Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Aha, 2015 darf sich nicht wiederholen?
Nicht wirklich. Oder findest du das gut? Zumal immer noch viele Flüchtlinge in menschenunwürdigen Lagern in Griechenland festsitzen. Außerdem sollte Flüchtlinge innerhalb der EU gerechter verteilt werden.
Aber da tut sich seitens der EU nicht viel.
Hatten die Taliban nicht gesagt, dass sie verhindern wollen, dass die Leute flüchten?
Naja, was die Taliban sagen da kann man gar nichts drauf geben.
Was denkst du, hat unser spitzen Außenminister in der Region gemacht?
Ich glaube nicht so viel.
Und das ist jetzt unser Problem, weil?
Wie gesagt, sich zur Wahl aufstellen, sich wählen lassen und dann ganz normal regieren. Funktioniert in vielen Ländern.
Die Taliban werden keine Opposition dulden. Dann brauchen die sich auch nicht wählen lassen. Alles andere wäre Betrug am afghanischen Volk.
Die umliegenden Ländern werden das verhindern, schließlich werden sie von Europa dafür bezahlt.
Und da kann man sich immer drauf verlassen?
 
Nicht wirklich. Oder findest du das gut? Zumal immer noch viele Flüchtlinge in menschenunwürdigen Lagern in Griechenland festsitzen. Außerdem sollte Flüchtlinge innerhalb der EU gerechter verteilt werden.
Aber da tut sich seitens der EU nicht viel.
Das ist ja das Problem. Die EU ist nicht daran interessiert, dass sich da was ändert. Die zahlen und andere kümmern sich darum, dass die Flüchtlingsströme abebben.
Naja, was die Taliban sagen da kann man gar nichts drauf geben.
Das wissen wir, die ändern sich nicht. Müssen sie auch nicht. Sie hatten Geduld, haben hier und da ein paar Anschläge verübt und jetzt haben sie das Land wieder übernommen.
Die Taliban werden keine Opposition dulden. Dann brauchen die sich auch nicht wählen lassen.
Tja, das ist aber nicht unser Problem. Dass die afghanische Regierung -- wer auch immer das in den letzten 20 Jahren war -- sich die Taschen gefüllt und Vetternwirtschaft betrieben hat, unterscheidet sich ja nicht wirklich von der Vetternwirtschaft und dem Taschen füllen im EU Parlament bzw. deutschen Bundestag.
Von daher war das klar, dass das passieren wird. Und warum sollte die afghanische Armee den Kopf hinhalten, wenn die Führer des Landes mit den gefüllten Geldkoffern das Land verlassen?
Und wieso sollte die US Armee, die Bundeswehr oder auch immer, den Kopf hinhalten, wenn das nicht mal die Einheimischen machen?
Das Land ist gescheitert. Somalia ist das gleiche, da interessiert sich auch keiner mehr für.
Im Jemen sieht es aktuell nicht anders aus. Nur berichtet da niemand drüber, weil dort keine westlichen Truppen involviert sind.
Wenn die Bevölkerung keine Lust auf die Taliban haben, sollen sie sich die Waffen schnappen und sie bekämpfen. Aber auch das passiert nicht. Eher das Gegenteil. Viele Afghanen freuen sich über die Taliban und die Verlierer sind die Frauen und Mädchen.
Sie hatten 20 Jahre lang ihre Chance gehabt. Leider nicht genutzt.
Und da kann man sich immer drauf verlassen?
Klappt doch mit der Türkei problemlos, oder?
Und unser Freund Erdogan wird mittelfristig eh große Probleme bekommen. denn auch die Türken haben keine Lust mehr auf Flüchtlinge in ihrem Land.
 
Nun, da bin ich dann eben der Hardliner.
Begründung:
1. Die ehem. "demokratische" Regierung Afghanistans war nichts anderes als ein korrupter Haufen.
All die Mrd. sind eher auf Privatkonten geflossen, als zum Volk.
Jain. Sicherlich gab es auch Korruption, und das nicht zu knapp; das Hauptproblem besteht aber darin, dass sich dort niemals eine Regierung geformt hat, die auch nur ansatzweise weiß, wie man ein Land führt. Da wurden einfach einigermaßen akzeptable und akzeptierte Personalien in Ämter gesetzt, deren Hauptaufgabe darin bestand, Gelder zu verteilen, die aus dem Ausland kamen. Dort hat niemand von der Pike auf gelernt, wie man ein Land führt oder verwaltet. Damit waren Fehlentscheidungen und Misswirtschaft vorprogrammiert.

