Die natürliche Ressource Trinkwasser - der wohl wichtigste Rohstoff der Erde!

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Hallo!


Ich hatte gestern Abend im ZDF diese Doku gesehen:


Welche ich sehr interessant fand. Dort ging es um Trinkwasser. Die wohl wichtigste Ressource auf unseren Planeten.
Es wird dort gesagt, dass das Trinkwasser in Deutschland das am strengste kontrollierte Lebensmittel ist.
Da die Erderwärmung immer weiter voranschreitet und es teilweise viel zu wenig regnet, kann das Trinkwasser sehr knapp werden.
Trockene Böden nehmen außerdem schlecht neues Wasser auf. Ein Teufelskreis.
In den Böden wird das Grundwasser außerdem von Mikroorganismen gereinigt.
Diese können aber nur überleben wenn es für sie nicht zu warm wird.

Vor ein paar Jahren war das Trinkwasser in einen Nachbarort von uns so knapp, dass die Bürger nicht mehr ihre Gärten damit bewässern durften.


Im Schnitt nutzt jede Person in Deutschland täglich 126 Liter Trinkwasser im Haushalt. Für die Herstellung von Lebensmitteln, Bekleidung und anderen Bedarfsgütern wird dagegen so viel Wasser verwendet, dass es 7.200 Litern pro Person und Tag entspricht. Ein Großteil dieses indirekt genutzten Wassers wird für die Bewässerung von Obst, Gemüse, Nüssen, Getreide und Baumwolle benötigt.
Quelle: Wassernutzung privater Haushalte

Ich bin schon am überlegen weniger Kaffee zu trinken. Weil für die Produktion davon viel Wasser verwendet wird.
Auch kaufen wir keinen Avocados mehr. Für den Anbau wird sehr viel Wasser verwendet!
Ansonsten sind wir schon recht sparsam was den Wasserverbrauch angeht.
Und verwenden relativ neuen Geschirrspüler und Waschmaschine. Welche sparsam sind.


Was ist eure Meinung dazu?


Edit: Notfalls könnte man mit Entsalzungsanlagen aus Meerwasser Trinkwasser gewinnen. Das machen ja schon einige Länder. Aber wie teuer und aufwändig das ist weiß aktuell nicht. Oder welche Vor - und Nachteile das hat.
 
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Wir können schon was machen, aber sein wir mal ehrlich, wirklich verbessern wird sich erst etwas, wenn es die Politik vorschreibt, sonst sehen es nicht wenige als unverbindliche Empfehlung an die sie nicht befolgen wollen, sie denken sich "ja gut, sollen die anderen das tun, nichts dagegen, mehr für mich da".
Natürlich ist Wasser was extrem wichtiges, leider noch nicht wichtig genug das die Politik wirklich zwingend was dafür tut, also um es langfristig zu schützen, sonst würde man nicht Firmen anlocken die massenweise Wasser benötigen für ihre Produkte/Firmen.
Es gibt oder gab diverse Auseinandersetzungen oder fast-Kriege um das Wasser, siehe zum Beispiel Indien oder Ägypten, was sich natürlich verstärken wird, denn der Klimawandel ist bei vielen leider noch nicht in deren Gehirn so angekommen das sie dies begreifen.
Was gutes kann man zumindest sagen, Wasser wird uns niemals ausgehen, denn all das Wasser geht wieder zurück zur Natur... aufgrund des Klimawandels natürlich immer mehr ins Meer. (Was aber auch schlecht ist, ein geringerer Salzgehalt schwächt die Meeresströmungen, verstärkt den Klimawandel noch mehr, Wissenschaftler haben schon angst das der Golfstrom sich abschwächt)
 
