. Da liegen schon die ganze Wochen andere Sachen in dem Regal. Das wird aber eher ein Logistik-Problem sein.
Ich hab noch 4 Rollen, das reicht noch locker nen Monat.
 
Alle die noch nie etwas lebensgefährliches gemacht haben: Das ist viel zu gefährlich, ich lass das lieber.
Alle die schonmal was lebensgefährliches gemacht haben: ******* das sieht gefährlich aus, lets go baby!

Das trifft zu, wenn es um dosierte Gefahr in einer kontrollierbaren Umgebung geht. Auch beispielsweise der Trip nach Somalia für Leute, die einen Kick suchen, verkauft letztlich nur die Illusion von Gefahr - alles sieht wild aus, aber im Hintergrund arbeiten zig Leute daran, dass es im Grunde nur eine dreckige Variante des Aufenthalts in einem Ferienressort ist.

Wären die Leute auf reale Gefahr aus, würden sie den Trip selbst organisieren. Sie würden selbst mit lokalen Warlords verhandeln, wie viel es denn kosten würde, in deren Einflussbereich geschützt zu sein. Sie würden sich zusätzlich selbst um ergänzenden Personenschutz bemühen, selbst für Unterkunft und Verpflegung sorgen und - wenn's grandios schief geht - selbst herausfinden, ob sie besser kämpfen als diese seltsamen Typen in Badelatschen mit Kaschis und Macheten.

Ich kenne ja nun etliche Leute, die sich von Berufs wegen in Lebensgefahr begeben und war knapp fünf Jahre lang selbst die meiste Zeit in den Ecken unterwegs, die der gewöhnliche Tourist eher nicht zu sehen bekommt (bzw. sehen will). In solchen Bereichen sucht niemand die Gefahr. Das machen nur Leute, die nie in einer echten lebensbedrohlichen Situation waren - also in einer, die sich zu großen Teilen ihrer Kontrolle entzieht. Alle anderen akzeptieren Gefahr als Teil des Lebens oder des Jobs und versuchen, so viel Kontrolle reinzubringen, wie irgendwie möglich ist.
 
Nicht das System ist in dem Sinne labil, eher die Menschen und mangelnde Aufklärung wie mit solchen Krisen umgegangen werden soll.
Das stimmt zwar aber darauf darfste weder bauen noch Systeme so ausrichten.

Nahezu alle anderen Systeme die wir haben sind so ausgelegt dass man sich kaum dämlich genug anstellen kann um was kaputtzumachen. Da man selbstverständlich davon ausgeht dass Leute sich öfter mal saublöd verhalten (versuch mal beispielsweise irgendein beliebiges Gerät für Endkunden durch reine Fehlbedienung zu zerstören). Nur die Versorgungssysteme im Einzelhandel sind genau NICHT so ausgelegt und zwar aus einem ganz trivialen Grund: Es ist billiger keine Lagerhaltung bzw. Puffer mehr zu haben.

Vor 30-40 Jahren wäre das hier nicht mal groß aufgefallen. Wenn da im Laden die Dosensuppe vergriffen war hätt sich der Besitzer übern Umsatz gefreut und wäre die nächste Palette ins Lager holen gegangen. Heute hat er kein Lager mehr. Der Zwischenhändler auch nicht. Der Großhändler nur so viel wie irgend sein muss. Und der Produzent läuft auch in normalen Zeiten kurz vor Limit da Reserven unnötig Kosten verursachen. An der Stelle hat der brutale Wettbewerb eben auch seine Schattenseiten (denn natürlich würde der, der mit Reserven und Puffern arbeitet mittelfristig gegen die Konkurrenz die das nicht macht verlieren).

Das ginge ja noch - schlimmer wirds dann wenn der Hersteller auch noch in China sitzt. Weil ist ja noch billiger. Wie viele Firmen produzieren nochmal Antibiotika in Deutschland? Genau... gar keine.
 
Das wird sich oder ändert sich gerade mit den Antibiotika und sämtlichen anderen Medikamenten. Nach dieser Pandemie erwarten das die Leute zu 100% von der Politik, selbst wenn man das staatlich (EU) organisiert, oder subventionieren muss.
Einige Produktionsketten werden überdacht werden, Indien und China können sich zumindestens von der europäischen Medikamentenproduktion schon mal gedanklich verabschieden, die wird m.A. nach zu 90% zurückwandern nach Europa, genau das gleiche gilt für Masken und Schutzbekleidung, auch das erwarten die Leute, dass das wieder hier hergestellt werden kann und strategische Reserven vorhanden sind.

Meiner bescheidenen Meinung nach, hat vieles was wir jetzt erleben auch und gerade mit dem Umbau der Bundeswehr zu tun. Wäre diese Pandemie 1990 ausgebrochen und nicht im Jahre 2020, würden wir uns bei leibe nicht über zu wenig Personal (Wehr- und Zivildienst) und auch nicht über mangelnde Schutzausrüstung unterhalten, weil es strategische Reserven gab, die in der Hand der Bundeswehr lagen. All das wurde mit "Freude" abgeschafft, weil es erstmal "angeblich" nur dem (Kalten) Krieg diente, wie man sieht hatte es aber auch noch einige andere Vorteile.
 
Ja. Und jetzt wurde die Beschaffungsabteilung der BW damit beauftragt Schutzmasken zu besorgen. Der wahrscheinlich mit Abstand schwerfälligste und bürokratischste Apparat den unser Land je hervorgebracht hat. :ugly:

Aber es stimmt, die Krise hat garantiert nicht nur Nachteile.
 
All das wurde mit "Freude" abgeschafft, weil es erstmal "angeblich" nur dem (Kalten) Krieg diente, wie man sieht hat es aber auch noch andere Vorteile.
Diese Art von Zwangsarbeit wurde leider nicht abgeschafft, sondern nur pausiert, aber erfeulicherweise wurde das gemacht, denn es ist ein massiver Eingriff in die Freiheit jedes Einzelnen, ihn zum Militärdienst zu zwingen (man konnte da zwar auch in den Zivildienst, aber nicht so einfach).
 
Diese Art von Zwangsarbeit wurde leider nicht abgeschafft, sondern nur pausiert, aber erfeulicherweise wurde das gemacht, denn es ist ein massiver Eingriff in die Freiheit jedes Einzelnen, ihn zum Militärdienst zu zwingen (man konnte da zwar auch in den Zivildienst, aber nicht so einfach).

Da bin ich völlig gegenteiliger Meinung, ich halte ein verpflichtendes Jahr für Männlein und Weiblein eher für ein absolutes muss, weil es eine Menge Probleme lösen würde und weil unser Staat für seine Bürger so viele gebratene Tauben bereit hält, dass diese Bürger mit einem verpflichtenden Jahr bei Weitem nicht überfordert wären. Ich halte es da völlig mit Kennedy:

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
 
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