Und das hauptsächlich deshalb, weil dort unbedingt eine Regierung nach westlichen Muster aus dem Boden gestampft werden musste, was angesichts der Vorgeschichte und Bedingungen bereits im Ansatz wenig sinnvoll ist und dann auch noch schlecht durchgeführt wurde.
Klüger wäre es gewesen, eine Art Räte-Regierung einzurichten, in der alle Regionalfürsten und/oder Stammesführer (bzw. deren Gesandte) vertreten sind. Das hätte zwischendurch sicherlich auch etwas Gerangel gegeben, aber die hätten die nach Schlüssel zugeteilten Geldmittel in ihrem Revier punktgenau eingesetzt und eigene lokale Ordnungskräfte aufgestellt, die garantiert nicht den Schwanz einziehen. Und wer viel Geld es über das Notwendigste hinaus gibt, hätte man danach ausgerichtet, wie weit der Reformierungswille vor Ort geht.

3. Es ist aus der Ferne schwer einzuschätzen, wie die Grundeinstellung der überwiegenden Bevölkerung zu den Taliban ist. Da 80% auf dem Land leben und wir eher eine Spiegelung der Verhältnisse in den Städten haben, stelle ich die These auf: Die Meisten wollen keine "demokratische" Struktur und in gehabter korrupter Form schon 2x nicht.
Die Meisten wollen da erst einmal irgend eine Struktur, die grundlegend funktioniert. Wer die liefert und wie diese in ideologischen Details aussieht, ist weiten Teilen der Bevölkerung erst einmal komplett egal. Versprechen kann jeder machen, und wer sie dann einhält, wird man sehen. Afghanen machen sich da keine Illusionen, aber
hätte man ihnen eine funktionierende demokratische Struktur vorgesetzt, hätten sie diese auch ganz pragmatisch angenommen.

4. 100.000tausende fliehen, zunächst mal verständlich. Aber warum nicht die Frauen und Kinder? Ganz offiziell statistisch belegt sind es knappe 90% Männer zw. 16 (?) und 40.
Warum zur Hölle, wenn denen die Taliban nicht gefallen, kneifen die nicht die A. Backen zusammen, schnappen sich die Kalaschnikow (an denen mangelt es in dem Land ja wahrlich nicht) und machen den Badelatschensteinzeitterroristen ein für alle mal den Garaus?
Und damit sind wir schon beim nächsten Kapitel eines - Verzeihung - gründlich verkackten Nation-Buildings.

Die älteren Männer, die da fliehen, sind diejenigen, die sich damals schon mit den Taliban angelegt haben und sich lieber nicht auf deren Vergebung verlassen wollen. Die jüngeren sind während der Besatzungszeit aufgewachsen, und zwar in einer quasi "künstlich" zivilen Umgebung. Kurz gesagt, die sind in relativem Frieden aufgewachsen und wer sich eine Kämpfer-Karriere vorstellen konnte, ist in die Afghanische Armee eingetreten, um in dieser Trümmertruppe gründlich davon geheilt zu werden. Von denen fühlt sich und ist auch tatsächlich niemand in der Lage, gegen Taliban anzutreten, die sich Zeit ihres Lebens im Kampfzustand befinden und entsprechend trainiert und geprägt sind.

Warum bei der Flucht Frauen und Kinder häufig zurückbleiben, kann ich auch weitestgehend erklären:
Die Strapazen der Flucht sind für Frauen und Kinder oftmals schlichtweg nicht zumutbar. Frauen und Kinder können beispielsweise eher schlecht über Mauern und Zäune klettern und quer übereinander in ein Flugzeug klettern - geschweige denn selbiges unter Umständen sogar überleben.
Und obwohl sie in miserablen Bedingungen zurückbleiben, sind sie dennoch geringeren persönlichen Risiken ausgesetzt als Männer, so lange sie sich an zugegebenermaßen äußerst unbequeme Regeln halten. Aber sie werden zumindest nicht aus Rache getötet oder gefoltert bzw. in den Dienst gepresst.

Des weiteren sind Afghanen nicht blöd. Sie wissen, dass sie am Ziel ihrer Flucht am ehesten Druck machen können, dass die dortigen Regierungen mit den Taliban über den Nachzug der Familien verhandeln. Insbesondere deshalb, weil die Taliban schon so genug wirtschaftliche Sorgen haben und nicht auch noch Familien durchfüttern können, bei denen die einzigen Personen fehlen, die nach den Vorstellungen der Taliban Wirtschaftsleistung erbringen können. Hingegen können sie dafür, dass sie die Familien "gnädigerweise" nachziehen lassen, ein Entgegenkommen des Auslands erwarten.

Das alles sieht aus unserer Perspektive oftmals unmenschlich und unwürdig aus, aber wir erleben ja auch nicht selbst so eine Ausnahmesituation. In einer solchen geht Pragmatismus über alles und die Familien teilen sich die Risiken des Zurückbleibens und die Risiken der Flucht jeweils nach dem, was situativ und den jeweiligen Familienmitgliedern physisch möglich ist. Auch in Kabul sind Männer zurückgeblieben, damit es ihre Frauen und Kinder aufs Flugfeld schaffen - sofern das in diesen Momenten eine praktikable Option war. Allzu oft ist sie das nicht, und dann wird eben das gemacht, was geht. Beim Überleben gibt es keine B-Note für formschönen Stil.
 