Weniger Regen, dafür mehr Starkregenereignisse. Das ist ein Merkmal des Klimawandels und unter anderem daraus resultieren Kriege und Flüchtlingswellen. Wir müssen einige Gewohnheiten ändern, wenn nicht wir dann unsere Kinder. 2050 herrscht in Berlin ein Klima wie in Barcelona momentan und Schatten wird noch teuer für den Steuerzahler. Bäume zu schützen war nie wichtiger als jetzt, es wird immer schwerer in urbanen Gegenden Bäume in die Alterungsphase zu bringen.
Glücklicherweise scheint Deutschland einer der besseren Standorte zu sein um das zu erleben, als anderswo. Vor allem als digital native ;-)
Hier gibt es eine sehr gut gemachte Doku zu dem Thema Extremwetter:
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Was gutes kann man zumindest sagen, Wasser wird uns niemals ausgehen, denn all das Wasser geht wieder zurück zur Natur... aufgrund des Klimawandels natürlich immer mehr ins Meer. (Was aber auch schlecht ist, ein geringerer Salzgehalt schwächt die Meeresströmungen, verstärkt den Klimawandel noch mehr, Wissenschaftler haben schon angst das der Golfstrom sich abschwächt)
Du meinst das Meerwasser wird durch zunehmendes Süßwasser aus den Wolken immer mehr verdünnt wird?
 
Ein geringerer Salzgehalt verändert die Dichte des Wassers, was die Strömungen beeinflusst.
Das wärmere Wasser kann die Strömungen sogar unterbrechen, vor allem beim Golfstrom wäre dies eine Katastrophe für Europa, denn der Golfstrom ist die Europäische Heizung, vor allem für den Winter, was das milde Klima bei uns signifikant beeinflusst.
 
Ja global hängt viel zusammen!

Die Meere übersäuern auch durch die Erderwärmung. Dadurch sterben nach und nach die Korallenriffe ab.
 
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Trinkwasser wird in wenigen Jahrzehnten wertvoller als Gold werden.
Einerseits weil wir global betrachtet immer mehr verbrauchen und andererseits, weil natürliche Ressourcen immer mehr abnehmen (z. B. Grundwasser).
Ich will hier keine Verschwörungsmythen verbreiten, aber z. B. sind Milliardäre wie Bezos, Turner und Gates nachweislich nicht umsonst mittlerweile größte Einzelbesitzer an Land in den USA.
Sie haben gezielt Grund mit in den USA wertvollen Wsserrechten aufgekauft und verdient jetzt schon irre viel Geld für die Lieferung an umliegende Bauern und Nutzern. Zukunftssicheres Geschäft eben.... ^^
Infos hierzu:
 
Trinkwasser wird in wenigen Jahrzehnten wertvoller als Gold werden.
Einerseits weil wir global betrachtet immer mehr verbrauchen und andererseits, weil natürliche Ressourcen immer mehr abnehmen (z. B. Grundwasser).
Ich will hier keine Verschwörungsmythen verbreiten, aber z. B. sind Milliardäre wie Bezos, Turner und Gates nachweislich nicht umsonst mittlerweile größte Einzelbesitzer an Land in den USA.
Sie haben gezielt Grund mit in den USA wertvollen Wsserrechten aufgekauft und verdient jetzt schon irre viel Geld für die Lieferung an umliegende Bauern und Nutzern. Zukunftssicheres Geschäft eben.... ^^
Infos hierzu:
Ich hatte mich schon immer gefragt was der mit soviel Land will? Aber ist doch klar: noch mehr bereichern!
 
Wir hatten die letzten Jahre schon öfters im Nachbarlandkreis die Anweisung gehabt das die Wasserentnahme für die priv. Bewässerung untersagt wurde.... ob sich irgendwer daran hält :ka:
In meiner Gemeinde wurde das gießen tagsüber "untersagt" ...

Glaube eher Problem beim Wasser ist das es immer und überall zur Verfügung steht und somit "nichts" wert ist.
Deswegen wird auch so maßlos mit dem Wasser umgegangen...
Muss nen Sprenger die ganze Nacht laufen? Muss gefühlt jeder zweite Hausbesitzer nen eigenen Pool im Garten haben?
 
Ich hatte mich schon immer gefragt was der mit soviel Land will? Aber ist doch klar: noch mehr bereichern!
Ja natürlich, die Rechnungs ist doch ganz einfach.
Im langjährigen Schnitt und bei super Portfolio machen Aktien um die 10% /anno.
Land zieht um 3-5%/anno an und Wasser???
Als zukuinstspekulation bestens geeignet.