Tja, das ist aber nicht unser Problem. Dass die afghanische Regierung -- wer auch immer das in den letzten 20 Jahren war -- sich die Taschen gefüllt und Vetternwirtschaft betrieben hat, unterscheidet sich ja nicht wirklich von der Vetternwirtschaft und dem Taschen füllen im EU Parlament bzw. deutschen Bundestag.
Von daher war das klar, dass das passieren wird. Und warum sollte die afghanische Armee den Kopf hinhalten, wenn die Führer des Landes mit den gefüllten Geldkoffern das Land verlassen?
Das die alte afghanische Regierung daran die Hauptschuld hat streite ich ja nicht ab.
Und wieso sollte die US Armee, die Bundeswehr oder auch immer, den Kopf hinhalten, wenn das nicht mal die Einheimischen machen?
Es ist richtig das sie abgezogen sind.
Das Land ist gescheitert. Somalia ist das gleiche, da interessiert sich auch keiner mehr für.
Im Jemen sieht es aktuell nicht anders aus. Nur berichtet da niemand drüber, weil dort keine westlichen Truppen involviert sind.
Ja leider schaut man dort die ganze Zeit weg.
Wenn die Bevölkerung keine Lust auf die Taliban haben, sollen sie sich die Waffen schnappen und sie bekämpfen. Aber auch das passiert nicht. Eher das Gegenteil. Viele Afghanen freuen sich über die Taliban und die Verlierer sind die Frauen und Mädchen.
Sie hatten 20 Jahre lang ihre Chance gehabt. Leider nicht genutzt.
Naja, vielleicht lehnen sie sich ja doch irgendwann gegen die Taliban auf. Aber dann wird es auch zu Massenfluchten kommen.
Klappt doch mit der Türkei problemlos, oder?
Und unser Freund Erdogan wird mittelfristig eh große Probleme bekommen. denn auch die Türken haben keine Lust mehr auf Flüchtlinge in ihrem Land.
Eben. Deswegen sollten wir hier wachsamer sein und genau überlegen was wir aussenpolitisch tun.
 
Wieso? Habe ich populistische Hetze betrieben? Habe ich hier geschrieben das alle afghanischen Flüchtlinge so sind und man vor ihnen deswegen aufpassen muß? Das die Taliban früher Frauen nicht arbeiten lassen haben ist ja nichts neues. Außerdem habe ich "Islamisten" geschrieben und nicht "Islam". Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht was du von mir willst.:ka:
Du merkst gar nicht wie du selbst vom Populismus bereits vereinnahmt bist, (wie fast alle hier scheinbar)... aber schön gegen Bild und AFD bashen, (die ich selbst auch nicht mag) auch wenn es fehlt am Platz war, darauf wollte ich hinaus.. ;-)

Die Taliban selbst stehen scheinbar nicht so auf Realsatire:

Sehr traurig alles...
 
Du merkst gar nicht wie du selbst vom Populismus bereits vereinnahmt bist, (wie fast alle hier scheinbar)... aber schön gegen Bild und AFD bashen, (die ich selbst auch nicht mag) auch wenn es fehlt am Platz war, darauf wollte ich hinaus.. ;-)
Aha und woran machst du das fest?
Du kommst hier rein in den Thread verdrehst einen die Worte und polterst komisch rum.
Deine Position/Meinung kann man gar nicht einordnen irgendwie.:what: Weil wirklich sinnvolles, ausser Vorwürfen, habe ich von dir zum Thema noch nicht gelesen. :schief:
 
Aha und woran machst du das fest?
Du kommst hier rein in den Thread verdrehst einen die Worte und polterst komisch rum.
Deine Position/Meinung kann man gar nicht einordnen irgendwie.:what: Weil wirklich sinnvolles, ausser Vorwürfen, habe ich von dir zum Thema noch nicht gelesen. :schief:
Selbstreflektion ist was tolles, du musst nur wollen! :) Bye...
 
Da du keine Beispiele nennen kannst/willst und auch nichts zum Thema beizutragen hast: bye! (hoffentlich dann auch für immer hier im Thread)
Du selbst hast genug Beispiele gegeben, dein Kleinhirn verbietet dir aber scheinbar die Erkenntnis... goldig! :D
Ich bin mir meiner Brainfarts übrigens bewusst... :p
 
Vielleicht nochmal zur Auffrischung warum die BW in Afghanistan war.
 
Rechtsextremisten feiern ja teilweise die Taliban

"Homoparaden haben Sendepause"​

Ein bekannter Aktivist der rechtsextremen "Identitären Bewegung" aus Österreich schrieb auf Twitter, der "Sieg der Taliban in Afghanistan bedeutet eine krachende Niederlage für den Globalismus". Und weiter: "Dragqueens, Homoparaden und Menschenrechtsideologie haben dort Sendepause." Es werde Zeit, so der Rechtsradikale, "dass auch Europa sich aus seinem Zustand als amerikanischer Kolonie befreit!"

Der Aktivist der "Identitären" postete Anfang September zudem die Aussage einer Frau, die nach eigenen Angaben in Afghanistan das erste Projekt für Gender-Studien aufgebaut hatte. "Ein klarer Fall von Verbrechen gegen die Menschheit - liefert sie an die Taliban aus!", schreibt der Aktivist dazu.

dazu ein Wissenschaftler

"Ambivalentes Verhältnis"​

"Das Verhältnis der extremen Rechten zu Islamisten wie den Taliban ist ambivalent", erklärt Prof. Dr. Matthias Quent. Der Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena sagt im Gespräch mit tagesschau.de: Sowohl die "extreme Rechte als auch Islamisten sehen den Hauptfeind im westlichen Liberalismus, der aus ihrer Sicht verantwortlich ist für Globalisierung, Multikulturalismus, Materialismus, Dekadenz und Niedergang und den Verlust von Werten, Kultur, Glauben, Autorität sowie der männlichen Herrschaft".

Beide Ideologien enthielten zudem "faschistoide, autoritäre, antisemitische und frauenfeindliche Elemente und berufen sich auf historische Mythen und Verschwörungserzählungen". Außerdem, so Quent weiter, "respektieren oder bewundern Rechtsextreme die Aufopferung und die ideologische Konsequenz des radikalen Islamismus".

Doch "vordergründig wird von rechts außen nicht nur der radikale Islamismus, sondern der Islam pauschal als existentielle Bedrohung konstruiert, gegen den man sich entschieden verteidigen müsste", sagt Quent. "Der Sieg der Taliban wird einerseits als Vorbild für völkische, selbsternannte Befreiungsbewegungen diskutiert, anderseits als Instrument, um Angst zu schüren und für den vermeintlichen Widerstand zu mobilisieren."
Quelle: Rechtsextreme feiern Taliban "Revolte gegen die moderne Welt"
 
Wenn du es auf die selbe/gleiche Ausgangsbasis beziehst, ist das schon richtig, aber bei z.B. Automobilen gibt es da doch sehr große Unterschiede, auch durch den CW Wert.

Der cW-wert ist vollkommen unabhängig von der gewählten Antriebstechnik. Wie man strömungsgünstige Autos auch in Großserie baut, wissen wir seit 30-40 Jahren (in kleinem Maßstab WEITAUS länger), aber abgesehen von Tesla und ein paar japanischen Hybriden wird dieses Wissen seit den späten 90ern kaum noch angewandt. Im Gegenteil, je prolliger und brutaler desto besser ist seit langem Maß der Dinge. Und das gilt für Batterieautos genauso, guck dir die Etron-Front an. Und beim gesamten Luftwiderstand, also cW*A sind Batterieautos sogar prinzipiell im Nachteil, weil die schweren und empfindlichen Batterien (bei nenneswerter Reichweite) meist nur als 10-15 cm zusatzlicher Unterboden untergebracht werden können, was die Querschnitt und Stirnfläche vergrößert. (Wenn man nicht eh einen fahrenden Hochsitz will. Aber solange wir über Batterieautos als in-20-Jahren-vielleicht-mal-dem-Klima-etwas-weniger-schadende-Technologie reden, sind SUV eh außen vor.)

Außerdem sollte man sehr stark berücksichtigen, das diese Technik erst am Anfang steht, während es die Lithium Technik schon deutlich länger gibt.

So wie sich das ließt, lehnt sich ein Großteil der Zellchemie eng an Lithium-Zellen an. Man kann das dort gewonnenne Wissen also direkt einsetzten und fängt nicht wieder von Null an. Entsprechend kleiner werden die noch verbleibenden Fortschritte ausfallen, vielleicht ähnlich wie bei NiMh. Da sind die Zugewinne seit Mitte der 80er bis heute auch überschaubar, weil viel Know-How von einfach von NiCd schon da war. Allerdings brachte NiMh gegenüber NiCd halt für sich einen riesigen Sprung, wärend NaIo gegenüber LiIo als Traktionsbatterie ein minderwertiger, billiger Notnagel ist.


Absolut richtig. Der Vorteil ist ja, dass man den Elektrowagen vorne dicht machen kann, da kein Kühler mehr durchströmt werden muss.

Bullshit. Die meisten Batterieautos haben wesentlich größere Kühlergitter als ein Passat B3 und selbst Teslas unterbieten keinen Audi A2. Die Größe der "Kühler" ist allein durch das Design ""vorgegeben"", nicht durch den Kühlbedarf (eine effiziente Durchströmung scheitert eh am Abluftproblem, als Gegenbeispiel seit auf den Elise verwiesen) oft sind Plastikgitter an heutigen Verbrennern sowieso nur blinde Show. Im Vergleich zu den immer breiter/bulliger bauenden, immer höheren Fronten und den allgemein immer größeren Autos ist das aber eher eine kleine Baustelle. Die (geschlossenen!) Luftkästen unter den Scheinwerfern dürften z.B. ein viel größeres aerodynamisches Problem sein, als die Vollformat-Grille von Audi und BMW.