Da ist ein Randthema vom eigenlitchen Thema "Gut" Wasser.
Aber nur auf Avocadoszu verzichten wird nicht ganz funktionieren.
Was glaubst du, wie viel Wasser z. B. die endlosen Folienhallen ins Spanien für die Supermarkt-Tomaten/Paprika etc. benötigen?
Genau genommen steht ein Großteil der aktuellen pflanzlichen Produktionsweise von Nahrung hier im Kreuzfeuer wegen zu hohem Wasserverbauch.
Neulich hat so ein Umwelttyp im BR24 erzählt, würde man den wahren Wert von Wasser kalkulieren, müsste eine einzige Nicht-Bio-Tomate bei Lidl um die 12 € kosten.
K. A. ob das so stimmt, aber bei allem steckt irgendwo ein wahrer Kern drinnen, 1€/Tomate wäre ja auch schon ein kleiner Ernährungsgau.
 
Aber nur auf Avocadoszu verzichten wird nicht ganz funktionieren.
Ich hatte ja noch andere Möglichkeiten genannt um den individuellen Wasserverbrauch zu reduzieren.

Aber Avocados sind ein gutes Beispiel für extreme Wasserverschwendung:

Für den Anbau von einem Kilo Avocados – also ca. drei Früchte – werden mehr als 1.000 Liter Wasser gebraucht. Für eine Avocado bedeutet dies einen Wasserverbrauch von mehr als 330 Liter Wasser. Zum Vergleich: Die Produktion von einem Kilo Tomaten benötigt durchschnittlich gerade mal 180 Liter Wasser.
Quelle: Avocado: Hoher Wasserverbrauch und schlecht für die Umwelt?

aber in Relation dazu geht noch mehr:

Welches Nahrungsmittel verbraucht mehr Wasser als Avocados?​

Kaffee und Kakao haben einen sehr viel höheren Wasserverbrauch als Avocados. Auch im Vergleich zu tierischen Produkten sieht der Wasserverbrauch der Avocado anders aus: So werden für ein Kilo Rindfleisch mehr als 15.000 Liter Wasser, für Schweinefleisch fast 6.000 Liter und für Geflügel mehr als 4.000 Liter Wasser verbraucht.
Sollte man sich vielleicht auch mal bewusst machen! ;)
 
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Es geht halt auch um die Masse.
Welches Produkt es ist, ist unterm Strich egal.

Die google KI Spuckt zu Tomaten aus Spanien aus, dass 3,6 Mio Tonnen Tomaten jährlich produziert werden.
Das sind dann 648.000.000 Kubikmeter Wasser nur für Tomaten und nur in Spanien. = 11% des EU Jahresverbrauches
Wenn das 11% sind, dann sind 100% = 5.891.000.000 Kubikmeter Wasser in der EU für Tomaten.

In Deutschland wurden im Gegenzug 496.000 to Rindfleisch porduziert, in der ganzen EU ca. 1 Mio. Tonnen.
Das ergibt dann 15.000.000.000 Kubikmeter Wasser in der EU für Rindfleisch.

In beiden Fällen reden wir von gigantischen Trinkwassermengen, die hier verbraucht werden.
Dies völlig unabhängig von Sinnigkeit oder Nährwert des einzelnen Produktes.
 
Um noch auf ein Problem wegen der Sauberkeit des Trinkwassers zurückzukommen:



Diese Stoffe sind nicht natürlich abbaubar und stehen u.a. im Verdacht Krebs zu erregen!
 
Um noch auf ein Problem wegen der Sauberkeit des Trinkwassers zurückzukommen:


Diese Stoffe sind nicht natürlich abbaubar und stehen u.a. im Verdacht Krebs zu erregen!
Sorry, die Meldung ist ein Abart von Clickbait.
PFAS sind nachweislich mittlerweile überall, im Gras, in der Kuh, in der Tomate, in dir, in mir und logischer Weise dann auch schon im Trinkwasser, weil die im Regen schon seit Jahren nachgewisen wird.
Klar, kann man die rausfiltern und sind dann übern Reis oder übern Mais auch wieder bei dir.
Aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus.

Genauer gesagt, bekommt man den Mist nirgend wo mehr raus - Fluch der Plastikzivilisation.

Insofern ist es irrelevant, dass die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen, der ist schon längst da, wenn es so ist.
Grob gesagt für die nächsten 100 Mio. Jahre - also mutmaßlich viel länger, als die irdische Humanzivilisation existieren wird.
 