Du stellst es drastischer hin als es ist.
Es ist eher 1 zu 1,5

Also, um die AMS-Zahl zu übernehmen, 1050 kg statt 700 kg für einen 100 kWh-Akku? Immer noch Gift für ein Produkt, das unter Akzeptanzproblemen im Vergleich zu Konkurrenten leidet, deren maßgeblicher Vorteil laut (Nicht-)Kunden in einem 50-kg-Energiespeicher mit spürbar größerer Reichweite liegt.


Die Zeit ist allerdings eine identische Gefahr für alle gleichermaßen, nicht nur für die Mädels. :-D

Mörder mit Y-Chromsom sind eine Gefahr für Opfer mit wie ohne Y-Chromosom. Den Statistiken nach sind Personen ohne Y-Chromsom sogar deutlich sicherer vor denen, während die Zeit überall gleich zuschlägt.


Wir reden hier von einer überaus verwerflichen "Überlegenheitsideologie", deren Gedankenausprägung mindestens ebenso desaströs als der "Drang nach Osten" von Superoberidiot Gröfaz ist, nur eben religiös motiviert.

DAS ist die Grundlage aller Überlegungen für jegliches weiteres Handeln mit Taliban, IS und Co.

Mit dem heutigen Wissen die ketzerischen Frage:
Hätte man nicht mit aller Macht Gröfaz und Co. nicht schon 1933 den Garaus machen sollen?
99% werden mir wohl nickend zustimmen.

Und nun?

Nun haben wir dem Al-Kaida-GröFaz den Garaus gemacht. Und seinem gesamten Stab dazu. Auch noch 2-3 Nachfolgergenerationen. Und das gleiche haben wir parallel noch beim IS gemacht. Und bei der Taliban. Zufrieden, Story erledigt?

Oder möchtest du stattdessen die Frage stellen "hätte man 1933 jeden Deutschen umbringen sollen, der sich schon einmal zugunsten der NSDAP ausgesprochen hat?"
Selbst 1950 lautete die Antwort darauf "nö, wir berufen stattdessen lieber SS-Männer in höchste politische Ämter und exekutive Positionen"

Das find ich zwar auch nicht prall, aber die Situation in Afghanistan oder das Problem des internationalen Terrorismus auf 2-3 Führungspersonen zu reduzieren ist das geistige Null-Niveau des zweitblödsten US-Prädsidenten der (jüngeren) Geschichte anno 2001.


Und welche Einnahmen haben die Taliban denn sonst? Drogengeschäfte und Spenden.
Ob das alles reicht um das Volk zu versorgen und die Infrastruktur aufrecht zu erhalten bezweifel ich.

Die Taliban selbst treibt Steuern ein und das dem vernehmen nach sogar wirkungsvoller (wenn auch definitiv nicht humaner) als die bisherigen Regierungen. Zumindest blieb, nach Abzug der jeweiligen Korruption, bislang genug für besser arbeitende Institutionen übrig, als sie die vom Westen hofierten Gegner bieten konnten. Dass ist ja einer der Hauptgründe für die vielen Talibansympathisanten: Das islamische Emirat ist einer der am besten funktionierenden Staatsapparate, den es in der Gegend seit dem Sturz der gewählten Kommunisten gegeben hat.

Als Land insgesamt ist Afghanistan aber natürlich von internationalen Hilfslieferungen abhängig, bei geschlossenen Grenzen könnten auch die Taliban nur akuten Mangel verwalten. Und auch wenn das Bevölkerungswachstum der letzten 20-30 Jahre klein genug war, dass eine Rückkehr zur weitestgehenden Nahrungsselbstversorgung (auf sehr niedrigem Niveau) noch denkbar erscheint, fehlt es einfach an eigener Kompetenz im Bereich Medizin sowie jeglicher Grundlage zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das große Problem für den Westen: Die Taliban sind seit 30 Jahren in einer ähnlichen Situation und es scheint sie nicht ernsthaft zu stören. Und an weiteren Sanktionen werden erstes werden die Talibangegner sterben.


Jain. Sicherlich gab es auch Korruption, und das nicht zu knapp; das Hauptproblem besteht aber darin, dass sich dort niemals eine Regierung geformt hat, die auch nur ansatzweise weiß, wie man ein Land führt.

Wieso ist das ein anderes Problem? Der Westen hat die Elite eines auf Selbstbereicherung und Machtstrebens aufgebauten Haufens gefördert, der null Ahnung von Staatswesen/Regierung jenseits eines Fürstenstums hat (und ich meine nicht "Liechtenstein 2021", sondern etwas, dass es in Mitteleuropa seit 500-1000 Jahren in der Form nicht mehr gab, weswegen die deutsche Sprache kein nicht-antiquitiertes Wort für dieses Veraltungsniveau bietet), aber jede Menge Ahnung von Korruption. Überraschung: Das Ergebis dieser Strategie war Korruption und kein funktionierendes Staatswesen. Das ist so ähnlich wie EA-Manager zu beauftragen, wenn man ein spannendes, innovatives Spiel haben möchte.

Klüger wäre es gewesen, eine Art Räte-Regierung einzurichten, in der alle Regionalfürsten und/oder Stammesführer (bzw. deren Gesandte) vertreten sind. Das hätte zwischendurch sicherlich auch etwas Gerangel gegeben, aber die hätten die nach Schlüssel zugeteilten Geldmittel in ihrem Revier punktgenau eingesetzt und eigene lokale Ordnungskräfte aufgestellt, die garantiert nicht den Schwanz einziehen. Und wer viel Geld es über das Notwendigste hinaus gibt, hätte man danach ausgerichtet, wie weit der Reformierungswille vor Ort geht.

Abgesehen davon, dass man in einer ehemaligen sowjetischen Besatzungszone vorsichtig mit "Räte"-Plänen sein sollte, wurden die vom Westen geförderten Köpfe doch eben von der Spitzen der lokalen Stammesstrukturen genommen und es wurden auch deren Koordinantionstrukturen belassen, wenn auch eher als übergeordnetes Gremium denn als Exekutive. Aber eben genau diese Leute, denen man dann viel Geld zur Verfügung gestellt hat, waren demnach eben weder demokratisch noch an westlichen Werten interessiert, noch (abseits der geteilten Ablehnung externer Einmischung) in irgend einer Weise "Afghanen". Sondern eben Lokalfürsten, die ihre eigene Macht und Pfründe ausbauen wollten. Und genau das haben sie gemacht - einschließlich der Option, mit den Taliban zusammenzuarbeiten, sobald die NATO kein Faktor mehr in der Gegend ist.
 
Nun haben wir dem Al-Kaida-GröFaz den Garaus gemacht. Und seinem gesamten Stab dazu. Auch noch 2-3 Nachfolgergenerationen. Und das gleiche haben wir parallel noch beim IS gemacht. Und bei der Taliban. Zufrieden, Story erledigt?
Die neue Talibanregierung ist quasi das who-is-who der Ex-Taliban-Regierung von Annotobak und mitunter sind da auch noch ein paar nette Terroristenanführer dabei -munkelt man...
Die Story ist dann erledigt, wenn es keine Steinzeitideologie mehr gibt.
Oder glaubst du im Ernst, dass eine Organisation, die sich als Staat Afghanistan selbst sieht und den weltweite Jihad auf der Flagge(!) spazieren trägt irgendwann friedliche Erbsenzähler werden?
Oder möchtest du stattdessen die Frage stellen "hätte man 1933 jeden Deutschen umbringen sollen, der sich schon einmal zugunsten der NSDAP ausgesprochen hat?"
Kann mich jetzt spontan nicht erinnern, dass ich so etwas als Intention geschrieben hätte.
Eine suggestive Gegenfrage mit gemutmaßter Voreingenommenheit zum zitierten Text macht die Frage nicht zwangsläufig besser...
Gefühlt hast du gar nicht verstanden, worum es mir geht.
Die Ideologie ist gefährlich, so gefährlich dass der obige Vergleich durchaus passt.
Viele Staaten haben weg oder nur zugeschaut, als Gröfaz eine Provokation nach der anderen vollzog.
Im Prinzip wurde die damalige Tschecheslowakei einfach inhaliert und nicht mehr als, "na hoffentlich wars das", wurde als Antwort gegeben.
Wehret den Anfängen, heisst es regelmäßig zu dem Thema, ich sehe das durchaus ähnlich mit dem Aktuellen.
Das find ich zwar auch nicht prall, aber die Situation in Afghanistan oder das Problem des internationalen Terrorismus auf 2-3 Führungspersonen zu reduzieren ist das geistige Null-Niveau des zweitblödsten US-Prädsidenten der (jüngeren) Geschichte anno 2001.
Sei versichert, dass ich die Mechanismen, wie die Taliban wieder erstarkten, eigentlich nie wirklich weg waren, durchaus kenne.
Und natürlich lag es mitunter an dem oberkorrupten Staatsapparat um Karsai herum, der vom Westen hofiert wurde.
Die ach so schönen Bilder von unverhüllten Frauen und freien Studenten trafen in der besten Zeit auf wenige größere Städte zu.
All die Bemühungen, westliche Ideologie einzuführen, war schon gefühlt 2006-2007 gescheitert.
Ich war selbst dort, habe es mit eigenen Augen gesehen.
Überall Sprengfallen, der eben noch grüßende Bauer sprengt sich in die Luft oder schießt mit einer AK47 um sich.
Die ganze nette Natomission war genau das Gleiche wie die Russen paar Jahre davor - eine ungeliebte Besatzung mit einigen Profiteuren und wenigen Freunden.