Sorry, die Meldung ist ein Abart von Clickbait.
PFAS sind nachweislich mittlerweile überall, im Gras, in der Kuh, in der Tomate, in dir, in mir und logischer Weise dann auch schon im Trinkwasser, weil die im Regen schon seit Jahren nachgewisen wird.
Klar, kann man die rausfiltern und sind dann übern Reis oder übern Mais auch wieder bei dir.
Aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus.

Genauer gesagt, bekommt man den Mist nirgend wo mehr raus - Fluch der Plastikzivilisation.

Insofern ist es irrelevant, dass die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen, der ist schon längst da, wenn es so ist.
Grob gesagt für die nächsten 100 Mio. Jahre - also mutmaßlich viel länger, als die irdische Humanzivilisation existieren wird.
Und dazu kommen noch die Pestizide aus der Landwirtschaft!
Dadurch sind wir auch schon lange belastet. Hat jeder im Körper.
Dafür werden dann willkürlich irgendwelche Grenzwerte festgelegt.
 
Und dazu kommen noch die Pestizide aus der Landwirtschaft!
Dadurch sind wir auch schon lange belastet. Hat jeder im Körper.
Dafür werden dann willkürlich irgendwelche Grenzwerte festgelegt.
Tja, Fluch der billigen Massenproduktion für günstige Preise im Supermarkt.
 
es gilt beim Wasser genauso: Wenn man bereit ist seinen Teil zur Rettung des Planeten beizutragen, ernährt euch möglichst regional und möglichst vegetarisch. Fleisch seltener und vom Metzger mit eigener Schlachtung. Schaut ob es eine Biokiste in der Umgebung gibt. Eine wöchentliche oder zweiwöchentliche Gemüselieferung, die man an sich anpasst und immer im Haus hat. Dadurch ernährt man sich automatisch gesünder, man nimmt langsam ab und spart jede Menge Wasser und CO2.
Man spart auch Geld obwohl Bio eigentlich teurer ist, weil man seltener in den Supermarkt geht und dadurch weniger Zeug nebenher kauft. Das ist bei mir zumindest so

Glaube eher Problem beim Wasser ist das es immer und überall zur Verfügung steht und somit "nichts" wert ist.
Deswegen wird auch so maßlos mit dem Wasser umgegangen...
das ist nicht mehr so, Wasser wird bei uns stetig teurer. 1m³ Abwasser kostet bei uns mittlerweile über 5€, das merkt man in der Jahresrechnung schon deutlich was man täglich fürs Wasser latzt. Das wird weiter steigen, weil die Grundwasserpegel sinken.
 
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es gilt beim Wasser genauso: Wenn man bereit ist seinen Teil zur Rettung des Planeten beizutragen, ernährt euch möglichst regional und möglichst vegetarisch. Fleisch seltener und vom Metzger mit eigener Schlachtung. Schaut ob es eine Biokiste in der Umgebung gibt. Eine wöchentliche oder zweiwöchentliche Gemüselieferung, die man an sich anpasst und immer im Haus hat. Dadurch ernährt man sich automatisch gesünder, man nimmt langsam ab und spart jede Menge Wasser und CO2.
Man spart auch Geld obwohl Bio eigentlich teurer ist, weil man seltener in den Supermarkt geht und dadurch weniger Zeug nebenher kauft. Das ist bei mir zumindest so
Die Idee mit den Örtlichen Versorgern ist gut, handhaben wir ähnlich, wohnen aber auch auf dem Dorf.
Das wird für Großstädte dann schon deutlich schwieriger.
Glaube kaum, dass es z. B. im Umland von Berlin ausreichend örtliche Versorgung für 3 Mio. geben wird.
Sprich, das Thema eine lokalen Versorgung werden die Ballungsräume sein, dessen Bewohner fast auf Gedeih und Verderb den Großhandelsketten ausgeliefert sind.
das ist nicht mehr so, Wasser wird bei uns stetig teurer. 1m³ Abwasser kostet bei uns mittlerweile über 5€, das merkt man in der Jahresrechnung schon deutlich was man täglich fürs Wasser latzt. Das wird weiter steigen, weil die Grundwasserpegel sinken.
Den wenigsten ist bewußt, dass sie nicht wirklich fürs Frischwasser, sondern ordentlich fürs Abwasser bezahlen müssen.
 
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