Unbedarft davon ist das Ausschalten von Terroranführern ein durchaus probates Mittel, um die Organisation zu schwächen.
Heisst aber natürlich auch nicht, dass damit die Ursachen des Terrors ausgeschaltet werden.

Bin Laden hatte keinen tieferen Grund als Hass auf die USA.
Ihm hatte es schlichtweg nicht genügt, als keine unterstützende Gruppe al-kaida die damaligen Muhaheddin gegen die Russen zu unterstützen.
Er hat die Welt mit Terror so lange überzogen, bis die USA tatsächlich in die Blödsinnsfalle getappt waren und völlig irre und mit idiotischen Gründen den 2. Irakkrieg ausgelöst haben.
Selffullfilling Prophecy - er hatte das, was er stets predigte, der Westen besetzt arabische Länder.
Welcome to the IS und sonstigen Monstrositäten der Welt.

Schade eigentlich, dass Du mich auf geistig minderbemittelt einstufst.
Sollte ich das Gleiche mit Dir machen, nur weil du meine Texte inhaltlich gar nicht erfasen kannst?
Nein, mache ich nicht.
Aber dennoch ein Tipp:
Angelesenes Wickiwissen, verpackt in arrogant angreifenden Texten, erhöhen definitiv nicht die Freundschaft.
 
Ein 100kWh Akku der im Winter weniger Reichweite verliert als der Li Ion Akku.
Gleicht sich alles wieder aus und ich hab noch nie gehört, dass jemand BEVs wegen ihrem Gewicht ablehnt. Wirklich noch nie.

Leute beschweren sich auch nicht darüber, dass Verbrennungsprozesse ineffizient ablaufen oder dass Dämpferkennlinien falsch gewählt sind. Sie beschweren sich über die resultierenden Eigenschaften. Bei überschweren Batterieautos sind das:
- Stärkere Motoren und Leistungselektronik für gleiche Längsdynamik => höhere Preise, höherer Verbrauch/geringere Reichweite
- Breitere Reifen/größere Räder für gleiche Querdynamik und Bremswege => höherer Verbrauch/geringere Reichweite, ggf. leicht reduziertes Platzangebot
- Aufwendigere/größer zu dimensionierende Fahrwerksstrukturen => teurer

"zu teuer" und "nicht genug Reichweite" werden dir sicher schon mal als Kritikpunkt an Batterieautos begegnet sein. Für die Hersteller, die das Problem teilweise ignorieren und auf Trennscheiben durch die Gegend rollen, gibt es alternativ "damit kann man doch nicht fahren".

Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird aber auch das abolute Gewicht irgendwann zum Thema. Der EQV kratzt bereits an der 3,5-Tonnen-Grenze, EQS und iX5 würde es mit entsprechend schwererer Akkutechnik auch. Das Problem wird ein Batterie-VW-Bus genauso bekommen und mit teilweiser Ausnahme des EQS bietet keiner der genannten die von Kunden geforderte Praxisreichweite. Also müsste man also noch mehr Akku reinquetschen. Was spätestens in Kombination mit schweren Natriumakkus rein rechtlich einen Reisebus ergibt. Bereits lange vorher wird sich das gegenüber den 90ern (mehr als) verdoppelte Gewicht in der Tasche des Steuerzahlers bemerkbar machen, denn der zahlt letztlich die zusätzlichen Straßenbaukosten.


Die neue Talibanregierung ist quasi das who-is-who der Ex-Taliban-Regierung von Annotobak und mitunter sind da auch noch ein paar nette Terroristenanführer dabei -munkelt man...
Die Story ist dann erledigt, wenn es keine Steinzeitideologie mehr gibt.
Oder glaubst du im Ernst, dass eine Organisation, die sich als Staat Afghanistan selbst sieht und den weltweite Jihad auf der Flagge(!) spazieren trägt irgendwann friedliche Erbsenzähler werden?

Ich sag nicht, dass das nette Leute sind. Ich sage nur, dass die vor 20 Jahren als "böser, böser Terrorist" gebrandmarkten Leuten längst eine Hellfire an die Rübe bekommen haben.

Kann mich jetzt spontan nicht erinnern, dass ich so etwas als Intention geschrieben hätte.
Eine suggestive Gegenfrage mit gemutmaßter Voreingenommenheit zum zitierten Text macht die Frage nicht zwangsläufig besser...
Gefühlt hast du gar nicht verstanden, worum es mir geht.
Die Ideologie ist gefährlich, so gefährlich dass der obige Vergleich durchaus passt.

Ich streite nicht die vergleichbare Gefährlichkeit der Ideologien ab, sondern ich weise daraufhin, dass du den Charakter dieser Gefahr in beiden Fällen bis zu vollkommen Verfehlung simplifizierst.

Du schlägst vor, die Spitzenideologen zu töten und dann das Problem zu erledigen. Das ist aber falsch, seit mindestens 10 Jahren sogar "bewiesenermaßen", denn die Ideologie bleibt solange in der Welt, wie sie Anhänger hat. Genau wie Nazideutschland Anno 33 nicht nur aus Hitler bestand, besteht das Problem "Taliban" oder gar "internationaler Islamismus" (wozwischen es wenig Überschneidung gibt) nicht aus einer Handvoll Turbanträger an der Spitze, sondern es sind jeweils hundertausende bis Millionen von Menschen. (Je nach Zählweise. Akut aktiv aktuell fünfstellig + Mitläufer/Angeheuerte, aber je mehr man von denen umbringt, desto mehr der siebenstellige Zahl von Sympathisanten wird aktiv. Auch hier: Q.E.D. längst geliefert, sie Israel nicht-so-wirklich-abschließende Siege gegen die Hamas)
Hätte jemand Hitler 1933, nach der Annektion Österreichs oder dem Überfall auf die Tschechen getötet, wäre es zwar nicht 1939 zum zweiten Weltkrieg gekommen, das stimmt. Aber Göring, Göbbels & Co hätten immer noch die Macht übernommen/erhalten und dann vielleicht (je nach Größenwahn des alternativ zum Zuge kommenden Oberhauptes) 1945, 1950 oder 1960 neuen Lebensraum im Osten gesucht.
(Mit vermutlich weitaus schlimmeren Folgen, denn Luftwaffe, Marine und Panzerabteilungen des Heeres hatten bis 45-50 eine deutliche Modernisierung und Aufstockung ihrer Ausrüstung geplant. Da kann man fast von Glück sprechen, dass Hitler 39 so arrogant war, sich dem Rest Europas überlegen zu fühlen respektive so blind war, dass er ggf. glaubte, England und Frankreich würden ihm das "zurückschießen" öffentlich abnehmen/Polen überlassen. Hätte er innen-/wirtschaftspolitisch fünf weitere Jahre Frieden+Aufrüstung durchgestanden, wäre die Welt heute weitaus trauriger)
Genauso haben die bisherigen Attentate auf herauragende Taliban zwar deren Aktivitäten empfindlich gestört, aber immer nur für beschränkte Zeiträume, ohne sie insgesamt nachhaltig zu schädigen.

Wenn man die gesamte Ideologie "frühzeitig" (1970 wäre ein gutes Datum...) nach dem Vorbild des Vorgehens gegen Nazideutschland besiegen wollen würde, dann genauso, wie man selbiges besiegt hat: Reingehen, sämtliches Militär besiegen, bis in den letzten Winkel, sämtliche Waffen einsammeln, alle Bürger im wehrpflichtigen Alter prüfen und zumindest die oberen 1000 des Gegners aussieben und abstrafen. (In einer Gegend, die nicht 2/3 der vorangehenden drei Jahrzehnte echt-demokratisch unterwegs war: Besser die oberfen 10000) Und zwar durch eine für die restlichen Bürger halbwegs legitim erscheinenden Justiz, nicht durch militärische Tötungskommandos ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Und danach dann das Land fünf Jahre komplett besetzen, eine komplette Verwaltungsstruktur inklusive aller Institutionen aufbauen, anschließend mehrere Jahrzehnte ein großangelegtes Wirtschaftsprogramm aufziehen und die nächsten 40 Jahre in ausreichender militärischer Stärke im Land zu bleiben, dass an Wiederwehr gar nicht zu denken ist.

SO wurden die Nazis zwar auch nicht ausgemerzt, aber zumindest zu einem international vernachlässigbaren Problem reduziert. Dass man in Afghanistan, in dem man nicht den Vorteil enger kultureller Beziehungen, einer lokalen Demokratiebewegung und eines gemeinsamen, alles überschattenden Feindes auf seiner Seite hat, mit weniger auskommen könnte, wie in deinen Vorschlägen suggeriert und in Dubbyas Plänen angestrebt, ist irgendwo zwischen komplett blind bis totol verblödet. Eher würde man den 2-3 fachen Aufwand benötigen.
 
Du schlägst vor, die Spitzenideologen zu töten und dann das Problem zu erledigen. Das ist aber falsch, seit mindestens 10 Jahren sogar "bewiesenermaßen", denn die Ideologie bleibt solange in der Welt, wie sie Anhänger hat.
Zumindest hat es nach meinem Wissensstand, seit der Tötung von Osama bin Laden, keine international-größeren Terroranschläge mehr gegeben. Also auf westliche Länder.
Aber dafür im Irak. Also Anhänger gibt es noch.
 
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